Rechtsextreme Ideologien werden oft in der Familie weitergegeben, meint Leser Steffen Ackermann. Wir sollten den Einfluss der Verwandten nicht unterschätzen.
"Fast alle Aussteiger aus der Szene [...] berichten von der wichtigen Rolle ihrer Großeltern mit ihren 'Geschichten von früher' bei der Akzeptanz der rechtsextremen Ideologie." So steht es in einem Artikel der Amadeu Antonio Stiftung. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, rechtsextremer Alltagskultur entgegenzutreten.
Großeltern mit nationalsozialistischem Gedankengut gibt es vermutlich in vielen deutschen Familien. Auch meine Großeltern gehören dazu. Jahrzehntelang haben sie sich verharmlosend und relativierend über den Nationalsozialismus geäußert. Dabei ging es nicht nur um historische Begebenheiten, sondern auch hier lebende Migranten wurden nicht verschont.
Mein Großvater sagte zum Beispiel, dass er nicht glaube, dass sechs Millionen Juden ermordet worden sind. Meine Großmutter beklagte sich oft, dass es mit Deutschland nach 1945 nur bergab gegangen wäre, und das Land von Migranten unterwandert werden würde. Außerdem bemängelte sie, dass wir in der Schule kritisches Hinterfragen gelernt haben.
Meine Großmutter beklagte sich auch über den Rechtsstaat, der vor allem von sozial Schwachen genutzt werden würde. Oft wurden die Taten der Alliierten im 2. Weltkrieg von ihr kritisiert, ohne die Verbrechen der Nazis zu erwähnen.
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Ich habe die Ansichten meiner Großeltern nie geteilt, ihnen immer widersprochen und eine gewisse Distanz dazu aufgebaut. Das war möglich, weil meine Eltern mir ein anderes Menschen- und Weltbild vermittelt haben.
Ich denke aber, dass dies in vielen anderen deutschen Familien nicht so ist. Die Kinder und Enkel haben die Ideologie der älteren Generation teilweise übernommen.
Auch im Kinofilm Kriegerin wird die Weitergabe einer rechtsextremen Weltanschauung durch die Großelterngeneration erwähnt. In dem Drama wird von einer rechtsextremen deutschen Frau berichtet, die ihre Gesinnung ungehindert auslebt.
Rassismus ist nicht nur eine Ideologie von rechten Gewalttätern und Neonazis. Rassistische und antisemitische Tendenzen gibt es meiner Meinung nach in fast allen gesellschaftlichen Schichten. Dabei darf die Prägung politischer Einstellungen durch die Familie nicht unterschätzt werden.
Darum muss dieses Thema nicht nur im Fernsehen und in der Schule aufgearbeitet werden. Jeder Einzelne sollte sich auch mit und in seiner Familie damit auseinandersetzen.





Dem kann ich nur zustimmen. Wenn man mal bedenkt, dass es diesem Land noch nie in der Geschichte so gut ging wie heute, kann man die "inoffizielle" Meinung mancher Großeltern und Eltern nicht nachvollziehen. Man stelle sich vor, wir würden von heute auf morgen ca. 10 Mio. Bürger mit Migrationshintergrund verlieren, was würde dies für unsere Wirtschaft bedeuten? Es ginge doch ziemlich Berg ab!! Leer stehende Wohnungen und Häuser, Geschäfte die leer stünden, Ärzte, Ingenieure, Facharbeiter, Krankenschwestern, Altenpfleger, Kleinunternehmer,Großunternehmer die plötzlich fehlen würden. Es würden ganze Stadtteile leer stehen, die Immobilien-Preise würden in den Keller rauschen, Einzelhandelsgeschäfte müssten zu tausenden schließen und das soll eine Alternative zum Status Quo darstellen? Dann noch eine nationalistische Regierung die international isoliert würde? Ausländische Investitionen würden ausbleiben, deutsche Produkte würden auf dem Weltmarkt keine Abnehmer mehr finden!! Was wäre die Lösung für diese drastische Verschlechterung im Inneren? Vielleicht wieder Kriege gegen unsere Nachbarn?
No way!
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigung und persönliche Angriffe. Danke. Die Redaktion/sc
welches in der Bevölkerung kaum Anhänger findet - meinen Sie nicht auch?
Die meisten heutigen Grosseltern haben übrigens die Nazi-Zeit nur als Kinder oder Jugendliche erlebt - so jemand wie Günther Grass ist heute schon über 80, und war bei Kriegsende noch nicht einmal erwachsen.
Eine Gefahr, dass viele Großeltern an ihre Enkel die Nazi-Ideologie weitergeben, sehe ich überhaupt nicht, von wenigen Ausnahmefällen vielleicht abgesehen.
Und heutige Filme sind kein Beweis - weil sie eben heute ausgedacht und gedreht sind.
"Dann noch eine nationalistische Regierung die international isoliert würde? Ausländische Investitionen würden ausbleiben, deutsche Produkte würden auf dem Weltmarkt keine Abnehmer mehr finden!"
Warum sollte das passieren?
War das 3. Reich wirtschaftlich isoliert? Es hat zwar die Autarkie selbst gesucht, trotzdem liefen der internationale Warenaustausch prächtig (bis auf Militärgerät, was man selber brauchte)
fsIm Dritten Reich lief alles prächtig, wenn wir mal die Hyperinflation ausblenden, die Zwangsarbeit, die zur damaligen Zeit üblichen Warenströme waren noch recht überschaubar, die Angriffskriege auf unsere Nachbarn, die ganzen Waisen und Halbwaisen infolge des Dritten Reiches,die Mio. toten Juden und Zwangsarbeiter, die Mio.von Russen die ums Leben kamen, Holländer, Norweger usw..
Aber ansonsten war es im Dritten Reich doch ganz angenehm, der Papa an der Front, die Mutti Zuhause mit den Kindern, nichts zu essen auf dem Tisch, die ganze Propaganda.
Alles war gut...
Japan hat eine ähnliche Wirtschaftssruktur, wie Deutschland. Die Folgen der Demografie ohne Kompensation durch junge Einwanderer kann man dort gut beobachten. Jetzt, wo die Einwanderer hier sind, kann man nicht theoretisch ein Defizit für den Fall des Fehlens dieser Gruppe konstruieren. Manches hätte sich anders entwickelt. Ob zum Besseren mag dahingestellt sein. Viele Ausländer - ich denke der weit überwiegende Teil - arbeiten hier hart und fleißig. Aber junge männliche Abkommlinge der Araber (nicht Türken) sind hier objektiv schwer integrierbar und machen überproportional Ärger. Die Großeltern haben z.Teil ein überholtes Weltbild - aber das regelt sich in den nächsten Jahren von selbst. Wir sollten unabhängig vom Migrationshintergrund mit denen, die "ausflippen" ein wenig härter (siehe Richterin Heisig) verfahren! Ich war längere Zeit in Singapur und habe da manches Nachahmenswertes gesehen!
Im obrigen sind wohl Ingenieure eher nicht unter den Einwanderern!
Ich habe jedenfalls bisher noch keine in meinen geschäftlichen Kontakten getroffen, obgleich ich in diesem Bereich unterwegs bin!
Kauri
Wirklich
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigung und persönliche Angriffe. Danke. Die Redaktion/sc
welches in der Bevölkerung kaum Anhänger findet - meinen Sie nicht auch?
Die meisten heutigen Grosseltern haben übrigens die Nazi-Zeit nur als Kinder oder Jugendliche erlebt - so jemand wie Günther Grass ist heute schon über 80, und war bei Kriegsende noch nicht einmal erwachsen.
Eine Gefahr, dass viele Großeltern an ihre Enkel die Nazi-Ideologie weitergeben, sehe ich überhaupt nicht, von wenigen Ausnahmefällen vielleicht abgesehen.
Und heutige Filme sind kein Beweis - weil sie eben heute ausgedacht und gedreht sind.
"Dann noch eine nationalistische Regierung die international isoliert würde? Ausländische Investitionen würden ausbleiben, deutsche Produkte würden auf dem Weltmarkt keine Abnehmer mehr finden!"
Warum sollte das passieren?
War das 3. Reich wirtschaftlich isoliert? Es hat zwar die Autarkie selbst gesucht, trotzdem liefen der internationale Warenaustausch prächtig (bis auf Militärgerät, was man selber brauchte)
fsIm Dritten Reich lief alles prächtig, wenn wir mal die Hyperinflation ausblenden, die Zwangsarbeit, die zur damaligen Zeit üblichen Warenströme waren noch recht überschaubar, die Angriffskriege auf unsere Nachbarn, die ganzen Waisen und Halbwaisen infolge des Dritten Reiches,die Mio. toten Juden und Zwangsarbeiter, die Mio.von Russen die ums Leben kamen, Holländer, Norweger usw..
Aber ansonsten war es im Dritten Reich doch ganz angenehm, der Papa an der Front, die Mutti Zuhause mit den Kindern, nichts zu essen auf dem Tisch, die ganze Propaganda.
Alles war gut...
Japan hat eine ähnliche Wirtschaftssruktur, wie Deutschland. Die Folgen der Demografie ohne Kompensation durch junge Einwanderer kann man dort gut beobachten. Jetzt, wo die Einwanderer hier sind, kann man nicht theoretisch ein Defizit für den Fall des Fehlens dieser Gruppe konstruieren. Manches hätte sich anders entwickelt. Ob zum Besseren mag dahingestellt sein. Viele Ausländer - ich denke der weit überwiegende Teil - arbeiten hier hart und fleißig. Aber junge männliche Abkommlinge der Araber (nicht Türken) sind hier objektiv schwer integrierbar und machen überproportional Ärger. Die Großeltern haben z.Teil ein überholtes Weltbild - aber das regelt sich in den nächsten Jahren von selbst. Wir sollten unabhängig vom Migrationshintergrund mit denen, die "ausflippen" ein wenig härter (siehe Richterin Heisig) verfahren! Ich war längere Zeit in Singapur und habe da manches Nachahmenswertes gesehen!
Im obrigen sind wohl Ingenieure eher nicht unter den Einwanderern!
Ich habe jedenfalls bisher noch keine in meinen geschäftlichen Kontakten getroffen, obgleich ich in diesem Bereich unterwegs bin!
Kauri
Wirklich
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigung und persönliche Angriffe. Danke. Die Redaktion/sc
...die deutschen Untugenden: Neid und Missgunst, wie sie uns schon einmal in den Abgrund geführt haben. Deutsches Kleinbürgertum schickt sich an, uns die Welt zu erklären. Danke, kein Bedarf!
...die deutschen Untugenden: Neid und Missgunst, wie sie uns schon einmal in den Abgrund geführt haben. Deutsches Kleinbürgertum schickt sich an, uns die Welt zu erklären. Danke, kein Bedarf!
Wichtiger Text, sehr treffend! Anmerkung aus der praktischen Erfahrung bei der Arbeit mit rechten Jugendlichen: Die Überlieferungen der Großeltern bekommen nicht selten auch deshalb so eine erschreckend starke Wirkung bei manchen Enkeln, weil sie a) als Zeitzeugen im Gegensatz zu vielen "pädagogischen Predigern" selbst dabei waren, ergo authentisch wirken und b) weil nicht selten die Aufklärung über die Nazis oft propagandawalzenmäßig platt und emotional unter Dauerhochdruck geschieht, dass die Art der Vermittlung bei Jüngeren Überdruß und Misstrauen gegenüber groben Schwarzweißdarstellungen hervorrufen kann. Der moralische Hochdruck, den die Nachkriegsgeneration hier erzeugt, reizt Jugendliche mitunter besonders zu Widerspruch und Provokation - sie spüren, dass hier ein wunder Punkt liegt, mit dem man die Erzieher wirksam herausfordern kann. Das nutzen sie gern, wobei ihnen das Thema selbst eher fern und gleichgültig ist. Schlecht gemachte Aufklärung treibt manche Jugendliche erstrecht in die Arme der rechtslastigen Großeltern: Ein Mechanismus, der fataler Weise hervorragend zum Bestreben Pubertierender passt, sich möglichst effektiv von der Elterngeneration abgrenzen zu wollen. Man sollte also zwischen solchermaßen unbedarften "Kostümfaschisten" und den ernsthaft politisch motivierten jugendlichen Neonazis unterscheiden können, wenn man sie verstehen und (beide) erreichen will. (Der im Artikel genannte Film "Kriegerin" stellt das hervorragend und sehr glaubhaft dar.)
Danke für das Lob für meinen Artikel. Ich freue mich, dass er so angenommen wurde. Was Martin Jankowski erwähnt, vor allem das über den Schulunterricht, kann ich aus meiner Schulerfahrung nur bestätigen. Ich bin Jahrgang 1984. Als ich ca. 16 bis 18 war, wurde das Thema NS schon inflationär in der Schule behandelt. Auch im Fernsehen kam damals, wenn ich mich recht erinnere, fast jeden Tag eine Doku über die Shoa oder andere NS-Verbrechen. Ich erinnere mich auch daran, das ein Schüler bei dem Thema in Geschichte sich auch provokativ dazu äußerte. Dieser Schüler war aber noch nichtmal ein Neonazi, sondern wollte nur provozieren. Man konnte auch manchmal bei der Zeigefinger-Methode, mit der oft dieses Thema behandelt wurde, den Eindruck haben, dass die Lehrer Angst hatten wir würden zu Nazis werden, wenn sie nicht mit dieser Zeigefingermentalität unterrichten würden. Vielleicht kann es auch eine Art pavlovsche Reaktion sein, die der Unterricht bei manchen Schülern auslöst. Das Gespräch mit Zeitzeugen ist natürlich spannend, aber das Problem ist ja, dass die meisten Deutschen nur deutsche Zeitzeugen kennen, die nicht vom NS betroffen waren, aber keine jüdischen oder polnischen Zeitzeugen. Zum Glück habe ich, was ich im Artikel nicht erwähnt habe, auch eine andere Sicht durch meine andere Großmutter kennengelernt, die damals in Berlin war, und keine überzeugte Nationalsozialistin war. Aber der Jahrgang ´25 oder ´27 wuchs schon in der Kindheit mit der Ideologie auf.
Der Übergang vom unbedarften "Kostümfaschisten" zum ernsthaft politisch motivierten Jugendlichen ist ein fließender.
Danke für das Lob für meinen Artikel. Ich freue mich, dass er so angenommen wurde. Was Martin Jankowski erwähnt, vor allem das über den Schulunterricht, kann ich aus meiner Schulerfahrung nur bestätigen. Ich bin Jahrgang 1984. Als ich ca. 16 bis 18 war, wurde das Thema NS schon inflationär in der Schule behandelt. Auch im Fernsehen kam damals, wenn ich mich recht erinnere, fast jeden Tag eine Doku über die Shoa oder andere NS-Verbrechen. Ich erinnere mich auch daran, das ein Schüler bei dem Thema in Geschichte sich auch provokativ dazu äußerte. Dieser Schüler war aber noch nichtmal ein Neonazi, sondern wollte nur provozieren. Man konnte auch manchmal bei der Zeigefinger-Methode, mit der oft dieses Thema behandelt wurde, den Eindruck haben, dass die Lehrer Angst hatten wir würden zu Nazis werden, wenn sie nicht mit dieser Zeigefingermentalität unterrichten würden. Vielleicht kann es auch eine Art pavlovsche Reaktion sein, die der Unterricht bei manchen Schülern auslöst. Das Gespräch mit Zeitzeugen ist natürlich spannend, aber das Problem ist ja, dass die meisten Deutschen nur deutsche Zeitzeugen kennen, die nicht vom NS betroffen waren, aber keine jüdischen oder polnischen Zeitzeugen. Zum Glück habe ich, was ich im Artikel nicht erwähnt habe, auch eine andere Sicht durch meine andere Großmutter kennengelernt, die damals in Berlin war, und keine überzeugte Nationalsozialistin war. Aber der Jahrgang ´25 oder ´27 wuchs schon in der Kindheit mit der Ideologie auf.
Der Übergang vom unbedarften "Kostümfaschisten" zum ernsthaft politisch motivierten Jugendlichen ist ein fließender.
...die deutschen Untugenden: Neid und Missgunst, wie sie uns schon einmal in den Abgrund geführt haben. Deutsches Kleinbürgertum schickt sich an, uns die Welt zu erklären. Danke, kein Bedarf!
Genau so isses doch:
Welches wohlerzogene deutsche Kind glaubt denn einem wildfremden Journalisten (der von weissGottwemundwofür bezahlt wird) mehr als seiner eigenen Grossmutter!
Wie sagte doch meine Omi: "Ach Alfred, 33 nach der Weltwirtschaftskrise hatten wir doch nur noch Schulden, sogar unser Haus sollte versteigert werden. Wir ham da net lang gefragt, als die Gläubiger weg waren, das war eine sehr gute Zeit." oder so ähnlich :-)
Es ging halt gar nicht um Blut oder Rasse oder Deutschland, es ging wie immer um's Geld.
aj
Und dann sagte sie noch:" Unsere Familie hat schon immer die Sozis gewählt". Ja, welche genau?
Wer ein Schuljahr in einer französischen Familie verbracht hat, ist gefeit gegen Opas Gehetze gegen "den Franzmann".
Oder ein Semester an der Viadrina studieren, wer wird danach noch über "Deutschland in den Grenzen von..." faseln?
Es ist schwer, sich nur aus sich heraus gegen tradierte Vorurteile innerhalb der Familie zu wehren.
Aber diesen Mief für eine Zeit zu verlassen und "die anderen" kennenzulernen, das kann helfen.
kassandra
...ein Dinosaurier der Toleranz und Menschenliebe, hat es so formuliert:
"Reisen hilft gegen Vorurteile"
Das haben Sie sehr richtig getroffen, Kassandra!
LG
Peterra
habe als Austauschschüler in Frankreich gelebt und war erstaunt ob des selbstverständlichen Nationalismus der Franzosen. Ich habe in den 70ger Jahren als naiv jugendlicher Hippie den mittleren Osten mit einem Minibudget bereist. Beide Erfahrungen haben mich von den Illusionen linken Gutmenschentums dauerhaft geheilt. Ich bin dadurch nicht zum Rassisten geworden. Ich weiß aber seitdem, daß die Zukunft Europas nicht gegendert multikulturell und linksliberal sein wird, wie sich das manche Phantasten vorstellen.
Vielleicht musste er ja Jahre nach Kriegsende irgendwo in Frankreich als so genannter Kriegsgefangene Zwangsarbeit leisten. Im Käfig eingesperrt, wie oft geschehen.
Ist natürlich toll, wenn sich manche Enkel tatsächlich gegen ihre Großeltern ausspielen lassen, nur weil sie selbst in der heutigen Zeit korrekt behandelt wurden. So als ob das zeigt, dass die Großeltern sich manches nur eingebildet hätten oder von ihrer alten Heimat "Deutschland in den Grenzen von..." nur geträumt hätten.
P.S. Was wird eigentlich gegen das Gehetze in Frankreich und Polen gegen Deutschland getan, das zuletzt immer wieder beobachtet werden konnte?
Die Erasmus-Studierenden hängen weltweit vorzugsweise fast ausschließ lich mit Angehörigen der eigenen Nationalität herum. Da gibtz meistens kein Kennenlernen und auch keinen Lerneffekt. Das selbe gilt traurigerweise allzuoft für die kleinen weltwärtsler_innen, wo der Auslands- und Lernexkurs dann zum neokolonialistischen Gehabe mutiert.
Und auch Reisen bildet nicht zwangsläufig, vor allen Dingen nicht, wenn beispielsweise wie in vielen Ländern des globalen Südens die Reiserouten der weissen westlichen Tourist_innen so abgefahren weit am Alltag_sleben der Bevölkerung vorbeigehen. Da werden eher stumpfe Stereotype reproduziert und der Rasta am Strand geknutscht als Land und Leute kennengelernt.
...ein Dinosaurier der Toleranz und Menschenliebe, hat es so formuliert:
"Reisen hilft gegen Vorurteile"
Das haben Sie sehr richtig getroffen, Kassandra!
LG
Peterra
habe als Austauschschüler in Frankreich gelebt und war erstaunt ob des selbstverständlichen Nationalismus der Franzosen. Ich habe in den 70ger Jahren als naiv jugendlicher Hippie den mittleren Osten mit einem Minibudget bereist. Beide Erfahrungen haben mich von den Illusionen linken Gutmenschentums dauerhaft geheilt. Ich bin dadurch nicht zum Rassisten geworden. Ich weiß aber seitdem, daß die Zukunft Europas nicht gegendert multikulturell und linksliberal sein wird, wie sich das manche Phantasten vorstellen.
Vielleicht musste er ja Jahre nach Kriegsende irgendwo in Frankreich als so genannter Kriegsgefangene Zwangsarbeit leisten. Im Käfig eingesperrt, wie oft geschehen.
Ist natürlich toll, wenn sich manche Enkel tatsächlich gegen ihre Großeltern ausspielen lassen, nur weil sie selbst in der heutigen Zeit korrekt behandelt wurden. So als ob das zeigt, dass die Großeltern sich manches nur eingebildet hätten oder von ihrer alten Heimat "Deutschland in den Grenzen von..." nur geträumt hätten.
P.S. Was wird eigentlich gegen das Gehetze in Frankreich und Polen gegen Deutschland getan, das zuletzt immer wieder beobachtet werden konnte?
Die Erasmus-Studierenden hängen weltweit vorzugsweise fast ausschließ lich mit Angehörigen der eigenen Nationalität herum. Da gibtz meistens kein Kennenlernen und auch keinen Lerneffekt. Das selbe gilt traurigerweise allzuoft für die kleinen weltwärtsler_innen, wo der Auslands- und Lernexkurs dann zum neokolonialistischen Gehabe mutiert.
Und auch Reisen bildet nicht zwangsläufig, vor allen Dingen nicht, wenn beispielsweise wie in vielen Ländern des globalen Südens die Reiserouten der weissen westlichen Tourist_innen so abgefahren weit am Alltag_sleben der Bevölkerung vorbeigehen. Da werden eher stumpfe Stereotype reproduziert und der Rasta am Strand geknutscht als Land und Leute kennengelernt.
...ein Dinosaurier der Toleranz und Menschenliebe, hat es so formuliert:
"Reisen hilft gegen Vorurteile"
Das haben Sie sehr richtig getroffen, Kassandra!
LG
Peterra
heutzutage ist es nicht das Reisen: die englischen Teenager, die zu Hause mit Schlips in die Schule gehen und dann glauben auf der Reise "to the continent" besoffen grölend durch die Innenstädte torkeln zu sollen bauen dadurch bestimmt keine Vorurteile ab.
Erst das Arbeiten im Ausland erfüllt das was Ustinov meinte
Der virulenteste Rassist bei PI-News ist ein Mensch, der sehr oft und gerne reist.
Ihre Aussage stimmt sowieso nicht. Was soll das Reisen bringen, wenn man seine eigene spießige Perspektive nicht ablegen möchte?
heutzutage ist es nicht das Reisen: die englischen Teenager, die zu Hause mit Schlips in die Schule gehen und dann glauben auf der Reise "to the continent" besoffen grölend durch die Innenstädte torkeln zu sollen bauen dadurch bestimmt keine Vorurteile ab.
Erst das Arbeiten im Ausland erfüllt das was Ustinov meinte
Der virulenteste Rassist bei PI-News ist ein Mensch, der sehr oft und gerne reist.
Ihre Aussage stimmt sowieso nicht. Was soll das Reisen bringen, wenn man seine eigene spießige Perspektive nicht ablegen möchte?
Entfernt. Nutzen Sie den Kommentarbereich bitte, um sich sachlich über den konkreten Artikelinhalt auszutauschen. Danke. Die Redaktion/kvk
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