BerlinBouba Kabas Weg aus der Wut

Selbstbewusst lebt der 22-jährige Bouba Kaba heute in Berlin. Dabei hat ihn die Stadt wenig tolerant und weltoffen empfangen. Aber er hat auch Orte der Stärkung gefunden. von 

Bouba Kaba

Bouba Kaba  |  © Kilian Müller für ZEIT ONLINE

"Rassismus gehört in Berlin zum Alltag", sagt der kleine, schmächtige junge Mann mit den Dreadlocks, die ihm bis zum Kinn reichen. "Auch heute noch". Er schaut seinem Gegenüber fest in die Augen und strahlt in seiner knielangen, grauen Sporthose, den weißen Turnschuhen und der Trainingsjacke lässige Selbstsicherheit aus. Um seinen Hals liegt eine Kette mit einem kleinen rot-gelb-grünen Anhänger. I love Africa steht darauf.

Leben mit Rassismus

Viele Migranten in Deutschland erleben Vorurteile und Rassismus. Wie gehen sie damit um? Mit diesen Blicken, Worten, Rangeleien oder sogar Gewalttaten? In unserer Themenwoche Leben mit Rassismus berichten ganz unterschiedliche Menschen, welche Rolle Rassismus in ihrem Leben in Deutschland spielt – und wie sie sich dagegen wappnen. Ihre Erfahrungen und ihre Sichten auf die Deutschen sind so individuell wie sie selbst.

Wir entwickeln keine neuen Theorien und hantieren nicht mit abstrakten Begriffen. Wir zeigen keine Prototypen – weder Opfer noch Täter. Stattdessen lassen wir Individuen zu Wort kommen.

Auch Ihre Berichte können Teil der Woche werden: Wie leben Sie mit Rassismus in Deutschland? Schreiben Sie einen Leserartikel.

Die Beiträge zur Themenwoche

Migranten – Trotzdem zu Hause

Bayrischer Wald – Der bayerische Inder

Sachsen-Anhalt – Angekommen in Stendal

Rassismus in Sachsen-Anhalt – "Wer aus dem Senegal kommt, wird als Neger beschimpft"

Berlin – Bouba Kabas Weg aus der Wut

Berlin – Fotos von Tatorten von Sabine Schründer

Brandenburg – Ich war schon immer da. Zwei türkischstämmige Berlinerinnen studieren in Frankfurt/Oder

Brandenburg – Herrn Chans Kampf in Cottbus

Thüringen – Zeca Schall: "Wir dulden keinen Rechtsextremismus mehr"

Leben mit Rassismus – Was ist ein Erfolg gegen Rechts?

Leserartikel – Beunruhigende Sprüche am Stammtisch

Leserartikel – Der Russe kommt

Leserartikel - Überfall an der Bushaltestelle

Bilanz - Hochachtung vor menschlicher Größe

Mehrfach wurde er von der Bundespolizei angehalten, ohne etwas Verdächtiges getan zu haben, erzählt Bouba Kaba. Ausweiskontrolle. In seiner Tasche suchten die Beamten nach Drogen. Als Kaba in seine Jackentasche greifen wollte, hielten sie ihm ihre Pistolen entgegen und brüllten: "Hände hoch!" "Ich habe die Hände hoch gerissen – und der Polizist hat eine Banane aus meiner Jackentasche gezogen", sagt Kaba und lacht.

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Lachen ist ein Weg, solche Erfahrungen auszuhalten. Aber er konnte nicht immer lachen. Er war auch wütend: "Das ist manchmal immer noch so. Ich lasse es mir zwar nicht anmerken, aber ich bin wütend."

Gaffer statt Zeugen

Als 15-Jähriger hatte Kaba seine Heimat Guinea wegen des Bürgerkrieges verlassen. Er kam nach Berlin. Allein. Drei Jahre später, nach Aufenthalten in verschiedenen Flüchtlingsheimen, wohnte Kaba 2008 schließlich in der Moabiter Turmstraße. Eine Gegend, "in der man Gewalt gegen Schwarze nicht unbedingt erwartet".

Doch in einem Supermarkt pflaumte ihn ein Wachmann an: "Hey, du schwarzer Affe, geh' hier raus", und machte Anstalten, Kaba gewaltsam aus dem Geschäft zu werfen. Kaba wehrte sich. Es kam zu einer Rangelei. Kein Kunde griff ein, vielmehr filmten einige die Szene mit ihren Handys. Angestellte verständigten die Polizei. Als sie eintraf und Kaba Anzeige erstatten wollte, erklärten ihm die Beamten, seine Chancen, damit durchzukommen, stünden schlecht. Keiner der Zeugen war zu einer Aussage bereit. In dem Moment packte der Wachmann Kaba an der Schulter und beleidigte ihn abermals: "Du schwarzer Affe. Geh' hier raus!"

Jetzt hatte Kaba seinen Zeugen: einen der Polizisten.

Leserkommentare
  1. Ich relativiere doch gar nicht. Wenn 99% eines Textes negativ sind und nur 1% positiv dann wird de fakto der Eindruck vermittelt das die überwiegende Anzahl von Erlebnissen eben negativ sind und solange nicht auch die positive Seite ausreichend gewürdigt wird, bleibt das auch so. Natürlich wiegen die 1% schwer, trotzdem bleibt die Summe der Erfahrungen stehen und die muss ja anscheinend positiv sein sonst würden die Leute sich ja hier nicht wohlfühlen und auch nicht hierbleiben. Nur dieses Bild wird hier nicht vermittelt sondern es wird der Focus eindeutig auf Rassismus gelegt. Mein Chef ist doch auch kein Arsch nur weil er mich ein mal im Jahr blöd anmacht. Und wer sagt einem, dass man feindsellig angesehen wird ?( solange keine feindsellige Handlung folgt ) Vielleicht kucken die Leute immer so, vielleicht haben sie sich geärgert oder die Sonne blendet. Das ist doch nur ein subjektives Empfinden was noch umso mehr verstärkt wird umso mehr ich eingetrichtert bekomme das die Deutschen tendenziell Rassistisch sind. Das alles hat nichts mit relativieren zu tun sondern ist nur der Versuch das ganze mal auf eine halbwegs vernünftige Ebene runterzubringen.

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    Und ich betrachte es unvernünftig? Ich habe es bereits bei einem anderen Beitrag erwähnt. Ich bin davon direkt betroffen, weil dunkelhäutig und die Reaktionen auf mich im öffentlichen Raum nehme nicht nur ich war, sondern auch meine Begleiter(in). Wenn ich also Ihre "Erklärungen" lese, mit Verlaub, zweifle ich, ob Sie dies Ernst meinen, denn dies klingt wie Hohn. Vielleicht hatte ja auch mein Gegenüber eine feuchte Aussprache und mich nicht angespuckt? Vielleicht hatte sich mein Gegenüber auch nur gestreckt und ich bin dabei in seine Faust gelaufen? Vielleicht hatte er einen Sprachfehler und meinter "Mais Feger" Hm. Nein, ein blaues Auge ist kein "subjektives Empfinden"
    Ab wann beginnt denn Ihr Chef ein Arsch zu sein? Wenn er sie nicht nur einmal im Jahr anschreit, sondern 1x die Woche, wenn er Ihre Frau als Affenhu...e, oder dann in Ihrem Fall als Hu...e bezeichnet? Wenn er Sie bespuckt? Schlägt?
    Sie argumentieren mit Vernunft bei einem Thema, welches vor allem eins ist: irrational. Und mit diesem Versuch relativieren Sie und das ist für mich persönlich genauso schlimm, weil es diese Aktionen erst im öffentlichen Raum möglich macht, anstatt es gesellschaftlich zu ächten.
    Also bitte relativieren Sie nicht.
    Wäre es Ihnen im übrigen lieber, wir würden über dieses Thema nicht sprechen?
    Sie können gern kritisch hinterfragen, aber wenn man Ihnen dann persönliche Beispiele nennt, dann sollten Sie diesen zumindest ernst nehmen und nicht ins lächerliche ziehen.

  2. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Diskriminierungen. Danke, die Redaktion/mk

    • dsip
    • 23. Mai 2012 16:10 Uhr

    Liebe "Dame von Welt",

    es geht in der Umfrage um Wähler, nicht um Mitglieder. Im Gegensatz zu z.B. der Union, die mit ministern wie Frau Schröder ja aktiv versucht, antirassistische Arbeit zu behindern, und behauptet, dass von links Eigentum und Lohnarbeit in Frage zu stellen wäre ohnehin das gleiche ("radikal"), wie Menschen aufgrund rassistischer Ideologien umzubringen, ist die Linke eigentlich bei fast allem, was es in Deutschland an antirassistischen Gruppen und Aktionen gibt, dabei oder mit den Akteuren verknüpft.

    Rassismus ist aber nicht zuletzt ein Herrschaftsinstrument, das die eine benachteiligte Gruppe gegen eine andere aufbringen soll. Und da die Linke sicher einen überproportional großen Anteil an sozial abgehängten hat, verfängt natürlich gerade dort die Propaganda von einem einfachen Schuldigen. Aber das lässt sich sicher nicht mit weniger linker Arbeit lösen, sondern nur mit mehr.

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    fand ich es ja so schockierend, daß es derartig viele Anhänger der Linkspartei waren, die den Deutschlandabschaffer wählbar fänden. Ein Los der Differenz zwischen politischen Zielen und dem, was Wähler gern darin sehen wollen, das die Linke mit der Piratenpartei teilt - unter Piraten-Anhängern fanden (gleich hinter den 54% der CDU-Freunde) in einer Umfrage https://netzpolitik.org/2011/politbarometer-mehrheit-gegen-onlinedurchsu... Onlinedurchsuchungen bei 47% Zustimmung. Auaweia.

    Ihrem Schlußabsatz stimme ich fast völlig zu: 'Rassismus ist aber nicht zuletzt ein Herrschaftsinstrument, das die eine benachteiligte Gruppe gegen eine andere aufbringen soll. Und da die Linke sicher einen überproportional großen Anteil an sozial abgehängten hat, verfängt natürlich gerade dort die Propaganda von einem einfachen Schuldigen. Aber das lässt sich sicher nicht mit weniger linker Arbeit lösen, sondern nur mit mehr.'

    Nach meiner Auffassung müßte eine menschenrechtlich ausgerichtete Politik nicht unbedingt links sein. Dazu würde eigentlich auch das tatsächliche Ernstnehmen des C bei den C-Parteien reichen, die Realität sieht freilich vollkommen anders aus. Unter den Linkenwählern werden auch nicht wenige sein, die einem eigenartigen Phänomen anhängen, nämlich: wo wenig Einwanderer, da besonders viel Ressentiment gegen sie.

    • th
    • 23. Mai 2012 16:15 Uhr

    aber ein Widerspruch bleibt:

    Zitat:
    "Es gibt zweifellos Rassismus überall auf der ganzen Welt.
    Die ZEIT ist aber eine deutsche Wochenzeitung und nach den schönen Regeln vom Kehren vor der eigenen Tür und vom Splitter und Balken in den Augen unterschiedlicher Personen kann ich nullkommanull 'Deutschenhetze ganz übler Art' darin entdecken, Rassismus von Deutschen gegen Einwanderer in Deutschland in Form einer Wochen-Serie zu thematisieren."

    Wenn die ZEIT ein deutsches Blatt ist, und kein rassistisches, dann wendet sie sich selbstverständlich auch an die hier lebenden Menschen mit und ohne deutschen Pass, mit "weisser" und mit "anderer" Hautfarbe.

    Und wenn es um Rassismus "in Deutschland" geht, dann doch um Rassismus bei allen Bewohnern, egal welche Hautfarbe und welcher Pass, oder?

    Andernfalls wäre das ja sozusagen invertierter Rassismus, oder einfach ein anachronistisches Weltbild:
    ZEIT: deutsch=weise Passdeutsche ...

    Also: "hinter der unserer eigenen Tür wohnen auch Leute, die weder besonders weiss, noch besonders christlich, noch besonders deutsch sind.

    Kehren wir also vor unser aller Tür!

    Und die Kindergartentante könnte ihre "Empfehlungen" (kriegst n'Sternchen) auch mal jemandem geben, der die allgemeine Einigkeit ("wir sind ja alle keine bösen Rassisten") ein wenig stört.

    D'accord?

    Antwort auf "'beide Seiten'?"
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    Wie schätzen Sie denn die Leserschaft von Zeitonline ein? Glauben Sie, daß hier mehrheitlich Nutzer 'ohne deutschen Pass ... und mit "anderer" Hautfarbe' lesen und schreiben? Zeitonline betreibt ja nun keine Inventur, die dem Gebot 100%er Ausgewogenheit genügen müßte, oder? Sondern man wendet sich an eine mehrheitlich weiße, gebildete, privilegierte Leserschaft - mit einem Denkanstoß.

    Ich hatte diese Wochenserie auch als kleines Geschwister der vorangegangenen Serie 'Neue deutsche Nazis' verstanden, nämlich als Thematisierung von Rassismus aus der Mitte der mehrheitlich weißen deutschen Bevölkerung.

    'wir sind ja alle keine bösen Rassisten' - wie kommen Sie denn darauf? Ich bin ja Freund des erweiterten Rassismusbegriffs nach Albert Memmi
    http://www.dir-info.de/dokumente/def_rass_memmi.html und ich erwische mich schon mitunter dabei, daß ich jemandem gegenüber ein Ressentiment hege, um mich selbst dadurch besser zu fühlen. Wenn ich dann noch versuche, das dialogische Prinzip von Martin Buber ernst zu nehmen, werde ich im ganzen Leben nicht mehr mit dem (hoffentlich immer besseren) Scheitern daran fertig.

    Ganz und gar ohne Häme: warum kehren Sie nicht 'vor unser aller Tür', warum schreiben Sie keinen Leserartikel zu Rassismus? Nach meinem Eindruck verhallte der Aufruf von Sebastian Horn fast ungehört.

    Was die redaktionellen Sternchen angeht - darum bittet kein Nutzer, die Vergabepraxis ist wenigstens mir völlig schleierhaft und meinetwegen könnten sie auch ganz weg.

    • th
    • 23. Mai 2012 16:19 Uhr

    ist mit ganz wenigen Ausnahmen gut und richtig, denn es hilft, die Dinge in ihren Proportionen zu sehen!

    Der negative Gebrauch des Wortes "Relativieren" ist eine Unsitte, welche dazu führt, dass wir keine Vergleiche mehr zulassen sollen. Es gibt einige wenige Gelegenheiten, wo das Gebot, nicht zu relativieren, berechtigt ist. Im Allgemeinen läuft das nur auf ein Denkverbot hinaus.

  3. Unterstrichen wird dies von Ihrer, pardon, völlig idiotischen Behauptung, die ZEIT würde intendieren, mit der Artikelserie ALLE Deutschen als Rassisten darzustellen und ALLE Migranten als Opfer. Mit keinem Wort wird dies hier irgendwo erwähnt und kein ernstzunehmender Journalist würde dergleichen unhaltbares postulieren, zumal hinlänglich bekannt ist, dass es auch unter Migranten Rassismus und menschenverachtende Einstellungen gibt.

  4. Und ich betrachte es unvernünftig? Ich habe es bereits bei einem anderen Beitrag erwähnt. Ich bin davon direkt betroffen, weil dunkelhäutig und die Reaktionen auf mich im öffentlichen Raum nehme nicht nur ich war, sondern auch meine Begleiter(in). Wenn ich also Ihre "Erklärungen" lese, mit Verlaub, zweifle ich, ob Sie dies Ernst meinen, denn dies klingt wie Hohn. Vielleicht hatte ja auch mein Gegenüber eine feuchte Aussprache und mich nicht angespuckt? Vielleicht hatte sich mein Gegenüber auch nur gestreckt und ich bin dabei in seine Faust gelaufen? Vielleicht hatte er einen Sprachfehler und meinter "Mais Feger" Hm. Nein, ein blaues Auge ist kein "subjektives Empfinden"
    Ab wann beginnt denn Ihr Chef ein Arsch zu sein? Wenn er sie nicht nur einmal im Jahr anschreit, sondern 1x die Woche, wenn er Ihre Frau als Affenhu...e, oder dann in Ihrem Fall als Hu...e bezeichnet? Wenn er Sie bespuckt? Schlägt?
    Sie argumentieren mit Vernunft bei einem Thema, welches vor allem eins ist: irrational. Und mit diesem Versuch relativieren Sie und das ist für mich persönlich genauso schlimm, weil es diese Aktionen erst im öffentlichen Raum möglich macht, anstatt es gesellschaftlich zu ächten.
    Also bitte relativieren Sie nicht.
    Wäre es Ihnen im übrigen lieber, wir würden über dieses Thema nicht sprechen?
    Sie können gern kritisch hinterfragen, aber wenn man Ihnen dann persönliche Beispiele nennt, dann sollten Sie diesen zumindest ernst nehmen und nicht ins lächerliche ziehen.

    Antwort auf "Relativieren die 2te"
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    "Vielleicht hatte ja auch mein Gegenüber eine feuchte Aussprache und mich nicht angespuckt? Vielleicht hatte sich mein Gegenüber auch nur gestreckt und ich bin dabei in seine Faust gelaufen? Vielleicht hatte er einen Sprachfehler und meinter "Mais Feger" Hm. Nein, ein blaues Auge ist kein "subjektives Empfinden"

    Von solchen Situationen habe ich nie gesprochen. Sollten Sie meinen Text gelesen haben wäre Ihnen das aufgefallen.

    "Und mit diesem Versuch relativieren Sie und das ist für mich persönlich genauso schlimm, weil es diese Aktionen erst im öffentlichen Raum möglich macht, anstatt es gesellschaftlich zu ächten."

    Wo steht bitte das das nicht gesellschaftlich geächtet werden sollte.

    "Wäre es Ihnen im übrigen lieber, wir würden über dieses Thema nicht sprechen?
    Sie können gern kritisch hinterfragen, aber wenn man Ihnen dann persönliche Beispiele nennt, dann sollten Sie diesen zumindest ernst nehmen und nicht ins lächerliche ziehen."

    Wo ist das Beispiel welches ich ins Lächerliche gezogen habe ?

    Ich habe grundlegend nur die Intention dieser Reportage und die Ausführung hinterfragt und in den Raum gestellt, dass durch die Überproportionale Darstellung der negativen Seiten gegenüber den positiven eine evtl. falsche Botschaft transportiert wird. So genug jetzt bevor mir noch mehr Sachen unterstellt werden welche ich niemals gesagt habe.

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