Abhörskandal: Parlamentsausschuss erklärt Murdoch für inkompetent
Die Untersuchung des britischen Abhörskandals geht für den Medienunternehmer schlecht aus: Der Abschlussbericht könnte sich auf eine geplante Firmenübernahme auswirken.
© REUTERS/Reuters TV

Rupert Murdoch bei einer Befragung
Im britischen Abhörskandal bei der inzwischen eingestellten Boulevardzeitung News of the World hat ein Parlamentsausschuss dem Medienmogul Rupert Murdoch die Fähigkeit abgesprochen, ein führendes Medienunternehmen zu leiten.
Er könne nicht als "geeignete Person" angesehen werden, heißt es in dem Abschlussbericht des Medienausschusses. Angesichts der illegalen Praktiken der Mitarbeiter des Blattes habe sich Murdoch "blind gestellt", konstatierte das parteiübergreifende Gremium in einem 121 Seiten starken Bericht zu den Vorgängen. Rupert Murdoch und sein ebenfalls an der Konzernspitze tätiger Sohn James sollten sich darauf einstellen, für die Vorgänge zur Verantwortung gezogen zu werden.
Das Gremium hatte die Affäre um illegale Recherchemethoden im Murdoch-Konzern untersucht. News of the World gehörte zu Murdochs US-Konzern News Corporation. Journalisten des Boulevardblatts hatten über Jahre insgesamt etwa 800 Politiker, Prominente sowie Anschlags- und Entführungsopfer abgehört.
Weitere Personen mitschuldig
Die Untersuchungskommission bestand aus jeweils fünf Abgeordneten der Konservativen und der Labour Party sowie einem Liberaldemokraten. Sie empfahl, das Londoner Unterhaus solle die erforderlichen Sanktionen wegen des Abhörskandals beschließen.
Zu den Mitschuldigen zählte die Kommission den früheren Chef von News International, Les Hinton, den News-of-the-World-Herausgeber Colin Myler und den früheren Leiter der Rechtsabteilung bei News International, Tom Crone.
Das Ergebnis des Berichts könnte Auswirkungen auf das Engagement Murdochs beim britischen Fernsehkonzern BSkyB haben. Derzeit hält Murdochs News Corporation 39,1 Prozent an der britischen Gruppe. Ein Versuch Murdochs, auch die restlichen Anteile zu übernehmen, war bereits an dem Abhörskandal gescheitert.






Entfernt. Verzichten Sie auf polemische Äußerungen. Die Redaktion/mak
....nicht besser herausgearbeitet würde, dass der Bericht entlang parteilichen Grenzen an- bzw abgelehnt wurde. Sie haben da völlig recht! Eine Sachanalyse und ein daraus folgender Untersuchungsbericht, der keinen einzigen Konservativen überzeugen konnte, kann nicht ausgewogen sein.
....nicht besser herausgearbeitet würde, dass der Bericht entlang parteilichen Grenzen an- bzw abgelehnt wurde. Sie haben da völlig recht! Eine Sachanalyse und ein daraus folgender Untersuchungsbericht, der keinen einzigen Konservativen überzeugen konnte, kann nicht ausgewogen sein.
interessanter als dieser humbug wäre, was sinn und zweck der ganzen aktion ist. also '"auf auf!', fleissige journalistenschaar.
einer der massgeblich die Meinung von Mil. Lesern beeinflusst, ist nicht kompetent. Gut, dass das mal publik gemacht wurde.
Wenn er sich wirklich "blind gestellt" hat, dann hat er absichtlich vorbeigesehen.D.h. er hatte die kriminelle Energie. Das ist ein anderes Kaliber als schlicht "inkompetent".
jetzt wird also der verurteilt, aus dessen Hand man bisher gefressen hat.
Da liegt die Vermutung nahe, dass schlicht der geplagten Wähler-Seele ein Gefühl von Gerechtigkeit vermittelt werden soll. Es könnte aber ein Trugschluss sein, den einfachen Mann für nicht in der Lage zu halten, dies zu erkennen.
für normale Menschen. In den USA werden auch Menschen mit einem IQ von 70 und niedriger hingerichtet.
Es grenzt doch wirklich an Volksverdummung wenn man behauptet ein Mann der aus dem Nichts das mächtigste Medienunternehmen der Welt aufgebaut hat sein Inkompetent.
Zwischen den Zeilen: Er ist unschuldig. Er wusste ja nicht was einige der Mitarbeiter tun.
Das ist lächerlich. Sein Sohn und seine jahrelange rechte Hand (Frau... Name vergessen) waren doch involviert. Genau so wie ein hoher Mitarbeiter David Camerons.
Werden Politiker für Klatsch und Tratsch überwacht gibt es kaum Konsequenzen, aber Bradley Manning muss jetzt lebenslang ins Gefängnis?
Das hier keine Detalis der Geschichte aufgearbeitet werden ist bedauerlich. Es lässt alle Journalisten in einem schlechten Licht darstehen. Wenn einer aus der eigenen Profession den Beruf so durch den Dreck zieht sollte man erwarten das die anderen Mitglieder der Zunft etwas tiefer über diesen massiven Skandal berichten würden.
....rechte Hand (Frau... Name vergessen) waren doch involviert. Genau so wie ein hoher Mitarbeiter David Camerons."
Und was sollte der Bürger daraus lernen? Keinem zu vertrauen? Nah, dann setzen wir es hier, wo wir es können, um! Was schlagen Sie vor, wo wir anfangen?
....rechte Hand (Frau... Name vergessen) waren doch involviert. Genau so wie ein hoher Mitarbeiter David Camerons."
Und was sollte der Bürger daraus lernen? Keinem zu vertrauen? Nah, dann setzen wir es hier, wo wir es können, um! Was schlagen Sie vor, wo wir anfangen?
Uns ist die Rechtsgrundlage nicht klar, auf welcher ein Parlamentsausschuss die Kompetenz von Medienleuten beurteilt (traditionell äußern sich Journalisten ja über Politiker, warum also nicht die Retourkutsche). Wir sehen da einen ehem. stv. Regierungssprecher, der einmal vor einen Kompetenz-Untersuchungsausschuss zitiert werden sollte:
http://reg4tel.net/2012/0...
....rechte Hand (Frau... Name vergessen) waren doch involviert. Genau so wie ein hoher Mitarbeiter David Camerons."
Und was sollte der Bürger daraus lernen? Keinem zu vertrauen? Nah, dann setzen wir es hier, wo wir es können, um! Was schlagen Sie vor, wo wir anfangen?
Medienkonzerne und deren Besitzer, die massiv auf die Politik einwirken und, wie bei uns(Springer und Burda) Kanzler zur Macht verhelfen und ständig, nach eigenem Gutdünken, deren Politik beeinflußen, entmachten.
Medienkonzerne und deren Besitzer, die massiv auf die Politik einwirken und, wie bei uns(Springer und Burda) Kanzler zur Macht verhelfen und ständig, nach eigenem Gutdünken, deren Politik beeinflußen, entmachten.
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