Eine bikulturelle Ehe, drei Kinder: Leserin D. Waldschmidt erzählt, wie ihre Kinder wegen ihres Aussehens immer wieder falsch eingeschätzt und diskriminiert wurden.
Als junge Frau habe ich einen muslimischen Mann geheiratet. Er ist Palästinenser und kommt aus Jordanien. Drei Kinder habe ich mit ihm bekommen. Alle drei haben arabische Namen, fühlen sich deutsch und gehören keiner Religion an. Probleme wegen ihrer Herkunft hatten sie lange nicht.
Für meine Tochter änderte sich das in der Oberstufe. Ein paar Nazis gingen auf ihre Schule. Sie verbreiteten Furcht unter den Schülern und spalteten sie in Lager. Die ausländischen oder ausländisch aussehenden Schüler, darunter meine Tochter, rückten in dieser Zeit zusammen. Einige Schüler wehrten sich gegen die Einschüchterungen, aber die meisten schwiegen. Diese Erfahrung hat meine Tochter zu einer engagierten Anti-Rassistin werden lassen.
Jetzt, nach ihrem Abitur, nervt meine Tochter vor allem, dass ihre Nationalität immer wieder infrage gestellt wird. Es kommt tatsächlich vor, dass sie gefragt wird, ob und wann sie wieder "nach Hause" zurückkehren wolle. Viele begreifen nicht, dass eine Deutsche braune Augen und schwarze Haare oder asiatische Augen haben kann.
Mein ältester Sohn hatte sein Schlüsselerlebnis, als er eine Lehre als Mechatroniker begann und von seinem Ausbilder im Vorbeigehen immer wieder zu hören bekam: "Ja, der A., dem liegt das Bombenbauen im Blut." Während der Ausbildung war er mit vielen solcher Ausländerklischees konfrontiert. Gegen seinen Willen wurde er in eine Schublade gesteckt, in die er nie gehörte. Irgendwann hatte er in der Fabrik nur noch muslimische Freunde, obwohl er vorher immer einen gemischten Freundeskreis hatte. Die anderen wollten mit ihm nichts zu tun haben. Auf der Arbeit sagten seine muslimischen Freunde: "Scheiß auf die Deutschen, du gehörst zu uns!"
- Leben mit Rassismus
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Viele Migranten in Deutschland erleben Vorurteile und Rassismus. Wie gehen sie damit um? Mit diesen Blicken, Worten, Rangeleien oder sogar Gewalttaten? In unserer Themenwoche Leben mit Rassismus berichten ganz unterschiedliche Menschen, welche Rolle Rassismus in ihrem Leben in Deutschland spielt – und wie sie sich dagegen wappnen. Ihre Erfahrungen und ihre Sichten auf die Deutschen sind so individuell wie sie selbst.
Wir entwickeln keine neuen Theorien und hantieren nicht mit abstrakten Begriffen. Wir zeigen keine Prototypen – weder Opfer noch Täter. Stattdessen lassen wir Individuen zu Wort kommen.
Auch Ihre Berichte können Teil der Woche werden: Wie leben Sie mit Rassismus in Deutschland? Schreiben Sie einen Leserartikel.
- Die Beiträge zur Themenwoche
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Bayrischer Wald – Der bayerische Inder
Sachsen-Anhalt – Angekommen in Stendal
Rassismus in Sachsen-Anhalt – "Wer aus dem Senegal kommt, wird als Neger beschimpft"
Berlin – Bouba Kabas Weg aus der Wut
Berlin – Fotos von Tatorten von Sabine Schründer
Brandenburg – Herrn Chans Kampf in Cottbus
Thüringen – Zeca Schall: "Wir dulden keinen Rechtsextremismus mehr"
Leben mit Rassismus – Was ist ein Erfolg gegen Rechts?
Leserartikel – Beunruhigende Sprüche am Stammtisch
Leserartikel – Der Russe kommt
Nachdem er seine Lehre abgeschlossen hatte, wollte mein Sohn mit der Fabrik nichts mehr zu tun haben. Er macht eine neue Ausbildung und wohnt jetzt mit zwei deutschen Freunden in einer Wohngemeinschaft.
Am schlimmsten von Rassismus betroffen ist mein behinderter Sohn. Er ist Autist und kann verbale Angriffe oft als solche nicht erkennen; er kann sich also auch kaum dagegen wehren. Zunächst ging er auf eine Lernhilfeschule. An solchen Schulen herrscht meiner Erfahrung nach ein sehr hohes Gewaltpotenzial. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass viele Jugendliche mit Behinderung das Verlangen haben, ernst genommen und respektiert zu werden. Entsprechend aggressiv gehen sie mit anderen Jugendlichen um, die schwächer oder irgendwie anders sind als sie.
Von der Lernhilfeschule kam mein Sohn vor Kurzem an eine Schule für geistig Behinderte, an der Gewalt sofort geahndet wird. Seitdem läuft es besser. In seiner Freizeit erleben er und seine Freunde aber immer noch Übergriffe. Dann wird er als Ausländer oder Spacke beschimpft. Er wurde auch schon Opfer körperlicher Gewalt. Er spielt mit seinen Freunden deshalb oft auf dem Gelände einer Werkstatt für geistig Behinderte, weil er dort sicher ist.
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Andere Menschen stehen oft daneben, wenn eines meiner Kinder rassistisch angegangen wird. Der Ausbilder im Betrieb beispielsweise konnte sich seine diskriminierenden Äußerung nur erlauben, weil er sicher war, dass niemand dem Betriebsrat, der Geschäftsführung oder anderen Ausbildern davon berichten würde. Auch die Lehrer in der Schule reagierten nicht, als einige Schüler Neonazi-Sprüche auf den Schulhof brachten. Zu viele Menschen schauen in solchen Situationen immer noch weg.






Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Relativierungen und diskutieren Sie das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/mk
Dieser Artikel ist ein Leserartikel von Frau Dorothea Waldschmidt - und damit natürlich auf die Ihre Person bezogenen Probleme bezogen.
Das es auch Gewalt von seiten Deutscher mit Migrationshintergrund oder anderen Ausländern gibt hat hier auch keiner bestritten. Es war nur nicht das Thema...
Ebenso wirft ihr Kommentar Fragen auf warum Sie sofort die Opfer-Täter-Rolle in diesem Fall umdrehen wollen?!
@ Dorothea Waldschmidt: Es tut mir leid, dass Sie bzw. Ihre Kinder in der Vergangenheit zu wenig Unterstützung von Beistehenden erfahren haben.
Ja, es ist wirklich rassistisch von der Autorin, dass sie keine Erfahrungen mit der Diskriminierung von Deutschen durch Auslaender gemacht hat, sondern nur mit der Diskriminierung von (auslaendisch aussehenden) Deutschen durch Deutsche.
Sie haben uebrigens vergessen, Ihren Rassismus durch die Einleitung "ich habe ja nichts gegen Auslaender, aber..." einzuleiten. Das ist doch in Ihren Kreisen sonst ueblich.
...welche drei nasen empfehlen denn bitte diesen startkommentar? 1. geht es in dem artikel nicht um "migranten", das werden sie merken, wenn sie nochmal aufmerksam lesen. 2. weiß ich nicht, wie bei ihnen diskussionen ablaufen, wahrscheinlich gar nicht, denn nach ihrer herangehensweise kann man ja gar nicht über einen sachverhalt sprechen, weil man in dem moment die unzähligen anderen nicht anspricht. komisch alles, aber gut.
zum thema:
liebe frau waldschmidt. ich wünsche ihnen und ihren kindern weiterhin kraft und geduld, aber auch ein wenig glück, denn vielleicht verschlägt es sie mal in eine region oder ein land, in dem ihre familie von den menschen besser behandelt wird. mir vorzustellen, wie sie und ihre kinder sich fühlen, macht mich sehr traurig und nachdenklich. ich hoffe, dass ihre kinder mit genug selbstbewusstsein ausgestattet in solchen momenten mit erhobenem haupt an den spöttern vorbei gehen können und wissen, dass diese selbst nur opfer sind, opfer einer engstirnigen und einseitigen erziehung, opfer ihrer eltern, lehrer, freunde. so schlimm solche rassistischen momente sind, mehr als mitleid kann mit diesen leuten nicht haben, denn die werden es nie schaffen, die last loszuwerden. alles gute.
Wenn mir aufgrund Ihres Beitrages übel wird, haben Sie vielleicht Ihr Ziel erreicht. Sie relativieren den alltäglichen dreckigen Rassismus, der vielen Menschen in unserem Land das Leben vergällt mit dem Rassismus anderer. Vielleicht erhellen Sie Ihre Ansichten, indem Sie mir erklären, was der autistische Sohn der Autorin für die Situation in deutschen Gefängnissen kann?
Wenn Sie den Text gelesen haben sollten, fällt Ihnen auf das es sich hierbei um deutsche Kinder handelt. Diese werden von anderen Kindern aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Behinderung in eine Ecke gestellt.
Menschen wie Sie sorgen dafür das der kleine Kevin und Ronny auf dem Schulhof so einen Mist verzapfen. Aber natürlich ist es einfacher erstmal rumzuheulen und alle Ausländer/Migranten in eine Ecke zu stellen.
Die Kinder einer Frau deutsches mit Mann jordanisches sind "Migranten"?
zur Tochter dem nicht behinderten Sohn sind sie hier in der falschen Postille, die von Ihnen angesprochene Problematik werden sie hier nicht finden, da sie nicht exisitert. Auch weiß man nicht wie in den Wald hineingerufen wurde.
Ansonsten kann man sagen das die Frau vlt. Pech gehabt hatte, dass ihr Sohn nicht gleich in eine Schule für geistig Behinderte gekommen ist, das ist dann aber ein Problem der Mutter und des Amtes, denn in einer Lernhilfschule werden imho viele unsozialisierte Kinder abgeladen, mit denen schon normale Lehrer nicht klarkommen. Ich würde ir auch die Schule vorher anschauen bevor ich meine Kinder dorthin schicke.
Aber es bewarheitent sich der Spruch Dummheit und Macht sind eine gefährliche Kombination.
Alles in allem geht das auch autochonen Dt. so, und das ist eher ein gesellschaftliches Phänomen, das durch die Poltik der letzten 30 Jahre gefördert wurde und erblühen konnte.
statistisch gesehen gibt es nicht weniger kriminelle Deutsche mit ausländischen Wurzeln als "ur"-deutsche,
aber auch
-und genau das ist der Vorwurf, welchen man einer gewissen, alles ungeprüft nachplappernden Gruppe Menschen, darunter auch Rassisten und Fremdenfeinde, machen muss-
nicht mehr.
Insofern ist es böswilliger Unfug, hier überhaupt Unterscheidungen vorzunehmen.
Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde entfernt. Die Redaktion/mk
Dieser Artikel ist ein Leserartikel von Frau Dorothea Waldschmidt - und damit natürlich auf die Ihre Person bezogenen Probleme bezogen.
Das es auch Gewalt von seiten Deutscher mit Migrationshintergrund oder anderen Ausländern gibt hat hier auch keiner bestritten. Es war nur nicht das Thema...
Ebenso wirft ihr Kommentar Fragen auf warum Sie sofort die Opfer-Täter-Rolle in diesem Fall umdrehen wollen?!
@ Dorothea Waldschmidt: Es tut mir leid, dass Sie bzw. Ihre Kinder in der Vergangenheit zu wenig Unterstützung von Beistehenden erfahren haben.
Ja, es ist wirklich rassistisch von der Autorin, dass sie keine Erfahrungen mit der Diskriminierung von Deutschen durch Auslaender gemacht hat, sondern nur mit der Diskriminierung von (auslaendisch aussehenden) Deutschen durch Deutsche.
Sie haben uebrigens vergessen, Ihren Rassismus durch die Einleitung "ich habe ja nichts gegen Auslaender, aber..." einzuleiten. Das ist doch in Ihren Kreisen sonst ueblich.
...welche drei nasen empfehlen denn bitte diesen startkommentar? 1. geht es in dem artikel nicht um "migranten", das werden sie merken, wenn sie nochmal aufmerksam lesen. 2. weiß ich nicht, wie bei ihnen diskussionen ablaufen, wahrscheinlich gar nicht, denn nach ihrer herangehensweise kann man ja gar nicht über einen sachverhalt sprechen, weil man in dem moment die unzähligen anderen nicht anspricht. komisch alles, aber gut.
zum thema:
liebe frau waldschmidt. ich wünsche ihnen und ihren kindern weiterhin kraft und geduld, aber auch ein wenig glück, denn vielleicht verschlägt es sie mal in eine region oder ein land, in dem ihre familie von den menschen besser behandelt wird. mir vorzustellen, wie sie und ihre kinder sich fühlen, macht mich sehr traurig und nachdenklich. ich hoffe, dass ihre kinder mit genug selbstbewusstsein ausgestattet in solchen momenten mit erhobenem haupt an den spöttern vorbei gehen können und wissen, dass diese selbst nur opfer sind, opfer einer engstirnigen und einseitigen erziehung, opfer ihrer eltern, lehrer, freunde. so schlimm solche rassistischen momente sind, mehr als mitleid kann mit diesen leuten nicht haben, denn die werden es nie schaffen, die last loszuwerden. alles gute.
Wenn mir aufgrund Ihres Beitrages übel wird, haben Sie vielleicht Ihr Ziel erreicht. Sie relativieren den alltäglichen dreckigen Rassismus, der vielen Menschen in unserem Land das Leben vergällt mit dem Rassismus anderer. Vielleicht erhellen Sie Ihre Ansichten, indem Sie mir erklären, was der autistische Sohn der Autorin für die Situation in deutschen Gefängnissen kann?
Wenn Sie den Text gelesen haben sollten, fällt Ihnen auf das es sich hierbei um deutsche Kinder handelt. Diese werden von anderen Kindern aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Behinderung in eine Ecke gestellt.
Menschen wie Sie sorgen dafür das der kleine Kevin und Ronny auf dem Schulhof so einen Mist verzapfen. Aber natürlich ist es einfacher erstmal rumzuheulen und alle Ausländer/Migranten in eine Ecke zu stellen.
Die Kinder einer Frau deutsches mit Mann jordanisches sind "Migranten"?
zur Tochter dem nicht behinderten Sohn sind sie hier in der falschen Postille, die von Ihnen angesprochene Problematik werden sie hier nicht finden, da sie nicht exisitert. Auch weiß man nicht wie in den Wald hineingerufen wurde.
Ansonsten kann man sagen das die Frau vlt. Pech gehabt hatte, dass ihr Sohn nicht gleich in eine Schule für geistig Behinderte gekommen ist, das ist dann aber ein Problem der Mutter und des Amtes, denn in einer Lernhilfschule werden imho viele unsozialisierte Kinder abgeladen, mit denen schon normale Lehrer nicht klarkommen. Ich würde ir auch die Schule vorher anschauen bevor ich meine Kinder dorthin schicke.
Aber es bewarheitent sich der Spruch Dummheit und Macht sind eine gefährliche Kombination.
Alles in allem geht das auch autochonen Dt. so, und das ist eher ein gesellschaftliches Phänomen, das durch die Poltik der letzten 30 Jahre gefördert wurde und erblühen konnte.
statistisch gesehen gibt es nicht weniger kriminelle Deutsche mit ausländischen Wurzeln als "ur"-deutsche,
aber auch
-und genau das ist der Vorwurf, welchen man einer gewissen, alles ungeprüft nachplappernden Gruppe Menschen, darunter auch Rassisten und Fremdenfeinde, machen muss-
nicht mehr.
Insofern ist es böswilliger Unfug, hier überhaupt Unterscheidungen vorzunehmen.
Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde entfernt. Die Redaktion/mk
In meinen Augen haben Sie den Inhalt des Artikels nicht richtig erfasst. Es geht hier, um die Deutsche, die auf Grund ihres Aussehens diskriminiert werden. Zudem bin ich mir sicher, dass Sie auf der Webseite irgendwo auch einen Artikel über Diskriminierung ausgehend von wirklichen Immigranten finden. Wäre mehr Zivilcourage vorhanden, wären beiderseits nicht so viele Probleme / Übergriffe oder Sonstiges allgegenwärtig
es geht um Deutsche die Aufgrund ihrer Eltern nicht als solche "typischen-europäer" erkennbar sind.
Was ist wenn z.b. ein blonder Junge oder einer mit roten Haaren (die z.b. ans Schottische erinnern) in der Rütli-Schule gemobbt wird?
Nehmen wir den Deutschen XYZ aus Bottrop-Kirchhellen, Vater und Mutter aus dem Ruhrpott, Großvater meinetwegen aus dem Saarland und Großmutter kam aus Brandenburg rüber...
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie beim konkreten Artikelthema. Danke. Die Redaktion/ag
...anderes Problem als der Nationalität wegen. Da haben Sie ganz sicher recht. Und ja, Sie haben recht, es wäre eine liberalere Einstellung besser. Leider ist eine allgemein liberale Haltung eine recht große Herausforderung für eine Gesellschaft, muss sie doch gegen offenbar genetische Vorgaben ankämpfen. Da ist Deutschland nicht alleine. Andererseits ist in Deutschland die Kultur alles andere als grundsätzlich liberal. Au Contraire.
Hier bricht eben das Geschwür (einer) der Lebenslüge(n) dieser Republik auf: ein angenommener Paß macht eben aus einem Ausländer keinen Deutschen.
es geht um Deutsche die Aufgrund ihrer Eltern nicht als solche "typischen-europäer" erkennbar sind.
Was ist wenn z.b. ein blonder Junge oder einer mit roten Haaren (die z.b. ans Schottische erinnern) in der Rütli-Schule gemobbt wird?
Nehmen wir den Deutschen XYZ aus Bottrop-Kirchhellen, Vater und Mutter aus dem Ruhrpott, Großvater meinetwegen aus dem Saarland und Großmutter kam aus Brandenburg rüber...
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie beim konkreten Artikelthema. Danke. Die Redaktion/ag
...anderes Problem als der Nationalität wegen. Da haben Sie ganz sicher recht. Und ja, Sie haben recht, es wäre eine liberalere Einstellung besser. Leider ist eine allgemein liberale Haltung eine recht große Herausforderung für eine Gesellschaft, muss sie doch gegen offenbar genetische Vorgaben ankämpfen. Da ist Deutschland nicht alleine. Andererseits ist in Deutschland die Kultur alles andere als grundsätzlich liberal. Au Contraire.
Hier bricht eben das Geschwür (einer) der Lebenslüge(n) dieser Republik auf: ein angenommener Paß macht eben aus einem Ausländer keinen Deutschen.
Dieser Artikel ist ein Leserartikel von Frau Dorothea Waldschmidt - und damit natürlich auf die Ihre Person bezogenen Probleme bezogen.
Das es auch Gewalt von seiten Deutscher mit Migrationshintergrund oder anderen Ausländern gibt hat hier auch keiner bestritten. Es war nur nicht das Thema...
Ebenso wirft ihr Kommentar Fragen auf warum Sie sofort die Opfer-Täter-Rolle in diesem Fall umdrehen wollen?!
@ Dorothea Waldschmidt: Es tut mir leid, dass Sie bzw. Ihre Kinder in der Vergangenheit zu wenig Unterstützung von Beistehenden erfahren haben.
Woher wissen Sie, das die Verfasserin dieses Artikel Dorothea mit Vornahmen heisst?? Laut Artikel wird nur D. gesagt. Oder wissen Sie mehr über die Dame oder habe ich als Online-Leser irgendetwas überlesen?
nach dem nun seit einer halben ewigkeit allwöchentlich von der ZEIT nahezu gleiche artikel zu diesem thema veröffentlicht werden, ist nur verständlich, dass antworten zum reflex werden.
der ausspruch im kommentar richtet sich ja nicht gegen die autorin des artikels sondern gegen die ZEIT.
und das ist auch völlig richtig, denn diese stumpfsinnige dauerwiederholung der immer wieder gleichlautenden storys unter "rassismus im alltag" führt nicht dazu das menschen wachgerüttelt werden, sondern dazu dass sie entweder abstumpfen oder sich genervt abwenden.
Bitte bleiben Sie in Ihrer Kritik respektvoll. Danke, die Redaktion/mk
Woher wissen Sie, das die Verfasserin dieses Artikel Dorothea mit Vornahmen heisst?? Laut Artikel wird nur D. gesagt. Oder wissen Sie mehr über die Dame oder habe ich als Online-Leser irgendetwas überlesen?
nach dem nun seit einer halben ewigkeit allwöchentlich von der ZEIT nahezu gleiche artikel zu diesem thema veröffentlicht werden, ist nur verständlich, dass antworten zum reflex werden.
der ausspruch im kommentar richtet sich ja nicht gegen die autorin des artikels sondern gegen die ZEIT.
und das ist auch völlig richtig, denn diese stumpfsinnige dauerwiederholung der immer wieder gleichlautenden storys unter "rassismus im alltag" führt nicht dazu das menschen wachgerüttelt werden, sondern dazu dass sie entweder abstumpfen oder sich genervt abwenden.
Bitte bleiben Sie in Ihrer Kritik respektvoll. Danke, die Redaktion/mk
Ich bin echt erstaunt, dass sie diesen Artikel lesen und ihnen als erstes einfällt die Situationen in deutschen Gefängnisses zu vergleichen. Haben sie schonmal hinterfragt, WARUM es so ist, dass ein gewiss hoher Anteil an erstens Ausländern, und zweitens Menschen mit Migrationshintergrund in deutschen Gefängnissen ist? Ihre Pauschalisierung verbitte ich mir. Schreiben sie doch selbst ein Artikel zur Thematik, sind ja schließlich alle Leserbriefe.
Vielen Dank übrigens für den Artikel. Der offene Rassismus in Deutschland ist allgegenwärtig. Es stellt sich jetzt schon des öfteren für mich heraus(subjektiv), dass der Eintritt in die Oberstufe oftmals in Verbindung steht mit allgegenwätigen Äußerungen, sei es aus Witz, oder sei es weil (in diesem Falle trittbrettfahrer-nazis) ihren Willen in der Klasse oder Schule durchsetzen wollen.
Och, an Ausländern und Mihigrus nicht, nur eine ganz spezielle Gruppe aus gewissen Ländern und dann junge Männer. So korrekt müssen wir schon sein. Der größte Teil lässt sich nichts zu schulden kommen.
Ach ja, der große Teil in den Kriminalstatistiken sind nicht Türken.
Och, an Ausländern und Mihigrus nicht, nur eine ganz spezielle Gruppe aus gewissen Ländern und dann junge Männer. So korrekt müssen wir schon sein. Der größte Teil lässt sich nichts zu schulden kommen.
Ach ja, der große Teil in den Kriminalstatistiken sind nicht Türken.
es geht um Deutsche die Aufgrund ihrer Eltern nicht als solche "typischen-europäer" erkennbar sind.
Was ist wenn z.b. ein blonder Junge oder einer mit roten Haaren (die z.b. ans Schottische erinnern) in der Rütli-Schule gemobbt wird?
Nehmen wir den Deutschen XYZ aus Bottrop-Kirchhellen, Vater und Mutter aus dem Ruhrpott, Großvater meinetwegen aus dem Saarland und Großmutter kam aus Brandenburg rüber...
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie beim konkreten Artikelthema. Danke. Die Redaktion/ag
"Was ist wenn z.b. ein blonder Junge oder einer mit roten Haaren (die z.b. ans Schottische erinnern) in der Rütli-Schule gemobbt wird?"
Das ist genauso schlimm. Idioten/ aka Rassisten gibt es leider überall.
"Was ist wenn z.b. ein blonder Junge oder einer mit roten Haaren (die z.b. ans Schottische erinnern) in der Rütli-Schule gemobbt wird?"
Das ist genauso schlimm. Idioten/ aka Rassisten gibt es leider überall.
Woher wissen Sie, das die Verfasserin dieses Artikel Dorothea mit Vornahmen heisst?? Laut Artikel wird nur D. gesagt. Oder wissen Sie mehr über die Dame oder habe ich als Online-Leser irgendetwas überlesen?
bei den Artikel-Infos. Warum es in der Einleitung abgekuerzt ist, verstehe ich aber auch nicht.
Zitat: "Von Dorothea Waldschmidt" steht oben rechts immer neben den Artikel bei ZEITonline
bei den Artikel-Infos. Warum es in der Einleitung abgekuerzt ist, verstehe ich aber auch nicht.
Zitat: "Von Dorothea Waldschmidt" steht oben rechts immer neben den Artikel bei ZEITonline
Ja, es ist wirklich rassistisch von der Autorin, dass sie keine Erfahrungen mit der Diskriminierung von Deutschen durch Auslaender gemacht hat, sondern nur mit der Diskriminierung von (auslaendisch aussehenden) Deutschen durch Deutsche.
Sie haben uebrigens vergessen, Ihren Rassismus durch die Einleitung "ich habe ja nichts gegen Auslaender, aber..." einzuleiten. Das ist doch in Ihren Kreisen sonst ueblich.
"Sie haben uebrigens vergessen, Ihren Rassismus durch die Einleitung "ich habe ja nichts gegen Auslaender, aber..." einzuleiten. Das ist doch in Ihren Kreisen sonst ueblich."
Ihre permanenten Unterstellungen eines Rassismus Ihrem argumentativen Gegenüber sind einfach nur noch abstoßend und widerlich. So etwas nennt man wohl landläufig die Nazikeule.
"Sie haben uebrigens vergessen, Ihren Rassismus durch die Einleitung "ich habe ja nichts gegen Auslaender, aber..." einzuleiten. Das ist doch in Ihren Kreisen sonst ueblich."
Ihre permanenten Unterstellungen eines Rassismus Ihrem argumentativen Gegenüber sind einfach nur noch abstoßend und widerlich. So etwas nennt man wohl landläufig die Nazikeule.
bei den Artikel-Infos. Warum es in der Einleitung abgekuerzt ist, verstehe ich aber auch nicht.
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