Müssen sich jetzt 1,6 Mrd. Menschen für die konkreten Geschehnisse in einem Land verantworten? Wenn ja, dann sollte dieser Maßstab, sich für alles Existierende zu rechtfertigen und nicht auf die Idee einer Sache (bspw. "Demokratie", "Rechtsstaat" und "Menschenrechte" zurückgreifen zu können, konsequent auf alle angewandt werden.
Also: Keine Maifeiern mehr für eine "Kultur", die den hunderttausendfachen Tod irakischer Kinder billigend in Kauf genaommen hat bzw. die aus dem schnöden Hunger nach neuen Pipelines den Afghanistankrieg nach 1992 weiter mitangeheizt hat.
Wenn nicht: Dann war das Statement bloße Heuchelei…
Es gibt ja wohl kaum etwas Unsinnigeres als den Ramadan. Tagsüber nichts essen und trinken und in den Nächten wird gevöllt als wäre einen Monat lang Weihnachten. Und nach dem Ramadan gibt es Weihnachten und Ostern an einem Tag für die anstrengenden nächtlichen Festbankette.
Was hat das mit Fasten zu tun?
In jede Religion fließen gesundheitliche Aspekte ein. So kann eine Fastenzeit durch aus gesundheitsfördernd sein. Aber doch nur wenn sie über einen etwas längeren Zeitraum konsequent umgesetzt wird. Und dabei natürlich viel Flüssigkeit zu sich genommen wird. Gerade tagsüber, wenn es heiß ist.
Man kann eine Sache nur verstehen, wenn man sich in sie hereinversetzt. Das gilt auch für den Ramadan.
Es mag sein, dass heute - im Zuge der galoppierenden Verweltlichung und Verringerung spiritueller Standards in Teilen der muslimischen Welt - Abends geschlemmt wird. Es ist aber nicht das angestrebte Ideal. Spirituell reife Muslime, die sich nach dem Fastenbrechen auf das Notwendige beschränken, nehmen in der Regel massiv ab. Da ist von Völkerei keine Spur. Diese stört auch nur, weil man die Abende/Nächte (je nach Breitengrad) im vermehrten Gebet verbringen sollte, anstatt fertig auf dem Sofa zu liegen...
Was den Sinn des islamischen Fastens betrifft, so haben Sie es nicht verstanden. Auch wenn es - bei vernünftigem Umgang - auch gesundheitlichen Nutzen haben kann, ist sein Ziel ein ganz anderer. Wir Muslime fasten nicht mit Ziel der Gesundheitsförderung.
Imam Al-Ghazali, der für viele einer der bedeutendsten spirituellen Meister war, riet dazu, beim Fastenbrechen deutlich weniger zu essen, als es die Summe eines normalen Tages ist. Er forderte außerdem, während des Fastens keinen Gedanken ans abendliche Essen zu verschenden.
"Man kann eine Sache nur verstehen, wenn man sich in sie hereinversetzt"-ich gebe Dave_Robicheaux völlig Recht! Man muss die Sache aber auch verstehen wollen!
Pauschale, respektlose Aussagen wie "Es gibt ja wohl kaum etwas Unsinnigeres als den Ramadan" zeigen jedoch eine Ignoranz, die unserer Gesellschaft nur schadet. Ja, es gibt Meinungsfreiheit in unserem Lande und das ist auch gut so! Aber muss man so ein Kommentar ständig abgeben? Dass Sie, lieber LeBaron, den Ramadan unsinnig finden, ist Ihr gutes Recht, aber seien Sie doch bitte nicht so abwertend und respektlos bzw. informieren Sie sich genau, bevor Sie so pauschale Aussagen treffen! Den Sinn und Zweck des Ramadan haben Sie wohl nicht verstanden-Voraussetzung dafür wäre allerdings ein aufrichtiges Interesse...
Kritisch über Ramadan schreiben ist genauso unsinnig, wie kritisch über Ostern zu schreiben.
Und natürlich gehört der Islam heute zu Deutschland. Das mag zwar historisch nicht der Fall gewesen sein, aber Länder ändern sich im Laufer der Zeit. Glücklicherweise!
Kritisch über Ramadan schreiben ist genauso unsinnig, wie kritisch über Ostern zu schreiben.
Und natürlich gehört der Islam heute zu Deutschland. Das mag zwar historisch nicht der Fall gewesen sein, aber Länder ändern sich im Laufer der Zeit. Glücklicherweise!
Entfernt, bitte bleiben Sie beim Thema. Danke, die Redaktion/se
Müssen sich jetzt 1,6 Mrd. Menschen für die konkreten Geschehnisse in einem Land verantworten? Wenn ja, dann sollte dieser Maßstab, sich für alles Existierende zu rechtfertigen und nicht auf die Idee einer Sache (bspw. "Demokratie", "Rechtsstaat" und "Menschenrechte" zurückgreifen zu können, konsequent auf alle angewandt werden.
Also: Keine Maifeiern mehr für eine "Kultur", die den hunderttausendfachen Tod irakischer Kinder billigend in Kauf genaommen hat bzw. die aus dem schnöden Hunger nach neuen Pipelines den Afghanistankrieg nach 1992 weiter mitangeheizt hat.
Wenn nicht: Dann war das Statement bloße Heuchelei…
Es gibt ja wohl kaum etwas Unsinnigeres als den Ramadan. Tagsüber nichts essen und trinken und in den Nächten wird gevöllt als wäre einen Monat lang Weihnachten. Und nach dem Ramadan gibt es Weihnachten und Ostern an einem Tag für die anstrengenden nächtlichen Festbankette.
Was hat das mit Fasten zu tun?
In jede Religion fließen gesundheitliche Aspekte ein. So kann eine Fastenzeit durch aus gesundheitsfördernd sein. Aber doch nur wenn sie über einen etwas längeren Zeitraum konsequent umgesetzt wird. Und dabei natürlich viel Flüssigkeit zu sich genommen wird. Gerade tagsüber, wenn es heiß ist.
Man kann eine Sache nur verstehen, wenn man sich in sie hereinversetzt. Das gilt auch für den Ramadan.
Es mag sein, dass heute - im Zuge der galoppierenden Verweltlichung und Verringerung spiritueller Standards in Teilen der muslimischen Welt - Abends geschlemmt wird. Es ist aber nicht das angestrebte Ideal. Spirituell reife Muslime, die sich nach dem Fastenbrechen auf das Notwendige beschränken, nehmen in der Regel massiv ab. Da ist von Völkerei keine Spur. Diese stört auch nur, weil man die Abende/Nächte (je nach Breitengrad) im vermehrten Gebet verbringen sollte, anstatt fertig auf dem Sofa zu liegen...
Was den Sinn des islamischen Fastens betrifft, so haben Sie es nicht verstanden. Auch wenn es - bei vernünftigem Umgang - auch gesundheitlichen Nutzen haben kann, ist sein Ziel ein ganz anderer. Wir Muslime fasten nicht mit Ziel der Gesundheitsförderung.
Imam Al-Ghazali, der für viele einer der bedeutendsten spirituellen Meister war, riet dazu, beim Fastenbrechen deutlich weniger zu essen, als es die Summe eines normalen Tages ist. Er forderte außerdem, während des Fastens keinen Gedanken ans abendliche Essen zu verschenden.
..Redakteure der ZEIT.
"Man kann eine Sache nur verstehen, wenn man sich in sie hereinversetzt"-ich gebe Dave_Robicheaux völlig Recht! Man muss die Sache aber auch verstehen wollen!
Pauschale, respektlose Aussagen wie "Es gibt ja wohl kaum etwas Unsinnigeres als den Ramadan" zeigen jedoch eine Ignoranz, die unserer Gesellschaft nur schadet. Ja, es gibt Meinungsfreiheit in unserem Lande und das ist auch gut so! Aber muss man so ein Kommentar ständig abgeben? Dass Sie, lieber LeBaron, den Ramadan unsinnig finden, ist Ihr gutes Recht, aber seien Sie doch bitte nicht so abwertend und respektlos bzw. informieren Sie sich genau, bevor Sie so pauschale Aussagen treffen! Den Sinn und Zweck des Ramadan haben Sie wohl nicht verstanden-Voraussetzung dafür wäre allerdings ein aufrichtiges Interesse...
Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/mk
Kritisch über Ramadan schreiben ist genauso unsinnig, wie kritisch über Ostern zu schreiben.
Und natürlich gehört der Islam heute zu Deutschland. Das mag zwar historisch nicht der Fall gewesen sein, aber Länder ändern sich im Laufer der Zeit. Glücklicherweise!
Kritisch über Ramadan schreiben ist genauso unsinnig, wie kritisch über Ostern zu schreiben.
Und natürlich gehört der Islam heute zu Deutschland. Das mag zwar historisch nicht der Fall gewesen sein, aber Länder ändern sich im Laufer der Zeit. Glücklicherweise!
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