orthodoxen Gruppierungen in der Kritik.
Sicher nicht nur dort, aber lassen wir das mit den glücklichen Hühnern mal gut sein.
Irgendwie hat diese Bildfolge "XY schwenkt Huhn über YZ" was von National Geopraphic der 60er/70er Jahre: "Bilder von fremden Sitten in der weiten Welt"
In ein aufgeheiztes, religionskritisches Klima innerhalb der deutschen Öffentlichkeit stoßt ihr mit einer Bildstrecke (!) hinein, die den jüdischen Glauben nachhaltig als archaisch, tierquälend und fundamentalistisch diskreditieren soll. Dabei macht Ihr euch nicht einmal große Mühe: Bildstrecke ohne HIntergrundinformationen in einem ausführlichen Text; es wird einfach ein Element aus dem jüdischen Traditionsbestand herausgepickt, weil es sich ja gerade so wunderbar einfach gestaltet, auf die Religionen einzudreschen. Ich selbst bin zwar bekennender Agnostiker, empfinde den Umgang mit meinen gläubigen Mitmenschen mittlerweile aber einfach nur noch als verstörend.
Von der ZEIT hätte ich mir da etwas mehr Anstand und etwas weniger Energie für die Schmähung einer religiösen Minderheit in Deutschland erwartet, ob mit oder ohne katastrophaler deutscher Vergangenheit.
Ich bitte die Redaktion inständig, diesen Kommentar nicht zu zensieren, da er in meinen Augen nicht nur Kritik an der Praxis der ZEIT übt, sondern auch themenrelevant hier im Forum diskutiert werden kann und soll.
Das erinnert mich ein wenig an die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in Deutschland. Damals war die Justiz in DE blind auf dem rechten Auge und hat den Faschisten vieles durchgehen lassen. [...] Wenn ein durchgeknallter Kopte ein Film dreht, über einen Propheten, der vor 14oo Jahren gelebt hat (und kein Mensch genau wirklich weiss, was er gemacht oder nicht gemacht hat), ist das Meinungsfreiheit. Wenn aber die Zeit einen Tatsachen-Bericht über jüd. Riten zeigt, ist das judenfeindlich und faschistoid? Das verstehe ich wirklich nicht. Alle Religionen müssen rigoros hinterfragt werden. Wenn nämlich ein radikaler Siedler reinen Gewissens palästinensiche Ureinwohner quälen darf, in dem Wissen, mit etwas Hühner-Schwenken kann ich meine Sünden eh wieder loswerden - na dann Gute Nacht Nahohst.
Teil entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich. Danke, die Redaktion/lv
Die Erwähnung 'katastrophaler deutscher Vergangenheit' ist in dem Fall mehr als überflüssig, tut rein gar nichts zur Sache und scheint irgendwie so ne Allzweckkeule zu sein für alle die auch nur die leiseste Kritik ausüben.
Kaum werden Religionsbestandteile in Frage gestellt, zurecht wohlgemerkt, schreit ihr nach Respekt. Den muss man sich aber erst verdienen und das noch keine Glaubensgemeinschaft. Im Gegenteil.
Bevor man von anderen Anstand verlangt, muss man in der Lage sein ihn selbst auszuüben.
Das erinnert mich ein wenig an die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in Deutschland. Damals war die Justiz in DE blind auf dem rechten Auge und hat den Faschisten vieles durchgehen lassen. [...] Wenn ein durchgeknallter Kopte ein Film dreht, über einen Propheten, der vor 14oo Jahren gelebt hat (und kein Mensch genau wirklich weiss, was er gemacht oder nicht gemacht hat), ist das Meinungsfreiheit. Wenn aber die Zeit einen Tatsachen-Bericht über jüd. Riten zeigt, ist das judenfeindlich und faschistoid? Das verstehe ich wirklich nicht. Alle Religionen müssen rigoros hinterfragt werden. Wenn nämlich ein radikaler Siedler reinen Gewissens palästinensiche Ureinwohner quälen darf, in dem Wissen, mit etwas Hühner-Schwenken kann ich meine Sünden eh wieder loswerden - na dann Gute Nacht Nahohst.
Teil entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich. Danke, die Redaktion/lv
Die Erwähnung 'katastrophaler deutscher Vergangenheit' ist in dem Fall mehr als überflüssig, tut rein gar nichts zur Sache und scheint irgendwie so ne Allzweckkeule zu sein für alle die auch nur die leiseste Kritik ausüben.
Kaum werden Religionsbestandteile in Frage gestellt, zurecht wohlgemerkt, schreit ihr nach Respekt. Den muss man sich aber erst verdienen und das noch keine Glaubensgemeinschaft. Im Gegenteil.
Bevor man von anderen Anstand verlangt, muss man in der Lage sein ihn selbst auszuüben.
Man muss ja aus Respekt vor den Ritualen anderer Religionen Zurückhaltung üben, sonst würde man solch skurrile Zeremonien im kulturellen Umfeld des 21. Jahrhunderts für außergewöhnlich absonderlich, wenn nicht lächerlich finden, zumal sie voller Ernst ausgeführt werden und nicht etwa als Erinnerung an alte Gebräuche.
Das erinnert mich ein wenig an die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in Deutschland. Damals war die Justiz in DE blind auf dem rechten Auge und hat den Faschisten vieles durchgehen lassen. [...] Wenn ein durchgeknallter Kopte ein Film dreht, über einen Propheten, der vor 14oo Jahren gelebt hat (und kein Mensch genau wirklich weiss, was er gemacht oder nicht gemacht hat), ist das Meinungsfreiheit. Wenn aber die Zeit einen Tatsachen-Bericht über jüd. Riten zeigt, ist das judenfeindlich und faschistoid? Das verstehe ich wirklich nicht. Alle Religionen müssen rigoros hinterfragt werden. Wenn nämlich ein radikaler Siedler reinen Gewissens palästinensiche Ureinwohner quälen darf, in dem Wissen, mit etwas Hühner-Schwenken kann ich meine Sünden eh wieder loswerden - na dann Gute Nacht Nahohst.
Teil entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich. Danke, die Redaktion/lv
Ja, ob Sie da wohl die ganze Wahrheit finden? Oder gar Prawda?
Aber mal im Ernst: Was erhoffen Sie sich denn, hinter Glaubensgewissheiten zu finden? Am Ende gar Bestätigung für den eigenen gläubigen Atheismus?
Mit dem nötigen Abstand besehen, produziert die gottlos freidenkende Gesellschaft nicht weniger quasi-religiösen Un-Sinn als wie es orthodoxeste Orthodoxe tun.
Ja, ob Sie da wohl die ganze Wahrheit finden? Oder gar Prawda?
Aber mal im Ernst: Was erhoffen Sie sich denn, hinter Glaubensgewissheiten zu finden? Am Ende gar Bestätigung für den eigenen gläubigen Atheismus?
Mit dem nötigen Abstand besehen, produziert die gottlos freidenkende Gesellschaft nicht weniger quasi-religiösen Un-Sinn als wie es orthodoxeste Orthodoxe tun.
Interessant finde ich die offenbar sehr alte Vorstellung, man könne seine eigene Schuld auf einen Dritten ("Sündenbock", hier eher: Sündenhuhn) übertragen. Das widerspricht modernem Gerechtigkeitsempfinden, wurde aber offenbar früher allgemein für plausibel gehalten.
Denn ist dies nicht auch der Kerngedanke des Christentums: Ein Unschuldiger übernimmt stellvertretend die Schuld der Sündiger und wäscht diese so rein. In der Tradition besonders der Ostkirchen wurde Jesus als Opferlamm (Agnus dei) gezeichnet, steht also in direkter Tradition des Sühneopfers.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/lv
Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich und respektvoll. Danke, die Redaktion/lv
orthodoxen Gruppierungen in der Kritik.
Sicher nicht nur dort, aber lassen wir das mit den glücklichen Hühnern mal gut sein.
Irgendwie hat diese Bildfolge "XY schwenkt Huhn über YZ" was von National Geopraphic der 60er/70er Jahre: "Bilder von fremden Sitten in der weiten Welt"
Entfernt. Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Danke, die Redaktion/lv
In ein aufgeheiztes, religionskritisches Klima innerhalb der deutschen Öffentlichkeit stoßt ihr mit einer Bildstrecke (!) hinein, die den jüdischen Glauben nachhaltig als archaisch, tierquälend und fundamentalistisch diskreditieren soll. Dabei macht Ihr euch nicht einmal große Mühe: Bildstrecke ohne HIntergrundinformationen in einem ausführlichen Text; es wird einfach ein Element aus dem jüdischen Traditionsbestand herausgepickt, weil es sich ja gerade so wunderbar einfach gestaltet, auf die Religionen einzudreschen. Ich selbst bin zwar bekennender Agnostiker, empfinde den Umgang mit meinen gläubigen Mitmenschen mittlerweile aber einfach nur noch als verstörend.
Von der ZEIT hätte ich mir da etwas mehr Anstand und etwas weniger Energie für die Schmähung einer religiösen Minderheit in Deutschland erwartet, ob mit oder ohne katastrophaler deutscher Vergangenheit.
Ich bitte die Redaktion inständig, diesen Kommentar nicht zu zensieren, da er in meinen Augen nicht nur Kritik an der Praxis der ZEIT übt, sondern auch themenrelevant hier im Forum diskutiert werden kann und soll.
Vielen Dank für Ihr Verständnis,
Ihr (ein wenig enttäuschter) R_IP
Das erinnert mich ein wenig an die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in Deutschland. Damals war die Justiz in DE blind auf dem rechten Auge und hat den Faschisten vieles durchgehen lassen. [...] Wenn ein durchgeknallter Kopte ein Film dreht, über einen Propheten, der vor 14oo Jahren gelebt hat (und kein Mensch genau wirklich weiss, was er gemacht oder nicht gemacht hat), ist das Meinungsfreiheit. Wenn aber die Zeit einen Tatsachen-Bericht über jüd. Riten zeigt, ist das judenfeindlich und faschistoid? Das verstehe ich wirklich nicht. Alle Religionen müssen rigoros hinterfragt werden. Wenn nämlich ein radikaler Siedler reinen Gewissens palästinensiche Ureinwohner quälen darf, in dem Wissen, mit etwas Hühner-Schwenken kann ich meine Sünden eh wieder loswerden - na dann Gute Nacht Nahohst.
Teil entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich. Danke, die Redaktion/lv
Die Erwähnung 'katastrophaler deutscher Vergangenheit' ist in dem Fall mehr als überflüssig, tut rein gar nichts zur Sache und scheint irgendwie so ne Allzweckkeule zu sein für alle die auch nur die leiseste Kritik ausüben.
Kaum werden Religionsbestandteile in Frage gestellt, zurecht wohlgemerkt, schreit ihr nach Respekt. Den muss man sich aber erst verdienen und das noch keine Glaubensgemeinschaft. Im Gegenteil.
Bevor man von anderen Anstand verlangt, muss man in der Lage sein ihn selbst auszuüben.
Das erinnert mich ein wenig an die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in Deutschland. Damals war die Justiz in DE blind auf dem rechten Auge und hat den Faschisten vieles durchgehen lassen. [...] Wenn ein durchgeknallter Kopte ein Film dreht, über einen Propheten, der vor 14oo Jahren gelebt hat (und kein Mensch genau wirklich weiss, was er gemacht oder nicht gemacht hat), ist das Meinungsfreiheit. Wenn aber die Zeit einen Tatsachen-Bericht über jüd. Riten zeigt, ist das judenfeindlich und faschistoid? Das verstehe ich wirklich nicht. Alle Religionen müssen rigoros hinterfragt werden. Wenn nämlich ein radikaler Siedler reinen Gewissens palästinensiche Ureinwohner quälen darf, in dem Wissen, mit etwas Hühner-Schwenken kann ich meine Sünden eh wieder loswerden - na dann Gute Nacht Nahohst.
Teil entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich. Danke, die Redaktion/lv
Die Erwähnung 'katastrophaler deutscher Vergangenheit' ist in dem Fall mehr als überflüssig, tut rein gar nichts zur Sache und scheint irgendwie so ne Allzweckkeule zu sein für alle die auch nur die leiseste Kritik ausüben.
Kaum werden Religionsbestandteile in Frage gestellt, zurecht wohlgemerkt, schreit ihr nach Respekt. Den muss man sich aber erst verdienen und das noch keine Glaubensgemeinschaft. Im Gegenteil.
Bevor man von anderen Anstand verlangt, muss man in der Lage sein ihn selbst auszuüben.
Man muss ja aus Respekt vor den Ritualen anderer Religionen Zurückhaltung üben, sonst würde man solch skurrile Zeremonien im kulturellen Umfeld des 21. Jahrhunderts für außergewöhnlich absonderlich, wenn nicht lächerlich finden, zumal sie voller Ernst ausgeführt werden und nicht etwa als Erinnerung an alte Gebräuche.
Das erinnert mich ein wenig an die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in Deutschland. Damals war die Justiz in DE blind auf dem rechten Auge und hat den Faschisten vieles durchgehen lassen. [...] Wenn ein durchgeknallter Kopte ein Film dreht, über einen Propheten, der vor 14oo Jahren gelebt hat (und kein Mensch genau wirklich weiss, was er gemacht oder nicht gemacht hat), ist das Meinungsfreiheit. Wenn aber die Zeit einen Tatsachen-Bericht über jüd. Riten zeigt, ist das judenfeindlich und faschistoid? Das verstehe ich wirklich nicht. Alle Religionen müssen rigoros hinterfragt werden. Wenn nämlich ein radikaler Siedler reinen Gewissens palästinensiche Ureinwohner quälen darf, in dem Wissen, mit etwas Hühner-Schwenken kann ich meine Sünden eh wieder loswerden - na dann Gute Nacht Nahohst.
Teil entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich. Danke, die Redaktion/lv
Ja, ob Sie da wohl die ganze Wahrheit finden? Oder gar Prawda?
Aber mal im Ernst: Was erhoffen Sie sich denn, hinter Glaubensgewissheiten zu finden? Am Ende gar Bestätigung für den eigenen gläubigen Atheismus?
Mit dem nötigen Abstand besehen, produziert die gottlos freidenkende Gesellschaft nicht weniger quasi-religiösen Un-Sinn als wie es orthodoxeste Orthodoxe tun.
Ja, ob Sie da wohl die ganze Wahrheit finden? Oder gar Prawda?
Aber mal im Ernst: Was erhoffen Sie sich denn, hinter Glaubensgewissheiten zu finden? Am Ende gar Bestätigung für den eigenen gläubigen Atheismus?
Mit dem nötigen Abstand besehen, produziert die gottlos freidenkende Gesellschaft nicht weniger quasi-religiösen Un-Sinn als wie es orthodoxeste Orthodoxe tun.
Interessant finde ich die offenbar sehr alte Vorstellung, man könne seine eigene Schuld auf einen Dritten ("Sündenbock", hier eher: Sündenhuhn) übertragen. Das widerspricht modernem Gerechtigkeitsempfinden, wurde aber offenbar früher allgemein für plausibel gehalten.
Denn ist dies nicht auch der Kerngedanke des Christentums: Ein Unschuldiger übernimmt stellvertretend die Schuld der Sündiger und wäscht diese so rein. In der Tradition besonders der Ostkirchen wurde Jesus als Opferlamm (Agnus dei) gezeichnet, steht also in direkter Tradition des Sühneopfers.
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