Roma:
Schule auf vier Rädern
Es hagelte heftige Kritik von UN und EU, als Frankreich im Jahr 2010 Tausende Roma aus Bulgarien und Rumänien in ihre Herkunftsländer abschob. Der damalige Präsident Nicolas Sarkozy gelobte, das entsprechende Gesetz nachzubessern. Doch Roma haben es bis heute schwer in Frankreich, viele Kinder besuchen keine normale Schule. Im Pariser Vorort Seine-Saint-Denis greift die Organisation Aset 93 deshalb zu ungewöhnlichen Methoden: Sie besucht die Roma-Lager mit einem Klassenzimmer auf vier Rädern. Die Schüler werden in einem ausgebauten Bus unterrichtet.
- Datum 07.09.2012 - 19:03 Uhr
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Ein wirklich sehr beeindruckendes Engagement!
Ich wäre auch an Erfahrungsberichten interessiert.
... Finde ich, ist bei dem Thema vielleicht sogar sinnvoller, als ein längerer Beitrag.
da sollte auch die Gründe, dargelegt werden warum die Kinder nicht zur Schule gehen.
da sollte auch die Gründe, dargelegt werden warum die Kinder nicht zur Schule gehen.
da sollte auch die Gründe, dargelegt werden warum die Kinder nicht zur Schule gehen.
Unglaublich ist das, dass die Kinder nicht zur Schule gehen dürfen. Das ist absoluter Wahnsinn und das mitten in Europa.
Wie kann man das einfach so durchgehen lassen?
Wo sind denn die Richter?
Das ist beschämend, und noch viel beschämender, weil besonders wir, mit den Fingern auf andere Länder zeigen, sie sollen doch endlich Menschenrechte achten.
Ein Wahnsinn....
Sie sind mit Beschneidungen beschäftigt.
Sie sind mit Beschneidungen beschäftigt.
Ich habe einen Kloß im Hals. All diese süßen unschuldigen Kinder, die von der Gesellschaft?, Eltern?, Kultur?, ? mit unfairen Startbedingungen in die Welt geschleudert wurden. Jedes Kind hat nur die besten Chancen verdient. Meine Hochachtung den helfenden Händen.
Wo bleiben unsere Kinderschützer mit ihren tausenden Beiträgen? Hier liegt eine tatsächliche Ungerechtigkeit direkt vor der Nase.
Ich kann den Kloß natürlich nachempfinden, wenngleich er ein wenig naiv anmutet.
Bekannte berichteten vom Job als Asylanten-Betreuer. Asylanten dürfen nicht arbeiten und bekommen rund 150 Euro im Monat, wobei jedes Formular gleich mal bis zu 70 Euro kostet. Asyl-Verfahren dauern oft Jahre. Aus schierer Not kann es dann sehrwohl gelegentlich zu Kleindelikten kommen. Es waren hauptsächlich männliche Jugendliche. Diese Burschen hätten teilweise Dinge erlebt, bei denen unsereins garnicht mehr weiter wüßte. Einer wollte sich in Reaktion sogar mehrmals ein Messer in den Bauch rammen. Mit entsprechender sozialer Achtsamkeit behandelt, gab es aber nie Probleme, von denen andere Betreuer gelegentlich berichteten. Ständig besteht die Möglichkeit, wieder abgeschoben zu werden, wenn etwa eine Instanz ein nicht belegbares Alter auf 18 Jahre festlegen sollte. Trotz dieses Hintergrunds und dieser Perspektive waren die Schüler im Unterricht zielstrebig. Eines nachmittags fehlten plötzlich einige. Sie wurden ohne Vorankündigung direkt aus der Klasse geholt und umgehend zur Abschiebung auf den Flughafen gebracht.
Ohne diesen Hintergrund zu kennen, ist es für manche ordentliche Bürger leicht, auf Asylanten und mögliche Komplikationen zu schimpfen. Auf Ressourcen bezogen, müsste kein Mensch auf der Welt Not leiden oder hungern. Den Wert eines Systems (unabhängig geographischer Ausdehnung) erkennt man an den Opfern, Bettlern, etc.
Ich kann den Kloß natürlich nachempfinden, wenngleich er ein wenig naiv anmutet.
Bekannte berichteten vom Job als Asylanten-Betreuer. Asylanten dürfen nicht arbeiten und bekommen rund 150 Euro im Monat, wobei jedes Formular gleich mal bis zu 70 Euro kostet. Asyl-Verfahren dauern oft Jahre. Aus schierer Not kann es dann sehrwohl gelegentlich zu Kleindelikten kommen. Es waren hauptsächlich männliche Jugendliche. Diese Burschen hätten teilweise Dinge erlebt, bei denen unsereins garnicht mehr weiter wüßte. Einer wollte sich in Reaktion sogar mehrmals ein Messer in den Bauch rammen. Mit entsprechender sozialer Achtsamkeit behandelt, gab es aber nie Probleme, von denen andere Betreuer gelegentlich berichteten. Ständig besteht die Möglichkeit, wieder abgeschoben zu werden, wenn etwa eine Instanz ein nicht belegbares Alter auf 18 Jahre festlegen sollte. Trotz dieses Hintergrunds und dieser Perspektive waren die Schüler im Unterricht zielstrebig. Eines nachmittags fehlten plötzlich einige. Sie wurden ohne Vorankündigung direkt aus der Klasse geholt und umgehend zur Abschiebung auf den Flughafen gebracht.
Ohne diesen Hintergrund zu kennen, ist es für manche ordentliche Bürger leicht, auf Asylanten und mögliche Komplikationen zu schimpfen. Auf Ressourcen bezogen, müsste kein Mensch auf der Welt Not leiden oder hungern. Den Wert eines Systems (unabhängig geographischer Ausdehnung) erkennt man an den Opfern, Bettlern, etc.
Ich kann den Kloß natürlich nachempfinden, wenngleich er ein wenig naiv anmutet.
Bekannte berichteten vom Job als Asylanten-Betreuer. Asylanten dürfen nicht arbeiten und bekommen rund 150 Euro im Monat, wobei jedes Formular gleich mal bis zu 70 Euro kostet. Asyl-Verfahren dauern oft Jahre. Aus schierer Not kann es dann sehrwohl gelegentlich zu Kleindelikten kommen. Es waren hauptsächlich männliche Jugendliche. Diese Burschen hätten teilweise Dinge erlebt, bei denen unsereins garnicht mehr weiter wüßte. Einer wollte sich in Reaktion sogar mehrmals ein Messer in den Bauch rammen. Mit entsprechender sozialer Achtsamkeit behandelt, gab es aber nie Probleme, von denen andere Betreuer gelegentlich berichteten. Ständig besteht die Möglichkeit, wieder abgeschoben zu werden, wenn etwa eine Instanz ein nicht belegbares Alter auf 18 Jahre festlegen sollte. Trotz dieses Hintergrunds und dieser Perspektive waren die Schüler im Unterricht zielstrebig. Eines nachmittags fehlten plötzlich einige. Sie wurden ohne Vorankündigung direkt aus der Klasse geholt und umgehend zur Abschiebung auf den Flughafen gebracht.
Ohne diesen Hintergrund zu kennen, ist es für manche ordentliche Bürger leicht, auf Asylanten und mögliche Komplikationen zu schimpfen. Auf Ressourcen bezogen, müsste kein Mensch auf der Welt Not leiden oder hungern. Den Wert eines Systems (unabhängig geographischer Ausdehnung) erkennt man an den Opfern, Bettlern, etc.
aber eine Schulbildung, mit der man später einen Job bekommt, ist etwas anderes. Besser wäre es, den Status der Roma endlich zu regeln. Wenn man sie bleiben lässt, sollten sie in die normalen französischen Schulen gehen. Sonst eben in Rumänien. Beides wäre für die Kinder besser als dieses Provisorium.
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