Religion: Papyrusfetzen weist auf Ehefrau von Jesus hin
Ein Schriftstück soll Jesus mit den Worten "meine Frau" zitieren. Von wem Jesus spricht, ist nicht klar zu erkennen. Nach dem Wort ist das Dokument abgerissen.
Die Entdeckung einer Professorin hat neue Spekulationen über eine mögliche Ehe Jesu Christi entfacht. Auf einem Dokument aus dem vierten Jahrhundert steht nach Angaben der amerikanischen Religionshistorikerin Karen King in koptischen Schriftzeichen "Jesus sagte zu ihnen: Meine Frau ...". Es handele sich um die erste schriftlich dokumentierte historische Aussage, dass Jesus verheiratet gewesen sein könnte. Nach dem koptischen Wort "hime" ist der Papyrus abgerissen.
Das etwa visitenkartengroße, leicht vergilbte Dokument ist erkennbar aus einem größeren Stück Papyrus ausgerissen, deshalb sind nur Textfragmente lesbar. Weiter unten steht King zufolge der Satz: "Sie wäre würdig, es zu sein." Die Forscherin von der Harvard Divinity School stellte das Dokument während eines Kongresses von Koptologen in Rom vor.
Jesus soll von Maria gesprochen haben
King zufolge stammt das Dokument möglicherweise aus einem kürzlich entdeckten Evangelium über die Frau Jesu. Der Text sei vermutlich eine Abschrift eines ursprünglich in Altgriechisch verfassten Evangeliums aus der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts. Die Frau, auf die sich das Zitat bezieht, identifizierte King der Nachrichtenagentur dapd zufolge als "Maria". Es sei kein eindeutiger Beweis, dass Jesus verheiratet gewesen sei, sagte King. "Aber es legt nahe, dass es unter den frühen Christen eine Überlieferung gab, in der Jesus verheiratet war."
Zahlreiche Forscher hätten die Echtheit des Papyrus, auf dem acht Linien Schrift in schwarzer Tinte zu sehen sind, überprüft, sagte King. Für eine abschließende Beurteilung seien allerdings noch weitere Untersuchungen nötig, vor allem von der Zusammensetzung der Tinte. Kritiker warnten, der Text gebe keine Gewissheit darüber, dass die Autoren glaubten, Jesus sei verheiratet gewesen.
Woher das Dokument stammt, ist unklar. Kings Untersuchungen ergaben, dass es aus Ägypten stammen könnte. Der Besitzer, der das Fragment angeblich gemeinsam mit einem Stapel Papyrus von einem früheren Eigentümer aus Deutschland gekauft habe, wolle anonym bleiben.
Seit den Anfängen des Christentums gibt es eine Debatte darüber, ob Jesus mit Maria Magdalena verheiratet gewesen ist und ob er einen weiblichen Jünger gehabt hat. Die Debatte über Jesu Verhältnis zum anderen Geschlecht ist bis heute aktuell, wenn es beispielsweise darum geht, ob Frauen zum Priester geweiht werden dürfen.
Anm. d. Redaktion: Die Übersetzungen der Schrift auf dem Papyrus haben wir nachträglich konkretisiert. Dank eines Leser-Hinweises. So steht auf dem Papyrus nicht explizit "meine Ehefrau", sondern "meine Frau". Die Deutungen der Forscherin King sind damit allerdings keineswegs hinfällig.









...dass er das noch erleben muss...
Warum? Ich bin mir sicher dass es auch Josef Ratzinger prinzipiell um die Wahrheit geht. Vielleicht kann er das ja noch mitnehmen, um wenigstens die Idee einer Vorstellung zu bekommen, dass man sich selbst als Christ völlig anders orientieren kann als er uns das mit seinem Verein seit fast 2000 Jahren verkaufen und auf´s Auge drücken will. Und das mit dieser Orientierung vielleicht näher dran ist an dem, was Christus und frühe Christen mit dieser revolutionären spirituellen Erneuerung wirklich erfahren weiter gegeben haben.
Warum? Ich bin mir sicher dass es auch Josef Ratzinger prinzipiell um die Wahrheit geht. Vielleicht kann er das ja noch mitnehmen, um wenigstens die Idee einer Vorstellung zu bekommen, dass man sich selbst als Christ völlig anders orientieren kann als er uns das mit seinem Verein seit fast 2000 Jahren verkaufen und auf´s Auge drücken will. Und das mit dieser Orientierung vielleicht näher dran ist an dem, was Christus und frühe Christen mit dieser revolutionären spirituellen Erneuerung wirklich erfahren weiter gegeben haben.
Da Jesus ohnehin durch alle möglichen hinzugedichteten Wunder (einschl. der körperlichen Wiederauferstehung) zur literarischen Kunstfigur geworden ist, dürfte es ziemlich irrelevant sein, was man über die historische Person herausbekommt.
Kein Christ wird dadurch seine "Glaubenswahrheit" ändern wollen. Denn Glauben im religiösen Sinne bedeutet doch immer schon eine aktive Zurückweisung von wissenschaftlicher Erkenntnis bezüglich des Glaubensinhaltes.
Allein schon alle gläubigen über einen Kamm zu scheren zeugt von wenig differenziertheit. Was all dies für gläubige aussagen könnte ist schwer abzusehen, da ja noch der Kontext und die Autentizität geklärt werden muss (4. Jahrhundert gegenüber 1. Jahrhundert von anderen Schriften).
mal was der dalai lama über wissenschaftliche erkenntnisse denkt und sagt.
danke :)
Sie haben da voll und ganz recht :)
Die ganze Ignoranz angeblich aufgeklärter "Religionskritiker" zeigt sich in Ihrem Beitrag.
Mit jedem echten Dokument, das aus dieser frühen Zeit auftaucht ist man in der Lage die Deutungshoheit all derer zu erschüttern oder zumindest in Frage zu stellen, die den christlichen Glauben in ihrem Sinne usurpiert und seiner wirklichen Bedeutung entfremdet haben.
Und das "kein Christ seine Glaubensinhalte ändern wollen wird" kann auch nur behaupten, wer selbst an einem Weltbild klebt, das er unter allen Umständen, auch gegen historisch "objektiven" Inhalt verteidigen muss. Wie eine Religion in einem sehr beschränkten dogmatischen Sinn. Denn schließlich sind Sie es, der mit diesem Beitrag Erkenntnis auf Basis einer wissenschaftlichen Untersuchung von vorne herein ausschließen will. Ich weiß, dass interessiert Sie als gläubigen Kritiker so rückständiger Verhaltensmuster herzlich wenig. Trotzdem: Das was Sie da vorführen in ihrem Beitrag ist Glauben. In einem religiösen Sinne. Genau in dem Sinn wie den Sie argumentativ versuchen gegen den Glauben vorzubringen. Mit Religion hat das was sie religiöser Glaubenswahrheit andichten wollen dagegen wenig zu tun.
Allein schon alle gläubigen über einen Kamm zu scheren zeugt von wenig differenziertheit. Was all dies für gläubige aussagen könnte ist schwer abzusehen, da ja noch der Kontext und die Autentizität geklärt werden muss (4. Jahrhundert gegenüber 1. Jahrhundert von anderen Schriften).
mal was der dalai lama über wissenschaftliche erkenntnisse denkt und sagt.
danke :)
Sie haben da voll und ganz recht :)
Die ganze Ignoranz angeblich aufgeklärter "Religionskritiker" zeigt sich in Ihrem Beitrag.
Mit jedem echten Dokument, das aus dieser frühen Zeit auftaucht ist man in der Lage die Deutungshoheit all derer zu erschüttern oder zumindest in Frage zu stellen, die den christlichen Glauben in ihrem Sinne usurpiert und seiner wirklichen Bedeutung entfremdet haben.
Und das "kein Christ seine Glaubensinhalte ändern wollen wird" kann auch nur behaupten, wer selbst an einem Weltbild klebt, das er unter allen Umständen, auch gegen historisch "objektiven" Inhalt verteidigen muss. Wie eine Religion in einem sehr beschränkten dogmatischen Sinn. Denn schließlich sind Sie es, der mit diesem Beitrag Erkenntnis auf Basis einer wissenschaftlichen Untersuchung von vorne herein ausschließen will. Ich weiß, dass interessiert Sie als gläubigen Kritiker so rückständiger Verhaltensmuster herzlich wenig. Trotzdem: Das was Sie da vorführen in ihrem Beitrag ist Glauben. In einem religiösen Sinne. Genau in dem Sinn wie den Sie argumentativ versuchen gegen den Glauben vorzubringen. Mit Religion hat das was sie religiöser Glaubenswahrheit andichten wollen dagegen wenig zu tun.
Sind ja noch so viele Schriftstücke aufgetaucht...Aber ich mein was ist die Bibel denn auch? Eine Sammlung verschiedener Texte, die nach Gutdünken mancher Gelehrter zusammengesetzt wurden und in verschiedener Zusammensetzung als "Die Bibel" verkauft werden. Es gibt ja keine einheitliche Bibel.
Muss das ein Schock für die Kirche und ihre Glaubensfanatiker sein, wenn sie merken, dass sie seit 2000 Jahren einem Phantom hinterherlaufen.
Wieso sollte das für die Kirche ein Schock sein ? Ich denke das weiss sie schon länger.
"Die Bibel muss neu geschrieben werden"
ja wie oft denn noch?
es weis ja eh schon lang niemand mehr wie die zur zeit der "kirchenväter"(organisationsgründer), geschweige denn davor ausgesehen hatt
am besten fängt man einfach bei 0 an
zeitalter der fische ist ja eh durch, da sollte am besten gleich ein neuer name her
und hinterher kann man, mit hinweis auf die wassermansymbolik, sagen es wär alles viel älter
so stehet nun fest und laßt euch nicht das Joch der Knechtschaft wieder auferlegen."
Die Bibel, das Buch der Gleichnisse.
- Meine Meinung -
Diese zwei Aussagen sollten Sie einmal genauer prüfen. Wer Jesus folgt, kann nach diesen nach meiner Meinung höchstens seinen eigenen Phantomen nachlaufen, genauso wie es viele Nichtchristen mit Begeisterung tun.
Christi Wirken als Sohn Gottes beruht weder auf seinen Familienstand noch auf eine wörtliche Auslegung der Bibel. Neben Nächstenliebe, Vergebung, Erlösung und Auferstehung ist die Freiheit durch Christi nämlich einer der wesentlichen, wenn auch oft vernachlässigte Punkt seines Wirkens.
Der Zugang zu Gott führt einzig durch Glaube, ein wesentlicher Unterschied zu faktisch allen anderen Religionen. All die "Vorschriften" welche viele andere Religionen kennen, was sie essen, was sie anziehen, ja sogar mit welchen Bein sie vom Abort aufstehen, sind im Christentum vereinbarte Verhaltensregeln oder gleich unwichtig, aber keine Glaubensgrundlage.
Die Freiheit welche Christi brachte ist dabei kein Freibrief. Es werden sehr wohl Regeln und Anhalt gegeben. Ein stumpfsinniges eins zu eins der Bibel ist hierfür natürlich denkbar schlecht geeignet. Dies beginnt schon bei den zehn Geboten, wo viele wohl "du sollst" mit "du darfst niemals nie" verwechseln.
Nein, der Gläubige wird immer wieder angehalten sein Handeln an Christi Worten und Handeln zu messen.
Und hier kommen wir zu einer entscheidenden Grundlage des Christentums. Die Fehlbarkeit des Menschen wird anerkannt. Sie können die Bibel auch falsch verstanden haben, falsch gehandelt haben und vertrauensvoll auf Christi Pfad zurückkehren oder dies zumindest versuchen, immer wieder.
Als Beispiel möchte ich hier den berühmten Spruch "Machet euch die Erde untertan." anführen. In moderneren Übersetzungen und Forschungen wird darauf hingewiesen, das dieser Bibelabschnitt (der Ganze) nicht entsprechend übersetzt wurde und eher eine Schöpfungsverantwortung angemahnt wird.
Dies ist so nach meiner Meinung nicht der grundlegende Fehler. Man hätte sich diesen Thema nämlich auch anders nähern können. Der Begriff Unterthan bezeichnete historisch nichts weiter als eine Rechtsebene unter dem Than, welcher nur Sachverwalter und Rechtsvertreter des lokalen Fürsten war. Dies bedeutet nichts weiter, als das man ursprünglich wohl davon ausging die Menschen wüßten schon, daß es nicht die vorderste Aufgabe des Than sei das zu "verwaltende und hegende" Gebiet anzuzünden. Wie dies auch durch neuere Übersetzungen welche an heutige Begriffsbedeutungen eher angepaßt sind bestätigt wird.
Schlußendlich haben wir hier einen folgenschweren Fall von Überheblichkeit und Falschinterpretation in Einheit mit mangelhaften Wissens. Man hielt es einfach nicht für nötig, sich tiefergehende Gedanken zu machen.
Und im Christentum ist es, Gott sie's gedankt, sogar möglich diese Fehler zu korrigieren. Häufig nach schweren, steinigen Weg, aber immerhin möglich.
Um diesen Gedanken weiter zu verdeutlichen;
"Empfangen durch den heiligen Geist" ist etwas völlig anderes als "Empfangen vom heiligen Geist" oder "Empfangen im heiligen Geist". Sie können diese Gedankenspiele lange fortsetzen.
"Gebt den Kaiser was des Kaiser's ist", bedarf erst einmal einer Festlegung um was es geht. Wenn der Silberling gemeint ist, bedeutet dies noch lange nicht ein Recht auf alles andere auf dem Planeten. Nach Christi Wirken aber zumindest eine Recht auf Speis, Trank und Nächstenliebe.
Entscheidend ist dabei, durch all dies wird die wahre Botschaft durch Gottes Sohn in keiner Weise berührt, genauso wenig wie durch eine mögliche Heirat. Eine Heirat hätte auf das Wort Jesu, durch ihn zu Gott zu finden, gar keine fundamentale Auswirkung. Das Zölibat als eine Entscheidung der katholischen Kirche, ist genau so wie das gläubige Eremitentum eine menschengemachte und/ oder persönliche Entscheidung zur Glaubensausübung oder Glaubensfindung.
Genauso wie meine "Erkenntnisse" falsch sein können, auch weil in hunderten Jahren wohl wieder neue Antworten gefunden werden müssen.
Das Prinzip des Glaubens werden hiervon ebenso wie das Wirken Jesu nicht grundsätzlich berührt. Der Glaube in Christi ist entscheidend. Dies ist doch die unglaubliche Kraft des Christentums.
Das ist doch denke ich eins der häufigsten Probleme: Die falsche Übersetzung. Übersetze ich wortwörtlich oder sinngemäß? In neumodischer oder altmodischer Sprache? Welche Worte gebrauche ich? Da kann man dem Text schnell einen neuen Sinn verleihen.
Ich schließe mich da "Schinderhannes" an. Ich denke auch nicht, dass es für die Kirche eine große Überraschung darstellt bzw. schon bekannt ist.
Die Bibel war seit jeher ein politisches Instrument in den Händen der Kirche, in der nur die Teile "freigegeben" wurden, die ihren Machterhalt sicherten bzw. nicht in Frage stellten. Ich will gar nicht wissen, welche Quellen und Informationen über die Jahrhunderte der päpstlichen Zensur zum Opfer gefallen sind, die heute wahrscheinlich ein ganz anderes Bild vom Leben des Rabbi Jesus zeichnen würden. Es wäre ja z.B. interessant, was in den Jahren seines 12. Lebensjahres bis zu seinem Gang in die Wüste so alles passiert ist. Da fehlen mal locker 20 Jahre!
Wieso sollte das für die Kirche ein Schock sein ? Ich denke das weiss sie schon länger.
"Die Bibel muss neu geschrieben werden"
ja wie oft denn noch?
es weis ja eh schon lang niemand mehr wie die zur zeit der "kirchenväter"(organisationsgründer), geschweige denn davor ausgesehen hatt
am besten fängt man einfach bei 0 an
zeitalter der fische ist ja eh durch, da sollte am besten gleich ein neuer name her
und hinterher kann man, mit hinweis auf die wassermansymbolik, sagen es wär alles viel älter
so stehet nun fest und laßt euch nicht das Joch der Knechtschaft wieder auferlegen."
Die Bibel, das Buch der Gleichnisse.
- Meine Meinung -
Diese zwei Aussagen sollten Sie einmal genauer prüfen. Wer Jesus folgt, kann nach diesen nach meiner Meinung höchstens seinen eigenen Phantomen nachlaufen, genauso wie es viele Nichtchristen mit Begeisterung tun.
Christi Wirken als Sohn Gottes beruht weder auf seinen Familienstand noch auf eine wörtliche Auslegung der Bibel. Neben Nächstenliebe, Vergebung, Erlösung und Auferstehung ist die Freiheit durch Christi nämlich einer der wesentlichen, wenn auch oft vernachlässigte Punkt seines Wirkens.
Der Zugang zu Gott führt einzig durch Glaube, ein wesentlicher Unterschied zu faktisch allen anderen Religionen. All die "Vorschriften" welche viele andere Religionen kennen, was sie essen, was sie anziehen, ja sogar mit welchen Bein sie vom Abort aufstehen, sind im Christentum vereinbarte Verhaltensregeln oder gleich unwichtig, aber keine Glaubensgrundlage.
Die Freiheit welche Christi brachte ist dabei kein Freibrief. Es werden sehr wohl Regeln und Anhalt gegeben. Ein stumpfsinniges eins zu eins der Bibel ist hierfür natürlich denkbar schlecht geeignet. Dies beginnt schon bei den zehn Geboten, wo viele wohl "du sollst" mit "du darfst niemals nie" verwechseln.
Nein, der Gläubige wird immer wieder angehalten sein Handeln an Christi Worten und Handeln zu messen.
Und hier kommen wir zu einer entscheidenden Grundlage des Christentums. Die Fehlbarkeit des Menschen wird anerkannt. Sie können die Bibel auch falsch verstanden haben, falsch gehandelt haben und vertrauensvoll auf Christi Pfad zurückkehren oder dies zumindest versuchen, immer wieder.
Als Beispiel möchte ich hier den berühmten Spruch "Machet euch die Erde untertan." anführen. In moderneren Übersetzungen und Forschungen wird darauf hingewiesen, das dieser Bibelabschnitt (der Ganze) nicht entsprechend übersetzt wurde und eher eine Schöpfungsverantwortung angemahnt wird.
Dies ist so nach meiner Meinung nicht der grundlegende Fehler. Man hätte sich diesen Thema nämlich auch anders nähern können. Der Begriff Unterthan bezeichnete historisch nichts weiter als eine Rechtsebene unter dem Than, welcher nur Sachverwalter und Rechtsvertreter des lokalen Fürsten war. Dies bedeutet nichts weiter, als das man ursprünglich wohl davon ausging die Menschen wüßten schon, daß es nicht die vorderste Aufgabe des Than sei das zu "verwaltende und hegende" Gebiet anzuzünden. Wie dies auch durch neuere Übersetzungen welche an heutige Begriffsbedeutungen eher angepaßt sind bestätigt wird.
Schlußendlich haben wir hier einen folgenschweren Fall von Überheblichkeit und Falschinterpretation in Einheit mit mangelhaften Wissens. Man hielt es einfach nicht für nötig, sich tiefergehende Gedanken zu machen.
Und im Christentum ist es, Gott sie's gedankt, sogar möglich diese Fehler zu korrigieren. Häufig nach schweren, steinigen Weg, aber immerhin möglich.
Um diesen Gedanken weiter zu verdeutlichen;
"Empfangen durch den heiligen Geist" ist etwas völlig anderes als "Empfangen vom heiligen Geist" oder "Empfangen im heiligen Geist". Sie können diese Gedankenspiele lange fortsetzen.
"Gebt den Kaiser was des Kaiser's ist", bedarf erst einmal einer Festlegung um was es geht. Wenn der Silberling gemeint ist, bedeutet dies noch lange nicht ein Recht auf alles andere auf dem Planeten. Nach Christi Wirken aber zumindest eine Recht auf Speis, Trank und Nächstenliebe.
Entscheidend ist dabei, durch all dies wird die wahre Botschaft durch Gottes Sohn in keiner Weise berührt, genauso wenig wie durch eine mögliche Heirat. Eine Heirat hätte auf das Wort Jesu, durch ihn zu Gott zu finden, gar keine fundamentale Auswirkung. Das Zölibat als eine Entscheidung der katholischen Kirche, ist genau so wie das gläubige Eremitentum eine menschengemachte und/ oder persönliche Entscheidung zur Glaubensausübung oder Glaubensfindung.
Genauso wie meine "Erkenntnisse" falsch sein können, auch weil in hunderten Jahren wohl wieder neue Antworten gefunden werden müssen.
Das Prinzip des Glaubens werden hiervon ebenso wie das Wirken Jesu nicht grundsätzlich berührt. Der Glaube in Christi ist entscheidend. Dies ist doch die unglaubliche Kraft des Christentums.
Das ist doch denke ich eins der häufigsten Probleme: Die falsche Übersetzung. Übersetze ich wortwörtlich oder sinngemäß? In neumodischer oder altmodischer Sprache? Welche Worte gebrauche ich? Da kann man dem Text schnell einen neuen Sinn verleihen.
Ich schließe mich da "Schinderhannes" an. Ich denke auch nicht, dass es für die Kirche eine große Überraschung darstellt bzw. schon bekannt ist.
Die Bibel war seit jeher ein politisches Instrument in den Händen der Kirche, in der nur die Teile "freigegeben" wurden, die ihren Machterhalt sicherten bzw. nicht in Frage stellten. Ich will gar nicht wissen, welche Quellen und Informationen über die Jahrhunderte der päpstlichen Zensur zum Opfer gefallen sind, die heute wahrscheinlich ein ganz anderes Bild vom Leben des Rabbi Jesus zeichnen würden. Es wäre ja z.B. interessant, was in den Jahren seines 12. Lebensjahres bis zu seinem Gang in die Wüste so alles passiert ist. Da fehlen mal locker 20 Jahre!
Diese Theorie schwirrt ja nicht zum ersten Mal durch die Medien. Warum sollte er keine Frau gehabt haben, oder verlobt/ versprochen/ verliebt gewesen zu sein ? Er hat ja auch sonst am gesellschaftlichen Leben teilgenommen und mit Freunden gegessen, getrunken und gefeiert. Nur dürfte es auch damals von den Einnahmen abhängig gewesen sein, ob man einen eigenen Hausstand gründen kann. Diese dürften bei einem Wanderprediger eher spärlich und rar ausfallen sein.
Jedoch war einer aufstrebenden Kirche in einer Männergesellschaft eine Gefährtin natürlich ein Dorn im Auge. Wer zu Höherem berufen ist, darf sich nicht mit schnöden menschlichen Gefühlen oder gar Nachkommen abgegeben haben. Also musste die Liebe ungeteilt und nur Gott gewidmet sein.
Aber kann man wirklich überzeugend Liebe predigen, ohne sie selbst im Privaten zu erleben ?
Wanderprediger war er ja erst, als er ca. 30 Jahre alt war. Was hat er denn gemacht zwischen 15 und 30 ? Normalerweise war man in dieser Zeit verheiratet und hatte "einen Job".
Wanderprediger war er ja erst, als er ca. 30 Jahre alt war. Was hat er denn gemacht zwischen 15 und 30 ? Normalerweise war man in dieser Zeit verheiratet und hatte "einen Job".
Ob es wirklich echt ist wird sich wohl noch zeigen müssen. Ich persönlich weiß schon seit Jahrzehnten von Berichten von Bekannten die über Jahre in Indien sich aufhielten, das es dort ein Dorf gibt mit vielleicht 2000 Einwohnern, die von sich Stock&Steif behaupten, das sie direkte Ahnen von Jesus Christus sind. Auf den mitgebrachten Fotos sah ich wunderschöne Menschen, mit einem goldenen Teint und langen lockigen blonden Haaren. Sehr beeindruckende Menschen mit einer selbst auf Fotos zu erkennender liebevoller Ausstrahlung. Diese Menschen dort erzählen, das Jesus nach der Kreuzigung ( so sie überhaupt stattfand ?) nach Indien ausgewandert ist und dort 10 Frauen geheiratet hat mit denen Er 100 Kinder gezeugt habe. Wer weiß?
Auch berichten andere Quellen dort von Überlieferungen, wonach die ursprüngliche Lehre Christi aus Indien stammt, bevor Jesus dann mit ca 30 Jahren nach Palästina kam und dort seine Lehre verbreitete. Da ich mich selbst seit langen mit den verschiedenen Lehren aus Indien beschäftige, ist mir schon lange die immense Übereinstimmung der reinen Lehre Christi mit den aus Indien aufgefallen. Wer weiß?
Ja ja, die alten Römer, Sachsen und andere haben auch behauptet, sie stammten von den Trojanern ab.
Schöner Teint und lange Haare: Bei der Interpretation hatte der Interpret wohl eher Renaissancebilder vor dem geistigen Auge als einen "Palästinenser" aus der römischen Kaiserzeit?
Ja ja, die alten Römer, Sachsen und andere haben auch behauptet, sie stammten von den Trojanern ab.
Schöner Teint und lange Haare: Bei der Interpretation hatte der Interpret wohl eher Renaissancebilder vor dem geistigen Auge als einen "Palästinenser" aus der römischen Kaiserzeit?
Wieso sollte das für die Kirche ein Schock sein ? Ich denke das weiss sie schon länger.
weil die Nachkommenschaft ein Problem dargestellt hätte.
Wären sie als Menschen oder als Enkel Gottes, von göttlicher Herkunft anzusehen ? Für Christen kein Schock, für das Machtgebilde Kirche eine Katastrophe.
weil die Nachkommenschaft ein Problem dargestellt hätte.
Wären sie als Menschen oder als Enkel Gottes, von göttlicher Herkunft anzusehen ? Für Christen kein Schock, für das Machtgebilde Kirche eine Katastrophe.
Wanderprediger war er ja erst, als er ca. 30 Jahre alt war. Was hat er denn gemacht zwischen 15 und 30 ? Normalerweise war man in dieser Zeit verheiratet und hatte "einen Job".
Wahrscheinlich war er wie sein "Vater" Josef auch Zimmermann. Üblicherweise hat man doch damals das Handwerk des Vaters übernommen.
Ich finde die Meldung ehrlich gesagt wenig überraschend oder gar schockierend. Von Mutmaßungen über die Beziehung zu Maria Magdalena hat man ja nicht erst seit Dan Brown schon mehrfach gehört.
Klar ist eigentlich, dass die historische Figur des Jesus von Nazareth wenig mit der Mythengestalt Jesus Christus, welche nachfolgende Generationen ersonnen haben, zu tun hat. In der Realität dürfte auch er nur ein ganz normaler Mensch gewesen sein, der aber immerhin durch seine Nächstenliebe und seine Ansichten viele Leute inspirieren konnte. Der ganze Rest von Wundern (= Magie) ist doch eher Legendenbildung. Erstaunlich eigentlich, dass 2000 Jahre später noch immer so viele Menschen diesen Märchen anhängen.
Wahrscheinlich hat er, so wie sein "Vater" Joseph als Handwerker in Zippori (Sephoris) gearbeitet. Wohl kaum als Zimmermann, denn Holz gab es da kaum zu verbauen, wohl eher als Maurer. Was soll´s, das was von Sephoris noch zu sehen ist, ist wunderschön. Der Ort liegt in der Luftlinie ca. 1/2 Stunde Gehzeit von Nazereth entfernt.
Und wenn wir uns desweiteren auf den kleinsten gemeinsamen historischen Nenner einigen können, dann war Jesus zu seiner Zeit sehr wohl ein jüdischer Rebbe, und als solcher ziemlich sicher verheiratet. Warum also nicht mit Maria Magdalena?
Das Zölibat ist doch erst viel später "erdacht" worden, sowohl Jesus, als auch seine Jünger werden sehr wohl verheiratet gewesen sein!
Auch diese Frage wird geklärt in 'Die Bibel nach Biff' von Christopher Moore, hier eine Leseprobe http://www.bilandia.de/Di...
dass er den Beruf des Vaters, Bauhandwerker, irrtümlich oft als Zimmermann bezeichnet, erlernt hat und mit dem Vater auf verschiedenen Baustellen unterwegs war und sich das Geld für das Studium der Schriften bzw. während des Studiums verdient hat ? Die Familie scheint aus ärmeren Verhältnissen gekommen und mit vier Brüdern und einigen Schwestern recht groß gewesen zu sein. Es wird sogar vermutet, dass der Vater früh verstorben und somit als Ernährer ausgefallen ist. "Normalerweise" ist in so einem Fall kein Geld übrig, als dass er sich einfach nur auf's Studium hätte konzentrieren können, vom Heiraten und einer eigene Familie gründen, einmal ganz abgesehen.
Ob er dann später geheiratet hat, oder aus zeitlichen Gründen vor lauter Wanderpriesterschaft nicht mehr dazu kam, oder sich einer zölibatär lebenden Untergruppe im Judentum, wie den Essenern angeschlossen hat, ist offen und darf daher spekuliert werden.
Wahrscheinlich war er wie sein "Vater" Josef auch Zimmermann. Üblicherweise hat man doch damals das Handwerk des Vaters übernommen.
Ich finde die Meldung ehrlich gesagt wenig überraschend oder gar schockierend. Von Mutmaßungen über die Beziehung zu Maria Magdalena hat man ja nicht erst seit Dan Brown schon mehrfach gehört.
Klar ist eigentlich, dass die historische Figur des Jesus von Nazareth wenig mit der Mythengestalt Jesus Christus, welche nachfolgende Generationen ersonnen haben, zu tun hat. In der Realität dürfte auch er nur ein ganz normaler Mensch gewesen sein, der aber immerhin durch seine Nächstenliebe und seine Ansichten viele Leute inspirieren konnte. Der ganze Rest von Wundern (= Magie) ist doch eher Legendenbildung. Erstaunlich eigentlich, dass 2000 Jahre später noch immer so viele Menschen diesen Märchen anhängen.
Wahrscheinlich hat er, so wie sein "Vater" Joseph als Handwerker in Zippori (Sephoris) gearbeitet. Wohl kaum als Zimmermann, denn Holz gab es da kaum zu verbauen, wohl eher als Maurer. Was soll´s, das was von Sephoris noch zu sehen ist, ist wunderschön. Der Ort liegt in der Luftlinie ca. 1/2 Stunde Gehzeit von Nazereth entfernt.
Und wenn wir uns desweiteren auf den kleinsten gemeinsamen historischen Nenner einigen können, dann war Jesus zu seiner Zeit sehr wohl ein jüdischer Rebbe, und als solcher ziemlich sicher verheiratet. Warum also nicht mit Maria Magdalena?
Das Zölibat ist doch erst viel später "erdacht" worden, sowohl Jesus, als auch seine Jünger werden sehr wohl verheiratet gewesen sein!
Auch diese Frage wird geklärt in 'Die Bibel nach Biff' von Christopher Moore, hier eine Leseprobe http://www.bilandia.de/Di...
dass er den Beruf des Vaters, Bauhandwerker, irrtümlich oft als Zimmermann bezeichnet, erlernt hat und mit dem Vater auf verschiedenen Baustellen unterwegs war und sich das Geld für das Studium der Schriften bzw. während des Studiums verdient hat ? Die Familie scheint aus ärmeren Verhältnissen gekommen und mit vier Brüdern und einigen Schwestern recht groß gewesen zu sein. Es wird sogar vermutet, dass der Vater früh verstorben und somit als Ernährer ausgefallen ist. "Normalerweise" ist in so einem Fall kein Geld übrig, als dass er sich einfach nur auf's Studium hätte konzentrieren können, vom Heiraten und einer eigene Familie gründen, einmal ganz abgesehen.
Ob er dann später geheiratet hat, oder aus zeitlichen Gründen vor lauter Wanderpriesterschaft nicht mehr dazu kam, oder sich einer zölibatär lebenden Untergruppe im Judentum, wie den Essenern angeschlossen hat, ist offen und darf daher spekuliert werden.
... höchstens NOCH ein Problem für die römisch-katholische Amtskirche.
Die Frage, ob Jesus nun verheiratet war oder nicht, ist eigentlich nur für Historiker interessant.
Theologisch ändert sich - zumindest für den protestantischen Teil der Menschheit - damit GAR NICHTS!
historisch nicht nachweisbare person 200 jahre später eine ehefrau zur seite gestellt wurde soll interressant sein?
für religionswissenschaftler im sinne der untersuchung der genese dieser sekte vieleicht
allerdings hilft da ein funke im dunkel jener zeit, und mehr währe dieser fetzen, so er autentisch währe nicht, kaum weiter.
währen die christen als sie an die macht kahmen nicht barbaren gewesen die die sie umgebende kultur mit stumpf und stiel vernichteten währe vlt auch genug aus ihrer frühzeit übrig geblieben, so es diese überhaupt gab(leider nicht nachvollziehbar), um eine entwicklung abzubilden
vlt war das ja sogar der grund
historisch nicht nachweisbare person 200 jahre später eine ehefrau zur seite gestellt wurde soll interressant sein?
für religionswissenschaftler im sinne der untersuchung der genese dieser sekte vieleicht
allerdings hilft da ein funke im dunkel jener zeit, und mehr währe dieser fetzen, so er autentisch währe nicht, kaum weiter.
währen die christen als sie an die macht kahmen nicht barbaren gewesen die die sie umgebende kultur mit stumpf und stiel vernichteten währe vlt auch genug aus ihrer frühzeit übrig geblieben, so es diese überhaupt gab(leider nicht nachvollziehbar), um eine entwicklung abzubilden
vlt war das ja sogar der grund
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