Russische PunkbandTschechiens Regierungschef wirft Pussy Riot Geschmacklosigkeit vor

Mit kruden Aussagen hat Petr Nečas die Musikerinnen von Pussy Riot kritisiert. Ihre Aktionen seien geschmacklos, Unterstützer gefährdeten den tschechischen Export.

Die drei verurteilten Musikerinnen der Band Pussy Riot während ihres Prozesses in Moskau

Die drei verurteilten Musikerinnen der Band Pussy Riot während ihres Prozesses in Moskau

Als "Spitze der Geschmacklosigkeit" hat der tschechische Regierungschef Petr Nečas die Aktivitäten der regierungskritischen russischen Punkband Pussy Riot bezeichnet. Die Band stehe in keinem Fall für Demokratie und Freiheit, sagte Nečas. Die Kritik des Ministerpräsidenten richtete sich auch gegen prominente Unterstützer der verurteilten Bandmitglieder. "Wir müssen modische politische Äußerungen verhindern, die sich negativ auf unseren Export auswirken", sagte er.

Die Punk-Band Pussy Riot hatte in der Moskauer Erlöserkirche gegen den russischen Präsidenten Putin protestiert. Für ihren 51-Sekunden-Auftritt waren drei Musikerinnen der Band zu je zwei Jahren Haft im Straflager verurteilt worden. Das Urteil war international kritisiert worden und gilt als politisch motiviert.

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Tschechiens Außenminister Karel Schwarzenberg zeigte sich entsetzt über die Äußerungen seines Koalitionspartners. Es sei eine "Verbeugung vor dem Regime" und ein "entsetzlicher Ausrutscher", sagte er der Zeitung Lidove Noviny.

Nečas hatte sich zudem zum Thema China geäußert und eine angebliche "politische Mode der Anbetung des Dalai Lama", des geistlichen Führers der Tibeter, verurteilt. Sein Land propagiere die Ein-China-Politik.

 
Leserkommentare
  1. Als Privatperson kann Petr Nečas die Pussys so schlecht finden wie er will. Aber er ist nun mal der tschechische Regierungschef. Und die Bandmitglieder sind eingeperrt. Das macht die Aussage ganz einfach zu einem Kotau vor dem Diktator.

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    • sibeur
    • 11.09.2012 um 12:53 Uhr

    Entfernt. Verzichten Sie auf unangebrachte Vergleiche. Die Redaktion/mak

    ... schon. Da würde ich ihm sogar recht geben. Keinerlei Bewunderung empfinde ich für diejenigen die Pussy Riot im Kölner Dom nachgespielt haben. Allerdings das nicht der richtige Zeitpunkt um die Band zu kritisieren. Die Aktion war eine geschmacklose Verfehlung, die auch irgendwie geahndet werden kann. Dass die verhängte Strafe absolut unverhältnismäßig (und eine viel größere Verfehlung ist)ist, sie allein der politischen Einschüchertung dient, dürfte aber ebenso klar sein.

    • sibeur
    • 11.09.2012 um 12:53 Uhr

    Entfernt. Verzichten Sie auf unangebrachte Vergleiche. Die Redaktion/mak

    ... schon. Da würde ich ihm sogar recht geben. Keinerlei Bewunderung empfinde ich für diejenigen die Pussy Riot im Kölner Dom nachgespielt haben. Allerdings das nicht der richtige Zeitpunkt um die Band zu kritisieren. Die Aktion war eine geschmacklose Verfehlung, die auch irgendwie geahndet werden kann. Dass die verhängte Strafe absolut unverhältnismäßig (und eine viel größere Verfehlung ist)ist, sie allein der politischen Einschüchertung dient, dürfte aber ebenso klar sein.

    • siggis
    • 11.09.2012 um 12:21 Uhr
    2. [...]

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/mak

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    • DgW
    • 11.09.2012 um 12:23 Uhr

    Recht hat der Mann.
    Die Zeit sollte mal ausnahmsweise auch etwas über die "Pussy Riot" recherchieren. Berichten Sie doch über andere Aktionen der "Pussy Riot" z.B. als die rechte auf Ihrem Bild sich öffentlich in einem Supermark ein Huhn sich in die Scheide eingeführt hat oder diese 3 in einem Öffentlichen Museum sich ausgezogen haben und dort Sex hatten.

    http://www.youtube.com/wa...

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    • Bashu
    • 11.09.2012 um 12:35 Uhr

    Es geht um Meinungsfreiheit und die Freiheit, zu provozieren.
    Die Freiheit, den Präsidenten zu kritisieren.
    Und es geht um Verhältnismäßigkeit. Eine mehrjährige Gefängnisstrafe für einen mehr oder weniger geschmacklosen Auftritt ist mit demokratischen Grundsätzen nicht vereinbar.

    Ob Pussy Riot echt Freiheitskämpfer sind oder einfach nur schräge Künstler, ist nebensächlich.

    Entfernt. Bitte äußern Sie sich weiterhin sachlich zum konkreten Artikelinhalt. Danke. Die Redaktion/kvk

    • Bashu
    • 11.09.2012 um 12:35 Uhr

    Es geht um Meinungsfreiheit und die Freiheit, zu provozieren.
    Die Freiheit, den Präsidenten zu kritisieren.
    Und es geht um Verhältnismäßigkeit. Eine mehrjährige Gefängnisstrafe für einen mehr oder weniger geschmacklosen Auftritt ist mit demokratischen Grundsätzen nicht vereinbar.

    Ob Pussy Riot echt Freiheitskämpfer sind oder einfach nur schräge Künstler, ist nebensächlich.

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    • Bashu
    • 11.09.2012 um 12:35 Uhr

    Es geht um Meinungsfreiheit und die Freiheit, zu provozieren.
    Die Freiheit, den Präsidenten zu kritisieren.
    Und es geht um Verhältnismäßigkeit. Eine mehrjährige Gefängnisstrafe für einen mehr oder weniger geschmacklosen Auftritt ist mit demokratischen Grundsätzen nicht vereinbar.

    Ob Pussy Riot echt Freiheitskämpfer sind oder einfach nur schräge Künstler, ist nebensächlich.

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    Ich kann Ihnen nur beipflichten. Kritik an Staatsoberhäuptern muss erlaubt bleiben! Das ist einer der Grundsteine der Demokratie. Man mag jetzt Kunst anstößig oder "ekelerregend" finden, aber so ist Kunst nunmal. Kunst will auch nicht immer jedem gefallen sondern von Zeit zu Zeit auch einfach mal provozieren.

    Wobei ja auch noch zu klären wäre, wer hier wen provoziert hat.
    Oder könnte man die Repressalien unter Putin in den letzten Jahren nicht auch als Provokation auffassen?
    So, dass sich die jungen Frauen kaum noch anders zu helfen wussten als diesen gewagten Schritt zu gehen?
    Denn eins ist ja bewiesen, Demonstrieren scheint gegen Putin zwecklos zu sein und führt genauso zu Inhaftierungen etc.

    • sibeur
    • 11.09.2012 um 13:02 Uhr

    Wer entscheidet, was verhältnismäßig ist? Sie? Oder doch russische Gerichte?

    Wussten sie, dass jeder dritter Russe die Strafe sogar als zu niedrig ansieht? Wer hat jetzt Recht? Sie oder jeder dritter Russe?

    Sollen wir jetzt vielleicht über jeden Fall abstimmen und jeden befragen, welche Strafe man aussprechen soll? Oder sollen wir das den Gerichten überlassen, die streng nach den Gesetzen ihre Urteile aussprechen, wie das in der Demokratie gehört?

    Sex im Museum, oder exhibitionistische Handlungen im Supermarkt, gelten auch in Deutschland nicht zwingend als Kunst.

    Wenn das zur Anzeige gebracht wird, ist das Erregung öffentlichen Ärgernisses, oder Exhibitionistische Handlungen (§183, §183a StGB).

    Das sind Straftaten, für die man auch in Deutschland in den Knast kommen kann.

    Kunst kann ich bei Pussy Riot nicht erkennen. Wenn ich ihnen wohl gesonnen bin, eine extreme Form des Protest.

    Ist es wirklich nebensächlich?

    Vielleicht lassen wir uns alle von Putin aufs Glatteis führen. Es gibt ja Oppositionelle in Russland, die haben politisch artikulierte Kritik und reale Forderungen und Konzepte und führen einen jahrelangen, selbstlosen Kampf.

    Viele von denen kommen ins Gefängnis und werden härter behandelt als die Provoktaionskünstlerinnen.

    Warum nur ist nicht von denen die und ihren INHALTEN die Rede?

    Warum bloß?

    Warum von Hobbyskandaleusen, deren Form von "Protest" innerhalb Russlands v.a. eines erreicht: Protest unanständig und obszön aussehen zu lassen und dadurch abzuschrecken?

    Und im Ausland die Leute mit ein bisschen Sex ablenkt?

    Nein, ich behaupte nicht, dass Putin die Damen bezahlt, aber wenn es sie nicht schon gäbe, könnte er sie erfunden haben, denn KEINE Pseudo-Opposition passt besser in sein Konzept als diese: Sie lenkt ab...

    Dass die ZEIT dieses Spiel mitspielt ... ich weiß nicht mehr, ob ich mich wundern oder meine Befürchtngen über den Gang gewisser Dinge bestätigt sehen soll.

    • gooder
    • 11.09.2012 um 15:14 Uhr

    Ich weiß nicht was die "Kunstaktionen" der russischen Aktionskunstszene Woina zu der sich auch Pussy Riot zählen mit Kritik am russischen Präsidenten zu tun haben. Pornographie gilt doch gerade bei den Hardcore-Feministinnen als frauenverachtend, wird aber hier als Protest gegen die russische Regierung eingesetzt?

    Ich kann Ihnen nur beipflichten. Kritik an Staatsoberhäuptern muss erlaubt bleiben! Das ist einer der Grundsteine der Demokratie. Man mag jetzt Kunst anstößig oder "ekelerregend" finden, aber so ist Kunst nunmal. Kunst will auch nicht immer jedem gefallen sondern von Zeit zu Zeit auch einfach mal provozieren.

    Wobei ja auch noch zu klären wäre, wer hier wen provoziert hat.
    Oder könnte man die Repressalien unter Putin in den letzten Jahren nicht auch als Provokation auffassen?
    So, dass sich die jungen Frauen kaum noch anders zu helfen wussten als diesen gewagten Schritt zu gehen?
    Denn eins ist ja bewiesen, Demonstrieren scheint gegen Putin zwecklos zu sein und führt genauso zu Inhaftierungen etc.

    • sibeur
    • 11.09.2012 um 13:02 Uhr

    Wer entscheidet, was verhältnismäßig ist? Sie? Oder doch russische Gerichte?

    Wussten sie, dass jeder dritter Russe die Strafe sogar als zu niedrig ansieht? Wer hat jetzt Recht? Sie oder jeder dritter Russe?

    Sollen wir jetzt vielleicht über jeden Fall abstimmen und jeden befragen, welche Strafe man aussprechen soll? Oder sollen wir das den Gerichten überlassen, die streng nach den Gesetzen ihre Urteile aussprechen, wie das in der Demokratie gehört?

    Sex im Museum, oder exhibitionistische Handlungen im Supermarkt, gelten auch in Deutschland nicht zwingend als Kunst.

    Wenn das zur Anzeige gebracht wird, ist das Erregung öffentlichen Ärgernisses, oder Exhibitionistische Handlungen (§183, §183a StGB).

    Das sind Straftaten, für die man auch in Deutschland in den Knast kommen kann.

    Kunst kann ich bei Pussy Riot nicht erkennen. Wenn ich ihnen wohl gesonnen bin, eine extreme Form des Protest.

    Ist es wirklich nebensächlich?

    Vielleicht lassen wir uns alle von Putin aufs Glatteis führen. Es gibt ja Oppositionelle in Russland, die haben politisch artikulierte Kritik und reale Forderungen und Konzepte und führen einen jahrelangen, selbstlosen Kampf.

    Viele von denen kommen ins Gefängnis und werden härter behandelt als die Provoktaionskünstlerinnen.

    Warum nur ist nicht von denen die und ihren INHALTEN die Rede?

    Warum bloß?

    Warum von Hobbyskandaleusen, deren Form von "Protest" innerhalb Russlands v.a. eines erreicht: Protest unanständig und obszön aussehen zu lassen und dadurch abzuschrecken?

    Und im Ausland die Leute mit ein bisschen Sex ablenkt?

    Nein, ich behaupte nicht, dass Putin die Damen bezahlt, aber wenn es sie nicht schon gäbe, könnte er sie erfunden haben, denn KEINE Pseudo-Opposition passt besser in sein Konzept als diese: Sie lenkt ab...

    Dass die ZEIT dieses Spiel mitspielt ... ich weiß nicht mehr, ob ich mich wundern oder meine Befürchtngen über den Gang gewisser Dinge bestätigt sehen soll.

    • gooder
    • 11.09.2012 um 15:14 Uhr

    Ich weiß nicht was die "Kunstaktionen" der russischen Aktionskunstszene Woina zu der sich auch Pussy Riot zählen mit Kritik am russischen Präsidenten zu tun haben. Pornographie gilt doch gerade bei den Hardcore-Feministinnen als frauenverachtend, wird aber hier als Protest gegen die russische Regierung eingesetzt?

  3. 6. [...]

    Entfernt. Bitte äußern Sie sich weiterhin sachlich zum konkreten Artikelinhalt. Danke. Die Redaktion/kvk

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    • DgW
    • 11.09.2012 um 12:38 Uhr

    Der Kommentar auf den Sie kritisch Bezug nehmen wurde inzwischen entfernt. Die Redaktion/kvk

    • DgW
    • 11.09.2012 um 12:42 Uhr

    Die Videos Ihren anderen Aktionen sind alle auf Youtube! [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/ls

    • DgW
    • 11.09.2012 um 12:38 Uhr

    Der Kommentar auf den Sie kritisch Bezug nehmen wurde inzwischen entfernt. Die Redaktion/kvk

    • DgW
    • 11.09.2012 um 12:42 Uhr

    Die Videos Ihren anderen Aktionen sind alle auf Youtube! [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/ls

    • DgW
    • 11.09.2012 um 12:38 Uhr
    7. ......

    Der Kommentar auf den Sie kritisch Bezug nehmen wurde inzwischen entfernt. Die Redaktion/kvk

    Antwort auf "[...]"
  4. Ich kann Ihnen nur beipflichten. Kritik an Staatsoberhäuptern muss erlaubt bleiben! Das ist einer der Grundsteine der Demokratie. Man mag jetzt Kunst anstößig oder "ekelerregend" finden, aber so ist Kunst nunmal. Kunst will auch nicht immer jedem gefallen sondern von Zeit zu Zeit auch einfach mal provozieren.

    Wobei ja auch noch zu klären wäre, wer hier wen provoziert hat.
    Oder könnte man die Repressalien unter Putin in den letzten Jahren nicht auch als Provokation auffassen?
    So, dass sich die jungen Frauen kaum noch anders zu helfen wussten als diesen gewagten Schritt zu gehen?
    Denn eins ist ja bewiesen, Demonstrieren scheint gegen Putin zwecklos zu sein und führt genauso zu Inhaftierungen etc.

    4 Leserempfehlungen
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    • DgW
    • 11.09.2012 um 12:45 Uhr

    Welche Repressalien? Anstatt die Lügen der Deutschen Medien zu wiederholen, sollten Sie sich lieber bei den Ausländischen Informieren.

    • sibeur
    • 11.09.2012 um 12:58 Uhr

    Wie kommen Sie darauf, dass die Frauen überhaupt Kritik an Staatsoberhäupte ausgeübt haben? In ihren Liedern geht sowas nicht hervor. Und natürlich dürfen Künstler auch provozieren. Aber auch sie müssen sich an Gesetze halten. In einer Demokratie sind vor dem Gesetz immerhin alle gleich. Egal ob derjeniger ein Künstler ist oder nicht. Hat dieser Künstler gegen Gesetze verstoßen, muss er auch mit einer Strafe rechnen.

    Wären die Frauen nicht verhaftet worden. Welche Art Demokratie wäre das dann? Es würde zeigen, dass diese Frauen über dem Gesetz stehen. Ist das mit Demokratie dann noch vereinbar? Wieso wurden die freigelassen, während andere für viel kleinere Randalle eingesperrt werden?

    Kunst, die grundsätzlich nur provozieren soll, ist m.E. meistens keine Kunst sondern einfach nur ADHS.

    • DgW
    • 11.09.2012 um 12:45 Uhr

    Welche Repressalien? Anstatt die Lügen der Deutschen Medien zu wiederholen, sollten Sie sich lieber bei den Ausländischen Informieren.

    • sibeur
    • 11.09.2012 um 12:58 Uhr

    Wie kommen Sie darauf, dass die Frauen überhaupt Kritik an Staatsoberhäupte ausgeübt haben? In ihren Liedern geht sowas nicht hervor. Und natürlich dürfen Künstler auch provozieren. Aber auch sie müssen sich an Gesetze halten. In einer Demokratie sind vor dem Gesetz immerhin alle gleich. Egal ob derjeniger ein Künstler ist oder nicht. Hat dieser Künstler gegen Gesetze verstoßen, muss er auch mit einer Strafe rechnen.

    Wären die Frauen nicht verhaftet worden. Welche Art Demokratie wäre das dann? Es würde zeigen, dass diese Frauen über dem Gesetz stehen. Ist das mit Demokratie dann noch vereinbar? Wieso wurden die freigelassen, während andere für viel kleinere Randalle eingesperrt werden?

    Kunst, die grundsätzlich nur provozieren soll, ist m.E. meistens keine Kunst sondern einfach nur ADHS.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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