Niger : Ich bin, was ich arbeite

Entlang des Flusses, der dem Land Niger seinen Namen gibt, hat Nicola Lo Calzo viele stolze Menschen getroffen. Still, fast einsam wirken die Porträts des Fotografen.

Für Nicola Lo Calzo war es wichtig, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, die er in Niger porträtierte. Sie selbst bestimmten, wie sie sich präsentieren wollten. So entstand ein intimer Blick auf das Leben entlang des Flusses, der die Lebensader nicht nur dieses westafrikanischen Landes ist. Sein Buch Inside Niger zeigt Schlachthausarbeiter, Bauern oder Gerber bei ihrer Arbeit, er kommt ihnen dabei nahe – und hält doch Abstand: "Ich urteile nicht über diese Menschen", sagt der Italiener. "Ich gebe ihnen eine Chance, durch meine Bilder zu sprechen."

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Kommentare

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Fotolehrgang

"Sie selbst bestimmten, wie sie sich präsentieren wollten." Ja und, warum machen dann die Teilnehmer nicht mit Selbstauslöser von sich ein Porträt?
"er kommt ihnen dabei nahe – und hält doch Abstand:" was soll so eine aussage?
"Ich gebe ihnen eine Chance, durch meine Bilder zu sprechen."
Das liegt immer im Auge des Betrachters und sicherlich nicht beim Fotografen.
Ich sehe es genauso, es sind nichts anderes als halb gestellte Portraits, nett anzusehen, mehr aber auch nicht. Meine Empfehlung: sich mal die Arbeiten vom Südafrikaner Pieter Hugo anzuschauen.