Die künftige Gesellschaft - Eine Utopie von Wolfgang Gründinger: Wie die Macht der Jungen die Gesellschaft verändert

"Ich bin 24 Jahre alt und gehöre damit zu einer Generation, die Sie in Ihrer Politik zu oft übersehen." So begann Wolfgang Gründinger seinen offenen Brief an Angela Merkel . 2009 war das, zu Zeiten der Großen Koalition. Seither gilt Gründinger als Sprecher der Jugend. Der Politikwissenschaftler und Autor des Buches  Aufstand der Jungen beklagt die Generationen-Ungerechtigkeit in Deutschland: Politik wird für die Alten und Etablierten gemacht, an der Jugend vorbei und oft auf ihre Kosten. Nicht nur die Rentenkassen betrifft das, nein, auch das gesamte auf Schulden aufgebaute Wirtschaftssystem.

Gründinger hofft, dass es zu einem neuen Generationenvertrag kommt, zu einem gerechten Ausgleich zwischen Jung und Alt. Wie eine solche Welt aussehen würde, beschreibt er in unserem Interview.

Gründingers Vision ist eine Utopie. Ob und wie sie in die Realität umgesetzt werden wird, wissen wir nicht. Doch darum geht es in dieser Serie nicht. Hier wollen wir uns der Utopie an sich widmen. In loser Folge lässt  ZEIT ONLINE Wissenschaftler, Aktivisten, Unternehmer zu Wort kommen, die nicht nur eine Utopie formulieren, sondern eine Zukunft beschreiben, in der diese Utopie Realität geworden ist.

Welche Utopien soll ZEIT ONLINE in dieser Serie Wirklichkeit werden lassen? Schreiben Sie uns Ihre Vorschläge als Leserkommentar. Ihre Utopie sollte nicht zu vage sein, sondern sich auf einen konkreten Gesellschaftsbereich beziehen.