Fotos aus Newtown : Fassungslosigkeit und Trauer nach dem Amoklauf

Nicht nur US-Präsident Obama ist sichtlich erschüttert: Die Menschen in Newtown können die schrecklichen Ereignisse an ihrer Grundschule nicht fassen. Bilder aus den USA
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Kommentare

8 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Ohne Worte...

Da werden wohl alle zustimmen, dass Worte hier eigentlich keine Konsequenz aus diesem Amoklauf sein sollten.
Und anstatt wieder irgendeinen "Amokexperten" im Fernsehen von wahllosen Erklärungsversuchen reden zu hören, sollten die Menschen in Amerika endlich mal handeln.

Meine tiefste Anteilnahme an alle Angehörige und Betroffene.

Preis des Fortschritts.

Solche Taten sind der Preis für den Fortschritt. Wie Atomkraftkatastrofen und Flugzeugabstürze. Vorbeugen kann man, und natürlich Entsetzen ausdrücken, aber eliminieren nie. Alles hängt zusammen - Newton, die Taten in Deutschland und Finnland, Anders Breivik in Norwegen, das Facebook, die Handies, die Songs, die Filme, die ganze Kultur. Waffengesetze reformieren ist natürlich notwendig, aber es wird doch wieder und wieder passieren, möglicherweise weniger frequent, aber es wird nicht aufhören denn "The show must go on", d.h. der Fortschritt ist unaufhaltsam.

Absolute Zustimmung!

Das sehe ich genau so, wie Sie.
Ich bin ja vom etwas jüngeren Semester (17 Jahre alt) und wollte auch erst wiedersprechen, aber ich finde Sie haben recht. Einerseits Spielen die Jugendlichen heute immer brutalere und actionreichere Spiele und gucken was weiß ich für Filme. Aber wenn's dann mal im echten Leben hart auf hart kommt, können die meisten nicht mal mit Krisensituationen umgehen. Das habe ich erst erlebt, bei einer recht blutigen Ersten Hilfe.

Aber ich hoffe wirklich mit allem was ich habe, dass so etwas, wie gestern in Newton, nie wieder geschehen muss.

Die traurige Konsequenz

wenn nur die grundschüler bewaffnet gewesen wären....aber diese rigide waffenpolitik in amerika verhindert ja leider, dass sich auf 6 jährige angemessen selbst verteidigen können.

ich denke aber das eigentlich problem lag darin, dass der amokläufer nicht genug psychopharmaka verschrieben bekommen hat. die sind nämlich die lösung allen übels...

Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls

Muss es eigentlich sein,

nach sowas noch die Kamera auf die traumatisierten heulenden Kinder und Angehörigen zu halten? - Bzw. muss es sein, diese Bilder hier so zur Schau zu stellen?
Ich war bei den meisten Bildern ganz happy, dass hier mit Respekt ausgewählt wurde, aber spätestens bei nr 10 war Schluss damit!

Bedenklich,

wie diese man solche Ereignisse auch noch mit so ausgesprochen schönen Bildern ausschlachtet. Alle Bilder haben ein romantisches Licht, sind hervorragend fotografiert. Der Fotograf hat sich alle Mühe gegeben die Szene so ästhetisch, wie möglich wiederzugeben. Ein Blick nach links und rechts hätte all die Fotografen und Fernsehteams gezeigt, wie sie um die Kinder, die Eltern, die Polizisten und das Hilfspersonal herumspringen, um die schönsten Bilder bei tiefstehender Sonne einzufangen. Solche Ereignisse sind ein Glücksfall für die Medien. Wir können uns gut vorstellen, wie hektisch es in den Redaktionsstuben zugeht. Und nun ist auch die Zeit dabei; mit einer der schönsten romantischsten Fotostrecken des Grauens. Aber wo ist das Grauen? Wir sind das Grauen, die sich so etwas anschauen. Denn es würde diese Bildstrecken des Grauens nicht geben, wenn wir nicht solch einen Spaß daran hätten. Wir sollten uns schämen.