Ostdeutschland:
Spuren in verlassenen Häusern
Wenn Menschen ihre Häuser und Wohnungen aufgeben, hinterlassen sie Spuren. Sebastian Weise hat Abrisshäuser und verlassene Wohnungen in Ostdeutschland fotografiert. Er zeigt keine Menschen, aber das, was sie zurückgelassen, vergessen oder geopfert haben. "besenrein // Ästhetik des Aufgebens" nennt er seine Bilderreihe (erschienen im Mitteldeutschen Verlag).
- Datum 02.02.2013 - 09:16 Uhr
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kommen da auf jeden Fall vor, gut gesehen, aber rein vom fotografischen Handwerk hätte man da noch einiges rausholen können. Find ich.
und sicher auch nachzuvollziehen, aber das Unperfekte war Teil des Konzepts. Danke für die Anmerkung!
Perfektion wird man wohl eh nicht erreichen, von daher ist alles unperfekt. Das kann also meiner Meinung nach kein Teil eines Konzepts sein.
Saubere Farben und saubere Linien und ein bisschen mehr Gespür für Komposition hätten die Motive jedoch weitaus stärker erscheinen lassen.
und sicher auch nachzuvollziehen, aber das Unperfekte war Teil des Konzepts. Danke für die Anmerkung!
Perfektion wird man wohl eh nicht erreichen, von daher ist alles unperfekt. Das kann also meiner Meinung nach kein Teil eines Konzepts sein.
Saubere Farben und saubere Linien und ein bisschen mehr Gespür für Komposition hätten die Motive jedoch weitaus stärker erscheinen lassen.
und sicher auch nachzuvollziehen, aber das Unperfekte war Teil des Konzepts. Danke für die Anmerkung!
Wäre die Fotografie für Mode + Schönheit auch nur einen Millimeter näher bei Ihrer grundsätzlichen Anschauung von Perfektion, gäbe es weniger *Schönheits*-Chirurgie und Magersucht.
Das ist zwar ein anderes Thema aber zur Fotografie passt es dennoch.
Wäre die Fotografie für Mode + Schönheit auch nur einen Millimeter näher bei Ihrer grundsätzlichen Anschauung von Perfektion, gäbe es weniger *Schönheits*-Chirurgie und Magersucht.
Das ist zwar ein anderes Thema aber zur Fotografie passt es dennoch.
Hinter den Tapeten gab es oft Interessantes. Ich habe bei zwei Umzügen belastendes Material, Dokumente, Stasi-Protokolle, Zeitungen von 2-3 Tagen vor der Wende gefunden - auch ein schönes knallrotes leeres STASI-GesprächsProtokollbuch!! etc.etc...
interessant! Ich fand auch immer wieder die kuriosesten Dinge. Ich hoffe, Sie waren nicht wie ich an ein selbst auferlegtes "verlasse-den-Ort-wie-vorgefunden"-Dekret gebunden und haben die Sachen aufgehoben!
interessant! Ich fand auch immer wieder die kuriosesten Dinge. Ich hoffe, Sie waren nicht wie ich an ein selbst auferlegtes "verlasse-den-Ort-wie-vorgefunden"-Dekret gebunden und haben die Sachen aufgehoben!
interessant! Ich fand auch immer wieder die kuriosesten Dinge. Ich hoffe, Sie waren nicht wie ich an ein selbst auferlegtes "verlasse-den-Ort-wie-vorgefunden"-Dekret gebunden und haben die Sachen aufgehoben!
... allesamt -wie ich finde- berührend. Ungeachtet dessen, ob sie in Ost- oder Westdeutschland aufgenommen wurden.
Verlassene Räume strahlen auf mich immer einen besonderen Charme aus. Hier sieht man nur besonders deutlich => *besenrein* genügt. Renovierung überflüssig, weil eh niemand nach folgt. Irgendwie auch ein wenig traurig.
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Traurig auch deshalb, weil es so viele wohnungslose Menschen gibt!
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Eine *1plus* für den Fotografen!
Gruß aus Wien.
P.S.
Dort leben derweil +/- 60 Asylsuchende in einer Kirche.
Wohnraum als Luxus oder Wohnraum als Menschenrecht?
Ja wo leben wir denn?
Übrigens ist es noch beklemmender, wenn man auf der Recherche auf verlassene Wohnungen trifft, die von Wohnungslosen wieder "angenommen" wurden.
Übrigens ist es noch beklemmender, wenn man auf der Recherche auf verlassene Wohnungen trifft, die von Wohnungslosen wieder "angenommen" wurden.
Wäre die Fotografie für Mode + Schönheit auch nur einen Millimeter näher bei Ihrer grundsätzlichen Anschauung von Perfektion, gäbe es weniger *Schönheits*-Chirurgie und Magersucht.
Das ist zwar ein anderes Thema aber zur Fotografie passt es dennoch.
beschrieben. Und das gilt vielleicht auch für noch mehr Bereiche unserer Gesellschaft.
beschrieben. Und das gilt vielleicht auch für noch mehr Bereiche unserer Gesellschaft.
Perfektion wird man wohl eh nicht erreichen, von daher ist alles unperfekt. Das kann also meiner Meinung nach kein Teil eines Konzepts sein.
Saubere Farben und saubere Linien und ein bisschen mehr Gespür für Komposition hätten die Motive jedoch weitaus stärker erscheinen lassen.
Nun gut, da kommen wir jetzt sicher unweigerlich in den Bereich "Geschmack und drüber streiten". Kompositorisch erkläre ich mich auch souverän. Aber: Saubere Farben wären eben definitiv keine Option gewesen.
Nun gut, da kommen wir jetzt sicher unweigerlich in den Bereich "Geschmack und drüber streiten". Kompositorisch erkläre ich mich auch souverän. Aber: Saubere Farben wären eben definitiv keine Option gewesen.
Übrigens ist es noch beklemmender, wenn man auf der Recherche auf verlassene Wohnungen trifft, die von Wohnungslosen wieder "angenommen" wurden.
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