Indien

Strategien der Frauen

Deepshikka Bharadwaj, 24, arbeitet für eine Werbeagentur. Der Artikel in ihren Händen hängt normalerweise an ihrem Schreibtisch. Es ist eine Nachricht an die Kollegen: Ich arbeite nicht mehr bis spät in die Nacht.  |  © Mansi Thapliyal/Reuters

Seit dem Tod einer Medizinstudentin in Neu Delhi demonstrierten in Indien Hunderte Menschen gegen die Gewalt, die Frauen angetan wird. Die Fotografin Mansi Thapliyal zeigt in der Serie "Voices of Indian Women" Frauen, die für ihre Rechte und ihre Sicherheit kämpfen. Sie lernen Selbstverteidigung, manche tragen eine Waffe. Alle wollen sie nicht auf ihre Freiheit verzichten.

Leser-Kommentare
  1. Ganz recht, ich würde als Frau auch immer eine Waffe mit mir rumtragen. In wenn es hart auf hart kommt, dann....

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  2. Die Frauen haben erkannt, dass Freiheit kein Geschenk ist, sondern man dafür einstehen muss. Und sie tun etwas. Das finde ich überaus respektabel.

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  3. Ich finde es bewundernswert und richtig, dass die Frauen sich in Selbstverteidigung üben, vor allem Karate, Krav Maga und andere Kampfkünste ohne Waffen sind am sichersten. Ein Messer kann immer auch gegen einen verwendet werden.
    Frauen Indiens, kämpft für eure freiheitliche und gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen Raumes. Es kann nicht sein, dass Frauen der Bewegungsradius allein aufgrund ihres Geschlechtes eingeschränkt wird. Sie müssen genauso sicher nachts durch die Straßen gehen können und öffentliche Verkehrsmittel nutzen können wie Männer. Diesen Sicherheitsrat, Frau, geh nachts nicht allein auf die Straße, finde ich ohnehin eine Frechheit und ist eine Beleidigung und Bevormundung.

    Aber, klar, wenn Frau und Indien nicht gerade Karate kann, würde ich auch lieber auf Nummer sicher gehen und mein Leben behalten...

  4. wird man einige Gegenden wohl auch meiden.
    Sicherlich insbesondere, wenn man als westlicher tourist und/ oder vermeintlich reiche Person, dann aus anderen Gründen, um seine Sicherheit fürchten muss.
    Zur richtigen Wortwahl.
    Dies ist keine Freiheitsthematik. Sondern eine Sicherheitsthematik.

  5. Wenn über lange Zeit die weiblichen Babys entsorgt werden, weil nur männlicher Nachwuchs erwünscht ist, hat das auch solche Folgen.
    Das wurde schon in den 80ern prognostiziert, dass die Selektion zu Verschiebungen im Geschlechterverhältnis führt und diese Situationen als Folge vermehrt auftreten werden. Eine wachsende Anzahl sexuell frustrierter Männer sind nun mal keine besonders sozialverträgliche Bevölkerungsgruppe.
    Langfristig hilft da nur ein Umlenken der Gesellschaftspolitik - also Steigerung des weiblichen Bevölkerungsanteils - und ein Umdenken auf breiter Basis.
    Wie gerne beim Themenkomplex sexueller Gewalt schöngeredet oder bagatellisiert wird, zeigt auch wieder die aktuelle Debatte in Deutschland.

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