Indien

Strategien der Frauen

Deepshikka Bharadwaj, 24, arbeitet für eine Werbeagentur. Der Artikel in ihren Händen hängt normalerweise an ihrem Schreibtisch. Es ist eine Nachricht an die Kollegen: Ich arbeite nicht mehr bis spät in die Nacht.  |  © Mansi Thapliyal/Reuters

Seit dem Tod einer Medizinstudentin in Neu Delhi demonstrierten in Indien Hunderte Menschen gegen die Gewalt, die Frauen angetan wird. Die Fotografin Mansi Thapliyal zeigt in der Serie "Voices of Indian Women" Frauen, die für ihre Rechte und ihre Sicherheit kämpfen. Sie lernen Selbstverteidigung, manche tragen eine Waffe. Alle wollen sie nicht auf ihre Freiheit verzichten.

Leser-Kommentare
  1. Die Frauen haben erkannt, dass Freiheit kein Geschenk ist, sondern man dafür einstehen muss. Und sie tun etwas. Das finde ich überaus respektabel.

    2 Leser-Empfehlungen
  2. Ganz recht, ich würde als Frau auch immer eine Waffe mit mir rumtragen. In wenn es hart auf hart kommt, dann....

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  3. Wenn über lange Zeit die weiblichen Babys entsorgt werden, weil nur männlicher Nachwuchs erwünscht ist, hat das auch solche Folgen.
    Das wurde schon in den 80ern prognostiziert, dass die Selektion zu Verschiebungen im Geschlechterverhältnis führt und diese Situationen als Folge vermehrt auftreten werden. Eine wachsende Anzahl sexuell frustrierter Männer sind nun mal keine besonders sozialverträgliche Bevölkerungsgruppe.
    Langfristig hilft da nur ein Umlenken der Gesellschaftspolitik - also Steigerung des weiblichen Bevölkerungsanteils - und ein Umdenken auf breiter Basis.
    Wie gerne beim Themenkomplex sexueller Gewalt schöngeredet oder bagatellisiert wird, zeigt auch wieder die aktuelle Debatte in Deutschland.

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