Indien
Ein Abteil für Frauen reserviert

Die indische Eisenbahn ist fast ganz in staatlicher Hand. Schon vor Jahren führte sie die Frauenabteile ein. | © Navesh Chitrakar/Reuters
Der Sexualmord an einer 23-jährigen Studentin im Dezember hat in Indien eine Debatte über die Rolle der Frau ausgelöst. Vielen gilt sexuelle Belästigung als Bagatelldelikt, sie nennen es "Eve teasing" – Eva necken. Um die Frauen davor zu schützen, gibt es in vielen Städten separate Züge und Abteile für sie.
- Datum 12.01.2013 - 10:22 Uhr
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Ist es nicht seltsam, dass all die Fotos von einem Mann gemacht wurden? Es wäre interessant zu wissen, wie die Frauen in den Frauenabteilen darauf reagiert haben.
Was ist denn daran seltsam?
Wie die Frauen reagiert haben zeigen doch die Fotos.
Übrigens halte ich diese "getrennte" Beförderungsmöglichkeit für Kontraproduktiv.
Was ist denn daran seltsam?
Wie die Frauen reagiert haben zeigen doch die Fotos.
Übrigens halte ich diese "getrennte" Beförderungsmöglichkeit für Kontraproduktiv.
Was ist denn daran seltsam?
Wie die Frauen reagiert haben zeigen doch die Fotos.
Übrigens halte ich diese "getrennte" Beförderungsmöglichkeit für Kontraproduktiv.
ist es, weil hier eine besondere Umgebung unter Bedingungen fotografiert wurde, die ihre Besonderheit unterminieren. Das halte ich für keine gute Voraussetzung, um aussagekräftige Fotos zu machen. Natürlich macht die Anwesenheit eines männlichen Fotografen in einer Umgebung, in der keine Männer sein dürfen, einen Unterschied. Ob die Fotos die Reaktionen der Frauen zeigen, weiß man ja nicht. Es könnten ihnen lange Diskussionen vorausgegangen sein, Momente der Verstörung, oder sonstwas.
ist es, weil hier eine besondere Umgebung unter Bedingungen fotografiert wurde, die ihre Besonderheit unterminieren. Das halte ich für keine gute Voraussetzung, um aussagekräftige Fotos zu machen. Natürlich macht die Anwesenheit eines männlichen Fotografen in einer Umgebung, in der keine Männer sein dürfen, einen Unterschied. Ob die Fotos die Reaktionen der Frauen zeigen, weiß man ja nicht. Es könnten ihnen lange Diskussionen vorausgegangen sein, Momente der Verstörung, oder sonstwas.
Besser, als nichts, würde ich sagen. Besser, als gar nicht reisen zu können, wenn einer ihre Gesundheit und Selbstachtung lieb ist. Mir ist eher die Analogie zur ehemaligen Apartheid in Südafrika aufgefallen und der Umstand, dass sonntags sich die Frauen dann doch wieder beleidigen lassen oder zu Hause bleiben müssen, da fährt der Zug nicht. Schade, dass die Analogie mit Südafrika dort endet, wo - so ich richtig informiert bin - sich in Indien offenbar kein aktiv-formierter Widerstand z. B. in Form einer Partei, einer Gruppe oder einer kampfbereiten Guerilla gegen sexistische Unterdrückung regt. Beispielsweise eine Partei gegen sexistische Schwiegermütter. Aber das hat nichts mit dem Zug zu tun, da sitzen die ja auch mit drin. Makaber, nicht? Da sitzt dann ein Teil der Täter mit den Opfern in einem Zug, z. B., um den erkrankten Sohn und Ehemann im weiter entfernt liegenden Krankenhaus zu besuchen und beide - Opfer wie Täterin - sind zusammen potentiell Opfer von sexistischer Beleidigung und Bedrohung. Vielleicht sollte es in Indien auch Schwiegermütter-freie-Züge geben ... Das ist das, was diese Bilderstrecke so in mir auslöst.
Man könnte ja meinen, in Indien ziehen ganze Armeen von Männern durch das Land, die nichts anderes im Sinn haben als so viele Frauen wie möglich zu vergewaltigen und man müsste alles tun, um die holden Geschöpfe vor der ständigen Gefahr durch diese Monster zu schützen.
Das scheint mir dann doch ein kleines bisschen übertrieben, oder etwa nicht?
Grundsätzlich können Frauen natürlich dort frei reisen, ohne gleich vergewaltigt zu werden. Es ist so einfach ein schwarz weißes Bild, leider auch in der "Zeit-online", zu zeichnen, entspricht nur leider nicht den wahren Gegebenheiten. Wenn Indien so wäre wie in den letzten Wochen geschrieben, dann wären dort bereits alle Frauen vergewaltig und die Menschen den Hungertot gestorben, weil diese ja angeblich nur ein Euro am Tag verdienen. Wer allerdings die ganzen deutschen Autos in Indien kauft wird nicht erklärt.
Indien ist eine wirtschaftlich sehr aufstrebende demokratische Nation mit sehr vielen Gegensätzten. Armut und Reichtum liegen einfach dicht beieinander. Insbesondere gibt es dort eine gut ausgebildete, englisch sprechende und aufgeklärte Jugend.
Grundsätzlich können Frauen natürlich dort frei reisen, ohne gleich vergewaltigt zu werden. Es ist so einfach ein schwarz weißes Bild, leider auch in der "Zeit-online", zu zeichnen, entspricht nur leider nicht den wahren Gegebenheiten. Wenn Indien so wäre wie in den letzten Wochen geschrieben, dann wären dort bereits alle Frauen vergewaltig und die Menschen den Hungertot gestorben, weil diese ja angeblich nur ein Euro am Tag verdienen. Wer allerdings die ganzen deutschen Autos in Indien kauft wird nicht erklärt.
Indien ist eine wirtschaftlich sehr aufstrebende demokratische Nation mit sehr vielen Gegensätzten. Armut und Reichtum liegen einfach dicht beieinander. Insbesondere gibt es dort eine gut ausgebildete, englisch sprechende und aufgeklärte Jugend.
einmal eine Lanze für Indien brechen. Ja, es gibt sexuellen Mißbrauch, so was kommt in Deutschland natürlich niemals vor. Frauen werden auf offener Straße belästigt, sowas kommt in Deutschland überhaupt nicht vor. Es gibt auch in Japan nur spezielle Wagons für Frauen, weil - wissen wir nicht.
Natürlich gibt es in Indien jede Menge Gewalt, weibliche Föten werden abgetrieben und es passiert noch jede Menge schlimme Sachen. Aber mir kommt dieser deutsche weiße Zeigefinger ziemlich verlogen vor. Deutschland ist nbenbei gesagt die Drehscheibe für den eurasischen Menschenhandel und da werden - welch ÜBerraschung - vor allem Frauen und Kinder gehandelt. Ich schlage vor, die deutschen Medien beschäftigen sich einmal damit. Wir könnten auch - was für ein famoser Vorschlag - etwas dagegen tun, die Leute zur Verantwortung ziehen, die da mitmitschen, aber dann müsste man mal den H** hoch bekommen. ziemich
Was wirft das nur für ein Licht auf die indischen Männer? Offensichtlich sind das überwiegend triebhafte Personen, die ihre hormonellen Reaktionen nicht kontrollieren können, oder die Frauen einfach nur aus Verachtung bei jeder Gelegenheit unterdrücken und misshandeln. Dazu passt ja das jüngste Beispiel, das um die Welt ging.
Was ist nur los mit diesen Menschen, und warum scheint das in einigen Ländern öfter zu passieren als in anderen?
Ob das tatsächlich so ist, weiß ich nicht, aber die Berichterstattung und auch dieser Artikel legen das irgendwie nahe.
Die Maßnahmen sollten dahin gehen, diese Männer aus dem Verkehr zu ziehen und nicht einfach nur bewachte Abteile für Frauen zu schaffen. Auch Männer werden Opfer von Gewalt, ist das weniger schlimm?
Grundsätzlich können Frauen natürlich dort frei reisen, ohne gleich vergewaltigt zu werden. Es ist so einfach ein schwarz weißes Bild, leider auch in der "Zeit-online", zu zeichnen, entspricht nur leider nicht den wahren Gegebenheiten. Wenn Indien so wäre wie in den letzten Wochen geschrieben, dann wären dort bereits alle Frauen vergewaltig und die Menschen den Hungertot gestorben, weil diese ja angeblich nur ein Euro am Tag verdienen. Wer allerdings die ganzen deutschen Autos in Indien kauft wird nicht erklärt.
Indien ist eine wirtschaftlich sehr aufstrebende demokratische Nation mit sehr vielen Gegensätzten. Armut und Reichtum liegen einfach dicht beieinander. Insbesondere gibt es dort eine gut ausgebildete, englisch sprechende und aufgeklärte Jugend.
Man sollte auch in Deutschland Abteile nur für Frauen einführen. Sicher ist sicher!
Im Schlaf- oder Liegewagen ist Geschlechtertrennung ja auch schon der Standardfall.
Im Schlaf- oder Liegewagen ist Geschlechtertrennung ja auch schon der Standardfall.
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