Exil : Die Russlanddeutschen von Komi-Land

Im Norden Russlands liegt die Teilrepublik Komi. Seit 1942 leben hier Deutsche, die dorthin vertrieben wurden. Unsere Fotostrecke zeigt ihr Alltagsleben heute.

Die Teilrepublik Komi liegt westlich des Uralgebirges, im Norden des russischen Flachlandes. Seit Beginn des Zweiten Weltkrieges wohnen hier Deutsche, die aus der Ukraine vertrieben wurden. Viele der Siedler, auch Frauen und Kinder, waren während des Krieges politische Gefangene in Arbeitslagern. Tausende wurden verschleppt, einige hingerichtet.

Diejenigen, die nach dem Krieg im Land blieben, schlossen sich zusammen, um Sprache und Kultur zu erhalten. Fotograf Brian Driscoll zeigt mit seinen Bildern, wie sie darum kämpfen, ihre Traditionen zu bewahren.

Verlagsangebot

Hören Sie DIE ZEIT

Genießen Sie wöchentlich aktuelle ZEIT-Artikel mit ZEIT AUDIO

Hier reinhören

Kommentare

1 Kommentar Kommentieren

Unprofessionell!

Die Fotostrecke von Brian Driscoll ist eine Frechheit! Besonders das Bild 3 mit dem Titel "eine Strasse im Zentrum vom Syktywkar"!
Leute, die nie in der Stadt Syktywkar und in der Republik waren werden ein absolut falsches Bild von der Stadt und der heutigen Situation von Russland Deutschen in Komi haben!!! Ich glaube, dass es von Autoren gewollt falsch interpretiert wurde, das regt mich total auf. Da sehen wir wieder die typische Funktion der Medien: Leute verirren, beeinflussen, für blöd verkaufen!
Wer hat seine Erlaubnis gegeben, diesen Artikel samt die ganzen Fotos zu veröffentlichen, trägt natürlich auch die Mitschuld!
Das Einzige, was jetzt angesagt wäre, als Entschuldigung für so einen unprofessionellen Bericht, einen neuen vernünftigen Artikel zu schreiben über alles, was jetzt für die Russland Deutschen in Komi getan wird!
Dazu