Die Teilrepublik Komi liegt westlich des Uralgebirges, im Norden des russischen Flachlandes. Seit Beginn des Zweiten Weltkrieges wohnen hier Deutsche, die aus der Ukraine vertrieben wurden. Viele der Siedler, auch Frauen und Kinder, waren während des Krieges politische Gefangene in Arbeitslagern. Tausende wurden verschleppt, einige hingerichtet.

Diejenigen, die nach dem Krieg im Land blieben, schlossen sich zusammen, um Sprache und Kultur zu erhalten. Fotograf Brian Driscoll zeigt mit seinen Bildern, wie sie darum kämpfen, ihre Traditionen zu bewahren.