Fotograf Paolo Pellegrin:
Drogen richten eine Stadt zugrunde

An dieser Straßenecke in Rochester wurde der 15-jährige Max King erschossen. Seine Tante sitzt dort jeden Tag, "bis das Verbrechen aufgeklärt ist". | © Paolo Pellegrin für ZEITmagazin
Rochester im US-Bundesstaat New York: Von der prächtigen Vergangenheit der Stadt ist nicht mehr viel übrig. Der Niedergang der Industrie lässt ganze Straßenzüge verfallen, für Arbeiter gibt es keine Jobs mehr, ein ganzer Bezirk kennt nur noch Drogen, Gewalt und Armut. Im Nordosten lebt niemand, der es sich leisten kann, wegzuziehen. Für die, die bleiben, ist es ein täglicher Kampf ums Überleben. Fotograf Paolo Pellegrin war für das ZEITmagazin in Rochester.
- Datum 10.01.2013 - 17:02 Uhr
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werden meine Gedanken zwiespältig. Auf der einen Seite die absolute Freiheit, Individualität, die Hoffnung auf bessere Zeiten und das bunte Bevölkerungsgemisch. Auf der anderen Seite werden die Armen und Schwachen alleine gelassen. Es ist nun mal eine Nation, in der nur die Starken, Erfolgreichen und Reichen zählen. Durch den permanenten Zuzug von Menschen hat die USA ein unerschöpfliches Reservoir an Menschenmaterial. Wenn sie erfolgreich sind, werden sie bejubelt, wenn sie scheitern, werden sie in solche Randgebiete abgeschoben und sich selbst überlassen. Aber wer darf die USA schon kritisieren. Sind wir nicht global alle auf denselben Weg?
Mit schöner Regelmäßigkeit schwappen Trends aus den USA nach Deutschland über. Hier scheint es mir so zu sein, dass wir an diesen Beispielen unsere Zukunft studieren könnten. Allerdings - abwehren konnten wir bisher solche Trends nicht, dafür fehlt es an Phantasie und Gestaltungskraft. Mal gegen den Strom selbsternannter Gutmenschen zu schwimmen ist bei Deutschen nicht drin.
"Mal gegen den Strom selbsternannter Gutmenschen zu schwimmen ist bei Deutschen nicht drin."
Könnten Sie erläutern, was Sie damit sagen wollen. Aus diesem Satz alleine lässt sich das nicht herausfiltern.
Danke.
Können sie bitte erläutern, welche Trends sie meinen? Der "Trend" Drogen zu nehmen oder zu handeln? :)
Haben sie Angst, dass ihre schöne deutsche Heimat durch den "Kulturimperialismus" der U.S.A. zerstört wird, oder warum wollen diese Trends "abwehren"?
"Mal gegen den Strom selbsternannter Gutmenschen zu schwimmen ist bei Deutschen nicht drin."
Könnten Sie erläutern, was Sie damit sagen wollen. Aus diesem Satz alleine lässt sich das nicht herausfiltern.
Danke.
Können sie bitte erläutern, welche Trends sie meinen? Der "Trend" Drogen zu nehmen oder zu handeln? :)
Haben sie Angst, dass ihre schöne deutsche Heimat durch den "Kulturimperialismus" der U.S.A. zerstört wird, oder warum wollen diese Trends "abwehren"?
"Mal gegen den Strom selbsternannter Gutmenschen zu schwimmen ist bei Deutschen nicht drin."
Könnten Sie erläutern, was Sie damit sagen wollen. Aus diesem Satz alleine lässt sich das nicht herausfiltern.
Danke.
Können sie bitte erläutern, welche Trends sie meinen? Der "Trend" Drogen zu nehmen oder zu handeln? :)
Haben sie Angst, dass ihre schöne deutsche Heimat durch den "Kulturimperialismus" der U.S.A. zerstört wird, oder warum wollen diese Trends "abwehren"?
...sind offensichtlich umstritten:
http://www.bagnewsnotes.com/2013/02/when-reality-isn’t-dramatic-enough-misrepresention-in-a-world-press-and-picture-of-the-year-winning-photo/
Offensichtlich waren hier Sensationsgier und Dramatik wichtiger als photojournalistische Ethik.
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