Fotograf Paolo Pellegrin

Drogen richten eine Stadt zugrunde

An dieser Straßenecke in Rochester wurde der 15-jährige Max King erschossen. Seine Tante sitzt dort jeden Tag, "bis das Verbrechen aufgeklärt ist".

An dieser Straßenecke in Rochester wurde der 15-jährige Max King erschossen. Seine Tante sitzt dort jeden Tag, "bis das Verbrechen aufgeklärt ist".  |  © Paolo Pellegrin für ZEITmagazin

Rochester im US-Bundesstaat New York: Von der prächtigen Vergangenheit der Stadt ist nicht mehr viel übrig. Der Niedergang der Industrie lässt ganze Straßenzüge verfallen, für Arbeiter gibt es keine Jobs mehr, ein ganzer Bezirk kennt nur noch Drogen, Gewalt und Armut. Im Nordosten lebt niemand, der es sich leisten kann, wegzuziehen. Für die, die bleiben, ist es ein täglicher Kampf ums Überleben. Fotograf Paolo Pellegrin war für das ZEITmagazin in Rochester.