Leserartikel

USALehrer an die Waffen

Leser Uwe Langhammer arbeitet als Lehrer in Texas. Die Vorstellung, mit einer Schusswaffe vor seine Schüler zu treten, findet er erschreckend. von Uwe Langhammer

Seit 1999 arbeite ich als Lehrer in Houston im US-Bundesstaat Texas. Ich habe hier viel erlebt. Aber die Überlegungen mancher Waffenlobbyisten, nach dem Amoklauf an einer Grundschule in Newtown die Lehrer zu bewaffnen, sind mir unbegreiflich. Allein den Gedanken, mit Halfter und Pistole im Klassenraum zu stehen, finde ich gruselig.

Alles, was ich in den USA bräuchte, um mich zu bewaffnen, ist eine concealed handgun licence. Die erhält man nach einem Tageskurs für 75 Dollar. Das Äquivalent dazu in Deutschland wäre der Waffenschein und die Waffenbesitzkarte.

Warum sich Amerika so schwer mit einer Verschärfung des Waffengesetzes tut, kann ich als alien nicht verstehen. Befürworter der allgemeinen Bewaffnung berufen sich darauf, dass der 2. Zusatzartikel zur Verfassung der USA den Waffenbesitz ausdrücklich erlaube. Dieses Second Amendment wurde 1791 verfasst, zur Zeit der Musketen und Bajonette.

Von der im Zusatzartikel ausdrücklich genannten "well regulated militia", einer streng regulierten Miliz, wollen die Waffen-Lobbyisten nichts wissen. Die perfide Logik ist immer die gleiche: Nicht weniger, sondern mehr Waffen sollen Sicherheit bringen. Mit einer derartigen Logik ist eine Regulierung, wie sie das Second Amendment  ausdrücklich fordert, nicht denkbar. So vergeht selbst in den lokalen Nachrichten kein Tag, an dem nicht über Tote durch Schusswaffen berichtet wird.

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Weite Teile der US-Gesellschaft finden, der Staat solle sich nicht einmischen und ihnen nichts wegnehmen. Deshalb fehlt vielen US-Amerikanern das Verständnis, wenn die Regierung sagt, "Waffen bekommen nur noch Bürger, die einen aktuellen background check vorweisen können". Der background check ist die amerikanische Variante des polizeilichen Führungszeugnisses. Das Soccer-Team meines Sohnes kann ich nur mit eben diesem check trainieren. Meine Frau wird durchleutet, bevor sie an der Schule unseres Sohnes ehrenamtlich Bücher lesen darf.

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Zwar gibt es bereits ein Bundesgesetz in den USA, das background checks verlangt. Das Gesetz lässt jedoch einige Schlupflöcher. Es gilt nur für lizensierte Waffenhändler. Unlizensierte Händler auf Gun Shows oder im Internet sind von dem Gesetz ausgenommen. Ich hoffe, dass sich das bald ändert und Obama sich mit seinen Vorschlägen zur Verschärfung des Waffengesetzes durchsetzen wird.

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Leserkommentare
  1. Man stelle sich einmal die Situation vor, da stürmt ein oder mehrere Amokschützen die Schule und die bewaffnete Lehrerschaft ballert zurück. Was das unter Umständen anrichtet möchte ich mir gar nicht ausmalen. Nicht nur die eventuellen Amokschützen werden dann dabei getötet, sondern auch unzählige Schüler und Lehrer ebenfalls. Ich gehe davon aus, dass künftige Amokschützen werden sich auf die neue Situation einstellen und dementsprechend reagieren.
    Das Problem liegt auf einer anderen Ebene, nämlich darin, dass jeder Depp meint, er befinde sich im Krieg gegenüber einem nicht definierten Feind, der einen tagtäglich mit Waffen bedroht. Das ist eine gesellschaftliche Einstellung, die mir völlig fremd ist und in einer solchen Gesellschaft möchte ich auch nicht leben. Das ist Steinzeit auf technisch höherem Niveau.

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    "Nicht nur die eventuellen Amokschützen werden dann dabei getötet, sondern auch unzählige Schüler und Lehrer ebenfalls."

    Und was ist Ihre Alternative, wenn der Lehrer unbewaffnet ist? Richtig. Es werden ebenfalls Schüler getötet (und da der Täter ungestört ist sogar noch mehr) und die Lehrer ebenfalls (und da der Täter s.o. ...). Und nein: "Wir verbieten alle Waffen" ist keine Alternative. In den USA sind min. 300 Mio. Schußwaffen im Umlauf, das bekommen sie nicht reguliert. Ganz zu schweigen davon, dass das in den USA von der Mentalität her einfach nicht umsetzbar ist.

    Und Sie finden sicherlich auch unter den Lehrern z.B. Veteranen aus den Streikräften, die mit einer Schußwaffe hervorragend umgehen können. Und im Zweifel reicht bei einem Angriff ein Mutiger der den Täter einfach nur ohne großes Gelabere ausschaltet. Für einen typisch deutschen Lehrer der sich im Zweifel von seinen Schülern verprügeln lassen muß keine Alternative. In den USA schon.

    Dieses ganze Gerede vom Bad guy und good guy with a gun ist absoluter Quatsch.
    Kein Mensch wird als bad guy geboren, ergo war er vorher ein good guy und ist durch Probleme auf die schiefe Bahn geraten.
    Viele Amokläufer haben sich zum Beispiel in ihrem Leben nie was zu Schulden kommen lassen, bis ihnen aus verschiedensten Gründen (u.a. psychische Probleme) mal die Hutschnur platzte und sie Amok liefen. Das beste Beispiel dafür wie man von einem good guy, der Waffen laut NRA erwarben darf, zum bad guy wird.

    Wie sie schon richtig schrieben: Wie soll ich nun in der Schule sehen, wer der Amokläufer ist? Ist es der Kollege mit der Waffe in der Hand? Will er nur seine Kinder verteidigen oder ist er vom good guy zum bad guy geworden, weil seine Klasse ihn gemobbt hat?

    Keiner, und das verschweigt die NRA gern, hat ein Schild auf der Stirn, auf dem steht: Ich bin ein Amokläufer.
    Mehr Waffen in Schulen bedeuten daher auch nicht die Lösung, sondern eher eine Verschärfung des Problems. Hoffentlich verstehen das die Waffennarren in den USA irgendwann.

    Man stelle sich einmal vor, die Lehrer schiessen nicht zurück, sondern sehen hilflos zu, wie die ihnen anvertrauten Kinder getötet werden. Was bitte ist ihre Option ? Besser alle Kinder werden getötet, als dass ein Mensch zurückschiesst ? Ich verstehe ihre Logik dabei nicht !

    • gw1200
    • 28. Januar 2013 14:36 Uhr

    Zum einen ist "Halfter" Zaumzeug - richtig aber im deutschen Wörterbuch steht auch:
    "Hạlf·ter das/die 2 eine Pistolentasche
    Pistolen-"

    Es ist auch ziemlich egal welche fachkundige Person die Position des Verfassungsgerichtes zur Interpretation des 2. Zusatzes erläutert.
    Fakt ist, wer es als normal empfindet, dass ein Lehrer bewaffnet vor seine Schüler treten muss, der hat auch eine fragwürdige Meinung zum gesellschaftlichen Miteinander.
    Leider sind das in den USA eine ganze Menge Menschen. Wahrscheinlich ist die USA auch deswegen das Land, in dem prozentual gesehen auf die Bevölkerung, die meisten Menschen im Gefängnis sitzen.

    7 Leserempfehlungen
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    Beste Grüße CM

    > Zum einen ist "Halfter" Zaumzeug - richtig aber im deutschen
    > Wörterbuch steht auch:
    > "Hạlf·ter das/die 2 eine Pistolentasche

    Das steht zwar so im Duden, ist aber trotzdem schlicht falsch. Das Halfter ist das Lederzeug, dass das Holster trägt. Deswegen auch Schulterhalfter und Achselholster.
    Wird das Holster am Gürtel getragen, spricht man vom Gürtelholster.

  2. Meine Kritik ist grundsätzlicherer Art. Ich sehe in der Gewalt der Einzelnen (sei es Schießerei oder Mobbing) einen Ausdruck der gesamten strukturellen Gewalt in der Gesellschaft, und die Gewalttat als weitergereichtes Trauma.

    Sie argumentieren mir zu sehr auf das hier und jetzt bezogen. Das Verteilen von immer mehr Waffen wird zur Eskalation führen, sonst nichts. Ihre Vorstellung vom Westernhelden, der den Schurken niederstreckt, und all die lieben Schäfchen sind gerettet, ist für mich infantil. In der Realität gibt es keine Guten und Bösen. Die Realität ist leider komplex.

    Andererseits muß ich zugeben, daß ich mir in der gegenwärtigen Situation auch keine wirksame Therapie für eine solche verrohte, emotionale verkümmerte Gesellschaft mehr ausmalen kann. Die Menschen wollen blind bleiben.

    5 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Gegenwehr"
  3. > der Bürger ist nur bewaffnet im Vollbesitz aller bürgerlichen
    > Rechte. Gegen andere Bürger und den Staat.

    Artikel 20, Grundgesetzes lautet:

    | (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und
    | sozialer Bundesstaat.
    |
    | (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
    | ...
    | (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen,
    | haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe
    | nicht möglich ist.

    So, jetzt nehmen wir mal an, die Bösen Rechtsradikalen veranstalten einen Staatsstreich, kassieren die FDGO und errichten das vierte Reich.
    Jetzt haben ganz unzweifelhaft alle Deutschen das _Recht_ auf Widerstand und die _Möglichkeit_ zur Lichterkette.

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  4. "Und Sie finden sicherlich auch unter den Lehrern z.B. Veteranen aus den Streikräften, die mit einer Schußwaffe hervorragend umgehen können. Und im Zweifel reicht bei einem Angriff ein Mutiger der den Täter einfach nur ohne großes Gelabere ausschaltet."

    Mal abgesehen davon, dass auch in den USA die wenigsten Lehrer ehemalige Berufssoldaten sein dürften - selbst ein Veteran hätte keine Chance, wenn er normalen Unterricht hält, plötzlich jemand die Tür aufreißt und das Feuer eröffnet. Bis ein bewaffneter Lehrer die Situation erfasst hat, ist er längst erschossen worden.

    Gegen Überrumpelung hilft auch noch so gutes Training nicht - ein Lehrer wird immer einige Sekunden brauchen, um die Situation einzuschätzen, zur Waffe zu greifen und zu zielen.

    In so einer Situation hätte selbst ein aktiver Berufssoldat mit wöchentlichem Schießtraining keine Chance.

    Das Ziel, einen mit einer Schusswaffe bewaffneten Amokläufer zu stoppen, bevor er Menschen tötet oder verletzt, ist illusorisch. Die einzige Lösung besteht darin zu verhindern, dass eine Person, die einen Amoklauf plant, an Schusswaffen kommt.

    Wenn die US-Amerikaner entsprechende Reglementierungen als Bevormundung und unverhältnismässigen Eingirff in ihre verfassungsgemäßen Rechte ansehen - nun, dann werden sie mit gelegentlichen Amokläufen leben müssen.

    4 Leserempfehlungen
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    "Gegen Überrumpelung hilft auch noch so gutes Training nicht - ein Lehrer wird immer einige Sekunden brauchen, um die Situation einzuschätzen, zur Waffe zu greifen und zu zielen."

    DAs klappt beim ersten Lehrer. Der zweite ist schon durch die Schüsse gewarnt und ab dem ersten Schuß den der Täter abfeuert muß er ständig damit rechnen, dass in jemand anderes erschießt. Zumindest wenn jemand da ist der bewaffnet sein darf.

    "Die einzige Lösung besteht darin zu verhindern, dass eine Person, die einen Amoklauf plant, an Schusswaffen kommt."

    Kommen Sie mit mir einkaufen. Baumarkt und Tankstelle. 2 Stunden Einkauf, max. 8 Stunden Bastelei. Und sie haben ein Arsenal, das richtig in einer Schule eingesetzt eine Opferzahl verursacht, gegen die Winnenden harmlos war. Und alles frei verkäuflich und keine Schußwaffe. Und lernen kann man das bei der Bundeswehr. Denn wenn man wissen muss wie man IED erkennt und behandelt muß man auch wissen, wie sie funktionieren...

  5. beachtlich schlecht recherchiert, git es Sie wirklich?

    Dann würde ich mich über eine Erklärung freuen, was Sie mit Zaumzeug und eine Pistole im Klassenzimmer so vorhaben.

    Vielleicht findet sich ja in Ihrer Umgebung auch eine halbwegs neutrale und fachkundige Person die Ihnen die Position des Verfassungsgerichtes zur Interpretation des 2ten Zusatzes ausführlicher erklärt.
    Eine Expertenmeinung zur absehbaren Wirksamkeit der Wiedervorlage des, jämmerlich gescheiterten, Feinstein act erscheint dazu auch hilfreich. Würde doch selbst dei 1005tige Umsetzung aller Normmodifikationen die abstrakte Gefahrenlage nict meßbar verändern.

    Verdecktes Führen ist in D allenfalls mit einem Waffenschein möglich, eim WKB-Besitzer ist das grundsätzlich verboten.

    Beste Grüße CM

    3 Leserempfehlungen
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    • gw1200
    • 28. Januar 2013 14:36 Uhr

    Zum einen ist "Halfter" Zaumzeug - richtig aber im deutschen Wörterbuch steht auch:
    "Hạlf·ter das/die 2 eine Pistolentasche
    Pistolen-"

    Es ist auch ziemlich egal welche fachkundige Person die Position des Verfassungsgerichtes zur Interpretation des 2. Zusatzes erläutert.
    Fakt ist, wer es als normal empfindet, dass ein Lehrer bewaffnet vor seine Schüler treten muss, der hat auch eine fragwürdige Meinung zum gesellschaftlichen Miteinander.
    Leider sind das in den USA eine ganze Menge Menschen. Wahrscheinlich ist die USA auch deswegen das Land, in dem prozentual gesehen auf die Bevölkerung, die meisten Menschen im Gefängnis sitzen.

    • rotwild
    • 28. Januar 2013 15:05 Uhr

    das tragen einer Kurzwaffe (Revolver/Pistole) ist bei der Jagsausübung ebenfalls erlaubt.

    • txuwe
    • 29. Januar 2013 1:00 Uhr

    scheint zweitrangig, wenn es um das Thema geht.
    Ganado und Louise ISD haben schon beschlossen, Lehrern das tragen von Waffen zu erlauben. Die Töne aus Austin zu diesen Thema, waren die Grundlage des Leserbriefes. Und das letzte 'shooting' im Lone Star College hier in Houston (welches inmitten meines Schulbezirkes liegt)zeigt die Relevanz. Was ich mit dem Zaunzeug vorhabe? Nullkommanix, denn bevor ich bewaffnet zum Unterricht gehe, sattle ich auf Online-Learning um.

    • zappp
    • 28. Januar 2013 14:54 Uhr

    Folgt man der Logik der Waffenlobby, so ergibt das Grundrecht auf unreglementierten Waffenbesitz, also ohne Prüfung auf tatsächliche Gefährdung, charakterliche und fachliche Eignung und ohne Beschränkung der Feuerkraft, für Rest der Bevölkerung die Notwendigkeit, sich ebenfalls aufzurüsten und die Gefahren zu akzeptieren.

    Das perfekte Marketinginstrument, wobei die Gefahren und Lasten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. Nicht der Verzicht auf Gewalt und Bewaffnung wird als zivilisatorische Errungenschaft gewertet, sondern der Bürger ist nur bewaffnet im Vollbesitz aller bürgerlichen Rechte. Gegen andere Bürger und den Staat.

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    > .. ohne Prüfung auf tatsächliche
    > Gefährdung, charakterliche und fachliche Eignung und ohne
    > Beschränkung der Feuerkraft

    Bei allen Unterschieden zwischen den USA und europäischen Staaten gibt es doch eine große Gemeinsamkeit:
    Der bei weitem größte Teil der Waffen befindet sich im Besitz des Militärs, der nächstkleinere Anteil im Besitz von Verbrechern.

    Der größte Teil "ziviler" Feuerkraft ist also ohnehin in der Hand von Menschen, die garantiert nicht charakterlich und fachlich geeignet sind, die sich einen feuchten Kehricht um die Maximalgröße von Magazinen scheren und sich auch garantiert nicht darum kümmern, dass sie keine Vollautomatik erwerben dürfen.

    > ... sich ebenfalls aufzurüsten und die Gefahren zu akzeptieren.

    Nun ja, alternativ akzeptiert man dem Verbracher "at gunpoint" ausgeliefert zu sein.

    > Das perfekte Marketinginstrument ...

    ... ist immer noch die Wahrheit.

    > wobei die Gefahren und Lasten auf die Allgemeinheit abgewälzt
    > werden.

    Das passiert bei uns genauso - durch die Privatisierung des Risikos ein wehrloses Verbrechensopfer zu werden.

    > Nicht der Verzicht auf Gewalt und Bewaffnung wird als
    > zivilisatorische Errungenschaft gewertet

    Warum sollte der Verzicht auf Bewaffnung ein zivilisatorischer Fortschritt sein? Könnten Sie dazu mal einen Schweizer Ihres Vertrauens befragen?

    > sondern der Bürger ist nur bewaffnet im Vollbesitz aller
    > bürgerlichen Rechte.

    Das ist doch ganz offensichtlich so absolut korrekt.

    > der Bürger ist nur bewaffnet im Vollbesitz aller bürgerlichen
    > Rechte. Gegen andere Bürger und den Staat.

    Artikel 20, Grundgesetzes lautet:

    | (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und
    | sozialer Bundesstaat.
    |
    | (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
    | ...
    | (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen,
    | haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe
    | nicht möglich ist.

    So, jetzt nehmen wir mal an, die Bösen Rechtsradikalen veranstalten einen Staatsstreich, kassieren die FDGO und errichten das vierte Reich.
    Jetzt haben ganz unzweifelhaft alle Deutschen das _Recht_ auf Widerstand und die _Möglichkeit_ zur Lichterkette.

  6. Man kann tatsächlich beide Begriffe verwenden, wobei "Holster" ein sprachlicher Reimport aus dem Englischen ist. Beide Wörter gehen jedoch auf die gleiche Grundform zurück udn können im Deutsche synonym verwendet werden. Sprachlich eckt Holster nicht an, fällt von daher als Fremdwort nicht auf.

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  • Quelle Leserartikel
  • Schlagworte USA | Lehrer | Amoklauf | Grundschule | Internet | Logik
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