Vorwürfe gegen Brüderle: Ministerin Schröder hält Sexismus-Debatte für notwendig
Viele Frauen leiden unter Sexismus, sagt die Familienministerin. Zu den Vorwürfen gegen FDP-Fraktionschef Brüderle schweigt Schröder aber ebenso wie die Kanzlerin.
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat die jüngste Debatte über Sexismus am Arbeitsplatz begrüßt. Es sei "wichtig, dass das Thema öffentlich diskutiert wird", sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Angestoßen wurde das Thema durch Vorwürfe gegen FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle. Eine Beurteilung des konkreten Falls wollte die Sprecherin aber nicht abgeben.
Prinzipiell halte es Schröder für richtig, dass Sexismus am Arbeitsplatz "unabhängig von den aktuellen Anlässen als Dauerthema diskutiert" werde, sagte sie. In der Arbeitswelt seien "nicht nur einige wenige Frauen mit Sexismus konfrontiert". Ob die Familienministerin dem FDP-Politiker Brüderle zu einer öffentlichen Stellungnahme rate, sagte die Sprecherin nicht.
Ausgelöst wurde die Diskussion durch einen im Stern veröffentlichten Beitrag der heute 29-jährigen Journalistin Laura Himmelreich von einer Begegnung mit Brüderle. Dabei soll der FDP-Politiker anzügliche Bemerkungen gemacht und ihre Hand geküsst haben. Auch habe Brüderle ihr auf den Busen geschaut und gesagt: "Sie können ein Dirndl auch ausfüllen."
Merkel für Professionalität zwischen Politikern und Presse
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) warb angesichts der Debatte für einen professionellen Umgang zwischen Politikern und Journalisten. "Die Bundeskanzlerin steht selbstverständlich für einen menschlich professionellen und respektvollen Umgang in der Politik wie auch zwischen Politikern und Medienvertretern", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Zu dem Artikel des Magazins wollte sich auch Seibert nicht äußern und verwies auf die Pressefreiheit. Die Bundesregierung arbeite gut mit dem FDP-Fraktionschef zusammen.
Das Familienministerium verwies auf eine Studie aus dem Jahr 2004, derzufolge 58 Prozent der befragten Frauen in Deutschland angegeben hätten, schon einmal sexuell belästigt worden zu sein. 42 Prozent machten solche Erfahrungen demnach am Arbeitsplatz. Dies zeige, dass es sich hier um "kein Spartenthema" handle, sagte die Ministeriumssprecherin.
Zur Frage, ob das Verhalten, das Brüderle vorgeworfen wird, auf sexuelle Belästigung hinauslaufe, verwies die Sprecherin auf die Definition von sexueller Belästigung im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Sie wird dort als "unerwünschtes sexuell bestimmtes Verhalten" definiert. Dazu zählen laut Gesetzestext "unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen, sexuell bestimmte körperliche Berührungen, Bemerkungen sexuellen Inhalts sowie unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen".





Zit:. "Herrn Brüderle war diese Wahrnehmung selbst nach der Ansage der Journalistin, sie würde das Gespräch lieber professionell halten, ganz offensichtlich nicht gegeben. Wie Sie den Diskussionen hier entnehmen können, ist er darin auch kein Einzelschicksal."
Das ändert etwas, aber immer auch im Hinblick auf die Party. Ist der so gefallen der Satz, konnte er ihn so verstehen? Spielt alles keine Rolle? Vorwurf und schuldig? Kachelmann, Wulff, Schavan lassen grüßen. Merkwürdig die auch politischen Präferenzen.
Hätte er sich so einen Satz, in einem offiziellen Rahmen anhören müssen, wäre ich völlig Ihre Meinung, obwohl ich da von einem "Schicksal" nicht sprechen möchte. Das würde ich lieber anderen Übergriffen vorbehalten.
@TDU warum gleich übertreiben? Es muss ja keine Burka sein, es reicht schon ein neutraleres Auftreten, das nicht sofort die volle Weiblichkeit zur Geltung bringt. Das gilt vor allem im Berufsleben, wo solche unterschwelligen Flirtmittel, die nur darauf abzielen, die niederen Instinkte des geschlechtlichen Gegenübers zu beeinflussen, genauso wenig verloren haben wie Sexismus.
Die Burka war nur Zuspitzung des hoffentlich ironsich gemeinten Kommentars.
Kennen Sie das Phänomen der Doppelbindung?. "Geh in die Welt" aber wenn du es tust bin ich beleidigt (nicht traurig). Das ist ein Phänomen manch mütterlicher Erziehung, die sich auch im Erwachsenenalter mancher Frauen fortsetzt. Und im Berufsleben zur Stärkung der Position kann man das auch beobachten.
Aber "niedrige Instinkte"? Was sind denn das? Vielleicht liegt da das Problem. Vielleicht nur eine Entschuldigung vor sich selbst derer, die sich nicht beherrschen können.
Es gibt keine niedrigen Instinkte. Es gibt nur Bedürfnisse. Und denen gibt man ungehemmt nach bei Hunger und Panik. Seine Sexualität muss man im Griff haben. Nicht alle Soldaten vergewaltigen Frauen.
Und wenn Sie das Gefühl haben, eine Kollegin will sie provozieren durch Outfit? Lassen sie sich nicht ablenken von der Arbeit. Denn wenn Sie ganz ehrlich sind? Ihre Gedanken gehen weiter. Es ist nicht nur das Qutfit. Es sind Ihre Träume, die da mitspielen. Sagen Sie es ihr. Freundlich oder im Beisein des Chefs. Wenn der sie auslacht haben sie Pech gehabt. Aber vielleicht freut sie sich auch über ein intelligentes Kompliment, was sie zum Nachdenken bringt. Ansonsten: das ist das Leben.
Die Burka war nur Zuspitzung des hoffentlich ironsich gemeinten Kommentars.
Kennen Sie das Phänomen der Doppelbindung?. "Geh in die Welt" aber wenn du es tust bin ich beleidigt (nicht traurig). Das ist ein Phänomen manch mütterlicher Erziehung, die sich auch im Erwachsenenalter mancher Frauen fortsetzt. Und im Berufsleben zur Stärkung der Position kann man das auch beobachten.
Aber "niedrige Instinkte"? Was sind denn das? Vielleicht liegt da das Problem. Vielleicht nur eine Entschuldigung vor sich selbst derer, die sich nicht beherrschen können.
Es gibt keine niedrigen Instinkte. Es gibt nur Bedürfnisse. Und denen gibt man ungehemmt nach bei Hunger und Panik. Seine Sexualität muss man im Griff haben. Nicht alle Soldaten vergewaltigen Frauen.
Und wenn Sie das Gefühl haben, eine Kollegin will sie provozieren durch Outfit? Lassen sie sich nicht ablenken von der Arbeit. Denn wenn Sie ganz ehrlich sind? Ihre Gedanken gehen weiter. Es ist nicht nur das Qutfit. Es sind Ihre Träume, die da mitspielen. Sagen Sie es ihr. Freundlich oder im Beisein des Chefs. Wenn der sie auslacht haben sie Pech gehabt. Aber vielleicht freut sie sich auch über ein intelligentes Kompliment, was sie zum Nachdenken bringt. Ansonsten: das ist das Leben.
der Artikel über Brüderle erschien wohl kaum, um der Inhaberin der taxierten Oberweite eine späte Genugtuung zu verschaffen. Sondern weil die Redaktion u.a. des Stern als Teil der *4. Gewalt* ihren Beitrag zum Wahlkampf leistete und mit Brüderle als menschlicher Lichtgestalt etwas aufräumte. Ich möchte auch sehr bezweifeln, daß der Herr Osterkorn sich auch nur einen einzigen Gedanken darum gemacht hat, daß er Frau Himmelreich damit verheizt hat. Der Stern ist auch ganz sicher keine Speerspitze des Anti-Sexismus und alle Themen, die Sie nennen, nämlich Unterbezahlung, besonders in den traditionell weiblichen, unentgeltlich verrichteten Arbeiten wie Erziehung und Pflege wie auch fehlende Wahlfreiheit zwischen Kindern und Beruf/deren Vereinbarkeit habe ich auf dem Zettel.
Frauen können sich in diesem Land in der Tat gegen Sexismus verteidigen, am besten, sie belegen einen Selbstverteidigungskurs, der tödliche Schläge vermittelt, schließen eine Rechtsschutzversicherung ab und machen deutlich, daß mit ihnen zu rechnen ist und daß sie gefährlich sind, dann fallen sie nur unter misandrisch, nicht unter Opfer.
Mein Blickwinkel ist völlig eindimensional, er rekrutiert sich aus GG und AEMR und dem Umstand, daß ich eine Frau BIN, also besonders als junge Frau die Normalität von Sexismus auf allen erdenklichen Ebene erlebt habe. Die 'ewige Opferrolle' wurde mir genau dann zugemessen, wenn man mir noch zusätzlich erklärte, das sei normal und gefälligst lächelnd zu ertragen.
"Frauen können sich in diesem Land in der Tat gegen Sexismus verteidigen, am besten, sie belegen einen Selbstverteidigungskurs, der tödliche Schläge vermittelt, schließen eine Rechtsschutzversicherung ab und machen deutlich, daß mit ihnen zu rechnen ist und daß sie gefährlich sind..."
Frauen können sich besser gegen Sexismus wehren, wenn sie auch bereit sind, Führung zu übernehmen und damit auch eine neue "Unternehmenskultur" zu schaffen. Und die Bedingungen für Frauen beim STERN, Spiegel und nicht nur da haben sie ja treffend beschrieben. Eine meiner Töchter arbeitet gerade an einer wissenschaftlichen Arbeit über Feminismus heute, deshalb haben wir zu diesem Thema in der Familie interessante Diskussionen. Das die Frauen es häufig aber selbst sind, die sich gesellschaftlichen Veränderungen verweigern, ist beachtlich. Die Rolle des Opfers und beschützenswertes, zartes Geschöpfes mögen viele Frauen lieber.
Nicht das Sie mich falsch verstehen, ich billige Brüderles Verhalten nicht, aber ich kriminalisiere es auch nicht.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/jz
"Frauen können sich in diesem Land in der Tat gegen Sexismus verteidigen, am besten, sie belegen einen Selbstverteidigungskurs, der tödliche Schläge vermittelt, schließen eine Rechtsschutzversicherung ab und machen deutlich, daß mit ihnen zu rechnen ist und daß sie gefährlich sind..."
Frauen können sich besser gegen Sexismus wehren, wenn sie auch bereit sind, Führung zu übernehmen und damit auch eine neue "Unternehmenskultur" zu schaffen. Und die Bedingungen für Frauen beim STERN, Spiegel und nicht nur da haben sie ja treffend beschrieben. Eine meiner Töchter arbeitet gerade an einer wissenschaftlichen Arbeit über Feminismus heute, deshalb haben wir zu diesem Thema in der Familie interessante Diskussionen. Das die Frauen es häufig aber selbst sind, die sich gesellschaftlichen Veränderungen verweigern, ist beachtlich. Die Rolle des Opfers und beschützenswertes, zartes Geschöpfes mögen viele Frauen lieber.
Nicht das Sie mich falsch verstehen, ich billige Brüderles Verhalten nicht, aber ich kriminalisiere es auch nicht.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/jz
Gegenüber z. B. Papst, Islam, Demokratie, Klima- und auch der Frauenbewegung also allem Herrschaftsanspruch erlaube ich mir, einfache Fragen zu stellen.
Und zwar unwissenschaftlich (keine Zeit und kein Geld) aber auf logische und andere Widersprüche und vor allem auf die Punkte hinzuweisen, die der Beliebigkeit aus nützlichen Erwägungen Raum geben. (mache ich im beruflichen Bereich genug. Geht in der Regel auch nicht anders zumindest nicht wenn das Gehalt nicht garantiert ist oder?)
Die Anworten aus ideologischem Überbau oder das ist, weil es so ist befriedigen mich halt nicht. Und ich finde Empörung und das Idel sollte immer in sachliche Erwägungen müden. Sonst läuft es auf blossen Machtkampf hinaus. ( Bei dem Ansatz brauche ich nicht zu debattieren. Ich bin kein Lohn- oder Parteischreiber).
In diesem Machtkampf gewinnen die medial Unterstützen. Der mediale Geist kann sich allerdings schnell ändern.
Erkenntniswert über die Sache manchmal recht wenig. Der Erkenntniswert über Strategie, Taktik, die öffentliche Meinung zu bilden ist allerdings hoch. Das ist aber ein anderes Thema.
Ich habe mir erlaubt, Ihnen zwei zu zitieren. Wenn Sie das nicht befriedigen sollte, müßten Sie selbst weiter lesen. Zum Beispiel bei Simone de Beauvoir und bei Judith Butler, bei Doris Lessing, sogar bei der jungen Alice Schwarzer und bei anderen mehr.
Erstaunlich finde ich, daß Sie, mir bekannt als intelligenter und als kluger Forist, den Zusammenhang zwischen männlicher politischer, medialer und gesellschaftlicher Macht und Vorherrschaft und dem Bantustan Heim/Familie/Pflege/Erziehung, der Aussperrung von Frauen aus den Zirkeln der Macht nicht verstehen. Dazu gehören heute informelle Treffen mit der politischen Macht nachts in einer Bar, wie beim Brüderle-Skandälchen. Dazu gehören auch die journalistischen Hintergrundkreise, zu denen weibliche Journalisten noch in den 80/90ern der Zugang verwehrt wurde - das damalige Verhältnis in Politik und Medien lag bei 10% Frauen zu 90% Männern. Heute, 30 Jahre später, geht es um 30%-Quoten und das Geböckele darum nimmt immer noch kein Ende. Selbstverständlich ist das ein Machtkampf, was denn bitte sonst?
Ich bin immer Gegnerin der Quote gewesen, da ich das für Klientelpolitik ohnehin privilegierter Frauen gehalten habe, die mit der Realität der meisten Frauen nicht allzu viel zu tun hat - aber ich komme allmählich zum Schluß, daß weibliche Ermächtigung aka Gleichstellung ohne Quote überhaupt nicht gehen wird.
Ich habe mir erlaubt, Ihnen zwei zu zitieren. Wenn Sie das nicht befriedigen sollte, müßten Sie selbst weiter lesen. Zum Beispiel bei Simone de Beauvoir und bei Judith Butler, bei Doris Lessing, sogar bei der jungen Alice Schwarzer und bei anderen mehr.
Erstaunlich finde ich, daß Sie, mir bekannt als intelligenter und als kluger Forist, den Zusammenhang zwischen männlicher politischer, medialer und gesellschaftlicher Macht und Vorherrschaft und dem Bantustan Heim/Familie/Pflege/Erziehung, der Aussperrung von Frauen aus den Zirkeln der Macht nicht verstehen. Dazu gehören heute informelle Treffen mit der politischen Macht nachts in einer Bar, wie beim Brüderle-Skandälchen. Dazu gehören auch die journalistischen Hintergrundkreise, zu denen weibliche Journalisten noch in den 80/90ern der Zugang verwehrt wurde - das damalige Verhältnis in Politik und Medien lag bei 10% Frauen zu 90% Männern. Heute, 30 Jahre später, geht es um 30%-Quoten und das Geböckele darum nimmt immer noch kein Ende. Selbstverständlich ist das ein Machtkampf, was denn bitte sonst?
Ich bin immer Gegnerin der Quote gewesen, da ich das für Klientelpolitik ohnehin privilegierter Frauen gehalten habe, die mit der Realität der meisten Frauen nicht allzu viel zu tun hat - aber ich komme allmählich zum Schluß, daß weibliche Ermächtigung aka Gleichstellung ohne Quote überhaupt nicht gehen wird.
Ein Handkuss zur Verabschiedung untermauert den Verdacht der sexuellen Belästigung?
Wie muss man denn als Frau drauf sein um das so zu sehen?
Patrick Swayze hat Madeline Fabray in Fackeln im Sturm dann sexuell belästigt?
Oder entscheiden alleine Frauen was sexuelle Belästigung ist?
Der Richtige darf alles und der falsche nichts? Oder Wie?
mußte Herr Brüderle von seiner Sprecherin mit sanfter Gewalt in Richtung Bett und von der Journalistin weg bugsiert werden, da er nicht imstande war, sich von der Inhaberin der taxierten Oberweite auf eine normal-höfliche Weise zu verabschieden. Die Sprecherin bat dafür bei Frau Himmelreich um Entschuldigung - deren gezogene Grenzen waren also, außer für Herrn Brüderle, deutlich spürbar. Der Handkuss wurde nicht zur Verabschiedung, sondern im Rahmen des bitte professionell zu haltenden Gesprächs platziert, offenbar etwas später, als Herr Brüderle sich Frau Himmelreich im tiefausgeschnittenen Dirndl vorzustellen beliebte.
Es würde der Stichhaltigkeit Ihrer Argumente dienen, würden Sie sich zunächst über den Sachverhalt informieren, bevor Sie Lanzen für u.a. Herrn Brüderles Verhalten brechen. Ganz recht, Frauen entscheiden ganz allein, wo ihre jeweilige Grenze liegt - dazu brauchen sie keine männliche Belehrung, sie sind schon selber groß.
Bei einem beabsichtigten Handkuss wäre das etwa der Fall, wenn die Dame einen Schritt zurückweicht oder ihre Hand entzieht oder sonstwie auf Abstand geht. Body Language! Macht übrigens meist auch das 'let's get physical' erfreulicher, wenn Sie nicht nur auf Ihre eigene achten. Gern geschehen...;-)...
Einer Frau busenstarrenderweise zu erklären, "Sie können ein Dirndl auch ausfüllen" allerdings schon.
Als der Handkuss noch in Mode war, wusste jeder Mann, der Umgangsformen halbwegs beherrschte, dass man dabei die Hand nur leicht berührt und den Kuss nur entfernt ANDEUTET - und vor allem, dass die Frau die Hand dazu reicht. Frau Himmelreich wird das wohl kaum getan gehaben. Zu gar keiner Zeit war es angemessenes Verhalten und schon gar keine Höflichkeitsgeste, sich eine Hand zu grabschen und darauf herumzuknutschen. Also ersparen Sie uns diesen Quatsch.
mußte Herr Brüderle von seiner Sprecherin mit sanfter Gewalt in Richtung Bett und von der Journalistin weg bugsiert werden, da er nicht imstande war, sich von der Inhaberin der taxierten Oberweite auf eine normal-höfliche Weise zu verabschieden. Die Sprecherin bat dafür bei Frau Himmelreich um Entschuldigung - deren gezogene Grenzen waren also, außer für Herrn Brüderle, deutlich spürbar. Der Handkuss wurde nicht zur Verabschiedung, sondern im Rahmen des bitte professionell zu haltenden Gesprächs platziert, offenbar etwas später, als Herr Brüderle sich Frau Himmelreich im tiefausgeschnittenen Dirndl vorzustellen beliebte.
Es würde der Stichhaltigkeit Ihrer Argumente dienen, würden Sie sich zunächst über den Sachverhalt informieren, bevor Sie Lanzen für u.a. Herrn Brüderles Verhalten brechen. Ganz recht, Frauen entscheiden ganz allein, wo ihre jeweilige Grenze liegt - dazu brauchen sie keine männliche Belehrung, sie sind schon selber groß.
Bei einem beabsichtigten Handkuss wäre das etwa der Fall, wenn die Dame einen Schritt zurückweicht oder ihre Hand entzieht oder sonstwie auf Abstand geht. Body Language! Macht übrigens meist auch das 'let's get physical' erfreulicher, wenn Sie nicht nur auf Ihre eigene achten. Gern geschehen...;-)...
Einer Frau busenstarrenderweise zu erklären, "Sie können ein Dirndl auch ausfüllen" allerdings schon.
Als der Handkuss noch in Mode war, wusste jeder Mann, der Umgangsformen halbwegs beherrschte, dass man dabei die Hand nur leicht berührt und den Kuss nur entfernt ANDEUTET - und vor allem, dass die Frau die Hand dazu reicht. Frau Himmelreich wird das wohl kaum getan gehaben. Zu gar keiner Zeit war es angemessenes Verhalten und schon gar keine Höflichkeitsgeste, sich eine Hand zu grabschen und darauf herumzuknutschen. Also ersparen Sie uns diesen Quatsch.
'man muß' es einfach endlich bleiben lassen, Frauen vom Subjekt zum Objekt zu machen, fertig. Lange vor einer Tat. Es macht Männer übrigens nicht unmännlich, wenn sie Partei für Frauen weit vor einer Tat ergreifen. So als Beitrag zu 'einer gewissen Leichtigkeit im öffentlichen Raum und der Partnerschaft'.
Sie wirken irgendwie überrascht, daß Frauen in ihrem Bantustan, dem trauten Heim, Macht ausüb(t)en? Überraschung, Frauen verhalten sich im Patriarchat und sie sind nicht die besseren Menschen, neineinein.
Da Sie aber so auf Queen Victoria abheben: stammt von der nicht auch der schöne Satz vom Augenschließen und an-England-denken? (noch so eine Speerspitze des Anti-Sexismus *augenroll*)
.. was da jetzt alles wirklich vorgefallen ist. Aber gerade in hohen Ämtern gibt es meines Erachtens die Überzeugung: Hohes Amt = Anspruch auf Devotion von anderen. Das sieht man häufig an fehlendem Anstand und Manieren gegenüber Mitmenschen. Das beste Beispiel ist Beck. Warum nicht mal sexuell?
Andererseits sind diese Menschen auch stark in der Öffentlichkeit, besonders bei Politikern warten nur die Gegner auf Angriffsfläche - egal, wie berechtigt. Da wird dann eine Harmlosigkeit zum Skandal.
Es wird eine interessante Debatte, die aber nichts mit der Causa Brüderle zu tun haben wird. Denn die können nur er und die Journalistin beurteilen.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beiträge, die als beleidigend verstanden werden. Danke, die Redaktion/jz
was hat eine nicht ungefährliche, pubertäre Erprobung weiblicher Macht über männliche Sexualität bitte mit 'wissen sich zu verteidigen' zu tun? Nebenbei, hätten die Mädchen Sie in meiner Gegenwart genötigt, hätten sie von mir kein 'freundlich nichtsverstehendes' Lächeln, sondern eine Durchsage bekommen. Auch die Generation Porno wird wohl weniger beschädigt, wenn sie auf die Gefahr ihres Tuns und die Unterschreitung der Schamgrenzen von Männern hingewiesen wird, als wenn irgendein Ar***loch sie beim Wort, vielmehr bei der Geste nimmt. Meinen Sie nicht?
Zum Einen waren die Mädchen ja wohl aus dern näheren Umgebung und wohl bekannt bie den Verkäuferinnen.
Ich bin auch bekannt, obwohl mal zugezogen - aber ein unschuldiger Augenaufschlag und ein "der hat mich belästigt", und das war's dann. Notgeiler Alter.
Neenee - da start ich keinen Versuch. Der gute Ruf, den ich zweifellos genieße, das ist so - der ist ruiniert, wenn der Vorwurf des Anmachens junger Mädchen im Raum steht - Zeugen gibt es nicht, denke ich - mir sein keine Spiegel oder verdeckte Wände bekannt.
Bei belästigter reifer Frau ist das was anderes; das sollte Ihnen begreiflich sein. Da stehen die Karten eben anders.
Soll ganz einfach heißen: Frauen, auch junge Frauen - und das ist diese Journalistin zweifellos - wissen, wie Mann zu treffen ist. Ihre Sprüche von Damen aus den 50er und früheren Jahren des letzten Jahrhunderts - diese Damen, nichts gegen ihre Reputation zur damaligen Zeit, kannten die Verhältnisse der heutigen Zeit einfach gar nicht. Frauen wissen heute was Sie wollen und wie sie's erreichen.
Die Situation, wie bei Brüderle geschildert, wäre bei sofortiger Verarbeitung eine klare gewesen: der Mann hat sich daneben benommen. Mehr noch nicht - genug für einen Mann der Öffentlichkeit.
Die öffentliche Befindlichkeit der Dame Journalistin - wohlgemerkt! - begann aber zu spät, als dass es glaubwürdig ist für Empörung über sexistische Entgleisung.
Wer einen nächtlichen Privatier anspricht, bekommt dann vielleicht eine alkoholvernebelte Anmache - villeicht!
Zum Einen waren die Mädchen ja wohl aus dern näheren Umgebung und wohl bekannt bie den Verkäuferinnen.
Ich bin auch bekannt, obwohl mal zugezogen - aber ein unschuldiger Augenaufschlag und ein "der hat mich belästigt", und das war's dann. Notgeiler Alter.
Neenee - da start ich keinen Versuch. Der gute Ruf, den ich zweifellos genieße, das ist so - der ist ruiniert, wenn der Vorwurf des Anmachens junger Mädchen im Raum steht - Zeugen gibt es nicht, denke ich - mir sein keine Spiegel oder verdeckte Wände bekannt.
Bei belästigter reifer Frau ist das was anderes; das sollte Ihnen begreiflich sein. Da stehen die Karten eben anders.
Soll ganz einfach heißen: Frauen, auch junge Frauen - und das ist diese Journalistin zweifellos - wissen, wie Mann zu treffen ist. Ihre Sprüche von Damen aus den 50er und früheren Jahren des letzten Jahrhunderts - diese Damen, nichts gegen ihre Reputation zur damaligen Zeit, kannten die Verhältnisse der heutigen Zeit einfach gar nicht. Frauen wissen heute was Sie wollen und wie sie's erreichen.
Die Situation, wie bei Brüderle geschildert, wäre bei sofortiger Verarbeitung eine klare gewesen: der Mann hat sich daneben benommen. Mehr noch nicht - genug für einen Mann der Öffentlichkeit.
Die öffentliche Befindlichkeit der Dame Journalistin - wohlgemerkt! - begann aber zu spät, als dass es glaubwürdig ist für Empörung über sexistische Entgleisung.
Wer einen nächtlichen Privatier anspricht, bekommt dann vielleicht eine alkoholvernebelte Anmache - villeicht!