One Billion RisingWeltweiter Protest gegen Gewalt gegen Frauen

Happenings und Kunstaktionen: In vielen Ländern haben Frauen gegen Verachtung und Misshandlung demonstriert. Ein Schwerpunkt ist Indien. Viele äußern sich im Netz.

One Billion Rising-Aktion in Neu Delhi

One Billion Rising-Aktion in Neu Delhi  |  © Mansi Thapliyal/Reuters

Sie erheben sich in Flashmobs in Neu Delhi, sie ziehen durch die Straßen von Hamburg, Hannover, Frankfurt oder Münster. Im Rahmen der Aktion One Billion Rising (Eine Milliarde erheben sich) haben Frauen in vielen Ländern für mehr Achtung ihres Geschlechts demonstriert.

In Protestzügen, spontanen Happenings und bei Tanz- und Kunstaktionen machten die Teilnehmerinnen auf den Kampf gegen die Verachtung, Misshandlung und Vergewaltigung von Frauen aufmerksam.

Anzeige

Viele große Aktionen gab es in Indien, weil dort vor wenigen Wochen eine Frau so brutal vergewaltigt worden war, dass sie starb. Die Tat hatte weltweit schockiert. Allein am Parlament in der Hauptstadt Neu Delhi tanzten 2.000 Menschen zusammen eine Choreografie. Weitere Aktionen gab es etwa in Lucknow, Mumbai, Bhopal und Hyderabad.

Zum Programm gehörte eine symbolische Beisetzung des Patriarchats und der Frauenverachtung in einer Trabantenstadt von Neu Delhi, Gurgaon. In Australien gab es Flash Mobs, in Singapur liefen Aktivistinnen mit schwarzen Ballons durch ein Kaufhaus, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.

Eine der Initiatorinnen ist die US-Autorin Eve Ensler, die das Buch Vagina-Monologe verfasste. Sie und ihre Mitstreiter legten die Veranstaltung auf den Valentinstag, an dem viele Paare die romantische Liebe feiern. Eine prominente Unterstützerin ist die Chefin der demokratischen Minderheit im Kongress, Nancy Pelosi.

Die Zahl im Titel der Veranstaltung, one Billion, rührt von einer UN-Studie her: Deren Autoren gehen davon aus, dass weltweit eine Milliarde Frauen im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt werden.

Kurzberichte und Bilder gibt es via Twitter hier

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. an ALLEN Menschen - nicht nur an Frauen und Kindern!

    23 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    aber hier soll der Protest auch unterdrückten Frauen Hoffnung auf Änderung geben. Ein Zeichen das sie nicht alleine sind, wenn sie sich zur Wehr setzen.

    Ohne die Mithilfe der Frauen, werden sie z.B. niemals die vertrockneten Strukturen des indischen Kastensystems aufbrechen können. Genauso wenig wird ihnen eine Veränderung verschiedener islamistischer Denkweisen gelingen, wenn diejenigen die es betrifft nicht den Protest unterstützen.

    Deshalb darf man auch hier ruhig einmal die Frauen in den Vordergrund stellen, denn sie sind es ja die man zu erreichen versucht.

    dass man immer wieder solche kommentare lesen muss. Was ist falsch daran bestimmten Opfern Gehör zu verschaffen, ohne gleich auch den Täter oder andere Opfer zu bezeichnen? Was ist falsch daran, wenn man für ein bestimmtes Interesse und einen bestimmten Schutz eintritt? Es wird sich nichts ändern,w enn sie einfach pauschal etwas fordern. Man muss genau aufzeigen wo die Probleme liegen und dann ganz konkret und möglichst im breiten Protest Änderungen einfordern!

    Es ist furchbtar, wenn angedeutet wird, dass die Frauen es nicht Wert sind, exklusiv als Opfer bezeichnet zu werden. Als würde man damit sagen, dass Männer nicht auch Opfer sien können. Nur weil ich am Morgen einen Apfel esse, bedeutet das nicht, dass ich am Mittag keine Orange esse.

    Wo habe ich denn geschrieben, dass die Aktion falsch ist? Falsch ist die Aktion mitnichten. Aber sagen Sie mir lieber mal, warum es falsch von mir ist, dass ich für ALLE Gewaltopfer aufstehe. Stehen Sie halt gerne für alle Gewaltopfer außer den männlichen auf - ich stehe für alle auf. Und jetzt sagen Sie mir bitte, was an meinem Verhalten falsch und an Ihrem richtig ist - Danke!

    als Mann mal nicht im Mittelpunkt der Anteilnahme zu stehen, oder?

    Nehmen Sie doch bitte einmal zur Kenntnis, daß es nicht nur in den letzten Wochen zu sexualisierten Gewalteruptionen von Männern gegen Frauen kommt, die jedem zivilisierten Mann Grund geben, sich für manche seiner Geschlechtsgenossen zu schämen.
    Insofern wäre es durchaus begrüßenswert, wenn Männer wie Sie, die Gewalt verabscheuen, einfach mal solidarisch mit Frauen wären. Und zwar ohne Relativierungen.

    Nichts ist falsch daran, für alle Opfer von Gewalt aufzustehen. Gar nichts. Die Reaktion auf Ihren Kommentar fällt nur deswegen so aus, weil er relativierend wirkt. Brauchen Frauen wirklich ihren eigenen Tag? Sie lenken den Fokus auf alle Gewaltopfer, während Frauen gerade auf ihren speziellen Opferstatus aufmerksam machen wollen.

    Was unterscheidet Gewalt an Frauen von Gewalt an allen Menschen?

    Ganz einfach: Gewalt an Frauen ist weithin die akzeptierteste Form von Gewalt. Gerade wenn sie innerhalb der Familie oder Ehe passiert. Sie wird totgeschwiegen, familiären Angelegenheiten zugerechnet - es gibt ein stillschweigendes Unterstützungsnetzwerk bzw. Toleranznetzwerk. Oder warum sonst wurde z. B. in Deutschland Vergewaltigung in der Ehe erst 1997 zu einer Straftat? Von weiteren Ländern auf der Welt brauchen wir jetzt gar nicht zu reden.

    Und deswegen ist ein solcher Aktionstag, der auf den speziellen Opferstatus von Frauen aufmerksam macht, richtig und wichtig.

    Oberflächlich betrachtet ist es ja schön, dass Sie Gewalt gegen jeglichen Menschen verabscheuen, aber wenn es um eine bestimmte Gruppe geht, brechen Sie sich keinen Zacken aus der Krone, wenn Sie einmal nur dieser Gruppe ihre "Solidarität" bekunden.

    Wendet sich jemand gegen Rechtsextremismus, heißt es, ich mag keine Form von Extremismus. Damit muss man sich dann zum Glück nicht mehr explizit gegen Rechtsextremismus wenden.

    Wendet sich jemand gegen Rassismus, heißt es dann ich mag keine Form von unfairer Behandlung. Damit muss man sich dann zum Glück nicht mehr explizit gegen Rassismus wenden.

    Wendet sich jemand gegen Gewalt gegen Frauen, heißt es dann ich mag keine Form von Gewalt. Damit muss man sich dann zum Glück nicht mehr explizit gegen Gewalt gegen Frauen wenden.

    Ich halte dieses reflexartige Ablenken für extrem verdächtig!

    Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen, auch wenn ich eigentlich möchte, dass alle einen schönen Tag haben.

  2. aber hier soll der Protest auch unterdrückten Frauen Hoffnung auf Änderung geben. Ein Zeichen das sie nicht alleine sind, wenn sie sich zur Wehr setzen.

    Ohne die Mithilfe der Frauen, werden sie z.B. niemals die vertrockneten Strukturen des indischen Kastensystems aufbrechen können. Genauso wenig wird ihnen eine Veränderung verschiedener islamistischer Denkweisen gelingen, wenn diejenigen die es betrifft nicht den Protest unterstützen.

    Deshalb darf man auch hier ruhig einmal die Frauen in den Vordergrund stellen, denn sie sind es ja die man zu erreichen versucht.

    23 Leserempfehlungen
    • Orje52
    • 14. Februar 2013 20:36 Uhr

    mit Tom Orrow. Wenn es um erlebte Gewalt geht, so sind Männer weit häufiger betroffen. Auch versucht man hier wieder einmal zu vermitteln, dass Gewalt ein reine Männerdomäne wäre. Jeder diesbezüglich halbwegs aufgeklärte Mensch weiß inzwischen, dass bei häuslicher Gewalt Frauen etwa zur Hälfte die Täter(-innen)sind. Es ist schon sehr verwunderlich, wie weit die feministischen Netzwerke gesponnen sind. Hier müssen die Männer noch viel lernen. Und wenn sie sich nicht sputen, werden sie weitere unzählige Diskriminierungen hin nehmen müssen.

    Bitte belegen Sie Ihre Aussagen mit seriösen Quellen. Danke, die Redaktion/ls

    12 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    In Asien werden Töchter zu Millionen getötet, in Afrika werden Frauen gesteinigt, nur weil sie vergewaltigt wurden und sie schreiben so einen Bockmist.

    Hier lesen sie das mal. http://www.taz.de/!94738/ und das ist Deutschland. Ein Land in dem angeblich Gleichberichtigung herrscht. Was glauben sie denn, wie es in Ländern aussieht in denen Frauen weder Wahl noch Stimmrecht haben??

    Hier ist ein Link, der auf über 200 Studien verweist, dass die "Gleichberechtigung" bei häuslicher Gewalt schon lange erreicht ist. Ich hoffe, dass die California State University Long Beach als Quelle seriös genug ist.

    "REFERENCES EXAMINING ASSAULTS BY WOMEN ON THEIR SPOUSES OR MALE PARTNERS:
    AN ANNOTATED BIBLIOGRAPHY

    SUMMARY: This bibliography examines 286 scholarly investigations: 221 empirical studies and 65 reviews and/or analyses, which demonstrate that women are as physically aggressive, or more aggressive, than men in their relationships with their spouses or male partners. "

    http://www.csulb.edu/~mfi...

    Ich finde schlimm, was vielen Frauen kulturell bedingt mancherorts widerfährt und der Form halbe möchte ich hiermit auch meine Empörung kund tun, aber es ist wichtig zu lernen, dass Gewalt nicht nur ein Geschlecht hat - weder aktiv noch passiv. Ich empfehle dringends, den Link mal zu studieren.

    • Orje52
    • 14. Februar 2013 22:51 Uhr

    wie Studien, findet jeder ganz einfach im Internet - z.B. bei Google eingeben -->Gewalt durch Frauen Rossilhol pdf -->Häusliche Gewalt durch Frauen pdf -->Kindesmissbrauch durch Frauen pdf usw. Sind überwiegend angelsächsische Studien bzw. Berichte. In D tut man sich bekanntlich äußerst schwer damit, da Tabuzone. Da sind andere Länder viel weiter. Ich kann hierzu auch folgende Website empfehlen:
    http://zummannseingeboren.... Ich könnte noch viele selbst gespeicherte Dokumente (Studien)vorweisen, da ich mich mit diesem Thema schon seit fast 5 Jahren beschäftige.
    Ich muss mich immer wieder sehr wundern, wie Medien-gutgläubig die Masse unserer Bevölkerung ist. Momentan ist es halt wieder einmal sehr cool und trendy - Dank unseren Berufsfeministinnen -, Männer als potentielle Täter und Frauen als immerwärende Opfer darzustellen. Und das ko.... mich an - sorry !!

    • gorgo
    • 15. Februar 2013 9:04 Uhr

    Sie schreiben: "Wenn es um erlebte Gewalt geht, so sind Männer weit häufiger betroffen."

    Leider verschweigen Sie, dass erlebte Gewalt, die Gesundheit und Leben des Opfers zerstört, zu 99 % von Männern ausgeht - auch die gegen Männer.

    Schön wäre, wenn auch Männer sich mal als Männer gegen diese Männergewalt wehren würden.

    Statt sich, wie einige Maskulinisten hier, bei den mehr als berechtigten Aktionen gegen Vergewaltigung und massive körperliche Verletzung von Frauen gleich wieder vernachlässigt bzw. von Feministinnen verfolgt zu fühlen.

    • andkin
    • 15. Februar 2013 18:16 Uhr

    es stimmt einfach nicht, dass männer und frauen gleichviel häusliche gewalt ausüben/erleben. weder für deutschland noch weltweit.

    ich stimme ihnen zu, dass manche männer (nicht alle!) noch einiges zu lernen haben. zum beispiel, sachliche argumente, die mit seriösen untersuchungen belegt werden können, anzuführen. oder tatsachen zu akzeptieren, die nicht zu ihren subjektiven idealvorstellungen passen. und sich nicht ihre fiktive welt nach eigenem gutdünken durch schlichte behauptungen zurechtbasteln. und dies als wahrheit zu postulieren. und alle andersdenkenden, mit seriöser information argumentierenden, als minderbemittelt abzuqualifizieren ("halbwegs aufgeklärte Mensch"). ja, es würde mich auch freuen, wenn manche männer da noch dazulernen würden.

    • Nibbla
    • 14. Februar 2013 20:54 Uhr

    Aber jup, Gewalt gegen Frauen ist Scheisse.
    Egal von wem.
    Und auch viele Männer Angst haben zu kurz zu kommen, fühl ich mich Manns genug es zu sagen. ^^

    Für den Rest hier:
    https://www.google.de/web...

    Eine Leserempfehlung
  3. In Asien werden Töchter zu Millionen getötet, in Afrika werden Frauen gesteinigt, nur weil sie vergewaltigt wurden und sie schreiben so einen Bockmist.

    Hier lesen sie das mal. http://www.taz.de/!94738/ und das ist Deutschland. Ein Land in dem angeblich Gleichberichtigung herrscht. Was glauben sie denn, wie es in Ländern aussieht in denen Frauen weder Wahl noch Stimmrecht haben??

    30 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Ich halte es..."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sie ziehen die taz als Quelle heran? Ebensogut könnte sie bei akademischen Fragen die BILD zitieren.
    Die TAZ ist aller erst Gonzo-Journalismus welcher aus den Werten der 68er hervorgegangen ist. Alltag sind dort Anti-deutsche Ressentiments, radikaler Feminismus und die radikale Linke. Allzu gern werden dort die Verfehlungen der Linken bagatellisiert.
    Daher haben sie mehrmals eine Rüge wegen dem Verstoß des Pressokodex bekommen, warum, sie kommentierten einen Sorgerechtsstreit und gaben negative Zitate des Vaters an, der Vater wurde nur niemals befragt, ergo, keine journalistische Sorgfaltspflicht.

    Als die BILD hingegen über "Zwangsehen" schrieb, kommentierte die TAZ "islamophobe Hexenjagd", oder ist eine Zwangsehe nicht Frauenfeindlich?

    Natürlich gibt es in Deutschland Männer die Frauen schlagen, keine Frage, aber diese Kampagnen ist reine Klientelpolitik.
    In Uganda werden kleine Jungs zu Kindersoldaten ausgebildet, in Bangladesh werden Jungs mit 6 Jahren schon zur arbeit gezwungen und in Liberia müssen Jungs auf Giftmüllkippen arbeiten, Lebenserwartung 21 Jahre.
    Steht jemand für sie auf?
    Entweder man protestiert für Menschlichkeit und gegen Gewalt jeglicher Art, oder lässt es bleiben.

    In Deutschland wird die Frau geachtet, wir haben eine als Kanzlerin, eine Ministerin für Justiz, Arbeit und Soziales, Ernährung und Verbraucherschutz, Familie und Bildung.

    Für mich ist jeder Mensch gleich, ganz egal wer öfter Täter/Opfer ist.

    • twigalo
    • 14. Februar 2013 21:06 Uhr

    Was manche männliche Kommentatoren hier von sich geben, ist schon mehr als peinlich. Frauen sind also etwa zur Hälfte Täterinnen - wie genau äussert sich das denn? Wo sind sie denn, die ganzen von ihren Partnerinnen vergewaltigten, gequälten, halbtot geprügelten und ermordeten Männer? In den Zeitungen tauchen sie jedenfalls nicht auf, schon merkwürdig, finden Sie nicht?

    Gewalt ist immer sch.., aber hier geht es um sexualisierte Gewalt gegen Frauen - und die wird nun mal in der Hauptsache von Männern gegen Frauen ausgeübt - umgekehrt sind es wohl weniger als 1% (lesen Sie doch mal die Polizeiberichte und -statistiken).

    Wenn sich Frauen ähnlich aufführen würden, und Männer wie auch andere Frauen vergewaltigen und umbringen würden, dann wäre so ein onebillionday in der Tat überflüssig. Aber dem ist nun mal nicht so, also ist die Empörung und Wut darüber mehr als berechtigt.

    Sind Ihnen Ihre Kommentare eigentlich nicht peinlich? Geht's eigentlich noch???

    35 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Vielleicht sollten so wie ich täglich Polizeiberichte lesen, nicht auf Presseseiten, sondern denen der Polizei selbst. Sehr oft stehen dort Meldungen von Frauen, die auf Ihre Partner einstachen, einschlugen, mit dem Bügeleisen folterten (schon verurteilt)usw.
    Dass Frauen Opfer sind, heißt doch nicht, dass sie nicht auch Täterinnen sind. Wenn sie das leugnen, weisen sie Frauen grundsätzlich in die Opferecke, in eine Rolle, die passiv macht, unmöglich selbst zu handeln.

  4. Hier ist ein Link, der auf über 200 Studien verweist, dass die "Gleichberechtigung" bei häuslicher Gewalt schon lange erreicht ist. Ich hoffe, dass die California State University Long Beach als Quelle seriös genug ist.

    "REFERENCES EXAMINING ASSAULTS BY WOMEN ON THEIR SPOUSES OR MALE PARTNERS:
    AN ANNOTATED BIBLIOGRAPHY

    SUMMARY: This bibliography examines 286 scholarly investigations: 221 empirical studies and 65 reviews and/or analyses, which demonstrate that women are as physically aggressive, or more aggressive, than men in their relationships with their spouses or male partners. "

    http://www.csulb.edu/~mfi...

    Ich finde schlimm, was vielen Frauen kulturell bedingt mancherorts widerfährt und der Form halbe möchte ich hiermit auch meine Empörung kund tun, aber es ist wichtig zu lernen, dass Gewalt nicht nur ein Geschlecht hat - weder aktiv noch passiv. Ich empfehle dringends, den Link mal zu studieren.

    8 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Ich halte es..."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    lesen sie doch zuerst einmal von was sie hier schreiben.
    Bei ihren Quellen geht es um Häusliche Gewalt, Ehestreitigkeiten, Studentenstreitigkeiten und Gewalt bei Dates.

    Das hat aber überhaupt nichts mit diesem Artikel zu tun und gilt übrigens auch nur für die westliche Welt. Wobei man aber auch betonen muss, das jede Kriminalstatistik genau das Gegenteil ihrer Studien belegt.

    • karoo
    • 15. Februar 2013 20:50 Uhr

    Der Valentinstag war der Gewalt gegen Frauen gewidmet. Sie können ja gerne einen generellen Tag gegen Gewalt ausrufen.

    www.who.int/violence_inju...

    "In allen Ländern sind junge Männer die Haupttäter und -opfer von Tötungsdelikten."

    P.S.: In Tabelle 3 dieser Studie geht es darum wie oft weibliche Opfer nach Gewalttaten niemandem etwas erzählen, zur Polizei gehen, Freunden oder Verwandten davon erzählen.

  5. (statt dem nach Agenturmeldungen erstellten Artikelchen hier) gibt es beim Guardian http://www.guardian.co.uk... und zwar aus u.a. den USA, DR Kongo, UK, Somalia, Ägypten, Äthiopien, Australien, Bangladesh, Afghanistan, Indien, Nepal, Mexiko, Philippinen, Israel, Hongkong, aus der ganzen Welt und, bezogen auf Deutschland, bei Tagesschau Hintergrund http://www.tagesschau.de/...

    Seit der Sexismus-Debatte und den redaktionellen Positionierungen á la Lisa Caspari bin ich auch nicht mehr überrascht über das prominente Ignorieren von One Billion Rising von ZO im Vorfeld noch über die unterbleibende Moderation der obigen Herren-Kommentare.

    Warum sollte Gewalt gegen Frauen denn auch mehr Beachtung geschenkt werden? Es sind in Deutschland ja nur rund 25% aller Frauen mit mindestens einer Erfahrung sexualisierter Gewalt und rund 40% mit anderen Gewalterfahrungen (s. Frauengesundheitsbericht), weltweit nur über 30% aller Frauen, die im Laufe ihres Lebens vergewaltigt werden (s. UN).

    Heizölpreise, Pferdefleisch im Fertigfraß und ein Surfer Ashram sind da doch sehr viel bedeutsamer.

    27 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Warum sollte Gewalt gegen Frauen denn auch mehr Beachtung geschenkt werden? Es sind in Deutschland ja nur rund 25% aller Frauen mit mindestens einer Erfahrung sexualisierter Gewalt und rund 40% mit anderen Gewalterfahrungen (s. Frauengesundheitsbericht), weltweit nur über 30% aller Frauen, die im Laufe ihres Lebens vergewaltigt werden (s. UN)."

    Das sollte schon , auf jedenfall, thematisiert werden. Ich denke, eine mögliche Erklärung für solche "Extrem-Reaktionen" könnte die zu diesem Anlass unpassende mediale Aufbereitung der deutschen Sexismusdebatte sein. Zumindest ich als Mann kann es etwas nachempfinden, was aber keine unpassenden Kommentare entschuldigen soll. Aufstehen gegen Gewalt an Menschen, Frauen, Männer, Junge, ALte sollte man auf jeden Fall.

    MfG
    FT

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, tst
  • Schlagworte Gewalt | Protest | Nancy Pelosi | Flash | Flashmob | Happening
Service