Mexiko:
Das schreckliche Ende der Band Kombo Kolombia
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Angehörige hatten die Musiker der Band Kombo Kolombia vermisst gemeldet, als der Kontakt abbrach. Die Polizei startete eine Suchaktion. | © Daniel Becerril/Reuters
Im Norden Mexikos, wo die Drogenkartelle das Sagen haben, ist Musik ein gefährliches Geschäft. Bars und Klubs im Bundesstaat Nuevo León sind in der Hand der organisierten Kriminalität. Wer auftreten will, bewegt sich automatisch in dieser Unterwelt. 17 Musiker der Band Komba Kolombia wurden Ende Januar entführt und hingerichtet – nur einer konnte fliehen. Die Band spielte auf einer Party 40 Kilometer nördlich ihrer Heimatstadt Monterrey. In der Region liefern sich die Kartelle einen Machtkampf, vielleicht waren die Musiker zwischen die Fronten geraten.
- Datum 04.02.2013 - 17:47 Uhr
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Wenn man heutzutage das Radio anschaltet wird man zweifelsfrei feststellen, dass es leider immer die falschen trifft
nicht "Komba" ... so viel Sorgfalt sollte dann doch sein
Was glauben sie woher die Waffen der Kartelle kommen.
US Waffenfirmen verdienen ordentlich mit und mittlerweile dürfte auch den letzten klar sein wie Mächtig die Waffenlobby ist.
Davon abgesehen ist ein Drogensüchtige Bevölkerung eine unpolitische Bevölkerung. Sowas sieht jeder Staat gern.
Das Ergebnis der restriktiven Drogenpolitik ist überall auf der Welt das gleiche.
Legalisierung ist keine gute, aber auf jeden Fall eine bessere und letztlich die einzig mögliche Lösung um das Elend zu bekämpfen.
Hohe Steuern für Kokain und kontrollierte Vergabe von Heroin.
Dann gibt es wenigsten keinen Anreiz mehr, um neue Kunden drauf zu bringen.
Und mit der Legalisierung von Cannabis hätte man endlich eine Entflechtung zu den harten Drogen und weniger Probleme mit Alkohol.
Das hört sich in den Ohren vieler vermutlich völlig unmoralisch an.
Aber Länder mit einer verfehlten Drogenpolitik ins Chaos zu stürzten ist moralisch auch nicht besonders lobenswert.
Wenn man bedenkt, das die westlichen Truppen in Afghanistan den Befehl haben, nicht gegen den Anbau von Opium vorzugehen, sieht man, wie aussichtslos die Lage ist.
Es ist natürlich generell fragwürdig bei Mord nach einem "Sinn" dahinter zu fragen, aber zumindest wenn Kartelle die "gegnerischen" Drogenkuriere und dergleichen töten, erkenne ich wenigstens sowas wie eine kalte Logik und einen Vorteil, den sie daraus beziehen.
Aber Musiker töten, hä? Was genau soll das?
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