Mexiko : Das schreckliche Ende der Band Kombo Kolombia

17 Musiker einer Band sind in Mexiko entführt und ermordet worden, die Leichen fand man in einem Brunnen. Der Fall in Bildern

Im Norden Mexikos, wo die Drogenkartelle das Sagen haben, ist Musik ein gefährliches Geschäft. Bars und Klubs im Bundesstaat Nuevo León sind in der Hand der organisierten Kriminalität. Wer auftreten will, bewegt sich automatisch in dieser Unterwelt. 17 Musiker der Band Komba Kolombia wurden Ende Januar entführt und hingerichtet – nur einer konnte fliehen. Die Band spielte auf einer Party 40 Kilometer nördlich ihrer Heimatstadt Monterrey. In der Region liefern sich die Kartelle einen Machtkampf, vielleicht waren die Musiker zwischen die Fronten geraten.

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Musiker sind mit Drogenkartellen verbandelt

Laut offiziellen Stellen waren die Musiker mit dem Kartell der Zetas verbandelt. Auf einigen ihrer Konzerte kam es schon vorher zu Zwischenfällen, wo Besucher während des Konzerts entführt und umgebracht wurden. Zudem traten sie vornehmlich in Lokalitäten auf, die den Zetas zuzuordnen waren und wo Drogen verkauft wurden. Umgebracht wurden die Mitglieder der Kombo Kolombiana nach offiziellen Angaben vom gegnerischen Golf-Kartell. Deshalb Musiker.

In Mexiko sind übrigens die sogenannten "Narcocorridos" im Aufschwung, in ihren Liedtexten verherrlichen sie die Drogenbosse. http://de.wikipedia.org/w...

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Das Problem ist das man nicht weiss wo man ansetzen soll, denn der Gewinn ist zu gross als das man was dagegen machen könnte.
Die enorme Gewinnsumme führt dazu das für jeden getöteten oder inhaftierten sofort 10 neue da stehen die rein wollen.

Meine Idee wäre ziemlich simpel, jeder bereits abhängige kriegt die Droge auf Krankenschein, wer noch nicht abhängig ist kriegt sie nicht, die Abhängigen müssen dann vor den Augen des Arztes das ganze einnehmen (um weiterverkauf zu verhindern) damit bricht dann der ganze Markt zusammen und es gibt keine neuen Abhängigen mehr, denn nur für den ersten Schuss lohnt sich der Aufwand des Lieferanten nicht.

USA hat doch schon längst eingegriffen...

Die USA greifen schon seit Jahrzehnten ein. Es sind jede Menge DEA-Agenten in ganz Süd- und Mittelamerika "stationiert", nur Bolivien hat alle rausgeschmißen. Das Problem ist eher, das die CIA auch noch ein Wörtchen mitreden möchte, da einige Top-Narcos auf deren Gehaltsliste stehen.
Außerdem ist die Nachfrage nach dem weißen Gold in den USA einfach zu gigantisch, es werden sich immer genug Leute finden die sich an diesem, nicht zu sättigenden Markt eine goldene Nase verdienen wollen.
Die einzige Lösung die Gewalt zu stoppen ist es, Drogen zu legalisieren, da sehe ich aber schwarz...