Dazu wäre eigentlich etwas mehr Information sehr nützlich.
Wenn ich mich recht erinnere, wurde Shell in 4 von 5 Fällen von dem Vorwurf FREIGESPROCHEN, seine Raff. und Leitungen NICHT GENÜGEND gegen SABOTAGE geschützt zu haben.
Ist das korrekt? Quelle war der DLF.
Schwieriges Umfeld dort. Mit dem Betreiben einer illegalen Raffinerie, wozu auch das illegale Zapfen von Rohöl gehört, lässt sich das Zehnfache dessen verdienen, was Landesdurchschnitt ist. Hier müssen auch die Afrikaner selbst was tun.
die Einschränkung ist berechtigt, dennoch wurde Shell Ende Januar in einem Fall zu einer Schadenersatzzahlung verurteilt. Nach Auffassung des Gerichts hat Shell Nigeria die Pipelines im Nigerdelta nicht ausreichend vor Sabotage geschützt. In drei anderen Punkten wurde die Klage abgewiesen. Auch der UN-Bericht, auf den verwiesen wird, macht die Ölbranche für die Umweltschäden verantwortlich.
die Einschränkung ist berechtigt, dennoch wurde Shell Ende Januar in einem Fall zu einer Schadenersatzzahlung verurteilt. Nach Auffassung des Gerichts hat Shell Nigeria die Pipelines im Nigerdelta nicht ausreichend vor Sabotage geschützt. In drei anderen Punkten wurde die Klage abgewiesen. Auch der UN-Bericht, auf den verwiesen wird, macht die Ölbranche für die Umweltschäden verantwortlich.
die Einschränkung ist berechtigt, dennoch wurde Shell Ende Januar in einem Fall zu einer Schadenersatzzahlung verurteilt. Nach Auffassung des Gerichts hat Shell Nigeria die Pipelines im Nigerdelta nicht ausreichend vor Sabotage geschützt. In drei anderen Punkten wurde die Klage abgewiesen. Auch der UN-Bericht, auf den verwiesen wird, macht die Ölbranche für die Umweltschäden verantwortlich.
die Situation ist für die Bauern und Fischer tragisch.
Noch tragischer ist, dass sich Nigerianer selbst an der Umweltschädigung beteiligen, einmal mit dem Betreiben illeg. Raff. und andererseits über die staatliche Beteiligung an Shell Nigeria.
Ich würde wissen wollen, inwieweit Shell selbst das Treiben ihrer Tochterfirma unterstützt o. ggfs. kritisiert...
die Situation ist für die Bauern und Fischer tragisch.
Noch tragischer ist, dass sich Nigerianer selbst an der Umweltschädigung beteiligen, einmal mit dem Betreiben illeg. Raff. und andererseits über die staatliche Beteiligung an Shell Nigeria.
Ich würde wissen wollen, inwieweit Shell selbst das Treiben ihrer Tochterfirma unterstützt o. ggfs. kritisiert...
die Situation ist für die Bauern und Fischer tragisch.
Noch tragischer ist, dass sich Nigerianer selbst an der Umweltschädigung beteiligen, einmal mit dem Betreiben illeg. Raff. und andererseits über die staatliche Beteiligung an Shell Nigeria.
Ich würde wissen wollen, inwieweit Shell selbst das Treiben ihrer Tochterfirma unterstützt o. ggfs. kritisiert...
Natürlich kann man den Nigerianern vorwerfen, dass sie an dem Umweltdesaster beteiligt sind. Doch welche Möglichkeiten haben sie denn sonst?
Es ist für die Konzerne einfach billiger die Politiker zu korrumpieren, als regelmäßig Steuern zu zahlen und Umweltstandards einzuhalten.
Wenn die Bevölkerung an der Ausbeutung ihrer Energieressourcen beteiligt würden, wären sie darauf nicht angewiesen.
Die somalischen Piraten waren zuvor Fischer, bis die großen Fischtrawler kam und sie von ihren Fängen einfach nicht mehr leben konnten. Wobei die Piraterie den positiven Nebeneffekt hat, dass sich die Fischbestände vor den Küsten Somalias wieder erholen.
Nein, ich befürworte weder den Öldiebstahl noch die Piraterie, doch ich kann die Beweggründe nachvollziehen.
Man kann die Leute welche illegalen Raffinerien betreiben schon kritisieren, aber was würdest du an deren Stelle machen?
Die Erdöl wird zu Spotpreisen ausser Landes geschifft, bei der Bevölkerung kommt kein Cent davon an, Fische und Boden sind vom Öl eh verseucht um sich was gutes anzubauen. Also die Pipelines die durch die Siedlung führen anzapfen, das Rohöl selbst raffinieren und verkaufen, so dass für die Kinder wenigstens ein bisschen Essen auf den Tisch kommt. Das ist ein Teufelskreis, den nur die korrupten Unternehmer und Regierungen unterbinden können.
Natürlich kann man den Nigerianern vorwerfen, dass sie an dem Umweltdesaster beteiligt sind. Doch welche Möglichkeiten haben sie denn sonst?
Es ist für die Konzerne einfach billiger die Politiker zu korrumpieren, als regelmäßig Steuern zu zahlen und Umweltstandards einzuhalten.
Wenn die Bevölkerung an der Ausbeutung ihrer Energieressourcen beteiligt würden, wären sie darauf nicht angewiesen.
Die somalischen Piraten waren zuvor Fischer, bis die großen Fischtrawler kam und sie von ihren Fängen einfach nicht mehr leben konnten. Wobei die Piraterie den positiven Nebeneffekt hat, dass sich die Fischbestände vor den Küsten Somalias wieder erholen.
Nein, ich befürworte weder den Öldiebstahl noch die Piraterie, doch ich kann die Beweggründe nachvollziehen.
Man kann die Leute welche illegalen Raffinerien betreiben schon kritisieren, aber was würdest du an deren Stelle machen?
Die Erdöl wird zu Spotpreisen ausser Landes geschifft, bei der Bevölkerung kommt kein Cent davon an, Fische und Boden sind vom Öl eh verseucht um sich was gutes anzubauen. Also die Pipelines die durch die Siedlung führen anzapfen, das Rohöl selbst raffinieren und verkaufen, so dass für die Kinder wenigstens ein bisschen Essen auf den Tisch kommt. Das ist ein Teufelskreis, den nur die korrupten Unternehmer und Regierungen unterbinden können.
Natürlich kann man den Nigerianern vorwerfen, dass sie an dem Umweltdesaster beteiligt sind. Doch welche Möglichkeiten haben sie denn sonst?
Es ist für die Konzerne einfach billiger die Politiker zu korrumpieren, als regelmäßig Steuern zu zahlen und Umweltstandards einzuhalten.
Wenn die Bevölkerung an der Ausbeutung ihrer Energieressourcen beteiligt würden, wären sie darauf nicht angewiesen.
Die somalischen Piraten waren zuvor Fischer, bis die großen Fischtrawler kam und sie von ihren Fängen einfach nicht mehr leben konnten. Wobei die Piraterie den positiven Nebeneffekt hat, dass sich die Fischbestände vor den Küsten Somalias wieder erholen.
Nein, ich befürworte weder den Öldiebstahl noch die Piraterie, doch ich kann die Beweggründe nachvollziehen.
man sprach von 40 000 US$ pro Jahr -als sozusagen "Manschaftsdienstgrad". (vor Jahren in einer Analyse einer Versicherungsgesellschaft im Handelsblatt)
Wissen Sie, was das heisst? Dort heisst? Selbst wenns Fische gäbe, da fasst keiner ein Netz mehr an.
Die Gier halt. Gesetzlosigkeit.
Ansonsten sollte man bedenken, dass Somalia seit Jahrzehnten ein völlig zerfallener Staat ist, das "Fischproblem" allenfalls einen Teilaspekt darstellt und nicht ursächlich für die Zustände im GANZEN Land ist.
man sprach von 40 000 US$ pro Jahr -als sozusagen "Manschaftsdienstgrad". (vor Jahren in einer Analyse einer Versicherungsgesellschaft im Handelsblatt)
Wissen Sie, was das heisst? Dort heisst? Selbst wenns Fische gäbe, da fasst keiner ein Netz mehr an.
Die Gier halt. Gesetzlosigkeit.
Ansonsten sollte man bedenken, dass Somalia seit Jahrzehnten ein völlig zerfallener Staat ist, das "Fischproblem" allenfalls einen Teilaspekt darstellt und nicht ursächlich für die Zustände im GANZEN Land ist.
Man kann die Leute welche illegalen Raffinerien betreiben schon kritisieren, aber was würdest du an deren Stelle machen?
Die Erdöl wird zu Spotpreisen ausser Landes geschifft, bei der Bevölkerung kommt kein Cent davon an, Fische und Boden sind vom Öl eh verseucht um sich was gutes anzubauen. Also die Pipelines die durch die Siedlung führen anzapfen, das Rohöl selbst raffinieren und verkaufen, so dass für die Kinder wenigstens ein bisschen Essen auf den Tisch kommt. Das ist ein Teufelskreis, den nur die korrupten Unternehmer und Regierungen unterbinden können.
Ich würde jedenfalls NICHT ein (weiteres) Landstück durch Anbohren einer Ölleitung einfach versauen. (die Bilder aus dem Link von Kommentar #2)
Eher würde ich auf diesem Landstück Bananen, Mais, Bohnen etc. anbauen und mir ein Schwein halten, könnte zweimal, vielleicht dreimal im Jahr ernten. Hätte dann halt nur paar Dollar pro Tag.
Wenn ich gierig würde, würde ich vielleicht Ölfässer durch den Schlamm schleppen. Oder wenn mich die Schulden erdrücken, wer weiss. Oder wenn ich neidisch auf's Mopped von Ali wäre, oder mich Kiara ohne Mopped nicht anguckt, und ich sie unbedingt ins Bett bekommen will... könnte passieren.
aus dem Link in Komm. #2 gelesen: tatsächlich, für 50-60 $ pro Tag haben die die Landschaft verpestet, also höher als meine Schätzung.
Wenn es, wie Sie meinen, darum ginge, den Kindern lediglich Essen auf den Tisch zu bringen, wäre das Land, mit Bohnen und Mais bestellt, besser genutzt.
Und ja, korrupte Politiker, Behörden und Unternehmer sind ein Problem. (deswegen können gerade DIESE den *Teufelskreis* NICHT unterbinden*) Dennoch sollten Sie die Gier (und Dummheit) auch *einfacher* Menschen nicht unterschätzen. Auch nicht in Afrika.
Reden Sie mal mit Entwicklungshelfern oder lesen Sie deren Blogs.... Die verzweifeln manchmal auch an ihrer *Klientel*, weil sie schamlos belogen werden usw. und nicht nur Widerstände in ausländischen Unternehmen bzw. korrupten Behörden vorfinden...
Ich würde jedenfalls NICHT ein (weiteres) Landstück durch Anbohren einer Ölleitung einfach versauen. (die Bilder aus dem Link von Kommentar #2)
Eher würde ich auf diesem Landstück Bananen, Mais, Bohnen etc. anbauen und mir ein Schwein halten, könnte zweimal, vielleicht dreimal im Jahr ernten. Hätte dann halt nur paar Dollar pro Tag.
Wenn ich gierig würde, würde ich vielleicht Ölfässer durch den Schlamm schleppen. Oder wenn mich die Schulden erdrücken, wer weiss. Oder wenn ich neidisch auf's Mopped von Ali wäre, oder mich Kiara ohne Mopped nicht anguckt, und ich sie unbedingt ins Bett bekommen will... könnte passieren.
aus dem Link in Komm. #2 gelesen: tatsächlich, für 50-60 $ pro Tag haben die die Landschaft verpestet, also höher als meine Schätzung.
Wenn es, wie Sie meinen, darum ginge, den Kindern lediglich Essen auf den Tisch zu bringen, wäre das Land, mit Bohnen und Mais bestellt, besser genutzt.
Und ja, korrupte Politiker, Behörden und Unternehmer sind ein Problem. (deswegen können gerade DIESE den *Teufelskreis* NICHT unterbinden*) Dennoch sollten Sie die Gier (und Dummheit) auch *einfacher* Menschen nicht unterschätzen. Auch nicht in Afrika.
Reden Sie mal mit Entwicklungshelfern oder lesen Sie deren Blogs.... Die verzweifeln manchmal auch an ihrer *Klientel*, weil sie schamlos belogen werden usw. und nicht nur Widerstände in ausländischen Unternehmen bzw. korrupten Behörden vorfinden...
Ich würde jedenfalls NICHT ein (weiteres) Landstück durch Anbohren einer Ölleitung einfach versauen. (die Bilder aus dem Link von Kommentar #2)
Eher würde ich auf diesem Landstück Bananen, Mais, Bohnen etc. anbauen und mir ein Schwein halten, könnte zweimal, vielleicht dreimal im Jahr ernten. Hätte dann halt nur paar Dollar pro Tag.
Wenn ich gierig würde, würde ich vielleicht Ölfässer durch den Schlamm schleppen. Oder wenn mich die Schulden erdrücken, wer weiss. Oder wenn ich neidisch auf's Mopped von Ali wäre, oder mich Kiara ohne Mopped nicht anguckt, und ich sie unbedingt ins Bett bekommen will... könnte passieren.
man sprach von 40 000 US$ pro Jahr -als sozusagen "Manschaftsdienstgrad". (vor Jahren in einer Analyse einer Versicherungsgesellschaft im Handelsblatt)
Wissen Sie, was das heisst? Dort heisst? Selbst wenns Fische gäbe, da fasst keiner ein Netz mehr an.
Die Gier halt. Gesetzlosigkeit.
Ansonsten sollte man bedenken, dass Somalia seit Jahrzehnten ein völlig zerfallener Staat ist, das "Fischproblem" allenfalls einen Teilaspekt darstellt und nicht ursächlich für die Zustände im GANZEN Land ist.
Dazu wäre eigentlich etwas mehr Information sehr nützlich.
Wenn ich mich recht erinnere, wurde Shell in 4 von 5 Fällen von dem Vorwurf FREIGESPROCHEN, seine Raff. und Leitungen NICHT GENÜGEND gegen SABOTAGE geschützt zu haben.
Ist das korrekt? Quelle war der DLF.
Schwieriges Umfeld dort. Mit dem Betreiben einer illegalen Raffinerie, wozu auch das illegale Zapfen von Rohöl gehört, lässt sich das Zehnfache dessen verdienen, was Landesdurchschnitt ist. Hier müssen auch die Afrikaner selbst was tun.
Ein User wies bereits darauf hin:
http://www.zeit.de/wissen...
Lieber Bill Mollison,
die Einschränkung ist berechtigt, dennoch wurde Shell Ende Januar in einem Fall zu einer Schadenersatzzahlung verurteilt. Nach Auffassung des Gerichts hat Shell Nigeria die Pipelines im Nigerdelta nicht ausreichend vor Sabotage geschützt. In drei anderen Punkten wurde die Klage abgewiesen. Auch der UN-Bericht, auf den verwiesen wird, macht die Ölbranche für die Umweltschäden verantwortlich.
http://www.tagesspiegel.d...
http://www.sueddeutsche.d...
Beste Grüße
CW
Ein User wies bereits darauf hin:
http://www.zeit.de/wissen...
Lieber Bill Mollison,
die Einschränkung ist berechtigt, dennoch wurde Shell Ende Januar in einem Fall zu einer Schadenersatzzahlung verurteilt. Nach Auffassung des Gerichts hat Shell Nigeria die Pipelines im Nigerdelta nicht ausreichend vor Sabotage geschützt. In drei anderen Punkten wurde die Klage abgewiesen. Auch der UN-Bericht, auf den verwiesen wird, macht die Ölbranche für die Umweltschäden verantwortlich.
http://www.tagesspiegel.d...
http://www.sueddeutsche.d...
Beste Grüße
CW
Ein User wies bereits darauf hin:
http://www.zeit.de/wissen...
Lieber Bill Mollison,
die Einschränkung ist berechtigt, dennoch wurde Shell Ende Januar in einem Fall zu einer Schadenersatzzahlung verurteilt. Nach Auffassung des Gerichts hat Shell Nigeria die Pipelines im Nigerdelta nicht ausreichend vor Sabotage geschützt. In drei anderen Punkten wurde die Klage abgewiesen. Auch der UN-Bericht, auf den verwiesen wird, macht die Ölbranche für die Umweltschäden verantwortlich.
http://www.tagesspiegel.d...
http://www.sueddeutsche.d...
Beste Grüße
CW
die Situation ist für die Bauern und Fischer tragisch.
Noch tragischer ist, dass sich Nigerianer selbst an der Umweltschädigung beteiligen, einmal mit dem Betreiben illeg. Raff. und andererseits über die staatliche Beteiligung an Shell Nigeria.
Ich würde wissen wollen, inwieweit Shell selbst das Treiben ihrer Tochterfirma unterstützt o. ggfs. kritisiert...
die Situation ist für die Bauern und Fischer tragisch.
Noch tragischer ist, dass sich Nigerianer selbst an der Umweltschädigung beteiligen, einmal mit dem Betreiben illeg. Raff. und andererseits über die staatliche Beteiligung an Shell Nigeria.
Ich würde wissen wollen, inwieweit Shell selbst das Treiben ihrer Tochterfirma unterstützt o. ggfs. kritisiert...
die Situation ist für die Bauern und Fischer tragisch.
Noch tragischer ist, dass sich Nigerianer selbst an der Umweltschädigung beteiligen, einmal mit dem Betreiben illeg. Raff. und andererseits über die staatliche Beteiligung an Shell Nigeria.
Ich würde wissen wollen, inwieweit Shell selbst das Treiben ihrer Tochterfirma unterstützt o. ggfs. kritisiert...
Natürlich kann man den Nigerianern vorwerfen, dass sie an dem Umweltdesaster beteiligt sind. Doch welche Möglichkeiten haben sie denn sonst?
Es ist für die Konzerne einfach billiger die Politiker zu korrumpieren, als regelmäßig Steuern zu zahlen und Umweltstandards einzuhalten.
Wenn die Bevölkerung an der Ausbeutung ihrer Energieressourcen beteiligt würden, wären sie darauf nicht angewiesen.
Die somalischen Piraten waren zuvor Fischer, bis die großen Fischtrawler kam und sie von ihren Fängen einfach nicht mehr leben konnten. Wobei die Piraterie den positiven Nebeneffekt hat, dass sich die Fischbestände vor den Küsten Somalias wieder erholen.
Nein, ich befürworte weder den Öldiebstahl noch die Piraterie, doch ich kann die Beweggründe nachvollziehen.
Man kann die Leute welche illegalen Raffinerien betreiben schon kritisieren, aber was würdest du an deren Stelle machen?
Die Erdöl wird zu Spotpreisen ausser Landes geschifft, bei der Bevölkerung kommt kein Cent davon an, Fische und Boden sind vom Öl eh verseucht um sich was gutes anzubauen. Also die Pipelines die durch die Siedlung führen anzapfen, das Rohöl selbst raffinieren und verkaufen, so dass für die Kinder wenigstens ein bisschen Essen auf den Tisch kommt. Das ist ein Teufelskreis, den nur die korrupten Unternehmer und Regierungen unterbinden können.
Natürlich kann man den Nigerianern vorwerfen, dass sie an dem Umweltdesaster beteiligt sind. Doch welche Möglichkeiten haben sie denn sonst?
Es ist für die Konzerne einfach billiger die Politiker zu korrumpieren, als regelmäßig Steuern zu zahlen und Umweltstandards einzuhalten.
Wenn die Bevölkerung an der Ausbeutung ihrer Energieressourcen beteiligt würden, wären sie darauf nicht angewiesen.
Die somalischen Piraten waren zuvor Fischer, bis die großen Fischtrawler kam und sie von ihren Fängen einfach nicht mehr leben konnten. Wobei die Piraterie den positiven Nebeneffekt hat, dass sich die Fischbestände vor den Küsten Somalias wieder erholen.
Nein, ich befürworte weder den Öldiebstahl noch die Piraterie, doch ich kann die Beweggründe nachvollziehen.
Man kann die Leute welche illegalen Raffinerien betreiben schon kritisieren, aber was würdest du an deren Stelle machen?
Die Erdöl wird zu Spotpreisen ausser Landes geschifft, bei der Bevölkerung kommt kein Cent davon an, Fische und Boden sind vom Öl eh verseucht um sich was gutes anzubauen. Also die Pipelines die durch die Siedlung führen anzapfen, das Rohöl selbst raffinieren und verkaufen, so dass für die Kinder wenigstens ein bisschen Essen auf den Tisch kommt. Das ist ein Teufelskreis, den nur die korrupten Unternehmer und Regierungen unterbinden können.
Natürlich kann man den Nigerianern vorwerfen, dass sie an dem Umweltdesaster beteiligt sind. Doch welche Möglichkeiten haben sie denn sonst?
Es ist für die Konzerne einfach billiger die Politiker zu korrumpieren, als regelmäßig Steuern zu zahlen und Umweltstandards einzuhalten.
Wenn die Bevölkerung an der Ausbeutung ihrer Energieressourcen beteiligt würden, wären sie darauf nicht angewiesen.
Die somalischen Piraten waren zuvor Fischer, bis die großen Fischtrawler kam und sie von ihren Fängen einfach nicht mehr leben konnten. Wobei die Piraterie den positiven Nebeneffekt hat, dass sich die Fischbestände vor den Küsten Somalias wieder erholen.
Nein, ich befürworte weder den Öldiebstahl noch die Piraterie, doch ich kann die Beweggründe nachvollziehen.
man sprach von 40 000 US$ pro Jahr -als sozusagen "Manschaftsdienstgrad". (vor Jahren in einer Analyse einer Versicherungsgesellschaft im Handelsblatt)
Wissen Sie, was das heisst? Dort heisst? Selbst wenns Fische gäbe, da fasst keiner ein Netz mehr an.
Die Gier halt. Gesetzlosigkeit.
Ansonsten sollte man bedenken, dass Somalia seit Jahrzehnten ein völlig zerfallener Staat ist, das "Fischproblem" allenfalls einen Teilaspekt darstellt und nicht ursächlich für die Zustände im GANZEN Land ist.
man sprach von 40 000 US$ pro Jahr -als sozusagen "Manschaftsdienstgrad". (vor Jahren in einer Analyse einer Versicherungsgesellschaft im Handelsblatt)
Wissen Sie, was das heisst? Dort heisst? Selbst wenns Fische gäbe, da fasst keiner ein Netz mehr an.
Die Gier halt. Gesetzlosigkeit.
Ansonsten sollte man bedenken, dass Somalia seit Jahrzehnten ein völlig zerfallener Staat ist, das "Fischproblem" allenfalls einen Teilaspekt darstellt und nicht ursächlich für die Zustände im GANZEN Land ist.
Man kann die Leute welche illegalen Raffinerien betreiben schon kritisieren, aber was würdest du an deren Stelle machen?
Die Erdöl wird zu Spotpreisen ausser Landes geschifft, bei der Bevölkerung kommt kein Cent davon an, Fische und Boden sind vom Öl eh verseucht um sich was gutes anzubauen. Also die Pipelines die durch die Siedlung führen anzapfen, das Rohöl selbst raffinieren und verkaufen, so dass für die Kinder wenigstens ein bisschen Essen auf den Tisch kommt. Das ist ein Teufelskreis, den nur die korrupten Unternehmer und Regierungen unterbinden können.
Ich würde jedenfalls NICHT ein (weiteres) Landstück durch Anbohren einer Ölleitung einfach versauen. (die Bilder aus dem Link von Kommentar #2)
Eher würde ich auf diesem Landstück Bananen, Mais, Bohnen etc. anbauen und mir ein Schwein halten, könnte zweimal, vielleicht dreimal im Jahr ernten. Hätte dann halt nur paar Dollar pro Tag.
Wenn ich gierig würde, würde ich vielleicht Ölfässer durch den Schlamm schleppen. Oder wenn mich die Schulden erdrücken, wer weiss. Oder wenn ich neidisch auf's Mopped von Ali wäre, oder mich Kiara ohne Mopped nicht anguckt, und ich sie unbedingt ins Bett bekommen will... könnte passieren.
Glaub ich aber eher nicht.
aus dem Link in Komm. #2 gelesen: tatsächlich, für 50-60 $ pro Tag haben die die Landschaft verpestet, also höher als meine Schätzung.
Wenn es, wie Sie meinen, darum ginge, den Kindern lediglich Essen auf den Tisch zu bringen, wäre das Land, mit Bohnen und Mais bestellt, besser genutzt.
Und ja, korrupte Politiker, Behörden und Unternehmer sind ein Problem. (deswegen können gerade DIESE den *Teufelskreis* NICHT unterbinden*) Dennoch sollten Sie die Gier (und Dummheit) auch *einfacher* Menschen nicht unterschätzen. Auch nicht in Afrika.
Reden Sie mal mit Entwicklungshelfern oder lesen Sie deren Blogs.... Die verzweifeln manchmal auch an ihrer *Klientel*, weil sie schamlos belogen werden usw. und nicht nur Widerstände in ausländischen Unternehmen bzw. korrupten Behörden vorfinden...
Ich würde jedenfalls NICHT ein (weiteres) Landstück durch Anbohren einer Ölleitung einfach versauen. (die Bilder aus dem Link von Kommentar #2)
Eher würde ich auf diesem Landstück Bananen, Mais, Bohnen etc. anbauen und mir ein Schwein halten, könnte zweimal, vielleicht dreimal im Jahr ernten. Hätte dann halt nur paar Dollar pro Tag.
Wenn ich gierig würde, würde ich vielleicht Ölfässer durch den Schlamm schleppen. Oder wenn mich die Schulden erdrücken, wer weiss. Oder wenn ich neidisch auf's Mopped von Ali wäre, oder mich Kiara ohne Mopped nicht anguckt, und ich sie unbedingt ins Bett bekommen will... könnte passieren.
Glaub ich aber eher nicht.
aus dem Link in Komm. #2 gelesen: tatsächlich, für 50-60 $ pro Tag haben die die Landschaft verpestet, also höher als meine Schätzung.
Wenn es, wie Sie meinen, darum ginge, den Kindern lediglich Essen auf den Tisch zu bringen, wäre das Land, mit Bohnen und Mais bestellt, besser genutzt.
Und ja, korrupte Politiker, Behörden und Unternehmer sind ein Problem. (deswegen können gerade DIESE den *Teufelskreis* NICHT unterbinden*) Dennoch sollten Sie die Gier (und Dummheit) auch *einfacher* Menschen nicht unterschätzen. Auch nicht in Afrika.
Reden Sie mal mit Entwicklungshelfern oder lesen Sie deren Blogs.... Die verzweifeln manchmal auch an ihrer *Klientel*, weil sie schamlos belogen werden usw. und nicht nur Widerstände in ausländischen Unternehmen bzw. korrupten Behörden vorfinden...
Ich würde jedenfalls NICHT ein (weiteres) Landstück durch Anbohren einer Ölleitung einfach versauen. (die Bilder aus dem Link von Kommentar #2)
Eher würde ich auf diesem Landstück Bananen, Mais, Bohnen etc. anbauen und mir ein Schwein halten, könnte zweimal, vielleicht dreimal im Jahr ernten. Hätte dann halt nur paar Dollar pro Tag.
Wenn ich gierig würde, würde ich vielleicht Ölfässer durch den Schlamm schleppen. Oder wenn mich die Schulden erdrücken, wer weiss. Oder wenn ich neidisch auf's Mopped von Ali wäre, oder mich Kiara ohne Mopped nicht anguckt, und ich sie unbedingt ins Bett bekommen will... könnte passieren.
Glaub ich aber eher nicht.
man sprach von 40 000 US$ pro Jahr -als sozusagen "Manschaftsdienstgrad". (vor Jahren in einer Analyse einer Versicherungsgesellschaft im Handelsblatt)
Wissen Sie, was das heisst? Dort heisst? Selbst wenns Fische gäbe, da fasst keiner ein Netz mehr an.
Die Gier halt. Gesetzlosigkeit.
Ansonsten sollte man bedenken, dass Somalia seit Jahrzehnten ein völlig zerfallener Staat ist, das "Fischproblem" allenfalls einen Teilaspekt darstellt und nicht ursächlich für die Zustände im GANZEN Land ist.
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