Sterben : Bilder vom Ende des Lebens

Knut Wolfgang Maron begleitete seine Mutter in ihren letzten Lebensjahren. Seine Bilder zeigen Gebrechlichkeit und Sterben – aber auch einen Rückblick auf ein Leben.

Der Fotograf Knut Wolfgang Maron begleitete seine Mutter in ihren letzten Lebensjahren. Seiner Bilder zeigen ihre Gebrechlichkeit, den nahenden Tod – aber auch den Rückblick auf ein Leben. Allerdings nicht in spektakulären Szenen; der Sohn nimmt vielmehr an ihrem Alltag teil und fotografiert nach ihrem Tod die Ordnung der Dinge im Haus. Die Fotografien sind im Museum Schwerin noch bis 16. Mai in der Ausstellung Ein Leben zu sehen. Außerdem ist ein Buch zur Serie im Kerber-Verlag erschienen.
 

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Kommentare

17 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Distanz und Nähe

Ich finde es sehr mutig, einen nahen Angehörigen so in die eigene Arbeit einzubeziehen. Dank an die Zeit-Redaktion wenn sie Fotografie präsentiert und somit mehr Aufmerksamkeit dem Medium Bild zukommen lässt.

Vorausgesetzt, die Bildauswahl ist repräsentativ für die ganze Arbeit, dann
berührt mich der distanzierte Blick auf die eigene Mutter und die Dinge ihres Lebensumfeldes. Man fragt sich, was zu dieser Fremdheit geführt hat, so die Dinge wie beziehungslose Fundsachen und der verwandte Mensch wie ein unnahbares Wesen erscheinen. Spiegelt sich hier in den Bildern die Mutter im Sohn oder der Sohn in der Mutter?