Nordirland : Waffen zu Wandbildern

Jahrzehntelang schilderten in Nordirland Tausende Malereien und Graffiti auf Hauswänden den Bürgerkrieg. Heute werden dort immer häufiger zivile Helden verewigt.

Der Nordirland-Konflikt wird nicht mehr mit Waffen ausgetragen, doch die Gewalt hat die Einwohner geprägt. Diesen Eindruck vermittelt Reuters-Fotograf Cathal McNaughton, wenn er über seine Landsleute spricht: "Die Menschen in dieser kleinen Ecke Europas zucken beim Anblick einer blutrünstigen Darstellung eines Skeletts, das über Leichen kriecht, kaum mit der Wimper." McNaughton beobachtete aber auch, dass seit der Waffenruhe 1998 neben politischer Agitation zunehmend zivile Straßenkunst entsteht.

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Kommentare

5 Kommentare Kommentieren

Überschrift

"Bitte wie soll das gehen, diese sinnleere Überschrift umzusetzen?"
Es trifft schon zu, aber nur teilweise, da die Wandbilder eher die Geschenisse abbilden, damit man sich nicht vergisst. Die Bilder ersetzen die Waffen also nicht, sondern mahnen eher. Meiner Meinung nach wäre eine bessere Überschrift "Von Waffen zu Sport", denn in Nordirlang gibt es ganz viele kleinere Sportvereine, man versucht gerade die Teenager "von der Straße zu holen" indem man sie in einen Sportverein schickt, nehen den Sportvereinen gibt es auch sehr viele Community Center, die auch Jugendfreizeitgruppen haben.