Hinduismus

Die verbannten Witwen von Indien

Diese Frau öffnet die Türen des Asharams in der Stadt Vrindavan im nördindischen Bundesstaat Uttar Pradesh.

Diese Frau öffnet die Türen des Asharams in der Stadt Vrindavan im nördindischen Bundesstaat Uttar Pradesh.  |  © Adnan Abidi/Reuters

In den unterentwickelten Regionen Indiens glauben die Menschen, dass die Ehefrau ihr Leben verliert, wenn ihr Mann stirbt. Sie darf keinen weltlichen Genüssen mehr frönen, keine bunte Kleidung tragen, wird allenfalls geduldet. Widersetzt sie sich, wird sie verbannt. Die Hilfsorganisation Sulabh International kämpft gegen die Diskriminierung. Sie hat im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh Ashrams errichtet, in denen die Frauen Zuflucht finden. Manche von ihren lernen hier einen Beruf. Der Fotograf Adnan Abidi hat einen Ashram in Vrindavan besucht.