GentrifizierungKampfzone Stadt
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Das Neue gilt als künstlich und unsozial

Ihren Vorstellungen vom Erhalt sozialer Milieus liegt nur allzu oft ein schlichter Gedanke zugrunde: nämlich die Vorstellung, dass sich soziale Strukturen quasi naturwüchsig entwickeln und sie deshalb per se schützenswert seien. Die Nachbarschaft wird zum letzten Bollwerk gegen eine als zerstörerisch erlebte Moderne stilisiert. Nur das Bestehende ist authentisch und daher erhaltenswert. Das Neue erscheint künstlich, fremd und unsozial.  

Doch ironischerweise ist das "Authentische" oft gerade mal eine Generation alt – was wiederum zeigt, dass urbane Räume höchst dynamische Gebilde sind, die auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren. Die Stadt erfindet sich permanent neu. Damit bewegen sich die Gegner der Gentrifizierung nolens volens im ideologischen Umfeld einer konservativen Kulturkritik, die das Bestehende verteidigt und dem Fortschritt grundsätzlich misstraut – etwa in der vehementen Ablehnung von Hochhäusern, dem architektonischen Symbol für die Moderne.

Investoren werden zu kreativen Zerstörern

Konservative Investoren und Stadtplaner gerieren sich wiederum als Protagonisten einer dynamischen Modernisierung, die in anderen Zusammenhängen eher dem linken Selbstverständnis entsprochen hat. Sie übernehmen den Akt der "kreativen Zerstörung" und werden zu Agenten eines Fortschritts.

Allerdings ruinieren sie unter anderem das, was ein Viertel zuvor attraktiv gemacht hat. Denn erst durch seine heterogene Sozialstruktur und seine kreativen Bewohner rückte es ins Blickfeld der Investoren. Durch die Sanierungen und Umgestaltungen werden diejenigen verdrängt, die ein Viertel zuvor soziokulturell "aufgewertet" haben. Haben sie ihre unfreiwillige Lotsenaufgabe erfüllt, müssen sie in andere Bezirke umziehen, auch wenn sie vielleicht wegen ihrer alten Mietverträge noch ein paar Jahre in ihrem sich etablierenden Kiez ausharren.

Die Stadtplaner vernichten meist genau das Milieu, das Soziologen wie Richard Florida überhaupt erst zur Voraussetzung für die Etablierung der neuen Kreativwirtschaft, der Branche mit den höchsten Wachstumszahlen, erklärt haben. Und dieses Milieu kann nicht an die Peripherie gedrängt werden, es ist auf eine innerstädtische Infrastruktur und auf kommunikativen Austausch angewiesen. 

Aufgewertete Stadtteile werden langweilig

Zugleich sind Stadtplaner nun mit Problemen konfrontiert, die es zuvor in Deutschland in diesem Ausmaß nicht gab: Die Segregation der Bevölkerung nach sozialem Status und Stadtteil. Dadurch wird nicht nur die Situation in bereits bestehenden Problemvierteln verschärft; auch die Bewohner der wohlhabenden Gegenden schotten sich zunehmend ab – sie leben dann in "aufgewerteten" Straßenzügen, die an Langeweile kaum zu überbieten sind. Es gibt unzählige Beispiele totsanierter Viertel – eine Entwicklung, die dem konservativen "Laptop und Lederhosen"-Ideal, der harmonischen Verbindung vom Tradition und Moderne, eigentlich komplett entgegensteht und nicht mal von Investoren und Sanierern wirklich gewollt sein kann.

Was derzeit fehlt, sind architektonisch interessante städtebauliche Projekte, die von der Mehrheit der Bevölkerung befürwortet werden und deren Kosten im richtigen Verhältnis zum Nutzen durch Viele stehen. Wenn "Modernisierung" fast nur noch in Gestalt von Luxusbauten daherkommt oder zumindest in dieser Weise wahrgenommen wird, werden sich weiterhin viele Menschen reflexhaft gegen jedes Bauvorhaben wehren. Die Begriffe "städtebauliche Veränderung" und "Gentrifizierung" werden von der Bevölkerung zunehmend als Synonym erlebt. Dabei könnten neue Bauvorhaben auch ganz andere Ziele verfolgen als eine Gentrifizierung. Dafür fehlen aber im Moment die überzeugenden Beispiele.

 
Leser-Kommentare
    • anbeck
    • 04.04.2013 um 15:15 Uhr

    Geschickt verdreht die Autorin die Erzählung, die der Begriff des "Authentischen" hier vermitteln soll. Dabei übersieht sie (oder verdreht es absichtlich), dass dieses "authentisch" nicht bedeutet, dass dieser Zustand besonders lange oder besonders 'natürlich' existiert. Das würde niemand behaupten wollen, denn eine gesunde Dynamik macht ein Stadtviertel ja erst interessant.

    "Authentisch" sollte hier lediglich bedeuten: Stadtviertel im Hinblick auf den Gebrauchswert und nicht auf den Tauschwert organisieren! In anderen Worten: gemäß sozialer und menschlicher Bedürfnisse.
    Es ist die Profitorientierung, was viele Stadtviertel nach und nach zu Schaufenstern von Image-Broschüren macht, zum Schlachtfeld von Investoren, und letztlich zur Verdrängung weniger betuchter Einwohner aus Stadtvierteln führt.

    Aber Chapeau für diesen eleganten rhetorischen Kniff der Autorin!

    13 Leser-Empfehlungen
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    Vorallem erwähnt die Autorin garnicht, dass es sich um eine unnatürliche Entwicklung handelt. Eine natürliche Entwicklung z.B. wäre, wenn der Wohlstand einer Stadt und ihrer Bewohner steigt und somit auch die Anforderungen an Immobilien.

    In Berlin aber z.B. kommt dieses Geld von Investoren, die eine der letzten gewinnversprechenden Anlagen nutzen wollen, die noch genug Gewinn verspricht. Die Finanzkrise hat Kapitaleignern die Möglichkeiten zur Investition drastisch minimiert. Immobilien in Ballungsgebieten mit Wachstumspotential sind derzeit eine lukrative und sichere Anlage.

    Und genau da beginnt der völlig verständliche Widerstand der Berliner.
    Es wird in Immobilien investiert, die maximalen Profit versprechen. Und das sind eben nicht Mehrfamilienhäuser mit bezahlbarem Wohnraum, sondern Luxusimmobilien, die wiederrum anderen Kapitaleignern als Parkplatz für ihr Kapital dienen.

    Das ist Stadtentwicklung zugunsten von Investoren, die weder den Ansprüchen der Bewohner, noch der Stadt im ganzen entspricht.

    Stadtentwicklung im Fokus der Geldanlage. Und es ist völlig egal, wenn diese Immobilien in Toplage nach dem Bau leerstehen. Die Wertsteigerung erreichen sie trotzdem. Das sind Tresore für Investoren, die nicht mehr wissen wohin mit ihrem Schotter.

    Vorallem erwähnt die Autorin garnicht, dass es sich um eine unnatürliche Entwicklung handelt. Eine natürliche Entwicklung z.B. wäre, wenn der Wohlstand einer Stadt und ihrer Bewohner steigt und somit auch die Anforderungen an Immobilien.

    In Berlin aber z.B. kommt dieses Geld von Investoren, die eine der letzten gewinnversprechenden Anlagen nutzen wollen, die noch genug Gewinn verspricht. Die Finanzkrise hat Kapitaleignern die Möglichkeiten zur Investition drastisch minimiert. Immobilien in Ballungsgebieten mit Wachstumspotential sind derzeit eine lukrative und sichere Anlage.

    Und genau da beginnt der völlig verständliche Widerstand der Berliner.
    Es wird in Immobilien investiert, die maximalen Profit versprechen. Und das sind eben nicht Mehrfamilienhäuser mit bezahlbarem Wohnraum, sondern Luxusimmobilien, die wiederrum anderen Kapitaleignern als Parkplatz für ihr Kapital dienen.

    Das ist Stadtentwicklung zugunsten von Investoren, die weder den Ansprüchen der Bewohner, noch der Stadt im ganzen entspricht.

    Stadtentwicklung im Fokus der Geldanlage. Und es ist völlig egal, wenn diese Immobilien in Toplage nach dem Bau leerstehen. Die Wertsteigerung erreichen sie trotzdem. Das sind Tresore für Investoren, die nicht mehr wissen wohin mit ihrem Schotter.

    • anyweb
    • 04.04.2013 um 15:19 Uhr

    Ich fand Ihr Hauptargument fadenscheinig. Sie beschreiben die Situation zum Glück am Ende noch richtig: Gentrifizierungsgegener sind nicht gegen NEUES an sich, sondern gegen NEUES das nur für wenige gut ist, denen es meistens auch schon gut geht.

    4 Leser-Empfehlungen
  1. Die Menschen, die in diesen Stadtteilen leben? Oder die Menschen, die sich dort Häuser und Wohnungen kaufen können? Leider sind das häufig zwei ganz gegensätzliche Gruppen. Die Politik sollte versuchen, die Interessen beider Gruppen miteinander abzustimmen und wenigstens ansatzweise zu vermitteln. Doch die heutige Stadtentwicklung, die sich ganz überwiegend über den Markt regeln soll, bevorzugt die zweite Gruppe massiv. Viele angestammte Bewohner der Quartiere bleiben auf der Strecke. Vielleicht sollte fragen: Welche Struktur soll über die Stadtentwicklung entscheiden: marktradikaler Kapitalismus oder Demokratie?

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  2. Woher kommt die Mode, innenstadtnah zu wohnen?

    Ich meine, es ist nicht nur eine Mode der sog. Juppies, es gibt einen handfesten Grund für diesen Trend: Die Verkehrspolitik.

    Während des sog. Wirtschaftswunders zogen wohlhabende Stadtbewohner in die Randgebiete, ins Grüne, in die Fläche. Das Leitbild war der Bungalow, möglichst mit Pool im Garten wie in Hollywood. Die Etagenwohnungen waren nur noch schwer zu vermieten und wurden billiger. Die Melange aus sozialen Verlierern, linken Ideologen und alternativen Lebenskünstlern hat die Chance genutzt und die Marktlücke gefüllt.

    Dann fielen ihnen die Autos der Stadtrandbewohner auf den Wecker, die 'ihre' Strassen verstopfen und 'ihre' Parkplätze zustellen. Und überhaupt wollten sie die Strassen gar nicht mehr für den Autoverkehr nutzen. Also wählten sie grün und sperrten alles ab. Die Stadtrandbewohner sassen in der Staufalle.

    Nun wollen sie wieder zurück aus ihren Siedlungen im Grünen in die Innenstadt, wo man wegen der Arbeit eh hinmuss. Kaum ist die Nachfrage wieder da, wird reagiert. Die alten Schuppen, in denen man mangels Schalldämmung die Lebensgeräusche der Nachbarn voll mithörte, werden abgerissen, im Neubau hört man nichts davon. Dafür ist er aber doppelt so teuer in der Miete, nichts für die, die vorher hier gelebt haben.

    Hätte man eben rechtzeitig bedenken sollen.

    7 Leser-Empfehlungen
    • snoek
    • 04.04.2013 um 15:45 Uhr

    Es ist ja nicht alles schlecht. Ich lebe in einem Stadtteil, der mitten im Gentrifizierungsprozess ist. Vor 20 Jahren war das noch keine gute Gegend.
    Jetzt machen überall Geschäfte für vegane Bekleidung, Holzspielzeug oder Bistros auf, in denen es keinen Alkohol, aber Bio-Frikadellen und Latte Macchiato gibt. Die Trinker, die immer vorne an der Ecke standen, sind verschwunden. Hinterhofwerkstätten sind zu Architekturbüros oder Yogaschulen geworden. Die Fabriken zu Lofts.

    Man ist sehr höflich zueinander. Es gibt kaum Kriminalität. Wenn doch mal ein Fahrrad oder Blumen aus einem Vorgarten gestohlen werden findet man nicht selten am Tatort einen Tag später ein Schild, auf dem dem Dieb gesagt wird, er solle sich schämen und das Diebesgut unverzüglich zurück bringen. Das sind doch alles Entwicklungen, die ich begrüße. Die Atmosphäre ist angenehm hier. Ich wüsste nicht, wo ich in meiner Stadt lieber wohnen würde.

    Wenn ja nicht das große Manko wäre: es war schon teuer als ich dort hinzog, aber nun wird er unbezahlbar. Ich habe noch einen alten Mietvertrag und meine Wohnung ist noch erschwinglich. Wenn jemand in meinem Haus auszieht, was oft passiert, dann wird die Wohnung komplett saniert und für eine sehr viel höhere Miete vermietet. Dennoch warten vor bei jedem Wohnungsbesichtigungstermin mindestens 50 Leute vor der Tür, die die Wohnung wollen. Seitdem ziehen nur noch Jura- und BWL Studenten mit wohlhabenden Eltern in mein Haus. Das finde ich etwas langweilig.

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    Hat sich denn schon mal ein Dieb geschämt oder sogar das Diebesgut zurückgebracht?

    Hat sich denn schon mal ein Dieb geschämt oder sogar das Diebesgut zurückgebracht?

  3. Vorallem erwähnt die Autorin garnicht, dass es sich um eine unnatürliche Entwicklung handelt. Eine natürliche Entwicklung z.B. wäre, wenn der Wohlstand einer Stadt und ihrer Bewohner steigt und somit auch die Anforderungen an Immobilien.

    In Berlin aber z.B. kommt dieses Geld von Investoren, die eine der letzten gewinnversprechenden Anlagen nutzen wollen, die noch genug Gewinn verspricht. Die Finanzkrise hat Kapitaleignern die Möglichkeiten zur Investition drastisch minimiert. Immobilien in Ballungsgebieten mit Wachstumspotential sind derzeit eine lukrative und sichere Anlage.

    Und genau da beginnt der völlig verständliche Widerstand der Berliner.
    Es wird in Immobilien investiert, die maximalen Profit versprechen. Und das sind eben nicht Mehrfamilienhäuser mit bezahlbarem Wohnraum, sondern Luxusimmobilien, die wiederrum anderen Kapitaleignern als Parkplatz für ihr Kapital dienen.

    Das ist Stadtentwicklung zugunsten von Investoren, die weder den Ansprüchen der Bewohner, noch der Stadt im ganzen entspricht.

    Stadtentwicklung im Fokus der Geldanlage. Und es ist völlig egal, wenn diese Immobilien in Toplage nach dem Bau leerstehen. Die Wertsteigerung erreichen sie trotzdem. Das sind Tresore für Investoren, die nicht mehr wissen wohin mit ihrem Schotter.

    8 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "Verdreht"
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    Mehr als treffend analysiert!

    Ihre Meinung scheint offenbar sehr populär zu sein, allerdings baut sie auf falschen Aussagen auf.
    Zuerst einmal wird in Berlin nicht erst seit der Finanzkrise investiert. Während meiner Zeit im Prenzl-Berg wurde Mitte umgebaut und damals hörte man genau die gleichen Argumente von den bösen "Investoorn".
    Dann hat die Finanzkrise die Möglichkeiten nicht verringert, sondern verbessert. Kapital ist begehrter denn je. Allerdings muss man zustimmen, dass sicher einige Investoren jetzt auf langfristige Investitionen setzen, also Immobilien. Die versprechen dann aber nicht maximalen Profit, sondern eben maximale Sicherheit bei weniger Profit.
    Risikolos ist es aber trotzdem nicht, vor allem in Deutschlands Armenhaus Berlin, wo die Preise immer noch hinter anderen Grosstädten liegen. Wenn die Gebäude dann leer stehen ist es für den Investor eine mittlere Katastrophe, denn Immobilien fahren, besonders nach dem Ende der Steuervergünstigungen von Aufbau Ost, nunmal durch Mieteinnahmen Gewinne ein. Die Wertsteigerung ist eher nebensächlich, sehr langfristig und schwer kalkulierbar.

    Mehr als treffend analysiert!

    Ihre Meinung scheint offenbar sehr populär zu sein, allerdings baut sie auf falschen Aussagen auf.
    Zuerst einmal wird in Berlin nicht erst seit der Finanzkrise investiert. Während meiner Zeit im Prenzl-Berg wurde Mitte umgebaut und damals hörte man genau die gleichen Argumente von den bösen "Investoorn".
    Dann hat die Finanzkrise die Möglichkeiten nicht verringert, sondern verbessert. Kapital ist begehrter denn je. Allerdings muss man zustimmen, dass sicher einige Investoren jetzt auf langfristige Investitionen setzen, also Immobilien. Die versprechen dann aber nicht maximalen Profit, sondern eben maximale Sicherheit bei weniger Profit.
    Risikolos ist es aber trotzdem nicht, vor allem in Deutschlands Armenhaus Berlin, wo die Preise immer noch hinter anderen Grosstädten liegen. Wenn die Gebäude dann leer stehen ist es für den Investor eine mittlere Katastrophe, denn Immobilien fahren, besonders nach dem Ende der Steuervergünstigungen von Aufbau Ost, nunmal durch Mieteinnahmen Gewinne ein. Die Wertsteigerung ist eher nebensächlich, sehr langfristig und schwer kalkulierbar.

    • TDU
    • 04.04.2013 um 16:44 Uhr

    Die Fluktuation früher Zeiten wegen steigender Einkommen, die Räume frei macht, gibts nicht mehr so. In Köln kann man mitten in der Stadt, ist man in den 1990igern eingezogen dank Mietspiegel (mal soziale Leistung) vergleichsweise fast billiger und ruhiger Wohnen als auf dem Land. Denn alle Infrastruktur ist fussläufig erreichbar.

    Warum sollte man wegziehen, wenn der Arbeitsplatz gut erreichbar ist und sich ein anderer erst gar nicht findet. Folge: Neue müssen draussen bleiben.

    Heute ist fast kein Platz mehr zwischen zwischen Speckgürtel und Innenstadt. Wer als Alter umziehen muss findet sich nahe am Brennpunkt wieder. Der Staat investiert nichts, und alles ist auf Bestandsschutz ausgerichtet. Kleine Städte neue Läden? Fehlanzeige. Billig können nur die Großen und einkaufen ohne Auto ist halb so geil.

    Alle andere ist Folklore und dem neuen Spiesserdeutschland geschuldet. Selbstverständlich ist man nicht gegen Ausländer, aber Touristen und etwas Reichere schaffen die benötigten Feindbilder. Und selbstverständlich muss alles passgenau sein. Da sorgt dann schon der Porsche für Umweltsorgen, und mancher kann den Neid gut verdecken.

    Wie sich überhaupt Umwelt und Nachhaltigkeit gut für den eigenen Bestandsschutz und das eigene Wohlbefinden nutzen lassen. Deutschland im Jahr 2013 ist unflexibel gemacht. Platz wäre genug da für alle und noch mehr. Nur eben nicht in den Sahnestückchen.

    Neue entwickeln? Da seien Bauordnung, Einzelhandel und Initiativen aller Art vor.

    Eine Leser-Empfehlung

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