Ungewollt kinderlos Ihre Erfahrungen mit Kinderlosigkeit

Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland können keine Kinder bekommen. Haben Sie Erfahrungen mit diesem Thema, die Sie aufschreiben möchten?

In der Themenwoche Ungewollt kinderlos geht es um Menschen, die feststellen mussten, dass sie auf natürlichem Weg keinen Nachwuchs zeugen können. Unsere Autoren stellen einige von ihnen vor. 

Ungewollt kinderlos

Wer Kinder will, hat kein Problem? Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland haben keinen Nachwuchs, obwohl sie ihn sich wünschen. Doch darüber reden will fast niemand. Ungewollte Kinderlosigkeit ist ein so intimes Thema, das nur schwer öffentlich zu diskutieren ist.  

ZEIT ONLINE schildert in einer Themenwoche, wie Menschen mit Unfruchtbarkeit und ihren Folgen umgehen. Wie ist es zu erklären, dass das Problem größer wird? Welche medizinischen Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Und was müsste die Gesellschaft tun, um den Betroffenen zu helfen?

Die Themenwoche

Editorial: Schicksal ungewollt kinderlos

Infografik: Wenn das Wunschkind ausbleibt

FAQ: Was tun bei ungewollter Kinderlosigkeit?

Männer ohne Kinder: Schweißer, Autonarr, unfruchtbar

Kinderwunsch: Als wäre jemand gestorben

Künstliche Befruchtung: Zu arm zum Kinderkriegen

Ungewollt kinderlos: Für die Männer Vitamine, für die Frauen Yoga

Samenbank: Spender Nummer 4.077

Samenspende: "Ich bin froh, nicht mit diesem Mann verwandt zu sein"

Medizinethiker: "Kinder kann man nicht erzwingen"

Regenbogenfamilien: Vater, Vater, Mutter, Mutter, Kind, Kind

Ungewollt kinderlos: Ist halt so

Leserartikel

Haben Sie persönliche Erfahrungen mit dem Thema Kinderlosigkeit gemacht? Helfen Sie zum Beispiel als Arzt Paaren, ihren Kinderwunsch zu erfüllen? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie davon in einem Leserartikel berichten, gerne auch anonym.

Bisher erschienene Leserartikel zur Themenwoche:

Ungewollt kinderlos: Aus Angst nicht mehr schwanger

Unfruchtbare Liebe: Traumfrau ohne Eierstöcke

Ungewollt kinderlos: Marathon bis zur Schwangerschaft

Ihren fertigen Text können Sie hier einreichen. Beispiele für aktuelle Leserartikel, an denen Sie sich orientieren können, finden Sie hier. In unseren FAQ können Sie nachlesen, was Sie beim Verfassen Ihres Beitrags beachten sollten. Falls Sie Fragen haben, erreichen Sie uns per Mail an leserartikel@zeit.de.

ALS E-BOOK

Die Serie Ungewollt kinderlos gibt es auch als E-Book. Wenn der Wunsch nach dem eigenen Kind unerfüllt bleibt - erfahren Sie mehr in dieser für eReader hochwertig aufbereiteten Fassung.

Unser E-Book steht Ihnen dabei als EPUB-Version für Ihren eReader, sowie als MOBI-Version für Ihr Kindle Lesegerät von Amazon zur Verfügung.

Entdecken Sie auch weitere E-Books von ZEIT ONLINE unter www.zeit.de/ebooks.

Männer und Frauen berichten, wie sie unter der Kinderlosigkeit gelitten haben und wie sie mit ihr fertig geworden sind; indem sie ohne Kinder zu einem glücklichen Leben zurückgefunden haben oder indem sich ihr Kinderwunsch mit ärztlicher Hilfe schließlich erfüllt hat.

Anzeige

Wir laden Sie ein, sich mit einem Leserartikel an der Themenwoche zu beteiligen. Haben Sie Erfahrungen mit dem Thema Kinderlosigkeit gemacht? Helfen Sie zum Beispiel als Arzt Paaren, ihren Kinderwunsch zu erfüllen? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie davon berichten, gerne auch anonym.

Ihren fertigen Text können Sie hier einreichen. Beispiele für aktuelle Leserartikel, an denen Sie sich orientieren können, finden Sie hier. In unseren FAQ können Sie nachlesen, was Sie beim Verfassen Ihres Beitrags beachten sollten. Falls Sie Fragen haben, erreichen Sie uns per Mail an leserartikel@zeit.de.

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/au

  2. 2. [...]

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/au

  3. Was ist denn an Kinderlosigkeit so schrecklich?
    Ich bin froh darüber, dass ich keine zeugen konnte.
    Dadurch war ich frei und auch nicht erpressbar.
    Hatte dadurch selbst ein recht gutes, abenteuerliches Leben.
    Meine nicht geborenen Kinder lassen Platz für andere Kinder.
    [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/au

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    man sollte froh sein, über jeden, der seine Gene dieser Überwachungs- und Kontrollgesellschaft entzieht.

    Für Sie offenbar nichts. Das freut mich für Sie.
    Aber schließen Sie bitte nicht von sich auf andere. Was für Sie der Königsweg ist, ist für andere die Hölle! Genau so, wie es für Sie offenbar die Hölle wäre, ein Kind zu haben.
    Ich bin für die Einführung des Unterrichtsfaches "Empathie". Dann bleiben uns vielleicht diese "So wie ich es mache ist es richtig und alle anderen haben das ganau so zu sehen"-Kommentare erspart.

  4. man sollte froh sein, über jeden, der seine Gene dieser Überwachungs- und Kontrollgesellschaft entzieht.

    Eine Leserempfehlung
  5. Es freut mich das dieses Thema wieder aufgegriffen wurde. Aber ich denke, dass es nach dieser Woche wieder aus den Köpfen vieler Menschen verschwunden ist. Es ist und bleibt ein Tabu-Thema.

    Ungewollt Kinderlos fängt, wie bereits auch hier schon erwähnt, beim Partner an. Mein damaliger Lebensgefährte wollte keine Kinder, was u.a. dann auch zum Scheitern der Beziehung geführt hat. Mit Anfang 30 lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Schnell war klar wir wollen Kinder. Doch nach vielen Zyklen war noch immer kein Kind in Sicht. Nach einem Ärztemarathon dann das Ergebnis, dass wir nicht so ohne weiteres ein Kind bekommen können. Ich habe sechs negative IUIs hinter mir. Danach kamen zwei positive ICSIs. Beide male war ich mit Zwillingen schwanger. Doch habe ich alle vier Kinder ohne einen Grund in der 21. SSW verloren. Sie kamen lebend zur Welt und sind in unseren Armen verstorben. Ein Kind zu verlieren ist ebenfalls ein Tabu-Thema in Deutschland.

    Die psychische Belastung bei einer Behandlung ist sehr hoch. Vor allem wenn ein Negativ dem anderen folgt. Die Umwelt mit ihren niveaulosen Kommentare. Auch muss man sich der Risiken bewusst sein. Das Krebsrisiko steigt, Mehrlingsgeburten, Komplikationen in der Schwangerschaft.

    Ich selbst habe nun vier Kinder und bin im Grunde dennoch kinderlos. Und mit Mitte 30 und dieser Vorgeschichte (künstl. Befruchtungen werden nicht gerne gesehen beim Jugendamt) ist eine Inlandsadoption schon fast nicht mehr möglich.

    2 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • ahaaa
    • 08. April 2013 21:21 Uhr

    Das hätte ich nie gedacht, dass man nach solchen Strapazen als Dank am Ende beim Jugendamt für Adoptionen unten durch ist.
    Deutlicher als durch künstliche Befruchtungen kann man doch nicht zeigen, dass es einem wirklich wirklich wichtig ist, ein Kind zu bekommen. Und das sieht das Jugendamt nicht gerne? Mit welcher Begründung denn?

    Wie so vieles absolut nicht nachvollziehbar. Gerade für Paare, die diese jahrelangen psychischen und finanziellen Strapazen am Ende erfolglos auf sich genommen haben, ist das ein richtiger Schlag ins Gesicht. Widerlich.

    Es tut mir sehr sehr leid für Sie, dass alle vier Kleinen Sternenkinder geworden sind.

    Diese Situation kennen wir sehr gut. Wir wollten sogar ganz bewusst ein älteres Pflegekind, aber ebenfalls mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt worden.

    Wir haben es danach noch einmal mit einer ICSI (die dritte) versucht und es hat zum Glück geklappt - 26.SSW aber ebenfalls mit beinah Abort in der 23.SSW nach starker Blutung ohne erkennbaren Grund. Notarzt, KH....

    Ich kann solch blödsinnige Kommentare nicht mehr ertragen.

    Allen wünsche ich das allerbeste! Eltern mit Sternenkindern und auch denen, die um nie gezeugte Kinder trauern.

    Herzlichste Grüße!

    • ahaaa
    • 08. April 2013 21:21 Uhr

    Das hätte ich nie gedacht, dass man nach solchen Strapazen als Dank am Ende beim Jugendamt für Adoptionen unten durch ist.
    Deutlicher als durch künstliche Befruchtungen kann man doch nicht zeigen, dass es einem wirklich wirklich wichtig ist, ein Kind zu bekommen. Und das sieht das Jugendamt nicht gerne? Mit welcher Begründung denn?

    Wie so vieles absolut nicht nachvollziehbar. Gerade für Paare, die diese jahrelangen psychischen und finanziellen Strapazen am Ende erfolglos auf sich genommen haben, ist das ein richtiger Schlag ins Gesicht. Widerlich.

    Es tut mir sehr sehr leid für Sie, dass alle vier Kleinen Sternenkinder geworden sind.

    3 Leserempfehlungen
  6. Für Sie offenbar nichts. Das freut mich für Sie.
    Aber schließen Sie bitte nicht von sich auf andere. Was für Sie der Königsweg ist, ist für andere die Hölle! Genau so, wie es für Sie offenbar die Hölle wäre, ein Kind zu haben.
    Ich bin für die Einführung des Unterrichtsfaches "Empathie". Dann bleiben uns vielleicht diese "So wie ich es mache ist es richtig und alle anderen haben das ganau so zu sehen"-Kommentare erspart.

    4 Leserempfehlungen
  7. Diese Situation kennen wir sehr gut. Wir wollten sogar ganz bewusst ein älteres Pflegekind, aber ebenfalls mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt worden.

    Wir haben es danach noch einmal mit einer ICSI (die dritte) versucht und es hat zum Glück geklappt - 26.SSW aber ebenfalls mit beinah Abort in der 23.SSW nach starker Blutung ohne erkennbaren Grund. Notarzt, KH....

    Ich kann solch blödsinnige Kommentare nicht mehr ertragen.

    Allen wünsche ich das allerbeste! Eltern mit Sternenkindern und auch denen, die um nie gezeugte Kinder trauern.

    Herzlichste Grüße!

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Nachwuchs
Service