FernsehenSchauspieler Eralp Uzun 31-jährig gestorben

Größter Erfolg war die RTL-Comedy "Alle lieben Jimmy". Sein Kinodebüt hatte Uzun 1999 mit dem Film "Nachtgestalten" von Andreas Dresen.

Der Schauspieler Eralp Uzun ist im Alter von 31 Jahren überraschend gestorben. Das bestätigte am Sonntag in Berlin sein PR-Berater Ralf Pierau im Auftrag der Familie. Uzun sei am Donnerstag in der Wohnung seiner Eltern tot aufgefunden worden. Der Schauspieler türkischer Herkunft war unter anderem mit der RTL-Comedy Alle lieben Jimmy (2006) und der Kinokomödie Evet, ich will (2008) populär geworden. Uzun, in Berlin-Kreuzberg zu Hause, nahm auch als Kandidat an der RTL-Tanzshow Let’s Dance 2007 teil.

"In dieser für uns so schwierigen Situation sind wir dankbar über die Anteilnahme am Tod meines Bruders", zitierte der PR-Berater Uzuns Schwester Semra in einer Mitteilung. "Wir sind dankbar, dass in den Tagen nach unserem noch unbegreiflichen Verlust Fans und Medien die Privatsphäre der Familie und meines verstorbenen Bruders respektieren." Die Beerdigung soll nach Angaben des Sprechers im engen Familienkreis stattfinden. Eine Trauerfeier, bei der sich auch Fans von Uzun verabschieden können sollen, werde in Berlin geplant.

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In der deutsch-türkischen Comedyserie Alle lieben Jimmy, mit zwei Staffeln und 16 Folgen 2006 im RTL-Programm, spielte Eralp Uzun neben Gülcan Kamps und Klaas Heufer-Umlauf die Titelrolle. Die Produktion wurde für den Deutschen Fernsehpreis 2006, die Rose d’Or und den Internationalen Emmy 2007 nominiert.

Der am 2. Juli 1981 geborene Uzun kam früh zu Film und Fernsehen. Bereits 1999 hatte er sein Kinodebüt im Film Nachtgestalten von Andreas Dresen. Danach spielte er Gastrollen in Fernsehserien wie Unser Charly oder Alarm für Cobra 11 Die Autobahnpolizei. Auch in der Kinokomödie Schwarze Schafe (2006) wirkte er mit. In Evet, ich will stellte Eralp Uzun einen schwulen KfZ-Mechaniker dar, der zwischen seinem Freund und der strengen Kultur seiner Herkunft stand.

Erschienen im Tagesspiegel

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Leserkommentare
  1. Möge Ar-Rahman seine schützende Hand über seine Seele halten und möge Isa ihn auf Rosen betten.

    Woran er aber gestorben ist, das wurde nicht erwähnt?!

    JLC

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    "Wir sind dankbar, dass in den Tagen nach unserem noch unbegreiflichen Verlust Fans und Medien die Privatsphäre der Familie und meines verstorbenen Bruders respektieren."

    Das heisst wohl, dass die Familie sich nicht dazu äußern möchte, und dass dies respektiert werden sollte.

  2. "Wir sind dankbar, dass in den Tagen nach unserem noch unbegreiflichen Verlust Fans und Medien die Privatsphäre der Familie und meines verstorbenen Bruders respektieren."

    Das heisst wohl, dass die Familie sich nicht dazu äußern möchte, und dass dies respektiert werden sollte.

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    Antwort auf " Başınız sağolsun"
  3. 2."Das heisst wohl, dass die Familie sich nicht dazu äußern möchte, und dass dies respektiert werden sollte."

    wenn die Familien sich nicht äußern möchten zur Todesursache bei Prominenten,wird es automatisch und nichtg anz unverständlicherweise Spekulationen geben. (Suizid, Drogen).

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    an denen Sie sich anscheinend gern beteiligen...

  4. Mein Beileid der Familie !

    @isdor93
    Wenn Leute wie du sich den 2. Absatz in ihrem Kommentar sparen würden !
    Einfach mal ein Meldung akzeptieren ohne Wenn und Aber.

    3 Leserempfehlungen
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    "Wenn Leute wie du sich den 2. Absatz in ihrem Kommentar sparen würden !
    Einfach mal ein Meldung akzeptieren ohne Wenn und Aber."

    ...Dann wären wir Schafe. Er hat schon recht, wenn die Familie sich äußern will werden die Leute anfangen zu spekulieren, das liegt einfach in der Natur des Menschen.

  5. "Wenn Leute wie du sich den 2. Absatz in ihrem Kommentar sparen würden !
    Einfach mal ein Meldung akzeptieren ohne Wenn und Aber."

    ...Dann wären wir Schafe. Er hat schon recht, wenn die Familie sich äußern will werden die Leute anfangen zu spekulieren, das liegt einfach in der Natur des Menschen.

  6. Ist doch eine Zeitung hier, oder?
    Wenn der Leser weder spekulieren noch neugierig sein soll,
    dann gehört das als Todesanzeige markiert.

    Eine Leserempfehlung
  7. an denen Sie sich anscheinend gern beteiligen...

    Eine Leserempfehlung
  8. ...aber wenn jemand mit 31 heute verstirbt, und es gibt keine nähere Erklärung, woran der Mensch nun gar so überraschend starb, dann ist was faul im "Staate".

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    • chiva
    • 17. April 2013 13:12 Uhr

    Warum spekulieren die Menschen über den Tod eines Prominentem? Und warum auch gerne negativ belastet? Es gibt auch für einen 31 - jährigen so etwas wie krankheitsbedingte Gründe.
    Wieso muß denn immer alle Welt alles wissen!
    Geht uns alle doch nichts an, woran der junge Mensch gestorben ist. Seinen Angehörigen gebührt unser Mitgefühl.

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  • Schlagworte Andreas Dresen | Film | Medien | Privatsphäre | Schauspieler | Alter
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