Iran-Wahl

Gesichter eines isolierten Landes

In der kleinen Stadt Kashan, südlich von Teheran, blickt ein junger Mann auf die Moschee. Der schiitische Islam ist im Iran sehr spirituell, die Moscheen sind darum oft sehr ruhige Orte.

In der kleinen Stadt Kashan, südlich von Teheran, blickt ein junger Mann auf die Moschee. Der schiitische Islam ist im Iran sehr spirituell, die Moscheen sind darum oft sehr ruhige Orte.  |  © Max Neufeind

Lange Schlangen vor den Wahllokalen: Dieses Bild prägt an diesem Freitag vielerorts das Straßenbild im Iran. Seit die Grüne Revolution im Jahr 2009 niedergeschlagen wurde, haben sich viele der mehr als 80 Millionen Einwohner völlig ins Privatleben zurückgezogen und gehen nun trotzdem begeistert zur Wahl. Max Neufeind ist vor Kurzem als Tourist durch den Iran gereist und fand den Alltag geprägt von solchen Uneindeutigkeiten. Wir zeigen einige der Portraits, die auf dieser Reise entstanden sind.