Viele Menschen in Deutschland sind einer Studie zufolge mit ihrem Leben  zufrieden. Allerdings hat sich die Lücke zwischen den Menschen im Osten und im Westen wieder vergrößert. Laut dem von der Deutschen Post herausgegebenen Glücksatlas 2013 liegt der Glücksabstand zwischen den Menschen in den alten und den neuen Bundesländern bei 0,32 Punkten. Im vergangenen Jahr hatte sich die Differenz auf 0,2 Punkte verringert. Die der Studie zufolge glücklichsten Deutschen lebten in Schleswig-Holstein, die unzufriedensten kamen aus Brandenburg.

Deutschlandweit blieb der Zufriedenheitswert bei 7,0 Punkten stabil und im dritten Jahr in Folge unverändert. "Deutschland befindet sich auf einem Zufriedenheitsplateau", sagte der Studienleiter Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg. Besonders zufrieden und zuversichtlich waren jüngere Migranten. 

Im europäischen Vergleich verbesserte sich Deutschland um einen Rang auf den achten Platz. Grund dafür war der Erhebung zufolge das erheblich gesunkene Glücksniveau in den Krisenstaaten Spanien, Griechenland und Portugal. Dänemark erreichte mit 8,9 Punkten den höchsten Wert.  

Der Glücksatlas ist zum dritten Mal erschienen. Die Herausgeber beschreiben ihn als die umfangreichste Bestandsaufnahme zur Lebenszufriedenheit in Deutschland. Die Angaben beruhen unter anderem auf repräsentativen Umfragen des Instituts Allensbach vom Sommer.