Von 1961 bis zum Mauerfall war Westberlin eine Insel inmitten der DDR – mit dem Auto nur zu erreichen über eine der Transitstrecken. Fotografieren war dort strikt verboten. Hans Pieler ließ sich davon nicht abschrecken. Er machte 1984 mit seinem Begleiter Wolf Lützen auf der Fahrt von Hamburg nach Berlin und zurück Hunderte Bilder von einem dieser exterritorialen Korridore. Sie ermöglichen heute einen ungewöhnlichen Blick auf eine untergegangene Welt des Transits. Die Bilder sind ab 10. November in der Niedersächsischen Landesvertretung Berlin zu sehen.