Zwei Deutsche und sieben Italienerinnen wurden bei dem schweren Busunglück in Spanien getötet. 13 Menschen starben bei dem Unfall, mindestens 30 wurden schwer verletzt. Am Sonntagmorgen gegen sechs Uhr habe der Busfahrer nahe der Ortschaft Freginals die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei mit einem Pkw kollidiert, teilten die Behörden mit. 

Unter den Reisenden waren 50 internationale Studenten des Austauschprogramms Erasmus. Die Reisenden hatten gerade noch in Valencia die Fallas gefeiert, berichtet die spanische Zeitung El Mundo. Zu dem beliebten spanischen Frühlingsfest kommen jedes Jahr viele Besucher.

Nun soll der Busfahrer von der Justiz vernommen werden. Wie der staatliche Rundfunk RNE berichtete, solle er vor einem Ermittlungsrichter als Beschuldigter aussagen. Nach Angaben des katalanischen Innenministers Jordi Jané besteht der Verdacht, dass der Fahrer den Unfall verursacht haben könnte. Die ersten Ermittlungen deuteten darauf hin, dass der Busfahrer am Steuer eingeschlafen sein könnte, berichtete die Zeitung El País.