Die Frage nach einer europäischen Identität ist nicht für jeden eindeutig zu beantworten. Ist die deutsche Sicht auf die EU verklärt? Denn in anderen Ländern hält sich die Begeisterung für Europa in Grenzen. Großbritannien arbeitet am Austritt und auch anderenorts gibt es starke antieuropäische Bewegungen. Wie stehen diejenigen, die die USA ihr neues Zuhause nennen, heute zur EU?

ZEIT ONLINE stellt diese Frage in einer Serie auf Instagram (folgen Sie uns hier!) und Facebook. Täglich fragen wir Menschen nach ihrer Sicht auf Europa und die EU.

Die deutsche Schauspielerin Rebekka Mueller, die in Los Angeles lebt und arbeitet, denkt, dass die Vorteile einer starken Europäischen Union die Vereinigten Staaten verunsichern.

Dem Produzenten Thomas Feith fehlt bei vielen Menschen das Bekenntnis zur EU. Er erinnert an die Verantwortung der Politik, dieses Gefühl bei den Bürgern wieder zu stärken.

Der Münchnerin Eva Saunders fehlt in ihrer neuen Heimat der Zusammenhalt, den Europa ihrer Meinung nach so einzigartig macht.

Patricia Kalis hingegen erlebt in den USA einen großen Zusammenhalt unter den dort lebenden Europäern. In ihrer europäischen Heimat vermisst sie das Gefühl. 

Lucas Negroni ist nach Los Angeles ausgewandert, um in Kalifornien als freier Journalist und Fotograf zu arbeiten. Der Deutsch-Italiener ist überzeugt, dass die EU-Bürger durch eine fehlende Identifikation mit dem Staatenbund ihre Privilegien aufs Spiel setzen.

Die Finnin Nina Friman Devolder studiert in den USA und befürchtet, dass ein Auseinanderbrechen der EU weitreichende wirtschaftliche Folgen für alle EU-Mitgliedsstaaten zur Folge hätte.

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