Wie Gerippe ragen zerstörte Häuserblocks in die Höhe, herabgestürzte Trümmerteile türmen sich in den Straßen: Das Erdbeben in Iran und Irak war verheerend, allein in der iranischen Stadt Sarpol-e Sahab gab es mehr als 230 Tote.

Die 49-jährige Kokbab Fard und der 51-jährige Resa Mohammed sind zwei, die sich retten konnten. "Sofort nachdem ich draußen war, stürzte das Haus zusammen", berichtet Fard, die nur mit ihren Kleidern am Leib aus dem Haus rannte. Auch Mohammed konnte sich selbst retten – seine Habseligkeiten nicht. "Dort sind nur noch Trümmer!"