Als er die Diagnose Leukämie erhielt, entschied Katsuo Saito, dass er nur palliativ behandelt werden wollte. Doch einen Platz im Hospiz fand er nicht. 20 Menschen standen vor ihm auf der Warteliste. Deshalb blieb er bis zu seinem Tod in seiner Wohnung im fünften Stock in Tokio. Viele Japaner sterben lieber im Krankenhaus, weil sie sich dort sicherer fühlen und die Familie nicht belasten wollen. Es gibt aber auch spezialisierte Ärzte, die Todkranke wie Katsuo Saito zu Hause versorgen. Der Fotograf Kim Kyung-Hoon hat mit ihnen ihre Patienten besucht.