Weltfrauentag Hundert Jahre Vorsprung
Käßmann, Hegemann – und der diskriminierte Mann: Christine Lemke-Matwey würdigt den Internationalen Frauentag an seinem Jubiläum.
Ich habe einen Kollegen, der verdient ein Drittel mehr als ich. Statistisch liegen wir damit goldrichtig. Er ist unwesentlich älter als ich, verfügt über eine vergleichbare Ausbildung, eine vergleichbare Arbeitsverweildauer und ist in seinem Bereich, sage ich jetzt mal, nicht besser als ich in meinem. Er hat nur besser verhandelt, Beziehungen, mehr Berufserfahrung, das Übliche. Unterschiede gibt es immer, der Kollege ist ein Mann. Ich mag ihn sehr, insofern ist die schreiende Ungerechtigkeit zwischen uns kein Thema.
Über Geld zu reden, gilt als peinlich. Noch peinlicher ist es, als Frau über Geld zu reden. Der Frau an sich ist das peinlich und der Gesellschaft sowieso. Neid, Missgunst, Größenwahn? Außerdem sind 90 Prozent der weiblichen Weltbevölkerung 2010 mit anderen Dingen befasst, dem nackten Überleben zum Beispiel, Tag für Tag. Was sind ein paar Euro mehr oder weniger auf dem Gehaltszettel gegen sexuelle Gewalt und Aids, Zwangsprostitution, Genitalverstümmelungen, Ehrenmorde, Steinigungen, Bildungsnotstand, Hunger und Armut? Ein Luxusproblem. Uns geht’s doch gut! Wobei man es bestimmt üben kann, als Frau über Geld zu reden. Es nicht zu tun, nützt nichts und niemandem und senkt nirgends auf der Welt die HIV-Infektionsrate.
- 100 Jahre Weltfrauentag
Vor 100 Jahren hat die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines jährlichen Frauentags beschlossen. Am 19. März 1911 fand er zum ersten Mal statt. Damals kämpften die Frauen noch für ihr Wahlrecht. Inzwischen liegt weltweit der Anteil der Parlamentarierinnen bei 18,8 Prozent – noch weit entfernt von den 30 Prozent, die bei der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 angepeilt worden waren. Aber zumindest leisten sich nur noch drei Staaten ein Parlament ganz ohne Frauen: Saudi-Arabien, die Komoren und Mikronesien. Ein Überblick.
- Europa
In den meisten europäischen Ländern ist die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen so weit fortgeschritten, dass immer öfter über die Formulierung einer „Jungen- und Männerpolitik“ nachgedacht wird. Das hat auch die deutsche Frauenministerin Kristina Schröder (CDU) angekündigt. Die These, dass Jungen im Bildungssystem zunehmend benachteiligt würden, hält Marcel Helbig, der am Wissenschaftszentrum Berlin eine Studie zum Thema gemacht hat, für falsch. Der Schulerfolg von Jungen habe sich seit 20 Jahren kaum verändert, während Mädchen heute häufiger höhere Bildungsabschlüsse schafften. Dies geschehe aber „nicht auf Kosten der Jungen“, sagt Helbig. In Führungspositionen sind Frauen indes noch immer nur selten vertreten. Deshalb hat die schwarz-gelbe Regierungskoalition in Deutschland einen „Stufenplan“ angekündigt, der dem abhelfen soll. In Norwegen ist schon 2008 gesetzlich eine Frauenquote für Aufsichtsräte eingeführt worden, die inzwischen auch eingehalten wird. Spanien ist dem Beispiel gefolgt, in Frankreich wird darüber diskutiert.
- USA
Die Wirtschaftskrise hat in den USA vor allem Männer den Job gekostet. In der Folge sind inzwischen fast die Hälfte der weiblichen Beschäftigten die Haupternährerinnen ihrer Familien, hat Maria Shriver in einer Studie für den Think Tank Centre of American Progress herausgefunden. Das Hauptproblem der US-Frauen ist nach einer weiteren Studie des gleichen Think Tanks die Unmöglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren. Frauen mit niedrigen Einkommen brauchen mindestens zwei Jobs zum Überleben, Mittelklassefrauen bezahlen ihre Mutterschaft mit einem Karriereknick, wenn sie nicht mehr wie üblich 50 oder 60 Stunden pro Woche arbeiten wollen.
- Asien
In China, Indien, aber auch Taiwan, Südkorea kommen viele Mädchen gar nicht erst zur Welt. In China werden auf 100 Mädchen 124 Jungen geboren, die normale Relation liegt bei 106 Jungen auf 100 Mädchen. In Indien ist dieses Verhältnis in einigen Regionen noch krasser. Südkorea hatte 1990 mit 117 Jungen auf 100 Mädchen das höchste Ungleichgewicht, berichtet der aktuelle „Economist“. In China mit seiner Ein-Kind-Politik entscheiden sich Eltern unter anderem gegen Mädchen, weil es die Jungen sind, die traditionell ihre Pflege im Alter übernehmen. In Indien müssen Eltern eine hohe Mitgift zahlen, um Töchter zu verheiraten. Die Rechtlosigkeit und Nichtachtung von Frauen führt in Nepal wiederum dazu, dass die häufigste Todesursache von Frauen im gebärfähigen Alter Selbstmord ist, wie eine Regierungsstudie ergab.
- Afrika
Sexuelle Gewalt und ihre Folgen sind eines der größten Probleme afrikanischer Frauen. Das gilt ganz besonders in Kriegsgebieten oder ehemaligen Kriegsgebieten, in denen Vergewaltigung als Kriegswaffe eingesetzt worden ist. So wie im Osten des Kongo. Dort kommen auch nach dem Abflauen der Kämpfe noch immer Frauen mit sehr schweren Verletzungen in die wenigen Kliniken. Eine Folge dieser sexuellen Gewalt aber auch der in friedlicheren Staaten ist, dass die Mehrheit der Aidskranken und HIV-Infizierten auf dem Kontinent inzwischen Frauen sind.
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 08.03.2010)
Seit dem 19. März 1911, dem Tag, an dem in Deutschland und anderswo in Europa der erste Internationale Frauentag begangen wurde, haben die deutschen Frauen viel erreicht und noch mehr erlebt. Das Wahlrecht (1918), Hildegard Knef in "Die Sünderin" (1951), das Gleichberechtigungsgesetz in der BRD (1958), die Einführung der Antibaby-Pille (1962), Margot Honecker als DDR-Volksbildungsministerin (1963), Uschi Obermaier (1968), die erste Bundestagspräsidentin (1972), den Paragraphen 218, Alice Schwarzer und die "Emma" (1977), die Wiedervereinigung (1989), ein Faktotum wie Hella von Sinnen, die erste Bundeskanzlerin (2005), Germany’s Next Topmodels (seit 2006), ein unanständiges Buch namens "Feuchtgebiete" (2008) sowie unlängst Margot Käßmanns Verkehrsdelikt und Helene Hegemann, 18, im Clinch mit dem literarischen Copyright.
Das liest sich, als hätten die Frauen es geschafft. Irgendwie haben sie das ja auch, aus dem einstmals "großen" Unterschied ist ein deutlich kleiner(er) geworden. Heute können und dürfen sie fast alles. Angela Merkel darf das Land "weiblich" führen, nach den innenpolitisch heißen Eisen etwa lässt sie derzeit lieber ihren Außenminister schnappen. Unsere Winter-Olympionikinnen räumen Medaillen ab (im Gegensatz zu den Herren, man kennt das aus dem Fußball). An Heidi Klums Starkstromlächeln verschmort weiterhin jede Kritik. Charlotte Roche wird bei "3 nach 9" durch eine andere Moderatorin ersetzt. Und Helene Hegemann lässt uns hoffen, dass Intelligenz und Eigensinn durchaus noch wahrgenommen werden. In der Redaktion übrigens wird sie als Germany’s Next Topmoppel geführt. Früher hätte uns das mehr empört. Aber das gehört vielleicht auch zum Abschmelzen des besagten Unterschiedchens.
Emanzipation ist, wenn Frauen Fehler haben, Fehler machen – und trotzdem weiter vorkommen. Wenn weibliches Versagen nicht zwangsläufig weibliche Gründe kennt. Die mediale Aufbereitung des Falls Käßmann trübt dieses Bild allerdings . Die Ex-EKD-Ratsvorsitzende wurde einer regelrechten Exegese unterzogen, nach Körpergröße, Gewicht, Alter, Herkunft. Tenor und Resultat: Diese ach so zarte Frau war von Amts wegen überfordert. Eine Frage der Zeit, wann sie mit 1,54 Promille über eine rote Ampel rutscht.
Bei Gerhard Schröder, Sigmar Gabriel & Co. zählt die Kleine-Leute-Abstammung als Leistungsausweis. Bei Margot Käßmann hieß es, die "Tochter eines Mechanikers" sei schon als Kind ehrgeizig gewesen. Margot in der fünften Klasse auf die Frage der Englischlehrerin, ob sie denn die kleine Schwester von der Ursula und der Gisela sei: "Nein!" Na bitte.
- Datum 08.03.2010 - 11:19 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Ich kenne auch viele Leute, die verdienen mehr als ich und ich halte sie für Tr.ottel. Komm' ich jetzt auch inne Zeitung?
Nein, Sie kommen deshalb nicht in die Zeitung. Hoffe ich konnte Ihren Wissensdurst befriedigen.
wenn ich Hegemann wäre würde ich dieses Foto verbieten lassen. Diese Art von Texten lese ich auch nicht mehr zu Ende. Der 1. Absatz reicht. Gibt sicher noch mehrere dieser Art schon fertig auf den Rechnern von Zeitonline liegen und mit automatischem Publikationsdatum versehen. Bringt Klicks.
Nein, Sie kommen deshalb nicht in die Zeitung. Hoffe ich konnte Ihren Wissensdurst befriedigen.
wenn ich Hegemann wäre würde ich dieses Foto verbieten lassen. Diese Art von Texten lese ich auch nicht mehr zu Ende. Der 1. Absatz reicht. Gibt sicher noch mehrere dieser Art schon fertig auf den Rechnern von Zeitonline liegen und mit automatischem Publikationsdatum versehen. Bringt Klicks.
ist der Hammer. Den Text weigere ich mich zu lesen.
"Was sind ein paar Euro mehr oder weniger auf dem Gehaltszettel gegen ... Aids ..."
Eckdaten HIV und Aids in Deutschland - Stand Ende 2009:
- Menschen, die Ende 2009 mit HIV/AIDS leben: ca. 67.000
- Männer: ca. 55.000 (52.000 – 57.500)
- Frauen: ca. 12.000 (11.700 – 12.500)
Und die 12.000 sind selbstredend auch noch Opfer (sexueller Gewalt).
http://www.bundesregierun...
"So sind junge Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren in Afrika südlich der Sahara zwei- bis dreimal so oft mit dem HI-Virus infiziert wie junge Männer. Mädchen unter 14 Jahren sind besonders gefährdet: Da ihr Körper noch nicht voll entwickelt ist, kann es beim Geschlechtsverkehr leicht zu Rissverletzungen kommen, die das Risiko einer HIV-Übertragung erhöhen."
"Soziokulturelle Praktiken wie Kinderheirat und Genitalverstümmelung lassen bei Mädchen das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus zusätzlich steigen. Mädchen werden in Afrika oft schon im Teenageralter von ihren Eltern verheiratet. In Afrika südlich der Sahara sind 27 Prozent der jungen Frauen zwischen 15 und 19 Jahren verheiratet, häufig mit weitaus älteren Männern. Das Risiko, dass diese Männer HIV-positiv sind und ihre jungen Ehefrauen mit dem Virus infizieren, ist enorm groß.
Eine weitere Gefahr lauert in Hunger und Armut: Viele Mädchen lassen sich aus Not auf so genannte "Sugar Daddies" ein: ältere Männer, die ihnen den Lebensunterhalt oder das Schulgeld bezahlen.
Auch die gesellschaftliche Stellung von Frauen erschwert es ihnen häufig, die Verwendung von Kondomen durchzusetzen. So werden Ehefrauen schnell der Untreue bezichtigt, wenn sie einen HIV-Test oder geschützten Sex von ihrem (oftmals untreuen) Ehemann fordern."
... sind außerdem der Grund für die hohe Anzahl an männlichen HIV-Infizierten in Deutschland:
http://de.wikipedia.org/w...
"Männer: ca. 55.000 (52.000 – 57.500)
Frauen: ca. 12.000 (11.700 – 12.500)
Und die 12.000 sind selbstredend auch noch Opfer (sexueller Gewalt)."
Wie sagte doch Lady Gaga neulich:
75 % der betroffenen Frauen steckten sich bei ihrem festen Partner an.
Was bedeute, dass Monogamie nichtmehr dasgleiche bedeute wie früher, nicht wahr?
http://www.bundesregierun...
"So sind junge Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren in Afrika südlich der Sahara zwei- bis dreimal so oft mit dem HI-Virus infiziert wie junge Männer. Mädchen unter 14 Jahren sind besonders gefährdet: Da ihr Körper noch nicht voll entwickelt ist, kann es beim Geschlechtsverkehr leicht zu Rissverletzungen kommen, die das Risiko einer HIV-Übertragung erhöhen."
"Soziokulturelle Praktiken wie Kinderheirat und Genitalverstümmelung lassen bei Mädchen das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus zusätzlich steigen. Mädchen werden in Afrika oft schon im Teenageralter von ihren Eltern verheiratet. In Afrika südlich der Sahara sind 27 Prozent der jungen Frauen zwischen 15 und 19 Jahren verheiratet, häufig mit weitaus älteren Männern. Das Risiko, dass diese Männer HIV-positiv sind und ihre jungen Ehefrauen mit dem Virus infizieren, ist enorm groß.
Eine weitere Gefahr lauert in Hunger und Armut: Viele Mädchen lassen sich aus Not auf so genannte "Sugar Daddies" ein: ältere Männer, die ihnen den Lebensunterhalt oder das Schulgeld bezahlen.
Auch die gesellschaftliche Stellung von Frauen erschwert es ihnen häufig, die Verwendung von Kondomen durchzusetzen. So werden Ehefrauen schnell der Untreue bezichtigt, wenn sie einen HIV-Test oder geschützten Sex von ihrem (oftmals untreuen) Ehemann fordern."
... sind außerdem der Grund für die hohe Anzahl an männlichen HIV-Infizierten in Deutschland:
http://de.wikipedia.org/w...
"Männer: ca. 55.000 (52.000 – 57.500)
Frauen: ca. 12.000 (11.700 – 12.500)
Und die 12.000 sind selbstredend auch noch Opfer (sexueller Gewalt)."
Wie sagte doch Lady Gaga neulich:
75 % der betroffenen Frauen steckten sich bei ihrem festen Partner an.
Was bedeute, dass Monogamie nichtmehr dasgleiche bedeute wie früher, nicht wahr?
.. kann man keine Artikel als bedenklich melden?
Was denn nun? Sie sind Hundert Jahre weiter, aber dennoch nicht an der Spitze, sind in allen Bereichen Diskriminiert aber die Männer tun Ihnen leid, Sie sind moralisch völlig überlegen, aber keiner merkts...
Was ist der Punkt dieses ewigen Aufwärmens alter Klischees? War wohl ein langweiliger Sonntag.
... in minimalst anderer Form!
Schlau ist das nur insofern, als dass es durch Wiederholung in prominenten Medien irgendwann als richtige und gültige Wahrheit empfunden werden wird.
Und die Männer schweigen! Keiner wundert sich, dass Männer plötzlich ausgelacht werden, wenn sie sich öffentlich wehren - das ist offensichtlich nicht mehr als eine niedliche Angelegenheit. (Übrigens: Wieso ist es richtig, dass fast nur Frauen Genderforschung betreiben und dafür beohnt werden, aber Männer für Männerforschung im besten Fall ausgelacht werden?)
Alles zu widerlegen dauert zu lang, und bringt mir (im Gegensatz zur Autorin) kein Geld. Aber MARGOT HONECKER?! War das nicht die Bildungsministerin, die alle aufmüpfigen Jugendlichen (ab ca. 8 Jahre) in Umerziehungsknäste a la Torgau gesteckt hat?
"Germany's Next Topmoppel" - regt man (Frau) sich da weniger auf, weil man so selbstbewusst ist? Wohl kaum ...
Vielleicht kann die Zeit ja irgendwann mal Stellung beziehen zu ihrer männerfeindlichen Agenda. Was soll das bringen außer Provokation und neue Grabenkämpfe? Ein Dialog findet ja nicht offensichtlich nicht statt.
"Genderforschung " vs "Männerforschung"? An Ihnen ist aber viel Information vorbeigeprasselt. Generforschung ist kein Frauengebie.t Dass es Bereiche gibt in denen mehr Frauen als Männer tätig sind und umgekehrt verheimlicht doch keiner.W as wollen Sie damit sagen? Dass Männer unterdrückt werden? Hier geht es um die großen, klaffenden ungerechtigkeiten, wie die Tatsache, dass Frauen bei gleicher Qualifikation weniger Geld verdienen. Und Wenn sie für "Männerforschugn" was auch immer ds sien soll, ausgelacht würden, dann vermutlich eher von mänlicher Seite oder?
Sie haben den äusserst sensiblen Artikel überhaut nicht verstanden. hautptsache Meckern.
Ich fidne es echt enttäuschend dass viele Männer in den Foren der Zeit-Online ständig herumjammern und sich diskriminiert sehen, anstatt es anzupacken und mitzuhelfen dass es besser wird. Die Tatsache(!) dass Frauen heute in der westlichen Welt immernoch diskriminiert werden, heisst nicht, dass es derartiges in andern bereichen nicht gibt. Schon allein wenn man Frauen in die Herd-Ecke drängt, bedeutete das ja zwangsläufig, dass der MAnn sich da verkrümeln soll. Der würde dann ja wohl auch gesellscahftlich unter druck geraten. Das ganze hängt natürlich zusammen. und doch es bleibt dabei: Frauen werden in dieser gesellschaft, heute, hier und jetzt benachteiligt. und das nach mehreren Jahrtausenden systematischer utnerdrückung, die wir heute noch in den meisten teilenwder welt erleben müssen.
Genderforschung IST fast ausschließlich von Frauen besetzt, und auch keine Wissenschaft, da sie nur eine von der Bezeichnung her geschönte "feministische Forschung" ist. Das widerspricht ganz klar den Grundsätzen von Wissenschaftlichkeit.
Ja, Männer werden in Deutschland und in vielen anderen westlichen Nationen systematisch und struktrell unterdrückt - da müssen wir uns nichts vormachen. Dazu der Soziologe Paul-Hermann Gruner: "Es gibt kein Beispiel in der Historie für eine Gruppe, die es wagt, sich als 'versklavt' zu definieren und gleichzeitig zwischen 52 und 54 Prozent der Wahlberechtigten stellt in formal wie substanziell funktionierenden Demokratien". Der alberne Slogan der seit Jahrtausenden unterdrückten Frauen ist nicht nur peinlich, sondern sogar inzwischen schon lächerlich.
Es geht hier ja nicht um eine Forschungsrichtung "Männerforschung", sondern um sämtliche Versuche - so wie der Ihre - jedes Eintreten für die Belange von Männern und deren Diskriminierung ins Lächerliche zu ziehen. Damit fallen Sie übrigens selbst auch auf die alten Klischees herein: Ein Mann darf nicht jammern - so wie in der unpassenden Überschrift Ihrer Antwort auf meinen Beitrag.
Statt des Ausrufezeichens hinter "Tatsache" in Ihrer Antwort hätte ich lieber mit einer Fussnote und Verweis auf ordentliche (!) wissenschaftliche (!) (und nicht genderspezifische) Forschung gesehen.
Fortsetzung folgt ...
Fortsetzung ...
"Frauen an den Herd drängen"? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein - damit kommen doch schon selbst die hartgesottesten Feministinnen heute nicht mehr. Interessant ist es aber, dass sie so etwas zwischen den Zeilen zu lesen vermögen.
Der "äußerst sensible Artikel" ist nicht einmal in den Ansätzen sensibel, sondern frech, diskriminierend gegen Männer, populistisch in jeder Hinsicht, schlecht struktueriert und recherchiert, und trägt nur dazu bei, dass dumm feministische Klischees wieder aufgekocht werden und Antworten wie die Ihre produzieren, aus denen klar wird, dass ein "Anpacken" und "Mithelfen" Zukunftsmusik bleiben.
Männer jammern und Frauen sind unterdrückt und haben damit auch immer recht in ihrer Argumentation? Es wird Zeit, dass die Genderbrille nachjustiert wird!
"Genderforschung " vs "Männerforschung"? An Ihnen ist aber viel Information vorbeigeprasselt. Generforschung ist kein Frauengebie.t Dass es Bereiche gibt in denen mehr Frauen als Männer tätig sind und umgekehrt verheimlicht doch keiner.W as wollen Sie damit sagen? Dass Männer unterdrückt werden? Hier geht es um die großen, klaffenden ungerechtigkeiten, wie die Tatsache, dass Frauen bei gleicher Qualifikation weniger Geld verdienen. Und Wenn sie für "Männerforschugn" was auch immer ds sien soll, ausgelacht würden, dann vermutlich eher von mänlicher Seite oder?
Sie haben den äusserst sensiblen Artikel überhaut nicht verstanden. hautptsache Meckern.
Ich fidne es echt enttäuschend dass viele Männer in den Foren der Zeit-Online ständig herumjammern und sich diskriminiert sehen, anstatt es anzupacken und mitzuhelfen dass es besser wird. Die Tatsache(!) dass Frauen heute in der westlichen Welt immernoch diskriminiert werden, heisst nicht, dass es derartiges in andern bereichen nicht gibt. Schon allein wenn man Frauen in die Herd-Ecke drängt, bedeutete das ja zwangsläufig, dass der MAnn sich da verkrümeln soll. Der würde dann ja wohl auch gesellscahftlich unter druck geraten. Das ganze hängt natürlich zusammen. und doch es bleibt dabei: Frauen werden in dieser gesellschaft, heute, hier und jetzt benachteiligt. und das nach mehreren Jahrtausenden systematischer utnerdrückung, die wir heute noch in den meisten teilenwder welt erleben müssen.
Genderforschung IST fast ausschließlich von Frauen besetzt, und auch keine Wissenschaft, da sie nur eine von der Bezeichnung her geschönte "feministische Forschung" ist. Das widerspricht ganz klar den Grundsätzen von Wissenschaftlichkeit.
Ja, Männer werden in Deutschland und in vielen anderen westlichen Nationen systematisch und struktrell unterdrückt - da müssen wir uns nichts vormachen. Dazu der Soziologe Paul-Hermann Gruner: "Es gibt kein Beispiel in der Historie für eine Gruppe, die es wagt, sich als 'versklavt' zu definieren und gleichzeitig zwischen 52 und 54 Prozent der Wahlberechtigten stellt in formal wie substanziell funktionierenden Demokratien". Der alberne Slogan der seit Jahrtausenden unterdrückten Frauen ist nicht nur peinlich, sondern sogar inzwischen schon lächerlich.
Es geht hier ja nicht um eine Forschungsrichtung "Männerforschung", sondern um sämtliche Versuche - so wie der Ihre - jedes Eintreten für die Belange von Männern und deren Diskriminierung ins Lächerliche zu ziehen. Damit fallen Sie übrigens selbst auch auf die alten Klischees herein: Ein Mann darf nicht jammern - so wie in der unpassenden Überschrift Ihrer Antwort auf meinen Beitrag.
Statt des Ausrufezeichens hinter "Tatsache" in Ihrer Antwort hätte ich lieber mit einer Fussnote und Verweis auf ordentliche (!) wissenschaftliche (!) (und nicht genderspezifische) Forschung gesehen.
Fortsetzung folgt ...
Fortsetzung ...
"Frauen an den Herd drängen"? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein - damit kommen doch schon selbst die hartgesottesten Feministinnen heute nicht mehr. Interessant ist es aber, dass sie so etwas zwischen den Zeilen zu lesen vermögen.
Der "äußerst sensible Artikel" ist nicht einmal in den Ansätzen sensibel, sondern frech, diskriminierend gegen Männer, populistisch in jeder Hinsicht, schlecht struktueriert und recherchiert, und trägt nur dazu bei, dass dumm feministische Klischees wieder aufgekocht werden und Antworten wie die Ihre produzieren, aus denen klar wird, dass ein "Anpacken" und "Mithelfen" Zukunftsmusik bleiben.
Männer jammern und Frauen sind unterdrückt und haben damit auch immer recht in ihrer Argumentation? Es wird Zeit, dass die Genderbrille nachjustiert wird!
Nun eine kleine Anmerkung zu den Geigerinnen. Der Klassikmarkt lebt heute sehr stark von der Vermarktung der Person. Da sind Geigerinnen nun einmal besser zu vermarkten, wenn sie aussehen wie Julia Fischer oder Frau Mutter .
Nicht umsonst , dass ein Weltstar wie Frank Peter Zimmermann eher im Schatten steht.
Mit den eifrigen Mädels aus der ersten Bank hat dies vielleicht weniger zu tun.
Mit diesem Klasse-Artikel wären Sie bei "Brigitte" oder der "Bunten" bestimmt schon ganz oben!
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