Arbeit für Alleinerziehende Von der Leyens Programm ist ein erster Schritt

Drei Problemgruppen will die Arbeitsministerin besonders fördern: Jugendliche, Alte und alleinerziehende Mütter. Für Alleinerziehende müssen vollkommen neue Ideen her.

Mehr als 600.000 alleinerziehende Mütter leben von Hartz IV. Sie sind eine der Problemgruppen, denen sich Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU)  mit besonderen Programmen widmen möchte. Sie hat dazu am Mittwoch grünes Licht von der Bundesregierung bekommen. Die anderen Problemgruppen sind die ganz jungen – Jugendliche, die demnächst einen Coach an die Seite gestellt bekommen sollen und innerhalb von sechs Wochen ein Ausbildungs- oder Arbeitsangebot. Und es sind die Alten, für die das schon vorhandene Programm ausgebaut werden soll.

Für Alleinerziehende jedoch müssen ganz neue Ideen her. Dass Arbeitsministerin Ursula von der Leyen sie besonders im Visier hat, damit sie wieder am Arbeitsleben teilnehmen können, ist nicht nur eine alte Leidenschaft aus den Zeiten als Familienministerin.

Zwar suchen noch nicht alle Alleinerziehenden einen Job. Wenn die Kinder noch sehr klein sind, wollen viele Mütter nicht arbeiten. Doch auch diese Gruppe sollte bereits eine Perspektive geboten bekommen, was sie in ein oder zwei Jahren tun können, anstatt sich mit Minijobs und Hartz IV für immer einzurichten. Denn je länger die Mütter raus sind aus dem Job, desto schwieriger wird es, von Arbeitgebern akzeptiert zu werden. Umso schwieriger wird es auch für die Frauen selbst, sich wieder in die Arbeitswelt hinauszuwagen. Zumal sie ja mit Kind und Haushalt genug zu tun haben.

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Keiner hat etwas dagegen, hier zu helfen. Wenn genörgelt wird aus den Reihen Opposition, dann nur mit der Frage nach dem Geld. Immerhin hat der Haushaltsausschuss versprochen, die im Haushalt gesperrten 900 Millionen Euro für die Arbeitsmarktpolitik wieder freizugeben.

Aber auch jenseits der Finanzierung tauchen viele Fragen auf. Wie soll es funktionieren? Die Aussichten für Mütter mit Kindern sind schlecht auf dem Arbeitsmarkt. Werden Arbeitgeber jetzt plötzlich gerne Alleinerziehende einstellen, die manchmal wegen kranker Kinder zu Hause bleiben? Werden sie plötzlich bereitwillig ihre Arbeitszeiten kita-freundlich gestalten? Da kann Frau von der Leyen nicht direkt eingreifen.

Aber wenigstens die Rahmenbedingungen, unter denen Mütter auf den Weg gebracht werden sollen, können besser werden. Für jedes Jobcenter soll eine Frauen-Beauftragte bereitstehen. Für Alleinerziehende soll die Bundesagentur für Arbeit mit kommunalen Trägern kooperieren. Denn mit einem Arbeitsangebot soll der Frau gleichzeitig bei der Suche nach Kinderbetreuung geholfen werden.

Leser-Kommentare
  1. Zitat: "Man wünscht sich auch hier einen Ursula von der Leyen-typischen Aufbruch. Sie hat als Familienministerin mit Elterngeld und Vätermonaten im Bewusstsein vieler Menschen ziemlich viel in Bewegung gesetzt ..."

    Wirklich? Ich empfehle, die Fakten einmal nachzuprüfen. Frau von der Leyen kann vor allem eins: um sich selbst einen riesigen Medienwirbel zu entfachen - (sieht ja gut aus, die Frau, und sieben kinder, wow - und dann macht es puff: das war's.

    Übrig blieb das Elterngeld, und das geht auf Kosten von Kita-Plätzen.

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    • keox
    • 21.04.2010 um 16:19 Uhr

    "Für Alleinerziehende jedoch müssen ganz neue Ideen her. Dass Arbeitsministerin Ursula von der Leyen sie besonders im Visier hat, damit sie wieder am Arbeitsleben teilnehmen können..."

    Oh ja, Leyen hat sie wirklich im Visier, wörtlich. Allerorten fehlen Kassiererinnen, Putzfrauen, Köchinnen und was der Niedrigstlohnsektor sonst noch so zu bieten hat.

    • keox
    • 21.04.2010 um 16:19 Uhr

    "Für Alleinerziehende jedoch müssen ganz neue Ideen her. Dass Arbeitsministerin Ursula von der Leyen sie besonders im Visier hat, damit sie wieder am Arbeitsleben teilnehmen können..."

    Oh ja, Leyen hat sie wirklich im Visier, wörtlich. Allerorten fehlen Kassiererinnen, Putzfrauen, Köchinnen und was der Niedrigstlohnsektor sonst noch so zu bieten hat.

    • keox
    • 21.04.2010 um 16:19 Uhr

    "Für Alleinerziehende jedoch müssen ganz neue Ideen her. Dass Arbeitsministerin Ursula von der Leyen sie besonders im Visier hat, damit sie wieder am Arbeitsleben teilnehmen können..."

    Oh ja, Leyen hat sie wirklich im Visier, wörtlich. Allerorten fehlen Kassiererinnen, Putzfrauen, Köchinnen und was der Niedrigstlohnsektor sonst noch so zu bieten hat.

    Antwort auf "Aufbruch?"
    • TDU
    • 21.04.2010 um 16:40 Uhr

    Der Tod der Familie und die bejubelte Ausrufung neuer Lebensverhältnisse in den 1990iger Jahren kosten eben, und die Freiheit hat ihren Preis. Will natürlich keiner mehr wissen, und deswegen sollten geringverdienende Ehepaare, die zusammenbleiben wollen gar keine Kinder kriegen.

    Sie sollten den Allenerziehenden schließlich nicht das Geld weg nehmen und die Teilzeitjobs, die viele Alleinerziehende auch schon haben, denen ganz überlassen.

  2. Warum gibt es denn so viele alleinerziehende Mütter? Warum sind denn so viele Beziehungen zerstört, sodass die Eltern-Kind-Beziehungen vom Gesetzgeber geregelt werden müssen, insbesondere die Vater-Kind-Beziehungen?
    Welche seit Jahrzehnten anhaltende Tendenz führt denn dazu, dass junge Paare so schnell aufgeben?
    Ist es nicht so, dass bereits bei leisen Anzeichen von "Unlust" oder "Langeweile" Beziehungen von den Beteiligten in Zweifel gezogen werden? Dass man gar nicht mehr bereit ist, "in Treue fest zueinander zu stehen"?
    Da dürfen sich auch gerne mal die Männer an ihre Nasen fassen und sich fragen, ob sich das denn unterm Strich gelohnt hat, die Frau oder Freundin für irgendeine besonders enthemmte Sextante zu verlassen, siehe Pussycat Dolls: "Dontcha wish your girlfriend was a freak like me". Eine normale Frau ist aber keine Pussycat Doll, dafür hat sie eine Menge anderes und Besseres zu bieten, selbst in der Liebe, wenn mann es nur mal entdecken wollen würde.

    Wenn wir unsere Angelegenheiten selber regeln würden, dann könnte nicht schon wieder mit Zwangsmaßnahmen ins Familienleben der Deutschen eingegriffen werden mit dem Ergebnis:
    Mehr Ärger, mehr Stress, mehr Entfremdung, weniger Liebe für die Kinder, denn die Frauen werden gezwungen, in Billigjobs zu arbeiten, die weniger Geld einbringen, als ein Betreuungsplatz den Staat kostet. Volkswirtschaftlicher Superschwachsinn und gleichzeitig familienfeindlich bis zum geht nicht mehr!

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    Nach wie vor ist es schwierig für Alleinerziehende, wenn sie gezwungen werden, im Rahmen des Hartz-Gesetzes Tätigkeiten nachzugehen, die sie jeweils nicht für vereinbar mit ihrer Aufgabe als Mutter halten.
    Würde je jemand die verheirateten Mütter als Problemfall bezeichnen?
    Es ist m.E. diskriminierend, Alleinerziehende mit anderen Arbeitslosengruppen in einen Topf zuwerfen, denn Alleinerziehende haben schon einen Job!
    Und zwar nicht nur die mit kleinen Kindern, auch größere Kinder erfordern viel Zeit und Energie und Schulferien dauern 3 Monate, was bei Alleinerziehenden, die auf sich gestellt sind, nach wie vor ein Jobhindernis ist.
    Und vielleicht wollen manche Kinder gar nicht in diese Dauerbetreuung.
    Die Verlogenheit, mit der die Ministerin sich von ihrer Ministerpräsidentinnentochterposition auf die Schwachen stürzt, damit diese dem Staat das zurückgeben, was ihnen gnädigerweise gegeben wurde (es soll ja niemend hungern müssen), anstatt mal Herrn Kirchhoffs Berechnungen zum Wert dieser Tätigkeit zu berücksichtigen, wonach klar werden müsste, dass Alleinerziehenden die Grundsicherung, die sie bekommen, ja genauso gut als Gehalt zustehen könnte, denn sie haben keinen Ehemann, der sie finanzieren kann und der ja auch durch Steuerbefreiungen eben diese Tätigkeit finanzieren kann, diese Verlogenheit - so zumindest empfinde ich sie - lässt mich gruseln.

    Sie schreiben:"Warum gibt es denn so viele alleinerziehende Mütter? ...Ist es nicht so, dass bereits bei leisen Anzeichen von "Unlust" oder "Langeweile" Beziehungen von den Beteiligten in Zweifel gezogen werden?"

    - Die Scheidungsraten waren im Berlin der 20er Jahre höher als 2005, der Anteil unverheirateter junger Erwachsener war in etwa der heutigen Quote vergleichbar.(Aus: Familienbericht BMFSFJ 2006)

    - Anfang der 1960er Jahre gab es in Deutschland mehr alleinerziehende Frauen als heute. Das war eine Folge des Zweiten Weltkriegs, aus dem viele Väter nicht zurückkehrten. (Familienforscher Hans Betram in: Frankfurter Rundschau 06.08.2007)

    - Aus London Mitte des 19. Jhdts. wird berichtet:

    "Nur ein Zehntel-höchstens ein Zehntel-der Paare, die zusammenleben und Viktualienhandel betreiben, sind verheiratet ... Die Viktualienhändler wissen nichts von den Rechten ehelicher und unehelicher Kinder und halten es für reine Geld- und Zeitverschwendung, sich der Trauungszeremonie zu unterziehen, solange ein Paar auch ohne diese zusammenleben kann und bei den Nachbarn genauso hoch angesehen ist. Die verheirateten Frauen verkehren mit unverheirateten Männern ohne alle Bedenken. Mit dem Ehestand ist keinerlei Ansehen verbunden und mit dem Konkubinat keinerlei Schande.
    (H. Mayweh: Die Armen von London. Eichborn 1996 S.69)

    Die Familie, von der sie träumen, gibt es in der Breite erst seit den 1970ern. Das könnte man eher einen "moralischen" Fortschritt als einen Niedergang nennen.

    • TDU
    • 22.04.2010 um 16:54 Uhr

    Gerne stimme ich Ihnen zu. Vielleicht sollte sich beide mal öfter an die Nase fassen, da einige Zeit bleiben, und dann die Hände nach weiter unten ausstrecken.

    Ich denke, dass die Schwierigkeit "die Angelegenheiten selbst zu regeln", nicht nur auf Fehlverhalten von Mann und Frau beruht. Die Anerkennung, dass nicht zu tun, ist einfach größer, da nicht so "langweilig".

    Viele Geschichten sind eben spannender als eine und nach dem Bejubeln der "Freiheit von" muss wahrscheinlich die "Freiheit zu" neu entdeckt werden.

    Nach wie vor ist es schwierig für Alleinerziehende, wenn sie gezwungen werden, im Rahmen des Hartz-Gesetzes Tätigkeiten nachzugehen, die sie jeweils nicht für vereinbar mit ihrer Aufgabe als Mutter halten.
    Würde je jemand die verheirateten Mütter als Problemfall bezeichnen?
    Es ist m.E. diskriminierend, Alleinerziehende mit anderen Arbeitslosengruppen in einen Topf zuwerfen, denn Alleinerziehende haben schon einen Job!
    Und zwar nicht nur die mit kleinen Kindern, auch größere Kinder erfordern viel Zeit und Energie und Schulferien dauern 3 Monate, was bei Alleinerziehenden, die auf sich gestellt sind, nach wie vor ein Jobhindernis ist.
    Und vielleicht wollen manche Kinder gar nicht in diese Dauerbetreuung.
    Die Verlogenheit, mit der die Ministerin sich von ihrer Ministerpräsidentinnentochterposition auf die Schwachen stürzt, damit diese dem Staat das zurückgeben, was ihnen gnädigerweise gegeben wurde (es soll ja niemend hungern müssen), anstatt mal Herrn Kirchhoffs Berechnungen zum Wert dieser Tätigkeit zu berücksichtigen, wonach klar werden müsste, dass Alleinerziehenden die Grundsicherung, die sie bekommen, ja genauso gut als Gehalt zustehen könnte, denn sie haben keinen Ehemann, der sie finanzieren kann und der ja auch durch Steuerbefreiungen eben diese Tätigkeit finanzieren kann, diese Verlogenheit - so zumindest empfinde ich sie - lässt mich gruseln.

    Sie schreiben:"Warum gibt es denn so viele alleinerziehende Mütter? ...Ist es nicht so, dass bereits bei leisen Anzeichen von "Unlust" oder "Langeweile" Beziehungen von den Beteiligten in Zweifel gezogen werden?"

    - Die Scheidungsraten waren im Berlin der 20er Jahre höher als 2005, der Anteil unverheirateter junger Erwachsener war in etwa der heutigen Quote vergleichbar.(Aus: Familienbericht BMFSFJ 2006)

    - Anfang der 1960er Jahre gab es in Deutschland mehr alleinerziehende Frauen als heute. Das war eine Folge des Zweiten Weltkriegs, aus dem viele Väter nicht zurückkehrten. (Familienforscher Hans Betram in: Frankfurter Rundschau 06.08.2007)

    - Aus London Mitte des 19. Jhdts. wird berichtet:

    "Nur ein Zehntel-höchstens ein Zehntel-der Paare, die zusammenleben und Viktualienhandel betreiben, sind verheiratet ... Die Viktualienhändler wissen nichts von den Rechten ehelicher und unehelicher Kinder und halten es für reine Geld- und Zeitverschwendung, sich der Trauungszeremonie zu unterziehen, solange ein Paar auch ohne diese zusammenleben kann und bei den Nachbarn genauso hoch angesehen ist. Die verheirateten Frauen verkehren mit unverheirateten Männern ohne alle Bedenken. Mit dem Ehestand ist keinerlei Ansehen verbunden und mit dem Konkubinat keinerlei Schande.
    (H. Mayweh: Die Armen von London. Eichborn 1996 S.69)

    Die Familie, von der sie träumen, gibt es in der Breite erst seit den 1970ern. Das könnte man eher einen "moralischen" Fortschritt als einen Niedergang nennen.

    • TDU
    • 22.04.2010 um 16:54 Uhr

    Gerne stimme ich Ihnen zu. Vielleicht sollte sich beide mal öfter an die Nase fassen, da einige Zeit bleiben, und dann die Hände nach weiter unten ausstrecken.

    Ich denke, dass die Schwierigkeit "die Angelegenheiten selbst zu regeln", nicht nur auf Fehlverhalten von Mann und Frau beruht. Die Anerkennung, dass nicht zu tun, ist einfach größer, da nicht so "langweilig".

    Viele Geschichten sind eben spannender als eine und nach dem Bejubeln der "Freiheit von" muss wahrscheinlich die "Freiheit zu" neu entdeckt werden.

  3. produziert seit 1967 Massenarbeitslosigkeit.
    Daran wird auch "Kümmer"-Ministerin v. d. Leyen NICHTS ändern können! Da kann sie mit ihrer einfachen Kümmer-Rhetorik auffahren, wie sie will.
    Und: Ja, es ist Wahlkrampf. Und die Statistiken wollen geschönt sein.
    Diese Aktionen gehen am Kern des Problems vorbei. Das ist die Umwerteilung von unten nach oben, die auf die Dauer nicht funktionieren kann!

  4. Hoffentlich ist Familienpolitik kpmpliziert. Denn wenn sie der einfachen Regel "Was man fördert, davon bekommt man mehr" folgt, dann haben wir mehr Alleinerziehende, die sich nicht mehr auf den biologischen Partner verlassen, sondern den staattlich gestellten Coach in Anspruch nehmen und mehr Jugendliche, die anstelle eines Elternteils einen Coach haben.

    Wäre es nicht besser, Männer und Frauen, die aus geringfügigen Gründen den Partner verlassen wollen ein klein wenig zu kriminalisieren, um deutlich zu machen, daß die Gesellschaft an einer weiteren Zunahme von Familiensegmenten kein Interesse hat. Nur für diejenigen, die es anders nicht verstehen.

    PS: Ist der Titel Familienministerin im Untertitel richtig?

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    ... soll man die schwangere Frau, die ihren Mann verlässt, wenn sie geschlagen wurde, kriminalisieren?
    Soll man die schwangere Frau, die von ihrem Freund verlassen wird, kriminalisieren? etc, etc. ...
    Sollte man dann vielleicht die Schwangerschaft kriminalisieren?
    Hatte nicht schon Gretchen dieses Problem, das seit Jahrtausenden die Frauen heimsucht, gibt es wirklich immer noch Männer, die Frauen vorschreiben wollen, ob und wann sie schwanger werden dürfen?
    Alleinerziehende, die sich nicht mehr auf ihren Partner verlassen können, zu diskriminieren, weil sie sich trennen, sollte dem letzten Jahrtausend angehören.

    ... soll man die schwangere Frau, die ihren Mann verlässt, wenn sie geschlagen wurde, kriminalisieren?
    Soll man die schwangere Frau, die von ihrem Freund verlassen wird, kriminalisieren? etc, etc. ...
    Sollte man dann vielleicht die Schwangerschaft kriminalisieren?
    Hatte nicht schon Gretchen dieses Problem, das seit Jahrtausenden die Frauen heimsucht, gibt es wirklich immer noch Männer, die Frauen vorschreiben wollen, ob und wann sie schwanger werden dürfen?
    Alleinerziehende, die sich nicht mehr auf ihren Partner verlassen können, zu diskriminieren, weil sie sich trennen, sollte dem letzten Jahrtausend angehören.

  5. ... soll man die schwangere Frau, die ihren Mann verlässt, wenn sie geschlagen wurde, kriminalisieren?
    Soll man die schwangere Frau, die von ihrem Freund verlassen wird, kriminalisieren? etc, etc. ...
    Sollte man dann vielleicht die Schwangerschaft kriminalisieren?
    Hatte nicht schon Gretchen dieses Problem, das seit Jahrtausenden die Frauen heimsucht, gibt es wirklich immer noch Männer, die Frauen vorschreiben wollen, ob und wann sie schwanger werden dürfen?
    Alleinerziehende, die sich nicht mehr auf ihren Partner verlassen können, zu diskriminieren, weil sie sich trennen, sollte dem letzten Jahrtausend angehören.

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    kwT

    • TDU
    • 22.04.2010 um 17:07 Uhr

    Selbstverständlich sollte keine "Gewissenserforschung" stattfinden. Deswegen wurde auch das Schuldprinzip in der Scheidung abgeschafft. In der Euphorie hat das dann zu "einmal Arztgattin, immer Arztgattin" geführt.

    Wieso muss also jetzt schon wieder die einseitige "Befreiung" ausgerufen werden, die eh nur dem Wahlkampf geschuldet ist.

    Denn die Alleinerziehenden Frauen werden doch wohl nicht die steuerintensiven Jobs bekommen, trotz aller Betreuung. Denn hatten sie vermögende Männer bekommen sie erst gar kein Hartz IV in so nenenswertem Umfang, als dass man sich um sie kümmern müsste.

    Und mit Heeren arbeitsloser für nichts als an sich selbst gebundener Männer ist auch auf Dauer kein Staat zu machen.

    Aber vielleicht kann man die ja nach China oder sonstwo exportieren, und wenn man sie da nicht braucht, können sie ja zwansarbeiten. Wird ja schon in Deutschland diskutiert.

    Aber wenn dei eine oder andere Frau mitgeht können vielleicht 2 Menschen gemeinsam ganz neue Welten entdecken. Jenseits verkrampfter Ängste um Wählerstimmen.

    kwT

    • TDU
    • 22.04.2010 um 17:07 Uhr

    Selbstverständlich sollte keine "Gewissenserforschung" stattfinden. Deswegen wurde auch das Schuldprinzip in der Scheidung abgeschafft. In der Euphorie hat das dann zu "einmal Arztgattin, immer Arztgattin" geführt.

    Wieso muss also jetzt schon wieder die einseitige "Befreiung" ausgerufen werden, die eh nur dem Wahlkampf geschuldet ist.

    Denn die Alleinerziehenden Frauen werden doch wohl nicht die steuerintensiven Jobs bekommen, trotz aller Betreuung. Denn hatten sie vermögende Männer bekommen sie erst gar kein Hartz IV in so nenenswertem Umfang, als dass man sich um sie kümmern müsste.

    Und mit Heeren arbeitsloser für nichts als an sich selbst gebundener Männer ist auch auf Dauer kein Staat zu machen.

    Aber vielleicht kann man die ja nach China oder sonstwo exportieren, und wenn man sie da nicht braucht, können sie ja zwansarbeiten. Wird ja schon in Deutschland diskutiert.

    Aber wenn dei eine oder andere Frau mitgeht können vielleicht 2 Menschen gemeinsam ganz neue Welten entdecken. Jenseits verkrampfter Ängste um Wählerstimmen.

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