Frauen als Alleinverdienerinnen Unfreiwillige Emanzipation
Die Zahl der alleinverdienenden Frauen steigt. Doch viele Familien-Ernährerinnen sind keine Karrierefrauen, die freiwillig viel arbeiten.
© Ralf Hirschberger dpa

Frauen müssen oft mit niedrigen Löhnen die gesamte Familie ernähren
Es ist eine zentrale Forderung der Frauenbewegung. Frauen sollen arbeiten, Karriere machen, Beruf und Familie vereinbaren. Der Mann soll Abstand nehmen vom Alleinernährermodell. Das Forschungsprojekt "Familienernährerinnen" vom DGB , unterstützt vom Bundesfamilienministerium, hat nun herausgefunden, dass diese Forderungen längst Realität werden. Aber zwar ganz anders als bislang angenommen.
1991 wurden 15 Prozent aller Mehrpersonenhaushalte allein von Frauen finanziert, heute sind es schon 21 Prozent. Unter diesen 21 Prozent sind aber nur wenige Akademikerinnen, die Karriere machen möchten und mit ihrem Partner abgesprochen haben, dass er sich demzufolge mehr um die Familie kümmert. Nur in einem Viertel der Fälle haben die Alleinernährerinnen eine hohe Berufsqualifikation und eine "hoher Erwerbsneigung", wie es im Soziologendeutsch heißt.
75 Prozent der Alleinernährerinnen haben diese Rolle unfreiwillig übernommen. Gut, wiederum ein Viertel dieser Unfreiwilligen findet es nach einer kleinen Eingewöhnungszeit in Ordnung, sie bekommen die Chance, sich beruflich weiterzuentwickeln. Und auch ihre Partner sind offen für die neue Herausforderung, die Familienarbeit stemmen zu müssen.
Rund 50 Prozent der unfreiwilligen Alleinernährerinnen aber sind unglücklich mit der neuen Rolle. Kein Wunder, denn die meisten dieser Frauen arbeiten im Niedriglohnsektor und müssen mit dem kleinen Gehalt eine ganze Familie ernähren.
Die betroffenen Frauen sind entweder nicht besonders gut qualifiziert oder schon so lange aus besser qualifizierten Berufen heraus, dass sie im Niedriglohnsektor untergekommen sind. Häufig waren sie vor der Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit ihres Mannes die klassischen Zuverdienerinnen. Genauso häufig arbeiten sie als Alleinernährerinnen weiter in Teilzeit, und müssen folglich mit noch weniger Geld die Familie ernähren.
Ute Klammer, Professorin für Sozialpolitik an der Universität Duisburg-Essen sagt: "Wir hatten im Vorfeld unserer Befragungen überlegt, ob sich das traditionelle Alleinernährermodell umkehrt, also Männer die Hausmänner werden und Frauen das ganze Geld verdienen. Das ist aber in nur ganz seltenen Fällen so."
Im Gegenteil bleibt die Familien- und Hausarbeit überwiegend an den Frauen hängen und führt sie an ihre Belastungsgrenzen. Svenja Pfahl vom Institut für Sozialwissenschaftlichem Transfer in Berlin nennt einige Beispiele aus den qualitativen Interviews, die sie mit Alleinernährerinnen geführt hat. Da ist die Frau, die kaum noch die Kraft hat, sich um ihre Kinder zu kümmern, abends die Hausaufgaben zu kontrollieren zum Beispiel. Eine Mutter sagte im Interview sogar, sie würde ihr Kind auf die Realschule schicken und nicht auf das Gymnasium, da dort der Betreuungsaufwand geringer wäre.
- Datum 20.07.2010 - 13:29 Uhr
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Wer es immer noch nicht kapiert hat: es geht darum, dass immer weniger Menschen immer besser leben.
Ob ich als Hausmann und Gatte einer Professorin so bequem lebe wie umgekehrt oft Professorengattinnen - oder ob wir beide uns im Beruf verwirklichen: WIR haben die Zeit und die Lust und die Möglichkeit, öffentlich die Blätter anzufüllen mit unseren Überlegungen über die geschlechtliche Rollenverteilung in UNSERER Beziehung und wissen: Die ZEIT schreibt für UNS. Wir sind WICHTIG. Wir bekommen Erziehungsgeld. Wir leben GUT.
Manche von uns leben davon, das Prekariat zu erforschen. Es ist schon erstaunlich was für merkwürdige Sitten es DORT UNTEN gibt. Menschen, für die Arbeit nicht Selbstverwirklichung, sondern eine BELASTUNG ist. Hätten Sie sich sowas Unglaubliches vorstellen können?
Hoffentlich begehren die nicht eines Tages auf. Da gibts nur Eines: Erziehung braucht das Volk! Gender-Reflexion, Beratung, Betreuung zur Überdenkung seiner Geschlechterrollenvorstellungen. Jeder Wohnblock bräuchte seine Gender-Beratungs-Beauftragte.
Dank des Niedriglohnsektors gibt es auf die Weise dann noch mehr Stellen für UNS. Irgendjemand muss ja das eingesparte Geld bekommen. Und wir therapieren die Niedriglöhner und erklären es Ihnen: Ihre Vorstellungen von ihrem Leben sind FALSCH. Sobald sie die richtigen haben, werden sie auch glücklich sein mit dieser Gesellschaft und ihn für richtig halten, den Niedriglohnbereich. Und UNS werden sie LIEBEN.
Ich kann dem 1. Kommentar nur beipflichten. Wenn ich manche Artikel und Studien zum Thema Emanzipation lese, frage ich mich auch oft, ist das nun Hochnäsigkeit, Arroganz oder schlichtweg Naivität?
Hallo, ihr lieben ProfessorInnen und ZeitartikelschreiberInnen, die wenigsten von uns können im Beruf Selbstverwirklichung finden. Sie müssen arbeiten, um die Kohle heranzuschaffen, und verausgaben sich dabei oft bis zum letzten. Das trifft übrigens auf Männer wie Frauen zu - die angeblich so karrieregeilen Männer arbeiten ja soviel, um ihrer Familie einen gewissen Lebensstandard zu sichern. Selbiges kommt nun auch auf die Frauen zu.
Also hört doch bitte auf so zu tun, als würde auf die emanzipierte Frau automatisch der Superjob als Stararchitektin, Kinderärztin, Superjournalistin oder was weiss ich warten - realistischer ist da wohl der Bürojob oder die Supermarktkasse.
Klar ist eine gerechtere Aufteilung von Erwerbs- und sonstiger Arbeit zwischen den Geschlechtern wünschenswert, aber dass lässt sich nur dadurch erreichen, dass wir uns der wachsenden Ökonomisierung aller Lebensbereiche widersetzen, sonst finden sich Männlein und Weiblein traulich im Niedriglohnsektor vereint wieder.
Kapitalismus ist eben doof und gehört abgeschafft.
@MeinDemokratischesIch: Oh ja!
Für mich war die zentrale Frage der Frauenbewegung in den 60/70er Jahren nicht die Kopie der Männergesellschaft, sondern Wahlfreiheit!!!
Die Freiheit, die eigenen Kinder zu betreuen, bei gesellschaftlicher und finanzieller Anerkennung dieser Leistung, ohne Abqualifizierung als "Heimchen am Herd" und Hilfe beim Wiedereinstieg in das Berufsleben.....
oder Berufstätigkeit mit qualifiziertem, bezahlbaren Angebot der Kinderbetreuung und ohne Diskriminierung als "Rabenmutter".
Dass die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" ;-) offensichtlich auf Kosten der Frauen verwirklicht wird, ist eine Ironie der Geschichte und einerseits dem Tunnelblick einer kleinen Gruppe, meist akademisch gebildeter, berufstätiger Frauen zu verdanken,die rhetorisch versiert, ihre Ideologie publizieren und
andereseits der Wirtschaft/Politik, die Frauen schon immer rücksichtslos als stille Reserve gebrauchen. (Aktuell z.Bs. die unglaubliche Privilegierung der Gutverdiener beim
Elterngeld)
Ich kann dem 1. Kommentar nur beipflichten. Wenn ich manche Artikel und Studien zum Thema Emanzipation lese, frage ich mich auch oft, ist das nun Hochnäsigkeit, Arroganz oder schlichtweg Naivität?
Hallo, ihr lieben ProfessorInnen und ZeitartikelschreiberInnen, die wenigsten von uns können im Beruf Selbstverwirklichung finden. Sie müssen arbeiten, um die Kohle heranzuschaffen, und verausgaben sich dabei oft bis zum letzten. Das trifft übrigens auf Männer wie Frauen zu - die angeblich so karrieregeilen Männer arbeiten ja soviel, um ihrer Familie einen gewissen Lebensstandard zu sichern. Selbiges kommt nun auch auf die Frauen zu.
Also hört doch bitte auf so zu tun, als würde auf die emanzipierte Frau automatisch der Superjob als Stararchitektin, Kinderärztin, Superjournalistin oder was weiss ich warten - realistischer ist da wohl der Bürojob oder die Supermarktkasse.
Klar ist eine gerechtere Aufteilung von Erwerbs- und sonstiger Arbeit zwischen den Geschlechtern wünschenswert, aber dass lässt sich nur dadurch erreichen, dass wir uns der wachsenden Ökonomisierung aller Lebensbereiche widersetzen, sonst finden sich Männlein und Weiblein traulich im Niedriglohnsektor vereint wieder.
Kapitalismus ist eben doof und gehört abgeschafft.
@MeinDemokratischesIch: Oh ja!
Für mich war die zentrale Frage der Frauenbewegung in den 60/70er Jahren nicht die Kopie der Männergesellschaft, sondern Wahlfreiheit!!!
Die Freiheit, die eigenen Kinder zu betreuen, bei gesellschaftlicher und finanzieller Anerkennung dieser Leistung, ohne Abqualifizierung als "Heimchen am Herd" und Hilfe beim Wiedereinstieg in das Berufsleben.....
oder Berufstätigkeit mit qualifiziertem, bezahlbaren Angebot der Kinderbetreuung und ohne Diskriminierung als "Rabenmutter".
Dass die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" ;-) offensichtlich auf Kosten der Frauen verwirklicht wird, ist eine Ironie der Geschichte und einerseits dem Tunnelblick einer kleinen Gruppe, meist akademisch gebildeter, berufstätiger Frauen zu verdanken,die rhetorisch versiert, ihre Ideologie publizieren und
andereseits der Wirtschaft/Politik, die Frauen schon immer rücksichtslos als stille Reserve gebrauchen. (Aktuell z.Bs. die unglaubliche Privilegierung der Gutverdiener beim
Elterngeld)
Wenn ich einen solchen Satz lese, dann dreht sich mir der Magen um: "Was die Frauenbewegung in langen Jahren voller Überzeugungsarbeit nicht vermocht hat, schafft nun die Prekarisierung und Flexibilisierung auf dem Arbeitsmarkt. "
Tatsache ist, dass in den letzten 20 Jahren massenhaft Produktionsjobs weggefallen sind, die häufig von Männern ausgeübt wurden. Umgekehrt wurden viele Jobs im Dienstleistungssektor geschaffen, aber zu wesentlich schlechteren Löhnen. Diese Jobs werden oftmals von Frauen ausgeübt. Darin kann ich jedoch keinen Fortschritt im Sinne der Emanzipation zu erblicken, denn hier sind alle unglücklich: Die Frauen fühlen sich überfordert und die Männer nicht gebraucht.
Man könnte aus dem gesagten auch eine andere Schlussfolgerung ziehen: Lasst und die Arbeitsgesellschaft so umbauen, dass alle Arbeit bekommen können, die arbeiten wollen, dennn nur dann haben Frauen und Männer wirklich gleiche Chancen!
Dieser Schluss würde aber bedeuten, dass der durch Hartz IV bewusst geschaffene Niedriglohnsektor wieder zerstört wird und die Gewinne der Großunternehmer schrumpfen würden. Keine Regierungspartei in diesem Land will das. Aber anscheinend kriegen es selbst Journalisten nicht auf die Reihe, den neoliberalen Ausbeutungsstaat zu hinterfragen.
nach meinem Eindruck ist die Folgerung der Autorin weniger zynisch als provokativ.
Unfreiwillige "Emanzipation" ist ein Widerspruch in sich. Erst recht wenn diese durch struktur. Veränderungen bzw. Deregulierung / Spaltungen des Arbeitsmarktes erzeugt werden. Weibl. Erwerbstätigkeit ist eben nicht gleich Emanzipation im Sinne von mehr Handlungsfreiheit und nicht nur in der Kombination mit nahezu gleichbleibenden häusl-fam. Pflichten ein Sachzwang bei verminderten Handlungsspielräumen.
Polit-Ökonomisch begründete Verschiebungen am Arbeitsmarkt verändern eben weder horizontal noch vertikal die dahinterliegenden Geschlechterverhältnisse, sozialen Rangfolgen und i.d. Sozialisation erworbenen Selbstadressierungen in Richtung Egalität und Gleichberechtigung. Die untersch. Ausgangspunkte der Geschlechter bleiben unverändert, allein ihr Marktzugang hat sich - wie man sehen kann durchaus nicht positiv - verändert.
Um da anzusetzen müsste mensch sich inkl. polit. Bildung organisieren. Das Problem besteht darin, dass hierzulande mit der Entsolidarisierung und Individualisierung im Berufs - und gesellschaftlichen Leben auch soziale (inkl. Frauen) Bewegungen im Lobbyismus einen falschen Ausweg gefunden haben und i.d. Sackgasse gelandet sind.
Somit wird Emanzipation - auch auf Seiten der Männer/Väter - zur Hohlformel und unter diesen Vorzeichen schießt sich die Gleichstellungsdebatte ein Eigentor nach dem anderen.
Wird Zeit die Denkungsart zu ändern, damit e.-handeln möglich wird.
m.
Denn er beleuchtet die tatsächlichen Bedingungen unter den immer mehr Menschen leben müssen und unterlegt damit die meist pauschale Schelte "neoliberal" mit "existierenden" Argumenten.
Zu hinterfragen ist auch das "wenig qualifiziert". Hat eine Frau jahrelang nach einer Lehre beste Zeugnisse, zieht die Kinder auf und dann ist die Firma insolvent oder Stellen werden wegen EDV nicht gebraucht oder das Alter ist Fortgeschrittener, liegt da plötzlich "wenig" Qualifikation vor. Wieso eigentlich?
Die Frage ist also: wenig qualifiziert für was denn?. Das Potential ist da, und das gilt es zu nutzen. In Fortbildung die diesen Namen verdient. In flexible Arbeitsmöglichkeiten und einer allgemeinen Offensive für mehr Arbeit.
Aber das Fehlen dieser Komponeneten wird ja von den Besitzstandswahrern der Hochlohn Sicherheitspolitik und von den Bröckchengebern ausgenutzt.
Wie hoch ist eigentlich die Qualifikation derjenigen mit gleichen Fähigkeiten, deren Arbeitsplätze garantiert sind, nach Ausbildung und trotz Kinderziehung.
Jetzt möchte ich aber vo "Cherrypicker" mal einen vernünftigen Vorschlag, wie das "Lasst und die Arbeitsgesellschaft so umbauen, dass alle Arbeit bekommen können, die arbeiten wollen, dennn nur dann haben Frauen und Männer wirklich gleiche Chancen!" gehen soll. Alle arbeiten im Öffentlichen Dienst? Der sich dann sozusagen selber finanziert so wie sich Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf zog? Oder arbeitet dann jeder was er selber will? Wenn z.B. 100 Leute Archäologie studiert haben, müssen wir dann 100 Professorenstellen für Archäologen schaffen? Wohlgemerkt dies ist nur ein Gedankenexperiment, ich habe nichts gegen Archäologen. Völlig unrealistisch, das ganze!
.....der Arbeitsgesellschaft, so dass jeder der arbeiten will und kann auch eine Arbeit hat, feiert in Kuba gerade das 57 jährige Bestehen. Ein Zyniker würde sagen, es hat sich bewährt!
nach meinem Eindruck ist die Folgerung der Autorin weniger zynisch als provokativ.
Unfreiwillige "Emanzipation" ist ein Widerspruch in sich. Erst recht wenn diese durch struktur. Veränderungen bzw. Deregulierung / Spaltungen des Arbeitsmarktes erzeugt werden. Weibl. Erwerbstätigkeit ist eben nicht gleich Emanzipation im Sinne von mehr Handlungsfreiheit und nicht nur in der Kombination mit nahezu gleichbleibenden häusl-fam. Pflichten ein Sachzwang bei verminderten Handlungsspielräumen.
Polit-Ökonomisch begründete Verschiebungen am Arbeitsmarkt verändern eben weder horizontal noch vertikal die dahinterliegenden Geschlechterverhältnisse, sozialen Rangfolgen und i.d. Sozialisation erworbenen Selbstadressierungen in Richtung Egalität und Gleichberechtigung. Die untersch. Ausgangspunkte der Geschlechter bleiben unverändert, allein ihr Marktzugang hat sich - wie man sehen kann durchaus nicht positiv - verändert.
Um da anzusetzen müsste mensch sich inkl. polit. Bildung organisieren. Das Problem besteht darin, dass hierzulande mit der Entsolidarisierung und Individualisierung im Berufs - und gesellschaftlichen Leben auch soziale (inkl. Frauen) Bewegungen im Lobbyismus einen falschen Ausweg gefunden haben und i.d. Sackgasse gelandet sind.
Somit wird Emanzipation - auch auf Seiten der Männer/Väter - zur Hohlformel und unter diesen Vorzeichen schießt sich die Gleichstellungsdebatte ein Eigentor nach dem anderen.
Wird Zeit die Denkungsart zu ändern, damit e.-handeln möglich wird.
m.
Denn er beleuchtet die tatsächlichen Bedingungen unter den immer mehr Menschen leben müssen und unterlegt damit die meist pauschale Schelte "neoliberal" mit "existierenden" Argumenten.
Zu hinterfragen ist auch das "wenig qualifiziert". Hat eine Frau jahrelang nach einer Lehre beste Zeugnisse, zieht die Kinder auf und dann ist die Firma insolvent oder Stellen werden wegen EDV nicht gebraucht oder das Alter ist Fortgeschrittener, liegt da plötzlich "wenig" Qualifikation vor. Wieso eigentlich?
Die Frage ist also: wenig qualifiziert für was denn?. Das Potential ist da, und das gilt es zu nutzen. In Fortbildung die diesen Namen verdient. In flexible Arbeitsmöglichkeiten und einer allgemeinen Offensive für mehr Arbeit.
Aber das Fehlen dieser Komponeneten wird ja von den Besitzstandswahrern der Hochlohn Sicherheitspolitik und von den Bröckchengebern ausgenutzt.
Wie hoch ist eigentlich die Qualifikation derjenigen mit gleichen Fähigkeiten, deren Arbeitsplätze garantiert sind, nach Ausbildung und trotz Kinderziehung.
Jetzt möchte ich aber vo "Cherrypicker" mal einen vernünftigen Vorschlag, wie das "Lasst und die Arbeitsgesellschaft so umbauen, dass alle Arbeit bekommen können, die arbeiten wollen, dennn nur dann haben Frauen und Männer wirklich gleiche Chancen!" gehen soll. Alle arbeiten im Öffentlichen Dienst? Der sich dann sozusagen selber finanziert so wie sich Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf zog? Oder arbeitet dann jeder was er selber will? Wenn z.B. 100 Leute Archäologie studiert haben, müssen wir dann 100 Professorenstellen für Archäologen schaffen? Wohlgemerkt dies ist nur ein Gedankenexperiment, ich habe nichts gegen Archäologen. Völlig unrealistisch, das ganze!
.....der Arbeitsgesellschaft, so dass jeder der arbeiten will und kann auch eine Arbeit hat, feiert in Kuba gerade das 57 jährige Bestehen. Ein Zyniker würde sagen, es hat sich bewährt!
"Rund 50 Prozent der unfreiwilligen Alleinernährerinnen aber sind unglücklich mit der neuen Rolle. Kein Wunder, denn die meisten dieser Frauen arbeiten im Niedriglohnsektor und müssen mit dem kleinen Gehalt eine ganze Familie ernähren."
So etwas ist bei Männern ja unvorstellbar.
Mich würde ja mal interessieren, wieviele Männer nur aus Spaß arbeiten und nicht weil sie den verhassten Job von früh bis tief in die Nacht nur ausüben, damit sie für sich und ihre Familie ein Auskommen haben ...
"75 Prozent möchten zwar auch nicht, dass der Mann allein arbeitet. Sie möchten allerdings Zeit haben, sich um Haushalt und Familie zu kümmern und nebenbei in Teilzeit zu arbeiten"
Das Wort "möchten" sollte mit Kapitälchen geschrieben werden. Aus diesem geht, auch wenn der Tenor des Artikels anders beabsichtigt sein sollte, eindeutig hervor, dass die "Frauenbewegung" und die ganze, daraus resultierende Benachteiligkeitsindustrie, welche den Sinn von Arbeit offensichtlich einzig darin sieht, alle Bevölkerungsgruppen "gerecht zu repräsentieren", nicht für die Frauen an sich sprechen. Würde die Politik dahin gehen, dass sie den Egalitarismus in ihrer Agenda zurückführe und sich an den tatsächlichen Präferenzen der Bürger orientierte, gäbe es etliche Probleme weniger. Nun gut, man sollte auch fairerweise erwähnen, dass an manchen Stellen zu Kollateralschäden kommen könnte - und zwar, ganz so wie es der erste Kommentator treffend anmerkte, unter jenen, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, das Präkariat zu erforschen und zu erziehen.
Man könnte jetzt mehrere Wege einschlagen: einerseits könnte man AUF EWIG feststellen, wie tief das Geschlechterbild doch noch in den Köpfen der Menschheit verankert sei - und den institutionell verankerten Exorzismus aufrechterhalten. Man könnte aber auch in der heutigen Zeit den Menschen (egal welchen Geschlechts) für mündig erklären - und ihn in seinen Präferenzen des Zusammenlebens akzeptieren!
Warum beschweren sich diese Frauen NICHT beim Arbeitgeber, dass er mehr Rücksicht auf sie und ihre familiären Bedürfnisse nehmen soll und fordern ein höheres Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen?
Darum:
- Grund1
- Grund414
- Argument1728
Warum außerdem fordern sie NICHT vom Partner, dass er sich mehr um Haushalt und Familie kümmern sollte?
Weil sie ihm keinen Kummer bereiten wollen natürlich.
Merke: Fragen, die nach NICHTS fragen, müssen nicht beantwortet werden.
... Mithilfe von meinem Partner gefordert ... und wurde alleinerziehend.
Dann habe ich nach jahrelangem Arbeiten mit wenig Geld, kaum Zeit und ständigem Druck (Kinder krank oder Ferien) mich beim Arbeitgeber beschwert und wurde raus gemobbt. Auf übelste Art und Weise.
Dann hatte ich die Schnauze voll. Ich habe dann lange nicht mehr gearbeitet, mich nicht geschämt und die Zeit mit meinen Kindern genossen. Sie hatten sofort bessere Noten und waren viel ausgeglichener.
... Mithilfe von meinem Partner gefordert ... und wurde alleinerziehend.
Dann habe ich nach jahrelangem Arbeiten mit wenig Geld, kaum Zeit und ständigem Druck (Kinder krank oder Ferien) mich beim Arbeitgeber beschwert und wurde raus gemobbt. Auf übelste Art und Weise.
Dann hatte ich die Schnauze voll. Ich habe dann lange nicht mehr gearbeitet, mich nicht geschämt und die Zeit mit meinen Kindern genossen. Sie hatten sofort bessere Noten und waren viel ausgeglichener.
Warum außerdem fordern sie nicht vom Partner, dass er sich mehr um Haushalt und Familie kümmern sollte?
Warum außerdem fordert sie (nicht) vom Partner ...
oder:
Warum außerdem fordern sie (nicht) von ihren Partnern ...
Die ,wonach alles was heute läuft ,wohl fam.-Ministerin war?
Willste groß werden in der Politik fang dort an. (Spaß) Wir beleben den Arbeitsmarkt in den wir viele private Erzieherbrauchen! Wie sonst ,ist es denn möglich, nicht mit fünf Kindern und Job klar zu kommen!
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