Umfrage zur Kinderlosigkeit Kinderkriegen ist nicht vernünftig
Laut einer Meinungsumfrage wünschen sich zwei Drittel der jungen Leute Kinder. Aber vorher soll alles stimmen: Ausbildung, Job, Geld und Partnerschaft.
Kinder sind für die Gesellschaft wichtig, doch der Einzelne kann kaum vernünftige Gründe fürs Kinderkriegen nennen. Denn sie kosten Mutter und Vater Geld und Kraft, machen Lärm und Schmutz. Karriere und Einkommen leiden, wenn man sich Zeit für den Nachwuchs nimmt. Laut einer repräsentativen Umfrage von forsa im Auftrag der Zeitschrift Eltern sagen folgerichtig 79 Prozent der befragten Kinderlosen, das Leben sei ohne Kinder anstrengend genug. Und 74 Prozent wollen ihren Lebensstil vorerst nicht für ein Kind einschränken. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass nur 22 Prozent beschließen, nie Kinder zu wollen.
Kinder bekommt man dann doch, weil in vielen Menschen ein irrationaler Wunsch wächst, der auf Erfüllung drängt. Es geht darum zu lieben und gebraucht zu werden. Die forsa-Umfrage zeigt, dass schon zwei Drittel der jungen Erwachsenen einen solchen Wunsch verspüren. Männer sind übrigens nicht die Kinderverweigerer, als die sie oft gelten. Zumindest behaupten die jungen Männer zu 70 Prozent, Kinder zu wollen. Junge Frauen sind skeptischer – nur 61 wünschen sich Nachwuchs. Trotzdem schieben die Zwanzig- bis Dreißigjährigen (Männer wie Frauen) das Kinderkriegen meist auf. Denn obwohl der Kinderwunsch reine Gefühlssache ist, wird die Entscheidung, wirklich ein Kind zu bekommen, im Kopf getroffen.
Und so werden Kinder zu einem "Projekt", wie die Auswerter der Studie schreiben, das sich anzustellen hat hinter rational besser zu begründenden Projekten: Zwei Drittel wollen vor der Geburt eines Babys eine solide finanzielle Basis schaffen. Eine gute Ausbildung und ein guter Job haben vor allem für Akademiker Vorrang. Das ist vielleicht noch etwas, woran die Politik etwas schrauben kann, denn Studenten, Praktikanten, Jobber und Menschen, die sich von einem befristeten Vertrag nach dem anderen hangeln, gehen wirklich ein hohes Risiko ein, in Armut zu leben, wenn sie sich für Kinder entscheiden. Elterngeld greift hier selten. Für viele Kinderlose (61 Prozent) wäre eine verlässliche Kinderbetreuung eine Erleichterung. Daran wird gearbeitet.
Doch das Leben durchplanen wollen die Menschen vor dem Kinderkriegen auch im Privaten. 44 Prozent der Interviewten gaben an, dass ihnen für ein Kind schlicht die oder der Richtige fehle. Und fast 70 Prozent befürchten, dass ihre Beziehung durch den Stress mit Baby nicht halten würde. Dann schließlich wird das Bedürfnis, wirklich alles richtig machen zu müssen, selbst zum Hinderungsgrund. Viele der Befragten sehen schon voraus, dass sie, wie andere Eltern, vom eigenen Perfektionsdruck in Erziehungsfragen gestresst werden.
Und so ist es nicht erstaunlich, dass knapp die Hälfte der Kinderlosen sich wünscht, diese Entscheidung einfach überhaupt nicht treffen zu müssen – und dass die Kinderfrage einfach wieder zu einer Gefühlsentscheidung würde: Über eine ungeplante Schwangerschaft würden sich jedenfalls laut Umfrage 48 Prozent der Frauen und 44 Prozent der Männer freuen.
Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut forsa Anfang Dezember 2010 rund 1000 Deutsche zwischen 25 und 45 Jahren ohne leibliche Kinder.
- Datum 15.02.2011 - 14:00 Uhr
- Quelle dpa
- Kommentare 437
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




Man führe statt einer Frauenquote eine Elternquote für Spitzenpositionen ein.
Eine Elternquote in Spitzenpositionen würde nur erstens dazu führen, dass das Problem des Fachkräftemangels in diesen Positionen sich nur noch verschlimmert. Zweitens fehlen trotz allem Führungsqualitäten, da lediglich aufgrund der "Quote" eingestellt wird. Drittens hilft diese Quote nur einem sehr geringen Teil von sehr gut gebildeten Eltern, aber der Masse der akademischen Mittelschicht wird so nicht geholfen.
Aber die Umfrage zeigt eigentlich die wirkliche Debatte: Die Vermeidung von jeglicher Verantwortung bei gleichzeitigem Anspruchs-Denken auf genug Kapital damit der Lebensstandard nicht sinkt, und nun schreit jeder nach Vater Staat damit er bloß den eigentlichen Erwachsenen ihre Entscheidung abnimmt.
Soll man ehrlich sein? Man muss sich im Leben schlichtweg entscheiden! Sei es für Familie, oder für Beruf, wie auch immer. Das musste man aber schon immer, ebenso ist es illusionär, in seinem Leben jegliches Wissen anzuhäufen, oder alle Länder zu besuchen.
Diese Umfrage hingegen ist lediglich das Zeugnis einer vom Wohlstand verwöhnten Generation, die lediglich nicht genug bekommen kann!
das wär doch mal was! :)
Eine Elternquote in Spitzenpositionen würde nur erstens dazu führen, dass das Problem des Fachkräftemangels in diesen Positionen sich nur noch verschlimmert. Zweitens fehlen trotz allem Führungsqualitäten, da lediglich aufgrund der "Quote" eingestellt wird. Drittens hilft diese Quote nur einem sehr geringen Teil von sehr gut gebildeten Eltern, aber der Masse der akademischen Mittelschicht wird so nicht geholfen.
Aber die Umfrage zeigt eigentlich die wirkliche Debatte: Die Vermeidung von jeglicher Verantwortung bei gleichzeitigem Anspruchs-Denken auf genug Kapital damit der Lebensstandard nicht sinkt, und nun schreit jeder nach Vater Staat damit er bloß den eigentlichen Erwachsenen ihre Entscheidung abnimmt.
Soll man ehrlich sein? Man muss sich im Leben schlichtweg entscheiden! Sei es für Familie, oder für Beruf, wie auch immer. Das musste man aber schon immer, ebenso ist es illusionär, in seinem Leben jegliches Wissen anzuhäufen, oder alle Länder zu besuchen.
Diese Umfrage hingegen ist lediglich das Zeugnis einer vom Wohlstand verwöhnten Generation, die lediglich nicht genug bekommen kann!
das wär doch mal was! :)
finanziell ist das heute kaum noch zu stemmen. Und das Umfeld ist trotz der Friedenszeiten in Europa eher als negativ zu bezeichnen. Werde mich vermutlich gegen Kinder entscheiden! Schade, aber es geht nicht anders!
Das hat mich sehr erheitert. Die Baby-Boomer waren wohl allesamt Schwarzmagier, dass die in den 50er und 60er Jahren mehr Kinder bei weniger Wohlstand zustande gebracht haben. Damals beschränkte sich Medienkonsum größtenteils auf Radio hören und Bücher lesen. Und Waschmaschinen und Fernseher waren für weite Teile der Bevölkerung noch unerschwinglich. PCs, mit denen man sich online über die gar schröckliche Armut heute, die Kinder angeblich unmöglich machen, beschweren kann, gab es schonmal gar nicht. Einen Telefonanschluss (mit "Schnur") hatten auch nur wenige, Handys niemand.
Wem Mittelklassewagen und Unterhaltungselektronik wichtiger sind als das Familienglück - bitte. Bei uns soll doch jeder nach seiner Facon selig werden, wie der alte Fritz schon sagte. Aber so zu tun, als seien Kinder finanziell nicht zu stemmen, ist lächerliche Heuchelei. Wer Kinder um ihrer selbst willen liebt und deswegen welche haben will, für den sind die Kinder gesetzt und der materielle Schnickschnack optional, nicht umgekehrt. Nur Materialisten müssen ihren Egoismus verschleiern. Deswegen liest man mit Regelmäßigkeit, Kinder könne man sich gar nicht mehr leisten.
Das müsste heißen: ich will keine Kinder. Ansonsten viel Spass mit dem K.inderersatz
auf die Welt. In eine schrecklichere Welt konnte man kaum geboren werden. Dennoch hat diese Generation doch bisher ein sehr gutes Leben gehabt. Trotz allem scheint ja bei der 30plus Generation (Mittelschicht), was Kinder anbelangt einiges im Argen zu liegen. Diejenigen, die eigentlich Kinder bekommen sollten, zahlen relativ hohe Steuern und Sozialabgaben (u.a. um den heutigen Rentnern ein sehr angenehmes Leben zu ermöglichen), sollen aber selbst für sich vorsorgen und hangeln sich dabei von befristeter Beschäftigung zu befristeter Beschäftigung. So entsteht eben nicht das Gefühl der sozialen Sicherheit, das man braucht, um Kinder in die Welt zu setzten.
Das Ihre Eltern nicht Ihre Gedankengaenge hatten. Ein Kind muss nicht alles haben und mit der richtigen Kommunikation vertraut es Ihnen und versteht denn "Mangel" oder das nicht bekommen. Wenn man aber selber DG und etc. traegt dann sieht es das Kind und moechte es auch. Man ist also immer Selbst dran Schuld. Ja IMMER.
Alle genannten gruende sind gesellschaftlich gemacht und werden diese zugrunde richten sollte selbige nicht einlenken.
Das hat mich sehr erheitert. Die Baby-Boomer waren wohl allesamt Schwarzmagier, dass die in den 50er und 60er Jahren mehr Kinder bei weniger Wohlstand zustande gebracht haben. Damals beschränkte sich Medienkonsum größtenteils auf Radio hören und Bücher lesen. Und Waschmaschinen und Fernseher waren für weite Teile der Bevölkerung noch unerschwinglich. PCs, mit denen man sich online über die gar schröckliche Armut heute, die Kinder angeblich unmöglich machen, beschweren kann, gab es schonmal gar nicht. Einen Telefonanschluss (mit "Schnur") hatten auch nur wenige, Handys niemand.
Wem Mittelklassewagen und Unterhaltungselektronik wichtiger sind als das Familienglück - bitte. Bei uns soll doch jeder nach seiner Facon selig werden, wie der alte Fritz schon sagte. Aber so zu tun, als seien Kinder finanziell nicht zu stemmen, ist lächerliche Heuchelei. Wer Kinder um ihrer selbst willen liebt und deswegen welche haben will, für den sind die Kinder gesetzt und der materielle Schnickschnack optional, nicht umgekehrt. Nur Materialisten müssen ihren Egoismus verschleiern. Deswegen liest man mit Regelmäßigkeit, Kinder könne man sich gar nicht mehr leisten.
Das müsste heißen: ich will keine Kinder. Ansonsten viel Spass mit dem K.inderersatz
auf die Welt. In eine schrecklichere Welt konnte man kaum geboren werden. Dennoch hat diese Generation doch bisher ein sehr gutes Leben gehabt. Trotz allem scheint ja bei der 30plus Generation (Mittelschicht), was Kinder anbelangt einiges im Argen zu liegen. Diejenigen, die eigentlich Kinder bekommen sollten, zahlen relativ hohe Steuern und Sozialabgaben (u.a. um den heutigen Rentnern ein sehr angenehmes Leben zu ermöglichen), sollen aber selbst für sich vorsorgen und hangeln sich dabei von befristeter Beschäftigung zu befristeter Beschäftigung. So entsteht eben nicht das Gefühl der sozialen Sicherheit, das man braucht, um Kinder in die Welt zu setzten.
Das Ihre Eltern nicht Ihre Gedankengaenge hatten. Ein Kind muss nicht alles haben und mit der richtigen Kommunikation vertraut es Ihnen und versteht denn "Mangel" oder das nicht bekommen. Wenn man aber selber DG und etc. traegt dann sieht es das Kind und moechte es auch. Man ist also immer Selbst dran Schuld. Ja IMMER.
Alle genannten gruende sind gesellschaftlich gemacht und werden diese zugrunde richten sollte selbige nicht einlenken.
Nämlich der Hinweis ob es sich um "Paare" handelt oder "Singles", die befragt wurden. Der folgende Link auf einen Artikel ist zwar älter, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Anzahl der Single-Haushalte (14,2 Millionen im Jahr 2002) verringert hat. Somit ist die Frage nach dem Kinderwunsch statistisch gesehen nur sinnvoll wenn "Paare" gefragt werden.
Ich verstehe darunter den Wunsch nach einem Kind. Den haben sowohl Singles, als auch Paare (übrigens können die beiden Personen, die ein Paar bilden, den durchaus unabhängig voneinander haben). Ach ja, und dann gibt es noch homosexuelle Paare, schon gehört ? Die Frage des Kinderwunsches stellt sich also erst einmal völlig unabhängig von der jeweiligen Beziehungssituation. Nur seine Erfüllung ist in einer heterosexuellen Beziehung realistischer. Mangel eines geeigneten Partners rangiert deswegen auch an erster Stelle als Grund für unerfüllten Kinderwunsch.
Ich verstehe darunter den Wunsch nach einem Kind. Den haben sowohl Singles, als auch Paare (übrigens können die beiden Personen, die ein Paar bilden, den durchaus unabhängig voneinander haben). Ach ja, und dann gibt es noch homosexuelle Paare, schon gehört ? Die Frage des Kinderwunsches stellt sich also erst einmal völlig unabhängig von der jeweiligen Beziehungssituation. Nur seine Erfüllung ist in einer heterosexuellen Beziehung realistischer. Mangel eines geeigneten Partners rangiert deswegen auch an erster Stelle als Grund für unerfüllten Kinderwunsch.
Ist es vernünftig, zehn oder zwölf Stunden täglich zu arbeiten, um sich ein schönes Haus mit tollen Möbeln kaufen zu können, in dem man kaum jemals ist? Oder ist es evtl. vernünftiger, von Transferleistungen zu leben und auf niedrigem materiellem Niveau frei von Zwängen zu sein?
Ist es verünftig, sich einen Porsche Cayenne zu kaufen, wo doch ein gebrauchter Dacia Logan im Prinzip alles kann, was der Cayenne auch kann?
Ist es vernünftig, zu schnackseln? Besser bleibt man noch eine Stunde länger im Büro, vielleicht kann man sich dann noch mehr Dinge leisten, die allerdings dann auch wieder nicht vernünftig sind?
Verwechseln sie eventuell hier Vernunft mit rein ökonomischen Überlegungen? Geld = Vernunft?
...die Überlegung geht in die richtige Richtung, allerdings:
"Oder ist es evtl. vernünftiger, von Transferleistungen zu leben und auf niedrigem materiellem Niveau frei von Zwängen zu sein?"
...schreibt sowas sicher nur jemand, der es nicht kennt. Kein Zustand kennt mehr (unangenehme) Zwänge als der der quasi-Mittellosigkeit. Manche mögen sich damit identifizieren und daraus eine Lebenskunst machen, aber das dürfte eine Minderheit sein.
Es ist nicht nur ökonomische Vernunft, die dazu führt, dass sich viele Menschen gegen Kinder entscheiden.
In einer Gesellschaft wie der unseren, in der Hunde mehr akzeptiert sind als Kinder, in der Kindergärten verklagt werden, weil die Kinder eben spielen und dabei nicht immer ruhig sind; in einer Gesellschaft, in der mit Schule und Bildung experimentiert wird, in der Entscheidungen rund um die Erziehung der Kinder immer mehr vom Staat getroffen werden, weil es Eltern gibt, die es nicht schaffen, ihren Kindern beizubringen, wie man richtig lebt; in einer solchen Gesellschaft kann man schon verstehen, dass es Menschen gibt, die lieber keine Kinder bekommen, obwohl sie eigentlich gern würden.
DAS ist die Lösung meiner Probleme! Von Transferleistungen leben, Kinder kriegen und keine Sorgen mehr! Kann ich nur hoffen, dass die anderen alle blöd genug sind, weiterzuarbeiten, um meine Transferleistungen zu verdienen...
Es geht doch heute nicht darum, 10-12 Stunden zu arbeiten, um sich ein tolles Haus zu kaufen, sondern überhaupt seinen Job zu behalten. Es geht nicht um die Frage, Cayenne oder Logan, sondern darum, ob ich meinen Kindern ein einigermaßen annehmbares,gesundes und kindgerechtes Umfeld schaffen kann, und das geht halt nur mit etwas finanziellem Aufwand. Ohne Sicherheit Kinder in die Welt setzen ist schlicht verantwortungslos den Kindern gegenüber.
...die Überlegung geht in die richtige Richtung, allerdings:
"Oder ist es evtl. vernünftiger, von Transferleistungen zu leben und auf niedrigem materiellem Niveau frei von Zwängen zu sein?"
...schreibt sowas sicher nur jemand, der es nicht kennt. Kein Zustand kennt mehr (unangenehme) Zwänge als der der quasi-Mittellosigkeit. Manche mögen sich damit identifizieren und daraus eine Lebenskunst machen, aber das dürfte eine Minderheit sein.
Es ist nicht nur ökonomische Vernunft, die dazu führt, dass sich viele Menschen gegen Kinder entscheiden.
In einer Gesellschaft wie der unseren, in der Hunde mehr akzeptiert sind als Kinder, in der Kindergärten verklagt werden, weil die Kinder eben spielen und dabei nicht immer ruhig sind; in einer Gesellschaft, in der mit Schule und Bildung experimentiert wird, in der Entscheidungen rund um die Erziehung der Kinder immer mehr vom Staat getroffen werden, weil es Eltern gibt, die es nicht schaffen, ihren Kindern beizubringen, wie man richtig lebt; in einer solchen Gesellschaft kann man schon verstehen, dass es Menschen gibt, die lieber keine Kinder bekommen, obwohl sie eigentlich gern würden.
DAS ist die Lösung meiner Probleme! Von Transferleistungen leben, Kinder kriegen und keine Sorgen mehr! Kann ich nur hoffen, dass die anderen alle blöd genug sind, weiterzuarbeiten, um meine Transferleistungen zu verdienen...
Es geht doch heute nicht darum, 10-12 Stunden zu arbeiten, um sich ein tolles Haus zu kaufen, sondern überhaupt seinen Job zu behalten. Es geht nicht um die Frage, Cayenne oder Logan, sondern darum, ob ich meinen Kindern ein einigermaßen annehmbares,gesundes und kindgerechtes Umfeld schaffen kann, und das geht halt nur mit etwas finanziellem Aufwand. Ohne Sicherheit Kinder in die Welt setzen ist schlicht verantwortungslos den Kindern gegenüber.
...und die Politik tritt bei der Problematik mal wieder auf der Stelle.
Sie weiß, eine Familie gründet idR nur, wer an seine Zuunft glaubt. Sie weiß auch: die Wirtschaft will weiter prekarisieren, Löhne drücken, Kündigungsschutz abbauen. Also macht man eine Pseudo-Lösung wie das Elterngeld, oder ein Recht auf Kindergartenplatz (während die Nachfrage dann über den Preis künstlich niedrig gehalten wird ;-) usw. dann tut man so, als wundere man sich, dass das alles fast nichts bringt.
Und um der Unfähigkeit die Krone aufzusetzen, wartet man zu und überzieht uns anschliessend mit TINA's: Renten(kürzungs)reformen, Zuwanderung usw.
Ich geb langsam auf.
Prekarisierung der kritischen Beschäftigungsverhältnisse dadurch erhöht ,indem nach europäischen nun auch an inter-nationale Billiglöhner gedacht wird.Und weil sich das mit unseren ca. 20 Mio Sozialversicherungssklaven scheinbar nicht mehr rechnet müssen nun für den weiteren Produktivitätsfort-
schritt die Billiglöhner ran. Denn die haben wie alle gesellschaftlichen Randgruppen oder eben potentielle" Kopf- tuchtragende Gebärmaschinen" eins gemeinsam: Keine Lobby...!!!
Deswegen dieses Jahr genau überlegen wo man das Kreuz macht!
Prekarisierung der kritischen Beschäftigungsverhältnisse dadurch erhöht ,indem nach europäischen nun auch an inter-nationale Billiglöhner gedacht wird.Und weil sich das mit unseren ca. 20 Mio Sozialversicherungssklaven scheinbar nicht mehr rechnet müssen nun für den weiteren Produktivitätsfort-
schritt die Billiglöhner ran. Denn die haben wie alle gesellschaftlichen Randgruppen oder eben potentielle" Kopf- tuchtragende Gebärmaschinen" eins gemeinsam: Keine Lobby...!!!
Deswegen dieses Jahr genau überlegen wo man das Kreuz macht!
Solange junge Frauen nicht darauf zählen können, mit Kind wieder problemlos berufstätig sein zu können, solange Babypausen und Kindererziehung zu verminderten Renten führen, solange sie darauf hoffen müssen, vom Kindsvater nicht geschieden zu werden und dann nach drei Jahren ohne Versorgung dazustehen - solange ist die Entscheidung für das Kind auch die für die Armutsfalle.
in die man angeblich durch Kinder kommt, ist ein Mythos. In der Regel wird, wer vorher nicht arm war, auch durch Kinder nicht in der Armut landen.
Kinderarmut
bitte löschen Sie meinen Kommentar, den ich versehentlich zu früh abgeschickt hatte. Vielen Dank.
in die man angeblich durch Kinder kommt, ist ein Mythos. In der Regel wird, wer vorher nicht arm war, auch durch Kinder nicht in der Armut landen.
Kinderarmut
bitte löschen Sie meinen Kommentar, den ich versehentlich zu früh abgeschickt hatte. Vielen Dank.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Die Redaktion/ew
Sarrazin hat ja ganz richtig darauf hingewiesen, dass Schule für die meisten Kinder eh nicht lohnt, und was wir dann anschliessend alles an HartzIV sparen ...
Multi-Kulti kommt uns teuer zu stehen! Es gibt eine finanzielle Umverteilung, von den Deutschen weg, hin zu den Zuwanderern. Darunter leiden deutsche Familien und wer noch keine Kinder hat, der beobachtet die Familienfeindlichkeit in Deutschland und stellt den Kinderwunsch zurück.
Die Massenarbeitslosigkeit, deren verherrendes Ausmaß (mehr als 10 Millionen) von den Politikern schamhaft versteckt wird, verhindert, dass Mütter problemlos am Arbeitsprozess teilnehmen können. Durch das Überangebot an Arbeitskräften werden sie zunehmend aus dem Arbeitsmarkt verdrängt.
Deutschland setzt auf Zuwanderung, nicht auf Familie!
Was wären denn für sie schlagkräftige Anreize?
Ein Kinderwunsch wächst doch im besten Fall aus einer erfüllten Beziehung und einem sicheren Job. Und nicht weil die Regierung mir etwas dafür verspricht.
...wie bei so vielem sind natürlich im Zweifel die Migranten schuld. Arbeitslosigkeit? Kriminalität? Zu wenige Kinder? Für alles kann man schön Minderheiten verantwortlich machen. Die Förderung von Immigration ist eine Folgerung aus der demografischen Misere. Kriegen die Deutschen weniger Kinder wegen der Einwanderung? Sicherlich nicht. Und schon mal darüber nachgedacht, warum die Gegenden, in denen prozentual die meisten "Ausländer" leben, sowohl wirtschaftlich (Arbeitslosigkeit) als auch demografisch noch am besten da stehen? Woran es fehlt, ist ein vernünftiges Konzept für junge Menschen von 0-18 und deren Eltern, die immer noch viel zu viele Risiken tragen, obwohl sie der Gesellschaft einen wichtigen Dienst tun.
ich erinnere mich das ein politiker in das selbe rassistische horn geblasen hat. "Kinder statt Inder" hies der schlachtruf. unser allseits geliebter roland. ich lach mich immer schlapp wenn einer mit so einem "schmarrn" kommt, denn daran merkt man das er null ahnung ahnung von dem thema hat und garnicht weis worum es geht.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/se
Sarrazin hat ja ganz richtig darauf hingewiesen, dass Schule für die meisten Kinder eh nicht lohnt, und was wir dann anschliessend alles an HartzIV sparen ...
Multi-Kulti kommt uns teuer zu stehen! Es gibt eine finanzielle Umverteilung, von den Deutschen weg, hin zu den Zuwanderern. Darunter leiden deutsche Familien und wer noch keine Kinder hat, der beobachtet die Familienfeindlichkeit in Deutschland und stellt den Kinderwunsch zurück.
Die Massenarbeitslosigkeit, deren verherrendes Ausmaß (mehr als 10 Millionen) von den Politikern schamhaft versteckt wird, verhindert, dass Mütter problemlos am Arbeitsprozess teilnehmen können. Durch das Überangebot an Arbeitskräften werden sie zunehmend aus dem Arbeitsmarkt verdrängt.
Deutschland setzt auf Zuwanderung, nicht auf Familie!
Was wären denn für sie schlagkräftige Anreize?
Ein Kinderwunsch wächst doch im besten Fall aus einer erfüllten Beziehung und einem sicheren Job. Und nicht weil die Regierung mir etwas dafür verspricht.
...wie bei so vielem sind natürlich im Zweifel die Migranten schuld. Arbeitslosigkeit? Kriminalität? Zu wenige Kinder? Für alles kann man schön Minderheiten verantwortlich machen. Die Förderung von Immigration ist eine Folgerung aus der demografischen Misere. Kriegen die Deutschen weniger Kinder wegen der Einwanderung? Sicherlich nicht. Und schon mal darüber nachgedacht, warum die Gegenden, in denen prozentual die meisten "Ausländer" leben, sowohl wirtschaftlich (Arbeitslosigkeit) als auch demografisch noch am besten da stehen? Woran es fehlt, ist ein vernünftiges Konzept für junge Menschen von 0-18 und deren Eltern, die immer noch viel zu viele Risiken tragen, obwohl sie der Gesellschaft einen wichtigen Dienst tun.
ich erinnere mich das ein politiker in das selbe rassistische horn geblasen hat. "Kinder statt Inder" hies der schlachtruf. unser allseits geliebter roland. ich lach mich immer schlapp wenn einer mit so einem "schmarrn" kommt, denn daran merkt man das er null ahnung ahnung von dem thema hat und garnicht weis worum es geht.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/se
Mir stellt sich die Frage, ob es wirklich "rationale" Entscheidungen sind, wenn die Frage, ob man ein Kind kriegt an rein wirtschaftlichen Dingen festgemacht wird.
[...]
Denn all meine Bekannten, die Kinder bekommen haben, hatten nach der Erfahrung mit diesen eine komplett andere Einstellung zu diesen als vorher. Denn man muss sich eines vergegenwärtigen bei Entscheidungen auf diesem Gebiet: Bevor man ein Kind bekommt, weiss man nicht wie es ist, eines zu haben.
Wenn man dann ein Kind hat wird alles, was man vorher für wichtig gehalten hat, geradezu lächerlich. Einschließlich einem selbst.
Teil entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/wg
"Ist es "rational", wenn bestimmte Grundbedürfnisse, die der Mensch hat und ohne deren Erfüllung er nicht nur materiell vereinsamt sondern auch innerlich verhärtet und zerbricht, nämlich für jemand anderen da sein zu können, komplett negiert und ausgeblendet werden bei den Entscheidungen?Ist die Entscheidung, kein Kind zu wollen nicht einfach eine Entscheidung, die von bereits innerlich verarmten Menschen getroffen wird, die einen Teil von sich selbst negiert haben, sich selbst auf Konsummaschinen reduziert haben"
Haben Sie schonmal darüber nachgedacht, dass es sehr viele Menschen gibt, die den Wunsch, für jemanden da sein zu können, bereits jenseits von eigenen Kindern täglich erfüllen oder sogar übererfüllen - und die vielleicht deshalb zögerlich sind, weil sie bereits sehr gut um die damit verbundenen Anstrengungen wissen.
"Ist es "rational", wenn bestimmte Grundbedürfnisse, die der Mensch hat und ohne deren Erfüllung er nicht nur materiell vereinsamt sondern auch innerlich verhärtet und zerbricht, nämlich für jemand anderen da sein zu können, komplett negiert und ausgeblendet werden bei den Entscheidungen?Ist die Entscheidung, kein Kind zu wollen nicht einfach eine Entscheidung, die von bereits innerlich verarmten Menschen getroffen wird, die einen Teil von sich selbst negiert haben, sich selbst auf Konsummaschinen reduziert haben"
Haben Sie schonmal darüber nachgedacht, dass es sehr viele Menschen gibt, die den Wunsch, für jemanden da sein zu können, bereits jenseits von eigenen Kindern täglich erfüllen oder sogar übererfüllen - und die vielleicht deshalb zögerlich sind, weil sie bereits sehr gut um die damit verbundenen Anstrengungen wissen.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren