Familienleben Kinder – nur eine niedliche Nebensache

Junge Paare sollen zwar möglichst schnell mehrere Kinder bekommen. Aber jeder, der mit Kindern zu tun hat, wird offiziell gering geschätzt und schlecht bezahlt.

Der Erzieher Torsten Mansfeld mit seiner Gruppe im Europakindergarten Neuruppin.

Der Erzieher Torsten Mansfeld mit seiner Gruppe im Europakindergarten Neuruppin.

In Deutschland zeichnet sich eine paradoxe Situation ab: Da wird über die demografische Kurve geklagt und das Aussterben der Deutschen heraufbeschworen. Die wenigen Kinder, die es gibt, werden zum Teil in übertriebener Weise zur Schau gestellt und verhätschelt. Ratgeber über Ratgeber werden geschrieben, um jeden Aspekt ihres Daseins zu beleuchten. In manchen Stadtteilen wie Berlin-Friedrichshain oder München-Schwabing mutieren Kinderbekleidungsgeschäfte zu Luxusboutiquen, an nichts darf es dem kostbaren Nachwuchs fehlen. Und natürlich präsentieren Celebrities wie Heidi Klum überall stolz ihre Kinder wie besondere Accessoires.

Doch diese punktuelle Auratisierung von Kindern und Kindheit kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hierzulande zentrale Belange von Kindern und Jugendlichen, von vernünftigen Betreuungs- und Bildungseinrichtungen bis hin zu Ausbildungsplätzen, äußerst stiefmütterlich behandelt werden. Die Grundhaltung des Staates scheint nicht mit seiner immer wieder pathetisch ausgerufenen Sorge um den mangelnden Nachwuchs – um "die Zukunft unseres Landes" – zu korrespondieren.

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Unlängst hat eine OECD-Studie wieder belegt, wie obsolet Deutschlands Versuch ist, Anreize zur Familiengründung zuvörderst über steuerliche Vorteile zu bieten anstatt Familien konkret mit Sachleistungen zu unterstützen und qualitativ zufriedenstellende Kinderbetreuungskapazitäten zu gewährleisten.

Denn heutzutage stellt sich die Frage nach dem mütterlichen Arbeitsengagement nicht mehr nur aufgrund von emanzipatorischen Aspekten: Europaweit sind in fast allen Familien zwei Ernährer vonnöten, um über die Runden zu kommen. Insbesondere in Deutschland ist die Reallohnentwicklung seit Langem rückläufig während die Lebenshaltungskosten deutlich gestiegen sind. Nur wenige Familien können auf das Alleinernährer-Modell zurückgreifen.

Hinter dieser anhaltenden Missachtung der zentralen Belange von Kindern und Jugendlichen steckt eine tradierte Geringschätzung der gesamten "infantilen Sphäre": Ein Kinderarzt verdient weniger als ein Arzt für Erwachsene, obwohl die Ausbildung nicht weniger umfangreich ist.

Sobald das Wort "Kind" in Berufsbezeichnungen auftaucht oder implizit gemeint ist, scheint einem Beruf etwas Zweitklassiges anzuhaften. So als ob jemand hierfür eine kürzere Ausbildungszeit absolviert hätte – was nicht stimmt. Ob Kindertheater- oder Kinderboutique-Besitzer: Die jeweilige Arbeit gilt immer als weniger seriös oder anspruchsvoll als ihr Pendant für die Erwachsenen.

Ebenfalls Ausdruck dieser Geringschätzung ist das geringe gesellschaftliche Ansehen von Erzieherinnen und Erziehern: Der Beruf ist sehr schlecht bezahlt und besitzt keinerlei Prestige. Das Gehalt vieler junger Erzieherinnen und Erzieher liegt in den ersten Jahren bei unter 1000 Euro im Monat.

Der Staat freut sich angeblich über jedes Neugeborene und prämiert es sogar, aber was danach mit den Kindern passiert, scheint nicht weiter von Belang zu sein: Überall fehlt es an Kitaplätzen, allein in Berlin fehlen 15.000. Viele Kitas stehen im Moment vor dem Bankrott, die Betreuungsschlüssel können oft wegen der hohen Krankenstände und fehlendem Personal nicht eingehalten werden: Auch in den sogenannten familienfreundlichen Bezirken werden dann 24 Kleinkinder von einer (überforderten) Erzieherin betreut, Weihnachts- und Osterfeiern wegen Personalmangel zur Enttäuschung der Kleinen abgesagt, Eltern ständig zusätzlich von der Kitaleitung zur Kasse gebeten. Hochtrabend klingelnde "pädagogische Ziele" der Kita oder des Kita-Verbandes dienen nur noch zur Deko der Website.

Der staatlichen Missachtung stehen umgekehrt die Eltern gegenüber, die sich für ihren kleinen Liebling "nur das Beste" wünschen und voller Sorge sind, ob die Person, die nun über viele Stunden am Tag ihr Kind betreut, dafür wohl geeignet ist. Nun wird auch noch ernsthaft die Idee diskutiert, Quereinsteiger mit einer Schnellausbildung zu Erziehern umzufunktionieren. Wer auf diese Idee gekommen ist, hat keinerlei Respekt vor der anspruchsvollen Arbeit, die Erzieherinnen und Erzieher täglich leisten müssen. Offenbar hat sich bei den Verantwortlichen die Erkenntnis noch nicht durchgesetzt, dass Kitas nicht nur Verwahrungsorte, sondern wichtige Bildungseinrichtungen sind und Orte, an denen Kinder in ihrer sensibelsten Lebensphase adäquates Sozialverhalten erlernen können.

Leser-Kommentare
  1. wird Kinderlachen wie Autolaerm nach dem Immissionsschutzgesetz bewertet und der Kindermangel nur dahingehend diskutiert, das er zu Problemen bei zukuenftigen Rentenzahlungen fuehren wird. Als Sahnehaeubchen finden Kinder in den Medien nur in Sendungen wie "Die Supernanny" Beachtung, in denen sie als kleine Monster dargesellt werden. Das bei diesem Umfeld den meisten die Lust vergeht ist doch verstaendlich. Ich habe erst wieder Lust auf Kinder bekommen, nachdem ich nach Daenemark gezogen bin. Hier geht man mit Kindern sehr entspannt um und das merkt man auch.

    36 Leser-Empfehlungen
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    deutschen Film dargestellt werden.Ganz besonders typisch:Der Film„Das weiße Band“.So etwas KANN nur in Deutschland produziert werden.Ansonsten auch gerne als Mißbrauchs-,Entführungs- und Mordopfer oder als fehlgesteuerte Jugendliche in der Abstiegsspirale. Oder als Schwerstbehinderte.Das sieht im ausländischen Fernsehen durchaus anders aus.Anscheinend brauchen die Deutschen etwas,was sie über die eigene Kinderlosigkeit hinwegtröstet,indem sie sich das Kinderhaben kollektiv schlecht- und vor dem Fernseher allabendlich rituell ausreden?

    Da Sie Dänemark erwähnen:Irland ist auch ein interessantes Beispiel:Zumindest insofern,als sowohl Dänen als auch Deutsche ausgesprochen staatsgläubige Menschen sind.Die Iren dagegen erwarten,vermutlich aus historischen Gründen,sowieso keine Hilfe von Staat und Politik.Das eigene Leben muß man schon selber meistern.Genau die finanziellen und karrieremäßigen Abstriche,die Frau Dückers in diesem Artikel erwähnt,werden in Kauf genommen,wenn man sich für Familiengründung entscheidet.Irland ist fast bankrott,und die Sozialleistungen entsprechen eher dem Niveau der 60er Jahre in Deutschland als der skandinavischen Gegenwart.Und trotzdem ist meines Wissens die Geburtenrate in Irland sogar höher als in Dänemark.

    Auch manche Leserkommentare hier machen deutlich,daß„die Politik“wohl nur begrenzt Einfluß nehmen kann.Viele scheinen sich davon abhängig zu machen,was„die Anderen“ von einem denken sollen und was„die Gesellschaft“von einem angeblich verlangt.

    Ich wohne seit September letzten Jahres in Norwegen und die enorme Anzahl an Babys und Kleinkindern sprang mir sofort ins Auge. So viele Kinder, das war ich alles andere als gewohnt aus Deutschland, daher begann ich mich über die Familienpolitik in Norwegen ein wenig schlau zu machen. Wenn ich mich nicht irre, dann hat tatsächlich jedes Neugeborene ein Recht auf einen Kita-, bzw. Kindergartenplatz. Eltern werden viel besser subventioniert. Das fängt schon bei der Schwangerschaft an: Die Untersuchung für schwangere Frauen ist die ganzen neun Monate über kostenlos. ErzieherInnen werden wesentlich besser bezahlt als bei uns. Mal abgesehen davon, dass die Löhne in Norwegen sowieso wesentlich höher sind. Allein in einem Umkreis von etwa 200m von meinem Haus entfernt befinden sich drei Kindergärten und zwei Spielplätze. Klar, Norwegen ist ein reiches Land und hat nur einen Bruchteil der Einwohnerzahl die Deutschland hat, aber dennoch muss ich mir immer wieder auf's Neue die Frage stellen, warum so etwas nicht auch bei uns realisierbar ist. Auch wenn ich bisher nicht vorhabe, für immer hier zu bleiben ist eine Sache für mich klar: Wenn ich Kinder kriegen sollte, dann hier.

    deutschen Film dargestellt werden.Ganz besonders typisch:Der Film„Das weiße Band“.So etwas KANN nur in Deutschland produziert werden.Ansonsten auch gerne als Mißbrauchs-,Entführungs- und Mordopfer oder als fehlgesteuerte Jugendliche in der Abstiegsspirale. Oder als Schwerstbehinderte.Das sieht im ausländischen Fernsehen durchaus anders aus.Anscheinend brauchen die Deutschen etwas,was sie über die eigene Kinderlosigkeit hinwegtröstet,indem sie sich das Kinderhaben kollektiv schlecht- und vor dem Fernseher allabendlich rituell ausreden?

    Da Sie Dänemark erwähnen:Irland ist auch ein interessantes Beispiel:Zumindest insofern,als sowohl Dänen als auch Deutsche ausgesprochen staatsgläubige Menschen sind.Die Iren dagegen erwarten,vermutlich aus historischen Gründen,sowieso keine Hilfe von Staat und Politik.Das eigene Leben muß man schon selber meistern.Genau die finanziellen und karrieremäßigen Abstriche,die Frau Dückers in diesem Artikel erwähnt,werden in Kauf genommen,wenn man sich für Familiengründung entscheidet.Irland ist fast bankrott,und die Sozialleistungen entsprechen eher dem Niveau der 60er Jahre in Deutschland als der skandinavischen Gegenwart.Und trotzdem ist meines Wissens die Geburtenrate in Irland sogar höher als in Dänemark.

    Auch manche Leserkommentare hier machen deutlich,daß„die Politik“wohl nur begrenzt Einfluß nehmen kann.Viele scheinen sich davon abhängig zu machen,was„die Anderen“ von einem denken sollen und was„die Gesellschaft“von einem angeblich verlangt.

    Ich wohne seit September letzten Jahres in Norwegen und die enorme Anzahl an Babys und Kleinkindern sprang mir sofort ins Auge. So viele Kinder, das war ich alles andere als gewohnt aus Deutschland, daher begann ich mich über die Familienpolitik in Norwegen ein wenig schlau zu machen. Wenn ich mich nicht irre, dann hat tatsächlich jedes Neugeborene ein Recht auf einen Kita-, bzw. Kindergartenplatz. Eltern werden viel besser subventioniert. Das fängt schon bei der Schwangerschaft an: Die Untersuchung für schwangere Frauen ist die ganzen neun Monate über kostenlos. ErzieherInnen werden wesentlich besser bezahlt als bei uns. Mal abgesehen davon, dass die Löhne in Norwegen sowieso wesentlich höher sind. Allein in einem Umkreis von etwa 200m von meinem Haus entfernt befinden sich drei Kindergärten und zwei Spielplätze. Klar, Norwegen ist ein reiches Land und hat nur einen Bruchteil der Einwohnerzahl die Deutschland hat, aber dennoch muss ich mir immer wieder auf's Neue die Frage stellen, warum so etwas nicht auch bei uns realisierbar ist. Auch wenn ich bisher nicht vorhabe, für immer hier zu bleiben ist eine Sache für mich klar: Wenn ich Kinder kriegen sollte, dann hier.

  2. ...sofort wird klar, sie leben nicht mehr in der gleichen Welt wie wir.

    In deren Welt kommen Kinder nicht vor, oder werden vom Kindermädchen betreut.

    Man braucht nur die Kommentare zu diesem Artikel http://www.zeit.de/2011/1... lesen und sich diese Frau mit Verstand anschauen.

    In dieser Welt verschwindet der Wagen ohne grüne Plakette einfach und es steht einer da, der sie hat.

    In dieser Welt steigt man einfach in das Flugzeug, statt mit quengelnden Kinder stundenlang eine kafkaeske Sicherheitsprüfung über sich ergehen zu lassen.

    Das lässt sich fortführen.

    Also worüber wundert sich Frau Dückers ?

  3. Der Satz: [Es] braucht sich auch kein Politiker zu wundern, warum die demografische Kurve so ist, wie sie ist.

    Da wir diese niedrige Geburtenrate schon seit über vier Jahrzehnten haben, kann es nicht sein, dass dies nicht genau so geplant war.

    Eher muss man sich darüber wundern, dass die Autorin die Sonntagsreden der Politiker für bare Münze nimmt, und annimmt, die Politiker wären an einer höheren Geburtenrate interessiert.

    Das erste mal, dass ich den Eindruck hatte irgend jemand beschäftigt sich mit der Geburtenrate war bei der letzten Familienministerin. Als dann nach neun Monaten nicht gleich die Geburtenrate stieg, wollte ihr jedoch schon wieder jeder an den Kragen. Und da hat die aktuelle Ministerin recht: Wer ständig Alles gleich wieder ändert, schafft auch kein Vertrauen. Denn ein Kind betreut man doch länger als nur eine Legislaturperiode.

    Davor galt das Famlienministerium nur als Gedöns. Dabei ist Familienpolitik nicht nur im Familienministerium angesiedelt, wie die Zeit selbst schrieb: http://www.zeit.de/gesell...

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    sondern lediglich opportun.

    durch das auseinanderfallen von Schein und Sein in Folge der Entwicklung zur Mediengesellschaft ist es einfach von erheblichem Vorteil, das Gewünschte zu sagen, und das Gegenteil (die Interessenbefriedigung) zu tun.

    Der Abgleich zwischen Wunsch und Wirklichkeit findet nicht mehr statt, weil die gewünschte Wirklichkeit medial als real bei Bedarf inszeniert wird.
    Auch wird kein Politiker für gebrochene Versprechungen und Inkonsequenzen in Haft genommen, wohl aber für die Vernachlässigung der Lobbyiste jeglicher Coleur, die zu dem noch in Anspruch nehmen in sinne bestimmter Klientels zu agieren, ohne dies je beweisen zu müssen.

    H.
    H.

    erhöhen, sondern die der Akademilerinnen, ohne dies zu sagen.
    Meiner Meinung nach ist das Unsinn:
    Die Geburtenrate ist nicht über hübsch garnierte Geschenkkörbe "mechanisch" oder materiell zu erhöhen, sondern über eine innere Vertrauenskultur in der Gesellschaft, d.h diese als etwas Wertvolles anzusehen, also über Patriotismus.
    Dazu gehört auch, daß sich Unternehmer patriotisch verhalten. Da hatte man seit 1975 einen anderen Eindruck: Sie drohten über ihre Lobby-Organe (BDI...) nur immerfort mit Abwanderung!
    Das hat die Sphäre vergiftet! Und in der Folge wirkt ein Land nicht postiv, das Vertrauen in das Allgemeine geht verloren.
    In einem Land ohne dem alten, seinerzeit extrem harten Pflichtgefühl und der alten Sexual- Familienmoral muß NUN erst recht für STIMMUNG gesorgt werden, um das Land nach vorne zu treiben und ein FETZIGES, FRECHES FELD für junge, lustig nach vorne blickende Familien entstehen zu lassen!
    Dafür haben aber unsere Politiker ÜBERHAUPT KEINEN SINN!
    Die Kirchen auch nicht!
    Unsere Journalisten auch nicht!
    Unsere Schriftsteller auch zu wenig!
    Unsere Filmemacher und Musiker auch nicht!.....
    Das Neue muß aus der Kultur selbst kommen, nicht aus der Politik. Die Politik kann dann nur etwas in Recht setzen, also legal machen. Das ist alles.
    Aber alle warten auf die Politik - und damit wie auf einen antiken Gott, der alles für schön richten soll !!!!!!!!!!

    Bitte bemühen Sie sich um sachlicher formulierte Beiträge. Die Redaktion/cs

    sondern lediglich opportun.

    durch das auseinanderfallen von Schein und Sein in Folge der Entwicklung zur Mediengesellschaft ist es einfach von erheblichem Vorteil, das Gewünschte zu sagen, und das Gegenteil (die Interessenbefriedigung) zu tun.

    Der Abgleich zwischen Wunsch und Wirklichkeit findet nicht mehr statt, weil die gewünschte Wirklichkeit medial als real bei Bedarf inszeniert wird.
    Auch wird kein Politiker für gebrochene Versprechungen und Inkonsequenzen in Haft genommen, wohl aber für die Vernachlässigung der Lobbyiste jeglicher Coleur, die zu dem noch in Anspruch nehmen in sinne bestimmter Klientels zu agieren, ohne dies je beweisen zu müssen.

    H.
    H.

    erhöhen, sondern die der Akademilerinnen, ohne dies zu sagen.
    Meiner Meinung nach ist das Unsinn:
    Die Geburtenrate ist nicht über hübsch garnierte Geschenkkörbe "mechanisch" oder materiell zu erhöhen, sondern über eine innere Vertrauenskultur in der Gesellschaft, d.h diese als etwas Wertvolles anzusehen, also über Patriotismus.
    Dazu gehört auch, daß sich Unternehmer patriotisch verhalten. Da hatte man seit 1975 einen anderen Eindruck: Sie drohten über ihre Lobby-Organe (BDI...) nur immerfort mit Abwanderung!
    Das hat die Sphäre vergiftet! Und in der Folge wirkt ein Land nicht postiv, das Vertrauen in das Allgemeine geht verloren.
    In einem Land ohne dem alten, seinerzeit extrem harten Pflichtgefühl und der alten Sexual- Familienmoral muß NUN erst recht für STIMMUNG gesorgt werden, um das Land nach vorne zu treiben und ein FETZIGES, FRECHES FELD für junge, lustig nach vorne blickende Familien entstehen zu lassen!
    Dafür haben aber unsere Politiker ÜBERHAUPT KEINEN SINN!
    Die Kirchen auch nicht!
    Unsere Journalisten auch nicht!
    Unsere Schriftsteller auch zu wenig!
    Unsere Filmemacher und Musiker auch nicht!.....
    Das Neue muß aus der Kultur selbst kommen, nicht aus der Politik. Die Politik kann dann nur etwas in Recht setzen, also legal machen. Das ist alles.
    Aber alle warten auf die Politik - und damit wie auf einen antiken Gott, der alles für schön richten soll !!!!!!!!!!

    Bitte bemühen Sie sich um sachlicher formulierte Beiträge. Die Redaktion/cs

  4. Es ist bedrückend was aus unserem Land geworden ist. Und wenn man sich unsere Regierung so anschaut, dann kann man auch nur abwinken. Es wird sich nichts ändern.

  5. ...Frau Dückers, Danke.

    Genauso ist es, die Politik ist gespalten. Einerseits zahlt sie Elterngeld, andererseits prekarisiert sie junge Leute.

    Die Intelligenz der Politiker reicht nicht aus, um vorhandene Sachzwänge zu hinterfragen. Tun sie es doch mal, dürften sie idR auch noch machtlos und in zu vielen Gruppenzwängen stecken, um etwas ändern zu können...

    10 Leser-Empfehlungen
    • ludna
    • 09.05.2011 um 17:06 Uhr

    danke für diese Zeilen. Ich habe das Gefühl, endlich, endlich hat jemand die Dinge in wenigen Zeilen beim Namen genannt und die Verlogenheit der Sonntagsreden der Politiker entlarvt.
    Natürlich geht es bei Kindern nicht nur ums ökonomische, aber wenn kinderlose Paare immer vorneweg sind, bei Karriere ohne schlechtes Gewissen, beim Einkommen und doppelt nutzniesen bei der Rente, das ist doch ein wenig viel Nachteil. Und bei Arbeitslosigkeit habe ich dann Hartz IV zu bieten. Ohne Kinder, nur für mich, hätte ich kein Problem damit.
    Mittlerweile bezahlen wir der Schule nicht nur die Schulbücher, sondern auch das Kopierpapier, da der Staat offensichtlich andere Prioritäten hat.

    20 Leser-Empfehlungen
    • zimra
    • 09.05.2011 um 17:10 Uhr

    und wird durch die Familienpolitik der Frau Schröder fortgesetzt.
    Frauen die sich um ihren Nachwuchs selbst kümmern möchten
    werden schief angesehen. Eine Moderne Frau hat ein Jahr nach der Geburt wieder zu arbeiten. Das ist einer der vielen Irrtümer dieser verkorksten CDU FDP Familienpolitik.
    Kindererziehung sollte man nicht dem Zufall und nicht nur Anderen überlassen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Frau von der Leyen ist die erste Familienministerin gewesen, die es für sinnvoll hält, dass in Familien die Rollen auch mal anders wahrgenommen werden. Ich habe meine "Vätermonate" genossen. Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte.

    Sie müssen diese Änderungen nicht mögen. Sie sollten sie aber nicht verurteilen.

    Ich persönlich hoffe, diese Entwicklung geht weiter.

    Ein möglicher Erklärungsansatz aus Sicht der "leistungstragenden Eliten":

    Familien werden aus betriebswirtschaftlicher Sicht in erster Linie als ein Kostenfaktor ohne schnell erzielbaren Mehrwert angesehen. Da sie steuerliche bevorzugt werden und oft sogar öffentliche Gelder bekommen, Steuer aber nach neoliberaler und neokonservativer Ansicht Diebstahl sind, bestehlen sie nicht nur die Unternehmen, sondern auch diejenigen, die sich gegen Kinder entschieden haben.

    Das Problem ist das sehr kurzfristige "Shareholder-Value-Denken" und die Tatsache, dass die Betriebswirtschaft als Teil der Wirtschaftswissenschaften sich anmaßt, soziologische Tatsachen zu erklären.

    Frau von der Leyen ist die erste Familienministerin gewesen, die es für sinnvoll hält, dass in Familien die Rollen auch mal anders wahrgenommen werden. Ich habe meine "Vätermonate" genossen. Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte.

    Sie müssen diese Änderungen nicht mögen. Sie sollten sie aber nicht verurteilen.

    Ich persönlich hoffe, diese Entwicklung geht weiter.

    Ein möglicher Erklärungsansatz aus Sicht der "leistungstragenden Eliten":

    Familien werden aus betriebswirtschaftlicher Sicht in erster Linie als ein Kostenfaktor ohne schnell erzielbaren Mehrwert angesehen. Da sie steuerliche bevorzugt werden und oft sogar öffentliche Gelder bekommen, Steuer aber nach neoliberaler und neokonservativer Ansicht Diebstahl sind, bestehlen sie nicht nur die Unternehmen, sondern auch diejenigen, die sich gegen Kinder entschieden haben.

    Das Problem ist das sehr kurzfristige "Shareholder-Value-Denken" und die Tatsache, dass die Betriebswirtschaft als Teil der Wirtschaftswissenschaften sich anmaßt, soziologische Tatsachen zu erklären.

    • hareck
    • 09.05.2011 um 17:13 Uhr

    OK, in D geht die Geburtenrate zurück. Aber wir leben in einem dicht besiedelten Land...etwas mehr Platz wäre kein Fehler.

    Und weltweit betrachtet knackt die Menschheit gerade die 7-Milliarden-Grenze. Das ist wirklich bedrohlich. Schon jetzt verhungert ein Großteil davon. Man muss auch mal über den nationalen Tellerrand hinaus schauen.

    Ein Kind in D kostet seine Eltern (oder wahlweise die Allgemeinheit) um die 100.000 € aufwärts. Mit dem Geld könnte man in anderen Teilen der Welt 50 Kinder aufwachsen lassen.

    13 Leser-Empfehlungen
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    • tatsu
    • 09.05.2011 um 18:16 Uhr

    So lautet der reflexhafte Ruf der vermeintlich zu kurz Gekommenen, die selbst nicht anpacken wollen oder können. Dabei tut der Staat eher zu viel als zu wenig, wenn es um die Behandlung von Familien geht: Ich würde gerne höhere Kitagebühren zahlen - wenn mir der Steuerstaat mein hart verdientes Geld denn ließe. Dass Erzieher dabei schlecht verdienen ist kein Skandal, sondern das Resultat von Angebot und Nachfrage: Offensichtlich ist der Beruf so attraktiv, dass sich auch bei geringem monetären Lohn genügend Interessenten finden. Denn was gibt es Schöneres als Kinder, die sich im Spiel täglich neu erfinden?

    Antwort: Ja, wir brauchen eine hohe Geburtenrate, um unser Gemeinwesen gesund und sozial gerecht zu erhalten. Ihrer Meinung kann ich mich ueberhaupt nicht anschliessen. Sie ist fuer mich abwegig.

    [...]

    Zweitens: Über den nationalen Tellerrand hinausgeschaut, sollten vielleicht eher diejenigen, die sich zur Zeit so stark vermehren, mit der Fortpflanzung Maß halten: Es wäre schon eine große Hilfe, wenn diese statt 18 vielleicht „nur“ 5 Kinder pro Familie in die Welt setzten. Im Vergleich dazu leistet es der Überbevölkerung wenig Abhilfe, wenn ein paar Westeuropäer die Zahl ihrer eigenen Kinder von einem auf Null reduzieren. Und ein wenig genetische Vielfalt macht die Welt auch interessant lebenswert.

    Drittens: Deutschland ist erst seit zwei verlorenen Weltkriegen so stark überbevölkert, als 15 Millionen Flüchtlinge aus Osteuropa auf verkleinertem Staatsgebiet integriert werden mußten. Ich sage nicht, daß das meine Meinung ist, aber wenn man so argumentiert wie Sie, sollte Deutschland also seine Bevölkerungszahl dem verkleinerten Territorium anpassen. Somit wären Gebietsabtretungen mit anschließender ethnischer Säuberung im Endeffekt Völkermord. Im Gegenzug wären Polen und Tschechen jetzt also berechtigt, sich wie die Kaninchen zu vermehren, um das vergrößerte Land wiederaufzufüllen.

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke. Die Redaktion/er

    Wenn Sie in der Wüste sitzen und das Wasser knapp wird, dann nützt es Ihnen wenig, daß weltweit der Meeresspiegel steigt.

    Die in Afrika geborenen Kinder lösen unsere demographischen Probeme nicht. Es geht gar nicht darum, ob in Deutschland 80 oder 30 Mio Menschen leben - das Problem ist die Zusammensetzung dieser Bevölkerung. Der Anteil im arbeitsfähigen Alter wird sich in den kommenden Jahren drastisch verringern, und unter den verbliebenen "Jungen" ist ein wachsender Anteil kaum imstande, für sich selbst zu sorgen. Ein Fünftel eines Jahrganges schafft nicht mal die Hauptschule, mit steigender Tendenz! Denn es sind ausgerechnet die Mittelschichten, welche das Kinderkriegen verweigern.

    Diese Gemengelage wird unsere Sozialsysteme und das ganze gewohnte Gefüge sprengen. Einwanderung verschärft das Problem sogar noch, wenn die Einwanderer den Pool der Bedürftigen anschließend nur vergrößern. Qualifizierte Einwanderer, die sich hier intergieren wollen -- gern, je mehr, je besser. Aber um die kloppt sich schon heute, und noch mehr morgen, die ganze westliche Welt.

    daß mein Beitrag „Seltsame Argumente“ um den ersten und wichtigsten Punkt verstümmelt wurde.

    Schon klar, die Redaktion möchte einem Abdriften des Kommentarbereichs zur Einwanderungsproblematik vorbeugen.

    Aber wer allen Ernstes den Geburtenrückgang speziell in Deutschland damit begründet, daß in diesem „zu dicht“ besiedelten Lande „Platzmangel“ herrsche, und diese angebliche Konsequenz auch noch gut findet, muß sich doch zumindest die Frage gefallen lassen, wie er sich den Umstand erklärt, daß dieses „zu dicht“ besiedelte Land gleichzeitig Einwanderungsland ist, und wie er zu dieser Einwanderung steht.

    Das ist doch hinten und vorne unlogisch: Gerade dünn besiedelte Länder wie Polen oder Irland sind wegen komplexer Ursachen große Auswanderungsländer, während die dicht besiedelten wie England, die Niederlande oder Deutschland Einwanderern eine Lebensgrundlage bieten. Und dicht besiedelte Länder wie Indien, Ägypten oder Nigeria mit ausgesprochen hohen Geburtenraten beweisen doch, wie wenig Besiedlungsdichte mit Geburtenrate zu tun hat.

    Außerdem ist die Bevölkerungsdichte doch höchst ungleich im eigenen Land verteilt: Berlin-Kreuzberg hat vielleicht eine höhere Geburtenrate als die Mecklenburger Seenplatte?

    Entschuldigung, aber solch banale und völlig abwegige Allgemeinplätze zu einem guten Zeitungsartikel, die dann auch noch relativ viele Leserempfehlungen bekommen, nur weil sie ziemlich vorne an stehen, regen mich halt auf...

    "Ein Kind in D kostet seine Eltern (oder wahlweise die Allgemeinheit) um die 100.000 € aufwärts. Mit dem Geld könnte man in anderen Teilen der Welt 50 Kinder aufwachsen lassen."
    Mit demselben Geld könnte man in anderen Ländern hunderten Müttern ungewollte Schwangerschaften ersparen, wenn es für Familienplanung eingesetzt würde. Und die gebremste Überbevelkerung würde sicherlich auch hierzulange den Optimismus steigern, von den wirtschaftlichen Vorteilen (auf lange Sicht weniger Konkurrenz am Arbeitsmarkt, niedrigere Rohstoffpreise usw.) ganz zu schweigen.

    Aber auch die Abgabenlast für Familien ist zu hoch. Gibt es z.B. einen guten Grund, warum der auf die Kinder entfallende Anteil des Familieneinkommens Rentenbeiträgen unterliegt?

    • tatsu
    • 09.05.2011 um 18:16 Uhr

    So lautet der reflexhafte Ruf der vermeintlich zu kurz Gekommenen, die selbst nicht anpacken wollen oder können. Dabei tut der Staat eher zu viel als zu wenig, wenn es um die Behandlung von Familien geht: Ich würde gerne höhere Kitagebühren zahlen - wenn mir der Steuerstaat mein hart verdientes Geld denn ließe. Dass Erzieher dabei schlecht verdienen ist kein Skandal, sondern das Resultat von Angebot und Nachfrage: Offensichtlich ist der Beruf so attraktiv, dass sich auch bei geringem monetären Lohn genügend Interessenten finden. Denn was gibt es Schöneres als Kinder, die sich im Spiel täglich neu erfinden?

    Antwort: Ja, wir brauchen eine hohe Geburtenrate, um unser Gemeinwesen gesund und sozial gerecht zu erhalten. Ihrer Meinung kann ich mich ueberhaupt nicht anschliessen. Sie ist fuer mich abwegig.

    [...]

    Zweitens: Über den nationalen Tellerrand hinausgeschaut, sollten vielleicht eher diejenigen, die sich zur Zeit so stark vermehren, mit der Fortpflanzung Maß halten: Es wäre schon eine große Hilfe, wenn diese statt 18 vielleicht „nur“ 5 Kinder pro Familie in die Welt setzten. Im Vergleich dazu leistet es der Überbevölkerung wenig Abhilfe, wenn ein paar Westeuropäer die Zahl ihrer eigenen Kinder von einem auf Null reduzieren. Und ein wenig genetische Vielfalt macht die Welt auch interessant lebenswert.

    Drittens: Deutschland ist erst seit zwei verlorenen Weltkriegen so stark überbevölkert, als 15 Millionen Flüchtlinge aus Osteuropa auf verkleinertem Staatsgebiet integriert werden mußten. Ich sage nicht, daß das meine Meinung ist, aber wenn man so argumentiert wie Sie, sollte Deutschland also seine Bevölkerungszahl dem verkleinerten Territorium anpassen. Somit wären Gebietsabtretungen mit anschließender ethnischer Säuberung im Endeffekt Völkermord. Im Gegenzug wären Polen und Tschechen jetzt also berechtigt, sich wie die Kaninchen zu vermehren, um das vergrößerte Land wiederaufzufüllen.

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke. Die Redaktion/er

    Wenn Sie in der Wüste sitzen und das Wasser knapp wird, dann nützt es Ihnen wenig, daß weltweit der Meeresspiegel steigt.

    Die in Afrika geborenen Kinder lösen unsere demographischen Probeme nicht. Es geht gar nicht darum, ob in Deutschland 80 oder 30 Mio Menschen leben - das Problem ist die Zusammensetzung dieser Bevölkerung. Der Anteil im arbeitsfähigen Alter wird sich in den kommenden Jahren drastisch verringern, und unter den verbliebenen "Jungen" ist ein wachsender Anteil kaum imstande, für sich selbst zu sorgen. Ein Fünftel eines Jahrganges schafft nicht mal die Hauptschule, mit steigender Tendenz! Denn es sind ausgerechnet die Mittelschichten, welche das Kinderkriegen verweigern.

    Diese Gemengelage wird unsere Sozialsysteme und das ganze gewohnte Gefüge sprengen. Einwanderung verschärft das Problem sogar noch, wenn die Einwanderer den Pool der Bedürftigen anschließend nur vergrößern. Qualifizierte Einwanderer, die sich hier intergieren wollen -- gern, je mehr, je besser. Aber um die kloppt sich schon heute, und noch mehr morgen, die ganze westliche Welt.

    daß mein Beitrag „Seltsame Argumente“ um den ersten und wichtigsten Punkt verstümmelt wurde.

    Schon klar, die Redaktion möchte einem Abdriften des Kommentarbereichs zur Einwanderungsproblematik vorbeugen.

    Aber wer allen Ernstes den Geburtenrückgang speziell in Deutschland damit begründet, daß in diesem „zu dicht“ besiedelten Lande „Platzmangel“ herrsche, und diese angebliche Konsequenz auch noch gut findet, muß sich doch zumindest die Frage gefallen lassen, wie er sich den Umstand erklärt, daß dieses „zu dicht“ besiedelte Land gleichzeitig Einwanderungsland ist, und wie er zu dieser Einwanderung steht.

    Das ist doch hinten und vorne unlogisch: Gerade dünn besiedelte Länder wie Polen oder Irland sind wegen komplexer Ursachen große Auswanderungsländer, während die dicht besiedelten wie England, die Niederlande oder Deutschland Einwanderern eine Lebensgrundlage bieten. Und dicht besiedelte Länder wie Indien, Ägypten oder Nigeria mit ausgesprochen hohen Geburtenraten beweisen doch, wie wenig Besiedlungsdichte mit Geburtenrate zu tun hat.

    Außerdem ist die Bevölkerungsdichte doch höchst ungleich im eigenen Land verteilt: Berlin-Kreuzberg hat vielleicht eine höhere Geburtenrate als die Mecklenburger Seenplatte?

    Entschuldigung, aber solch banale und völlig abwegige Allgemeinplätze zu einem guten Zeitungsartikel, die dann auch noch relativ viele Leserempfehlungen bekommen, nur weil sie ziemlich vorne an stehen, regen mich halt auf...

    "Ein Kind in D kostet seine Eltern (oder wahlweise die Allgemeinheit) um die 100.000 € aufwärts. Mit dem Geld könnte man in anderen Teilen der Welt 50 Kinder aufwachsen lassen."
    Mit demselben Geld könnte man in anderen Ländern hunderten Müttern ungewollte Schwangerschaften ersparen, wenn es für Familienplanung eingesetzt würde. Und die gebremste Überbevelkerung würde sicherlich auch hierzulange den Optimismus steigern, von den wirtschaftlichen Vorteilen (auf lange Sicht weniger Konkurrenz am Arbeitsmarkt, niedrigere Rohstoffpreise usw.) ganz zu schweigen.

    Aber auch die Abgabenlast für Familien ist zu hoch. Gibt es z.B. einen guten Grund, warum der auf die Kinder entfallende Anteil des Familieneinkommens Rentenbeiträgen unterliegt?

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