Studie zur ErziehungKinder haben kein Problem mit alleinerziehenden Eltern

Ob Kinder ein oder zwei Elternteile um sich haben, macht laut einer Studie keinen Unterschied. Armut allerdings belastet den Nachwuchs.

Die knapp drei Millionen Alleinerziehenden in Deutschland gelten nach wie vor als Problemgruppe . Studien und Statistiken bestätigen, dass sie oft Geldsorgen haben. Viele Menschen glauben außerdem, dass Kinder eher vernachlässigt werden, wenn sie nur einen Erwachsenen an ihrer Seite haben.

Doch wie empfinden die betroffenen Kinder selbst ihr Leben? Mit dieser Frage befasst sich eine Studie des Erziehungswissenschaftlers Holger Ziegler von der Universität Bielefeld. Über Tausend Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren haben seine Forscher befragt. Um Vergleiche anstellen zu können, waren darunter Kinder aus wohlhabenden und armen Familien, sowie von Alleinerziehenden und Familien mit beiden Elternteilen.

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Dr. Holger Ziegler

ist seit 2008 Professor der Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Soziale Arbeit an der Universität Bielefeld. Er forscht unter anderem zum Wohlergehen und dem guten Leben von Kindern und Jugendlichen.

Befragungen von Kindern sind wissenschaftlich immer eine Herausforderungen, schließlich kann man ihnen keinen komplexen Fragebogen vorlegen. Eine Frage an die Kinder sei daher gewesen, ob "oft doofe Dinge passieren", erzählt Ziegler. Er glaubt, dass die Antworten eine "Realitätsebene" haben, "die man mit den Aussagen der Eltern und anderen Studien abgleichen kann."

Das auch für den Erziehungswissenschaftler überraschende Ergebnis der Studie: Für die meisten Kinder von Alleinerziehenden spielt es kaum eine Rolle, dass sie nur ein Elternteil um sich haben. Wie gut es dem Kind geht, hängt laut Ziegler von zwei anderen Aspekten ab.

Wichtig sei zum einen die materielle Situation einer Familie. "Armut wirkt sich auf alle Bereiche des guten Aufwachsens aus, egal wie richtig die Eltern sonst alles machen", sagt Ziegler. Dabei ginge es nicht zwangsläufig nur ums Geld. Sondern zum Beispiel auch um die Frage, ob das Kind ein eigenes Zimmer habe. Erst dann könne es sich gut entfalten.

Die Befragung der Universität Bielefeld zeigt, dass Kinder aus unterprivilegierten Familien sich weniger zutrauen und schlechtere Noten haben. Selbst die, die ihre Leistungen als gut einschätzen, haben schlechtere Zensuren als Kinder aus wohlhabenderen Familien. Sie fühlen sich also oft gekränkt und demotiviert. Bei Kindern aus Familien ohne Geldsorgen ist die Situation umgekehrt. Diejenigen, die sich selbst als gut bewerten, haben auch gute Zensuren.

Schon sechsjährige Kinder aus armen Familien denken darüber nach, dass es an Geld fehlt, um wichtige Dinge anzuschaffen. Sie sind oft emotional angeschlagen, empfinden deutlich häufiger als Kinder aus reicheren Verhältnissen Wut, Scham oder Trauer, ohne zu wissen warum.

Kinder alleinerziehender Mütter mit Geldsorgen werden von ihren Mitschülern häufiger gehänselt und gemobbt als andere Kinder. Ziegler glaubt, dass Kinder von Alleinerziehenden sowohl von Lehrern als auch von Altersgenossen stigmatisiert werden.

Leserkommentare
  1. ...daher, und lobt "Bildungsgutscheine" aus - indem sie erst einmal 150 Millionen Kosten für paper-pusher, also wieder Privilegierte, verursacht. Diese Regierung ist die reinste Satire - wir sollten ihr die Bühne entziehen.

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  2. Gut, dass die Zeit scheinbar wieder häufiger soziale Probleme wahrnimmt und darüber schreibt.

    Es kann nicht angehen, dass die Kinder aus armen Familien von vornherein, benachteiligt und stigmatisiert werden!

    Politik:
    Spart bei Banken und Konzernen, nicht bei den Kindern und Armen!

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    ein kind dessenb eltern mehr verdienen wird immer bessere chancen haben als das kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können - oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??

    könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen?

    außerdem ist die frage immer die, wer steckt hinter der studie und welchen zweck soll sie erfüllen, darum glaub keiner studie, die du nicht selbst verfälschst hast, gerade bei so einem thema kann man alles herausbekommen im endergebnis was man herausbekommen will - es ist jedenfalls schon eigenartig, wenn lt studie kinder kein problem haben sollen, wenn sie nur einen elternteil haben, aber jedes kind das ich gehört habe probleme damit hat, wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert, aber das ist derzeit eben so politisch gewollt und darum dieses ergebnis

    Kennen Sie Familien, die aufgrund ihrer Armut stigmatisiert werden? Ich nicht. Ich kenne Familien die stigmatisiert werden, weil ihre Kinder den ganzen Tag vor der Playstation sitzen, kein gutes Benehmen haben und sonst sozial mehr als auffällig sind. Diese Familien sind dann häufiger auch arm, aber die Armut ist nicht Grund der Stigmatisierung.

    Zur Studie: Ich denke, dass Kinder beide Elternteile brauchen und sich dann leichter entwickeln können. Zwei Eltern können sich auch einem Kind mehr Aufmerksamkeit schenken.

    Ich stelle mir die Frage, ob Kinder aus ärmlichen Verhältnissen sich ohne Geldsorgen sich wirklich so dramatisch anders entwickeln. In der Kriegs- und Nachkriegszeit haben die allermeisten Familien arm angefangen und viele sind heute wohlhabender. Und soziale Mobilität war vor 40 Jahren bestimmt nicht besser als heute!

    Desweitern zahlen meine Eltern zum Beispiel das Studium von zwei Kindern von ihrem Nettogeld, nachdem diese bereits 50% Steuern und mehr gezahlt haben, damit auch andere studieren können, deren Eltern vll. nicht das Geld haben. Ich habe nur begrenzt Verständnis für Beschwerden! Was soll noch passieren?

    Was war zuerst, das Ei oder die Henne? Sind die Familien arm, weil sie schlecht wirtschaften und sich schlecht um ihre Kinder kümmern? Oder können diese sich schlecht um ihre Kinder kümmern, weil sie arm sind? Ich weiß nicht genau, ob man das so differenzieren kann...

    ein kind dessenb eltern mehr verdienen wird immer bessere chancen haben als das kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können - oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??

    könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen?

    außerdem ist die frage immer die, wer steckt hinter der studie und welchen zweck soll sie erfüllen, darum glaub keiner studie, die du nicht selbst verfälschst hast, gerade bei so einem thema kann man alles herausbekommen im endergebnis was man herausbekommen will - es ist jedenfalls schon eigenartig, wenn lt studie kinder kein problem haben sollen, wenn sie nur einen elternteil haben, aber jedes kind das ich gehört habe probleme damit hat, wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert, aber das ist derzeit eben so politisch gewollt und darum dieses ergebnis

    Kennen Sie Familien, die aufgrund ihrer Armut stigmatisiert werden? Ich nicht. Ich kenne Familien die stigmatisiert werden, weil ihre Kinder den ganzen Tag vor der Playstation sitzen, kein gutes Benehmen haben und sonst sozial mehr als auffällig sind. Diese Familien sind dann häufiger auch arm, aber die Armut ist nicht Grund der Stigmatisierung.

    Zur Studie: Ich denke, dass Kinder beide Elternteile brauchen und sich dann leichter entwickeln können. Zwei Eltern können sich auch einem Kind mehr Aufmerksamkeit schenken.

    Ich stelle mir die Frage, ob Kinder aus ärmlichen Verhältnissen sich ohne Geldsorgen sich wirklich so dramatisch anders entwickeln. In der Kriegs- und Nachkriegszeit haben die allermeisten Familien arm angefangen und viele sind heute wohlhabender. Und soziale Mobilität war vor 40 Jahren bestimmt nicht besser als heute!

    Desweitern zahlen meine Eltern zum Beispiel das Studium von zwei Kindern von ihrem Nettogeld, nachdem diese bereits 50% Steuern und mehr gezahlt haben, damit auch andere studieren können, deren Eltern vll. nicht das Geld haben. Ich habe nur begrenzt Verständnis für Beschwerden! Was soll noch passieren?

    Was war zuerst, das Ei oder die Henne? Sind die Familien arm, weil sie schlecht wirtschaften und sich schlecht um ihre Kinder kümmern? Oder können diese sich schlecht um ihre Kinder kümmern, weil sie arm sind? Ich weiß nicht genau, ob man das so differenzieren kann...

  3. ein kind dessenb eltern mehr verdienen wird immer bessere chancen haben als das kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können - oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??

    könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen?

    außerdem ist die frage immer die, wer steckt hinter der studie und welchen zweck soll sie erfüllen, darum glaub keiner studie, die du nicht selbst verfälschst hast, gerade bei so einem thema kann man alles herausbekommen im endergebnis was man herausbekommen will - es ist jedenfalls schon eigenartig, wenn lt studie kinder kein problem haben sollen, wenn sie nur einen elternteil haben, aber jedes kind das ich gehört habe probleme damit hat, wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert, aber das ist derzeit eben so politisch gewollt und darum dieses ergebnis

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    "kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können"

    ...es gibt sowas wie Wohlstand für alle, Armut ist ein gemachtes Problem.

    "oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??"

    Hat das irgendjemand gefordert? Die Kriterien sind doch aufgeführt, Teilhabe, ein eigenes Zimmer usw. ist das zuviel verlangt?

    "könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen"

    Oh dieser Punkt macht mir weniger Kopfzerbrechen, auch in der DDR war ein Studium begehrt, obwohl Akademiker oft weniger verdienten als Arbeiter. Das Problem ist eher, dass die sehen, woanders können sie viel mehr bekommen und irgendwann weg sind. Das Akademikerfluchtproblem, auch heute noch ein riesiges Problem für arme Länder, weil deren fähigste Kräfte von Schmarotzerstaaten wie USA, Deutschland usw. abgeworben werden.

    Es muss halt ein gangbarer Mittelweg gefunden werden, ein Chirug hat nicht automatisch Anspruch auf eine Villa und eine halbtagsarbeitende Frisöse muss nicht automatisch arm sein.

    "wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert"

    Das sind dann erstmal Scheidungskinder, vermutlich wurden die irgendwie rausgerechnet.

    Ihr Kommentar zeigt Ihre eigene Naivität, danke für diese Zurschaustellung.

    Ich habe gar nicht von Chirurgen geschrieben.

    Ich habe gar nicht von gleichen Löhnen geschrieben.

    Sie entlarven sich selbst.

    Ist es für Sie nicht möglich, dass jeder individuell seine Arbeit als hart empfindet, soweit er einer "normalen" Arbeit nachgeht, dass eine Friseurin oder ein Chirurg sich individuell ausgebrannt fühlen.

    Nur gibt es einen Unterschied, die Friseurin wird finanziell auch noch Existenzängste haben.

    Ich schrieb Banken und Konzerne, die in der letzten Krise oder in der Energieentwicklung fahrlässig und bewusst den Wirtschafts- und Technikeinbruch der westlichen Wirtschaft in Kauf nahmen.

    Bisher habe ich noch nicht gehört, dass durch alle Sozial- und HartzIV-Bezieher eine derartige Wirtschaftskrise ausgelöst wurde oder die Staaten des Westens durch ihre Sozialhilfebezieher soschwer und nachhaltig wirtschaftlich getroffen wurden...

    Bestimmt haben Sie recht:
    ... lieber die Banken und Atomkonzerne unterstützen, den geht es so schlecht....

    Ach, ja wurden nicht auch dieses Jahr schon wieder Millionen-Boni verteilt...???

    • polka
    • 30.06.2011 um 20:59 Uhr

    fakt ist, dass eine frisöse - ganz gleich, ob halbtags oder ganztags - von ihrem Gehalt nicht leben kann, auch wenn sie ihren beruf liebt. so wie der frisöse geht es offensichtlich ganz vielen.

    "kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können"

    ...es gibt sowas wie Wohlstand für alle, Armut ist ein gemachtes Problem.

    "oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??"

    Hat das irgendjemand gefordert? Die Kriterien sind doch aufgeführt, Teilhabe, ein eigenes Zimmer usw. ist das zuviel verlangt?

    "könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen"

    Oh dieser Punkt macht mir weniger Kopfzerbrechen, auch in der DDR war ein Studium begehrt, obwohl Akademiker oft weniger verdienten als Arbeiter. Das Problem ist eher, dass die sehen, woanders können sie viel mehr bekommen und irgendwann weg sind. Das Akademikerfluchtproblem, auch heute noch ein riesiges Problem für arme Länder, weil deren fähigste Kräfte von Schmarotzerstaaten wie USA, Deutschland usw. abgeworben werden.

    Es muss halt ein gangbarer Mittelweg gefunden werden, ein Chirug hat nicht automatisch Anspruch auf eine Villa und eine halbtagsarbeitende Frisöse muss nicht automatisch arm sein.

    "wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert"

    Das sind dann erstmal Scheidungskinder, vermutlich wurden die irgendwie rausgerechnet.

    Ihr Kommentar zeigt Ihre eigene Naivität, danke für diese Zurschaustellung.

    Ich habe gar nicht von Chirurgen geschrieben.

    Ich habe gar nicht von gleichen Löhnen geschrieben.

    Sie entlarven sich selbst.

    Ist es für Sie nicht möglich, dass jeder individuell seine Arbeit als hart empfindet, soweit er einer "normalen" Arbeit nachgeht, dass eine Friseurin oder ein Chirurg sich individuell ausgebrannt fühlen.

    Nur gibt es einen Unterschied, die Friseurin wird finanziell auch noch Existenzängste haben.

    Ich schrieb Banken und Konzerne, die in der letzten Krise oder in der Energieentwicklung fahrlässig und bewusst den Wirtschafts- und Technikeinbruch der westlichen Wirtschaft in Kauf nahmen.

    Bisher habe ich noch nicht gehört, dass durch alle Sozial- und HartzIV-Bezieher eine derartige Wirtschaftskrise ausgelöst wurde oder die Staaten des Westens durch ihre Sozialhilfebezieher soschwer und nachhaltig wirtschaftlich getroffen wurden...

    Bestimmt haben Sie recht:
    ... lieber die Banken und Atomkonzerne unterstützen, den geht es so schlecht....

    Ach, ja wurden nicht auch dieses Jahr schon wieder Millionen-Boni verteilt...???

    • polka
    • 30.06.2011 um 20:59 Uhr

    fakt ist, dass eine frisöse - ganz gleich, ob halbtags oder ganztags - von ihrem Gehalt nicht leben kann, auch wenn sie ihren beruf liebt. so wie der frisöse geht es offensichtlich ganz vielen.

    • Numby
    • 30.06.2011 um 15:27 Uhr

    ""Dabei ist es unerheblich, ob die Eltern nach eigenen Angaben eher "autoritär" oder nach dem Prinzip "laisser-faire" erziehen."

    Das durchaus umstrittene Erziehungskonzept heißt "laissez-faire".

    Zum Artikel:

    "Große Aufmerksamkeit brauchen demnach weniger die Alleinerziehenden, sondern eher arme und vernachlässigte Kinder. Erziehungswissenschaftler Ziegler sagt, auch ein Bildungspaket helfe dieser Gruppe nur wenig. Vielmehr brauche es eine Infrastruktur, die allen Kindern eine anregende Umgebung ermöglicht. Und Kommunen, die sich das auch leisten können."

    Genau hier liegt der Hund begraben.

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    Redaktion

    Liebe(r) Numby,

    Sie schreiben: "Das durchaus umstrittene Erziehungskonzept heißt 'laissez-faire'".

    Wir haben vorsichtshalber im Duden geblättert. Da heißt es tatsächlich "Lais­ser-faire: (veraltet) das Sich-gehen-Lassen; Ungezwungenheit, Ungebundenheit / das Gewährenlassen; Nichteinmischung." (http://www.duden.de/recht...)

    Ich hoffe, Sie haben den Artikel gerne gelesen.
    Viele Grüße aus der Redaktion,
    Lisa Caspari

    Redaktion

    Liebe(r) Numby,

    Sie schreiben: "Das durchaus umstrittene Erziehungskonzept heißt 'laissez-faire'".

    Wir haben vorsichtshalber im Duden geblättert. Da heißt es tatsächlich "Lais­ser-faire: (veraltet) das Sich-gehen-Lassen; Ungezwungenheit, Ungebundenheit / das Gewährenlassen; Nichteinmischung." (http://www.duden.de/recht...)

    Ich hoffe, Sie haben den Artikel gerne gelesen.
    Viele Grüße aus der Redaktion,
    Lisa Caspari

  4. ... von Frau v.d. Leyen in Deutschland Besserung in Sicht. Wenn sie sich durch die notorischen Nein-Sager in der Opposition durchsetzen kann, wird schon einmal sehr viel für die Bildung und die gesunde Entwicklung der Kinder getan.
    Bildungsgutscheine sind schon längst überfällig um die im Artikel aufgezeigte Problematik zu lösen.

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    Interessant, dass ausgerechnet diese Woche bei Frontal 21 ein Beitrag zu Bildungsgutscheinen kam. Da wird mehr als deutlich, dass Frau v. d. Leyens Plan nicht ganz aufgeht:

    http://www.zdf.de/ZDFmedi...?

    Interessant, dass ausgerechnet diese Woche bei Frontal 21 ein Beitrag zu Bildungsgutscheinen kam. Da wird mehr als deutlich, dass Frau v. d. Leyens Plan nicht ganz aufgeht:

    http://www.zdf.de/ZDFmedi...?

  5. Wer die richtigen Fragen stellt, bekommt s(eine) bequeme Studie. Natürlich fehlt dem alleinerzogenen Kind der richtige Vater, bzw. Mutter. Die normale Familie ist seit 1000den Jahren etabliert, da hilft auch kein dagegen anschreiben.

    Da brauchen wir uns nichts schönreden. Schaut Euch einfach mal um. Gewalt, sinkender IQ und fehlender Anstand (Charakter) sprechen eine deutliche Sprache, und nein es ist nicht der Job des Staates und der Pädagogen dies wieder wett zu machen.

    Es gibt keinen ewigen natürlichen ökonomischen Wachstum, ultimative Bildung und Sprache sind kein Garant für Integration und nein, mit Geld um sich schmeißen löst die Probleme der Kinder auch nicht.

    Wie sagte einst Pippilotta Viktualia: Ich mach (evaluier/wünsch) mir die Welt, wie sie mir gefällt.

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    ...in der Psychologie ist meines Wissens relativ eindeutig: Kinder brauchen feste vertrauensvolle Bezugspersonen um sich gut zu entwickeln. Das müssen nicht die Eltern sein und auch nicht beide Elternteile, auch wenn es natürlich idR wünschenswert ist und den Kindern hilft spätere Identitätskrisen (warum wollten meine Eltern mich nicht?) zu vermeiden.

    Ebenso leiden selbstverständlich Scheidungskinder extrem unter dem Verlust einer Vertrauensperson die meist nicht ersetzt wird (werden kann), Kinder die es hingegen nicht anders kannten, spüren logischerweise auch keinen Verlust. Was trotzdem fehlen *kann* sind Rollenvorbilder, besonders für Jungen die bei Mutter aufwachsen.

    Sonstige Auswirkungen von Alleinerziehung sind umstritten und auch schwer abgrenzbar gegen evtl. vermeidbare Nebeneffekte, eine schwedische Studie behauptet etwa:
    "...weist auf eine erhöhte Sterblichkeit, Häufigkeit von Verletzungen, Suizid und Drogenabhängigkeit, aber vor allem auf eine wesentliche größere Häufigkeit von psychiatrischen Erkrankungen bei Kindern aus Ein-Eltern-Haushalten hin."
    http://www.vaeterfuerkind...

    • alkyl
    • 01.07.2011 um 10:51 Uhr

    Es ist zu einfach, Wissenschaftlern vorzuwerfen, wie würden sich in ihren Studien die Welt so zurechtfragen, wie sie sie sehen wollen. Denn wenn Sie Ergebnisse von Studien allein mit diesem Argument nicht akzeptieren wollen, verhalten Sie sich exakt so, wie Sie es den Wissenschaftlern unterstellen: die Studie kann nicht stimmen, weil sie mein Weltbild nicht bestätigt. Don´t bother me with the facts, I have already made up my mind.

    Die normale Familie der letzten 2000 Jahren sah so aus, dass die Mütter im Kindbett, die Väter im Krieg gestorben oder alle an fürchterliche Krankheiten gestorben sind. Die Männer Gespielinnen hatten, von 10 Kinder vier überlebt haben, Stiefmütter wie Stiefväter gab es en masse.

    Schade, dass die angeblichen "Richtigmacher" immer über die angeblichen "Falschmacher" urteilen.

    ...in der Psychologie ist meines Wissens relativ eindeutig: Kinder brauchen feste vertrauensvolle Bezugspersonen um sich gut zu entwickeln. Das müssen nicht die Eltern sein und auch nicht beide Elternteile, auch wenn es natürlich idR wünschenswert ist und den Kindern hilft spätere Identitätskrisen (warum wollten meine Eltern mich nicht?) zu vermeiden.

    Ebenso leiden selbstverständlich Scheidungskinder extrem unter dem Verlust einer Vertrauensperson die meist nicht ersetzt wird (werden kann), Kinder die es hingegen nicht anders kannten, spüren logischerweise auch keinen Verlust. Was trotzdem fehlen *kann* sind Rollenvorbilder, besonders für Jungen die bei Mutter aufwachsen.

    Sonstige Auswirkungen von Alleinerziehung sind umstritten und auch schwer abgrenzbar gegen evtl. vermeidbare Nebeneffekte, eine schwedische Studie behauptet etwa:
    "...weist auf eine erhöhte Sterblichkeit, Häufigkeit von Verletzungen, Suizid und Drogenabhängigkeit, aber vor allem auf eine wesentliche größere Häufigkeit von psychiatrischen Erkrankungen bei Kindern aus Ein-Eltern-Haushalten hin."
    http://www.vaeterfuerkind...

    • alkyl
    • 01.07.2011 um 10:51 Uhr

    Es ist zu einfach, Wissenschaftlern vorzuwerfen, wie würden sich in ihren Studien die Welt so zurechtfragen, wie sie sie sehen wollen. Denn wenn Sie Ergebnisse von Studien allein mit diesem Argument nicht akzeptieren wollen, verhalten Sie sich exakt so, wie Sie es den Wissenschaftlern unterstellen: die Studie kann nicht stimmen, weil sie mein Weltbild nicht bestätigt. Don´t bother me with the facts, I have already made up my mind.

    Die normale Familie der letzten 2000 Jahren sah so aus, dass die Mütter im Kindbett, die Väter im Krieg gestorben oder alle an fürchterliche Krankheiten gestorben sind. Die Männer Gespielinnen hatten, von 10 Kinder vier überlebt haben, Stiefmütter wie Stiefväter gab es en masse.

    Schade, dass die angeblichen "Richtigmacher" immer über die angeblichen "Falschmacher" urteilen.

    • Detro
    • 30.06.2011 um 15:54 Uhr
    7. Meine

    Tochter (5) hat erst vor kurzem erst wieder angemahnt, dass alles in Ordnung wäre, wenn wir (seit 2 Jahren getrennt) wieder zusammen leben würden.
    Die Frage stellt sich mir hier im besonderen: Was wurde eigentlich untersucht? Die Ergebnisdarstellung geht ja stark in den monetären Bereich hinein.
    Für mich ist diese Untersuchung wertlos, das sie die Wirklichkeit - wie vielleicht sehr viele Untersuchungen - nicht abbildet.
    Bildungsdebatten liegen mir hier fern, jedoch hat der Fachkräftemangel ja auch seine Ursachen in Wirtschaft und Gesellschchaft. Aber das ist eine andere Diskussion.
    Ich wünsche meiner Tochter, dass sie ihren Weg ohne die beschriebenen Repräsalien erleben kann. Wurzeln diese doch in einer völlig aus dem Rahmen quellenden Gesellschaft, fernab jeglicher Solidarität, sozialer Wärme und Gerechtigkeit.

    8 Leserempfehlungen
  6. "kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können"

    ...es gibt sowas wie Wohlstand für alle, Armut ist ein gemachtes Problem.

    "oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??"

    Hat das irgendjemand gefordert? Die Kriterien sind doch aufgeführt, Teilhabe, ein eigenes Zimmer usw. ist das zuviel verlangt?

    "könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen"

    Oh dieser Punkt macht mir weniger Kopfzerbrechen, auch in der DDR war ein Studium begehrt, obwohl Akademiker oft weniger verdienten als Arbeiter. Das Problem ist eher, dass die sehen, woanders können sie viel mehr bekommen und irgendwann weg sind. Das Akademikerfluchtproblem, auch heute noch ein riesiges Problem für arme Länder, weil deren fähigste Kräfte von Schmarotzerstaaten wie USA, Deutschland usw. abgeworben werden.

    Es muss halt ein gangbarer Mittelweg gefunden werden, ein Chirug hat nicht automatisch Anspruch auf eine Villa und eine halbtagsarbeitende Frisöse muss nicht automatisch arm sein.

    "wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert"

    Das sind dann erstmal Scheidungskinder, vermutlich wurden die irgendwie rausgerechnet.

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    Deutschland schmarotzt nicht auf Kosten anderer Länder, was Akademiker angeht. Die Auswanderer aus Deutschland haben im Durchschnitt eine viel höhere Bildung als die Einwanderer. Darunter viele Akademiker. Das heißt unterm Strich: Niedrigqualifizierte wandern ein, Hochqualifizierte wandern aus.

    Deutschland schmarotzt nicht auf Kosten anderer Länder, was Akademiker angeht. Die Auswanderer aus Deutschland haben im Durchschnitt eine viel höhere Bildung als die Einwanderer. Darunter viele Akademiker. Das heißt unterm Strich: Niedrigqualifizierte wandern ein, Hochqualifizierte wandern aus.

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