Alleinerziehende sind besser vernetzt als Paarfamilien
Der zweite zentrale Aspekt für das Wohlbefinden der Kinder ist die Fürsorge ihrer Eltern. Können Sie sich auf die Mutter und/oder den Vater verlassen? Werden sie getröstet und geherzt?
Dabei ist es unerheblich, ob die Eltern nach eigenen Angaben eher "autoritär" oder nach dem Prinzip "laisser-faire" erziehen. Für alle Kinder ist vor allem Zuwendung im Alltag wichtig. Hört mir jemand interessiert zu, nimmt sich Zeit für mich oder gibt es ständig Streit? Die Kinder von Alleinerziehenden geben an, mindestens genauso viel Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen wie ihre Altersgenossen. Tendenziell fühlen sie sich sogar besser aufgehoben – obwohl sie ihre gestressten Elternteile als etwas strenger empfinden und es etwas häufiger Streit gibt.
Alleinerziehende schaffen sich offenbar ein besseres Netzwerk als Paarfamilien: Sie sorgen für andere Menschen, die sich um die Kinder kümmern. Auch dies ist ein Ergebnis der Studie.
Auf das Wohlbefinden der Kinder wirken sich also sowohl Geborgenheit als auch die finanzielle Situation aus. Man dürfe daraus nicht ableiten, dass ein armes Kind automatisch weniger Fürsorge erhalte, betont Ziegler: "Aber wenn es um beide Bereiche schlecht steht, wird es dramatisch für das Kind."
Große Aufmerksamkeit brauchen demnach weniger die Alleinerziehenden, sondern eher arme und vernachlässigte Kinder. Erziehungswissenschaftler Ziegler sagt, auch ein Bildungspaket helfe dieser Gruppe nur wenig. Vielmehr brauche es eine Infrastruktur, die allen Kindern eine anregende Umgebung ermöglicht. Und Kommunen, die sich das auch leisten können.
Der Forscher fordert außerdem mehr Aufmerksamkeit für die alleinerziehenden Erwachsenen. "Wir können deshalb keine Entwarnung geben, weil es sich stark auf die Eltern auswirkt, wenn sie ihre Kinder alleine erziehen", sagt er. Sie lebten einfach oft in Armut und hätten es schon deshalb schwerer. Sie seien gestresster und erschöpfter als andere Eltern. Außerdem – und hier decken sich die Erfahrungen von Kindern und Eltern – fühlen sie sich oft ausgegrenzt und nicht fair behandelt.







Gut, dass die Zeit scheinbar wieder häufiger soziale Probleme wahrnimmt und darüber schreibt.
Es kann nicht angehen, dass die Kinder aus armen Familien von vornherein, benachteiligt und stigmatisiert werden!
Politik:
Spart bei Banken und Konzernen, nicht bei den Kindern und Armen!
ein kind dessenb eltern mehr verdienen wird immer bessere chancen haben als das kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können - oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??
könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen?
außerdem ist die frage immer die, wer steckt hinter der studie und welchen zweck soll sie erfüllen, darum glaub keiner studie, die du nicht selbst verfälschst hast, gerade bei so einem thema kann man alles herausbekommen im endergebnis was man herausbekommen will - es ist jedenfalls schon eigenartig, wenn lt studie kinder kein problem haben sollen, wenn sie nur einen elternteil haben, aber jedes kind das ich gehört habe probleme damit hat, wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert, aber das ist derzeit eben so politisch gewollt und darum dieses ergebnis
Kennen Sie Familien, die aufgrund ihrer Armut stigmatisiert werden? Ich nicht. Ich kenne Familien die stigmatisiert werden, weil ihre Kinder den ganzen Tag vor der Playstation sitzen, kein gutes Benehmen haben und sonst sozial mehr als auffällig sind. Diese Familien sind dann häufiger auch arm, aber die Armut ist nicht Grund der Stigmatisierung.
Zur Studie: Ich denke, dass Kinder beide Elternteile brauchen und sich dann leichter entwickeln können. Zwei Eltern können sich auch einem Kind mehr Aufmerksamkeit schenken.
Ich stelle mir die Frage, ob Kinder aus ärmlichen Verhältnissen sich ohne Geldsorgen sich wirklich so dramatisch anders entwickeln. In der Kriegs- und Nachkriegszeit haben die allermeisten Familien arm angefangen und viele sind heute wohlhabender. Und soziale Mobilität war vor 40 Jahren bestimmt nicht besser als heute!
Desweitern zahlen meine Eltern zum Beispiel das Studium von zwei Kindern von ihrem Nettogeld, nachdem diese bereits 50% Steuern und mehr gezahlt haben, damit auch andere studieren können, deren Eltern vll. nicht das Geld haben. Ich habe nur begrenzt Verständnis für Beschwerden! Was soll noch passieren?
Was war zuerst, das Ei oder die Henne? Sind die Familien arm, weil sie schlecht wirtschaften und sich schlecht um ihre Kinder kümmern? Oder können diese sich schlecht um ihre Kinder kümmern, weil sie arm sind? Ich weiß nicht genau, ob man das so differenzieren kann...
ein kind dessenb eltern mehr verdienen wird immer bessere chancen haben als das kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können - oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??
könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen?
außerdem ist die frage immer die, wer steckt hinter der studie und welchen zweck soll sie erfüllen, darum glaub keiner studie, die du nicht selbst verfälschst hast, gerade bei so einem thema kann man alles herausbekommen im endergebnis was man herausbekommen will - es ist jedenfalls schon eigenartig, wenn lt studie kinder kein problem haben sollen, wenn sie nur einen elternteil haben, aber jedes kind das ich gehört habe probleme damit hat, wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert, aber das ist derzeit eben so politisch gewollt und darum dieses ergebnis
Kennen Sie Familien, die aufgrund ihrer Armut stigmatisiert werden? Ich nicht. Ich kenne Familien die stigmatisiert werden, weil ihre Kinder den ganzen Tag vor der Playstation sitzen, kein gutes Benehmen haben und sonst sozial mehr als auffällig sind. Diese Familien sind dann häufiger auch arm, aber die Armut ist nicht Grund der Stigmatisierung.
Zur Studie: Ich denke, dass Kinder beide Elternteile brauchen und sich dann leichter entwickeln können. Zwei Eltern können sich auch einem Kind mehr Aufmerksamkeit schenken.
Ich stelle mir die Frage, ob Kinder aus ärmlichen Verhältnissen sich ohne Geldsorgen sich wirklich so dramatisch anders entwickeln. In der Kriegs- und Nachkriegszeit haben die allermeisten Familien arm angefangen und viele sind heute wohlhabender. Und soziale Mobilität war vor 40 Jahren bestimmt nicht besser als heute!
Desweitern zahlen meine Eltern zum Beispiel das Studium von zwei Kindern von ihrem Nettogeld, nachdem diese bereits 50% Steuern und mehr gezahlt haben, damit auch andere studieren können, deren Eltern vll. nicht das Geld haben. Ich habe nur begrenzt Verständnis für Beschwerden! Was soll noch passieren?
Was war zuerst, das Ei oder die Henne? Sind die Familien arm, weil sie schlecht wirtschaften und sich schlecht um ihre Kinder kümmern? Oder können diese sich schlecht um ihre Kinder kümmern, weil sie arm sind? Ich weiß nicht genau, ob man das so differenzieren kann...
...daher, und lobt "Bildungsgutscheine" aus - indem sie erst einmal 150 Millionen Kosten für paper-pusher, also wieder Privilegierte, verursacht. Diese Regierung ist die reinste Satire - wir sollten ihr die Bühne entziehen.
ein kind dessenb eltern mehr verdienen wird immer bessere chancen haben als das kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können - oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??
könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen?
außerdem ist die frage immer die, wer steckt hinter der studie und welchen zweck soll sie erfüllen, darum glaub keiner studie, die du nicht selbst verfälschst hast, gerade bei so einem thema kann man alles herausbekommen im endergebnis was man herausbekommen will - es ist jedenfalls schon eigenartig, wenn lt studie kinder kein problem haben sollen, wenn sie nur einen elternteil haben, aber jedes kind das ich gehört habe probleme damit hat, wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert, aber das ist derzeit eben so politisch gewollt und darum dieses ergebnis
"kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können"
...es gibt sowas wie Wohlstand für alle, Armut ist ein gemachtes Problem.
"oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??"
Hat das irgendjemand gefordert? Die Kriterien sind doch aufgeführt, Teilhabe, ein eigenes Zimmer usw. ist das zuviel verlangt?
"könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen"
Oh dieser Punkt macht mir weniger Kopfzerbrechen, auch in der DDR war ein Studium begehrt, obwohl Akademiker oft weniger verdienten als Arbeiter. Das Problem ist eher, dass die sehen, woanders können sie viel mehr bekommen und irgendwann weg sind. Das Akademikerfluchtproblem, auch heute noch ein riesiges Problem für arme Länder, weil deren fähigste Kräfte von Schmarotzerstaaten wie USA, Deutschland usw. abgeworben werden.
Es muss halt ein gangbarer Mittelweg gefunden werden, ein Chirug hat nicht automatisch Anspruch auf eine Villa und eine halbtagsarbeitende Frisöse muss nicht automatisch arm sein.
"wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert"
Das sind dann erstmal Scheidungskinder, vermutlich wurden die irgendwie rausgerechnet.
Ihr Kommentar zeigt Ihre eigene Naivität, danke für diese Zurschaustellung.
Ich habe gar nicht von Chirurgen geschrieben.
Ich habe gar nicht von gleichen Löhnen geschrieben.
Sie entlarven sich selbst.
Ist es für Sie nicht möglich, dass jeder individuell seine Arbeit als hart empfindet, soweit er einer "normalen" Arbeit nachgeht, dass eine Friseurin oder ein Chirurg sich individuell ausgebrannt fühlen.
Nur gibt es einen Unterschied, die Friseurin wird finanziell auch noch Existenzängste haben.
Ich schrieb Banken und Konzerne, die in der letzten Krise oder in der Energieentwicklung fahrlässig und bewusst den Wirtschafts- und Technikeinbruch der westlichen Wirtschaft in Kauf nahmen.
Bisher habe ich noch nicht gehört, dass durch alle Sozial- und HartzIV-Bezieher eine derartige Wirtschaftskrise ausgelöst wurde oder die Staaten des Westens durch ihre Sozialhilfebezieher soschwer und nachhaltig wirtschaftlich getroffen wurden...
Bestimmt haben Sie recht:
... lieber die Banken und Atomkonzerne unterstützen, den geht es so schlecht....
Ach, ja wurden nicht auch dieses Jahr schon wieder Millionen-Boni verteilt...???
fakt ist, dass eine frisöse - ganz gleich, ob halbtags oder ganztags - von ihrem Gehalt nicht leben kann, auch wenn sie ihren beruf liebt. so wie der frisöse geht es offensichtlich ganz vielen.
"kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können"
...es gibt sowas wie Wohlstand für alle, Armut ist ein gemachtes Problem.
"oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??"
Hat das irgendjemand gefordert? Die Kriterien sind doch aufgeführt, Teilhabe, ein eigenes Zimmer usw. ist das zuviel verlangt?
"könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen"
Oh dieser Punkt macht mir weniger Kopfzerbrechen, auch in der DDR war ein Studium begehrt, obwohl Akademiker oft weniger verdienten als Arbeiter. Das Problem ist eher, dass die sehen, woanders können sie viel mehr bekommen und irgendwann weg sind. Das Akademikerfluchtproblem, auch heute noch ein riesiges Problem für arme Länder, weil deren fähigste Kräfte von Schmarotzerstaaten wie USA, Deutschland usw. abgeworben werden.
Es muss halt ein gangbarer Mittelweg gefunden werden, ein Chirug hat nicht automatisch Anspruch auf eine Villa und eine halbtagsarbeitende Frisöse muss nicht automatisch arm sein.
"wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert"
Das sind dann erstmal Scheidungskinder, vermutlich wurden die irgendwie rausgerechnet.
Ihr Kommentar zeigt Ihre eigene Naivität, danke für diese Zurschaustellung.
Ich habe gar nicht von Chirurgen geschrieben.
Ich habe gar nicht von gleichen Löhnen geschrieben.
Sie entlarven sich selbst.
Ist es für Sie nicht möglich, dass jeder individuell seine Arbeit als hart empfindet, soweit er einer "normalen" Arbeit nachgeht, dass eine Friseurin oder ein Chirurg sich individuell ausgebrannt fühlen.
Nur gibt es einen Unterschied, die Friseurin wird finanziell auch noch Existenzängste haben.
Ich schrieb Banken und Konzerne, die in der letzten Krise oder in der Energieentwicklung fahrlässig und bewusst den Wirtschafts- und Technikeinbruch der westlichen Wirtschaft in Kauf nahmen.
Bisher habe ich noch nicht gehört, dass durch alle Sozial- und HartzIV-Bezieher eine derartige Wirtschaftskrise ausgelöst wurde oder die Staaten des Westens durch ihre Sozialhilfebezieher soschwer und nachhaltig wirtschaftlich getroffen wurden...
Bestimmt haben Sie recht:
... lieber die Banken und Atomkonzerne unterstützen, den geht es so schlecht....
Ach, ja wurden nicht auch dieses Jahr schon wieder Millionen-Boni verteilt...???
fakt ist, dass eine frisöse - ganz gleich, ob halbtags oder ganztags - von ihrem Gehalt nicht leben kann, auch wenn sie ihren beruf liebt. so wie der frisöse geht es offensichtlich ganz vielen.
Wer die richtigen Fragen stellt, bekommt s(eine) bequeme Studie. Natürlich fehlt dem alleinerzogenen Kind der richtige Vater, bzw. Mutter. Die normale Familie ist seit 1000den Jahren etabliert, da hilft auch kein dagegen anschreiben.
Da brauchen wir uns nichts schönreden. Schaut Euch einfach mal um. Gewalt, sinkender IQ und fehlender Anstand (Charakter) sprechen eine deutliche Sprache, und nein es ist nicht der Job des Staates und der Pädagogen dies wieder wett zu machen.
Es gibt keinen ewigen natürlichen ökonomischen Wachstum, ultimative Bildung und Sprache sind kein Garant für Integration und nein, mit Geld um sich schmeißen löst die Probleme der Kinder auch nicht.
Wie sagte einst Pippilotta Viktualia: Ich mach (evaluier/wünsch) mir die Welt, wie sie mir gefällt.
...in der Psychologie ist meines Wissens relativ eindeutig: Kinder brauchen feste vertrauensvolle Bezugspersonen um sich gut zu entwickeln. Das müssen nicht die Eltern sein und auch nicht beide Elternteile, auch wenn es natürlich idR wünschenswert ist und den Kindern hilft spätere Identitätskrisen (warum wollten meine Eltern mich nicht?) zu vermeiden.
Ebenso leiden selbstverständlich Scheidungskinder extrem unter dem Verlust einer Vertrauensperson die meist nicht ersetzt wird (werden kann), Kinder die es hingegen nicht anders kannten, spüren logischerweise auch keinen Verlust. Was trotzdem fehlen *kann* sind Rollenvorbilder, besonders für Jungen die bei Mutter aufwachsen.
Sonstige Auswirkungen von Alleinerziehung sind umstritten und auch schwer abgrenzbar gegen evtl. vermeidbare Nebeneffekte, eine schwedische Studie behauptet etwa:
"...weist auf eine erhöhte Sterblichkeit, Häufigkeit von Verletzungen, Suizid und Drogenabhängigkeit, aber vor allem auf eine wesentliche größere Häufigkeit von psychiatrischen Erkrankungen bei Kindern aus Ein-Eltern-Haushalten hin."
http://www.vaeterfuerkind...
Die normale Familie der letzten 2000 Jahren sah so aus, dass die Mütter im Kindbett, die Väter im Krieg gestorben oder alle an fürchterliche Krankheiten gestorben sind. Die Männer Gespielinnen hatten, von 10 Kinder vier überlebt haben, Stiefmütter wie Stiefväter gab es en masse.
Schade, dass die angeblichen "Richtigmacher" immer über die angeblichen "Falschmacher" urteilen.
Es ist zu einfach, Wissenschaftlern vorzuwerfen, wie würden sich in ihren Studien die Welt so zurechtfragen, wie sie sie sehen wollen. Denn wenn Sie Ergebnisse von Studien allein mit diesem Argument nicht akzeptieren wollen, verhalten Sie sich exakt so, wie Sie es den Wissenschaftlern unterstellen: die Studie kann nicht stimmen, weil sie mein Weltbild nicht bestätigt. Don´t bother me with the facts, I have already made up my mind.
...in der Psychologie ist meines Wissens relativ eindeutig: Kinder brauchen feste vertrauensvolle Bezugspersonen um sich gut zu entwickeln. Das müssen nicht die Eltern sein und auch nicht beide Elternteile, auch wenn es natürlich idR wünschenswert ist und den Kindern hilft spätere Identitätskrisen (warum wollten meine Eltern mich nicht?) zu vermeiden.
Ebenso leiden selbstverständlich Scheidungskinder extrem unter dem Verlust einer Vertrauensperson die meist nicht ersetzt wird (werden kann), Kinder die es hingegen nicht anders kannten, spüren logischerweise auch keinen Verlust. Was trotzdem fehlen *kann* sind Rollenvorbilder, besonders für Jungen die bei Mutter aufwachsen.
Sonstige Auswirkungen von Alleinerziehung sind umstritten und auch schwer abgrenzbar gegen evtl. vermeidbare Nebeneffekte, eine schwedische Studie behauptet etwa:
"...weist auf eine erhöhte Sterblichkeit, Häufigkeit von Verletzungen, Suizid und Drogenabhängigkeit, aber vor allem auf eine wesentliche größere Häufigkeit von psychiatrischen Erkrankungen bei Kindern aus Ein-Eltern-Haushalten hin."
http://www.vaeterfuerkind...
Die normale Familie der letzten 2000 Jahren sah so aus, dass die Mütter im Kindbett, die Väter im Krieg gestorben oder alle an fürchterliche Krankheiten gestorben sind. Die Männer Gespielinnen hatten, von 10 Kinder vier überlebt haben, Stiefmütter wie Stiefväter gab es en masse.
Schade, dass die angeblichen "Richtigmacher" immer über die angeblichen "Falschmacher" urteilen.
Es ist zu einfach, Wissenschaftlern vorzuwerfen, wie würden sich in ihren Studien die Welt so zurechtfragen, wie sie sie sehen wollen. Denn wenn Sie Ergebnisse von Studien allein mit diesem Argument nicht akzeptieren wollen, verhalten Sie sich exakt so, wie Sie es den Wissenschaftlern unterstellen: die Studie kann nicht stimmen, weil sie mein Weltbild nicht bestätigt. Don´t bother me with the facts, I have already made up my mind.
"kind von relativ armen eltern, so etwas wird der staat niemals ausgleichen können"
...es gibt sowas wie Wohlstand für alle, Armut ist ein gemachtes Problem.
"oder soll ein chirurg gleich viel verdienen als eine halbtagsarbeitende frisöse??"
Hat das irgendjemand gefordert? Die Kriterien sind doch aufgeführt, Teilhabe, ein eigenes Zimmer usw. ist das zuviel verlangt?
"könnte man per gestz so vorschreiben, also dass beide das selbe verdienen nur wer macht dann noch die ausbildung zum chirurgen"
Oh dieser Punkt macht mir weniger Kopfzerbrechen, auch in der DDR war ein Studium begehrt, obwohl Akademiker oft weniger verdienten als Arbeiter. Das Problem ist eher, dass die sehen, woanders können sie viel mehr bekommen und irgendwann weg sind. Das Akademikerfluchtproblem, auch heute noch ein riesiges Problem für arme Länder, weil deren fähigste Kräfte von Schmarotzerstaaten wie USA, Deutschland usw. abgeworben werden.
Es muss halt ein gangbarer Mittelweg gefunden werden, ein Chirug hat nicht automatisch Anspruch auf eine Villa und eine halbtagsarbeitende Frisöse muss nicht automatisch arm sein.
"wenn es den kontakt zu einem elternteil verliert"
Das sind dann erstmal Scheidungskinder, vermutlich wurden die irgendwie rausgerechnet.
Deutschland schmarotzt nicht auf Kosten anderer Länder, was Akademiker angeht. Die Auswanderer aus Deutschland haben im Durchschnitt eine viel höhere Bildung als die Einwanderer. Darunter viele Akademiker. Das heißt unterm Strich: Niedrigqualifizierte wandern ein, Hochqualifizierte wandern aus.
Deutschland schmarotzt nicht auf Kosten anderer Länder, was Akademiker angeht. Die Auswanderer aus Deutschland haben im Durchschnitt eine viel höhere Bildung als die Einwanderer. Darunter viele Akademiker. Das heißt unterm Strich: Niedrigqualifizierte wandern ein, Hochqualifizierte wandern aus.
Kinder haben auch keine Probleme von Wölfen groß gezogen zu werden, wenn sie nichts anderes kennen.
Tochter (5) hat erst vor kurzem erst wieder angemahnt, dass alles in Ordnung wäre, wenn wir (seit 2 Jahren getrennt) wieder zusammen leben würden.
Die Frage stellt sich mir hier im besonderen: Was wurde eigentlich untersucht? Die Ergebnisdarstellung geht ja stark in den monetären Bereich hinein.
Für mich ist diese Untersuchung wertlos, das sie die Wirklichkeit - wie vielleicht sehr viele Untersuchungen - nicht abbildet.
Bildungsdebatten liegen mir hier fern, jedoch hat der Fachkräftemangel ja auch seine Ursachen in Wirtschaft und Gesellschchaft. Aber das ist eine andere Diskussion.
Ich wünsche meiner Tochter, dass sie ihren Weg ohne die beschriebenen Repräsalien erleben kann. Wurzeln diese doch in einer völlig aus dem Rahmen quellenden Gesellschaft, fernab jeglicher Solidarität, sozialer Wärme und Gerechtigkeit.
Ich denke ich lese nicht richtig, das ist ein Schlag ins Gesicht all der Väter, die sich um Sorgerecht, Umgang, Gerechtigkeit im Namen ihrer Kinder bemühen.
Über 90 % der Alleinerziehenden sind Mütter und davon ermöglicht ein nicht unerheblicher Teil nicht den gesetzlich geregelten Umgang oder behindert ihn gar.
Folgerung aus der Studie: Brauchen wir gar nicht, den Umgang mit den Vätern, den Kids geht doch gut. Das ist Wasser auf die Mühlen derer, die den Umgang boykottieren mit dem Hinweis, den Kindern ginge es dann besser, sie "seien dann nicht so hin- und hergerissen".
Ich bezweifle, daß Herr Ziegler selbst Kinder hat, oder ist er alleinerziehend?
Nebenbei ist es auch ein Schlag ins Gesicht derer, die sich um eine "heile Familienwelt" bemühen - brauchen sie gar nicht, Single ist besser und ehrlicher.
Oder wollte der Autor der Studie den Schluß offen lassen, daß altes Macho-Gehabe ganz gut zu dem Faktum passt. Reicht doch aus, wenn sich die Mutter ums Kind kümmert ...
...eine Seite der Medaille, immerhin gibt es auch Elternteile die sich nicht kümmern wollen, versterben oder wo es tatsächlich besser ist, wenn sich nur einer kümmert (z.B. ein Elternteil gewalttätig) etc. für solche Familienreste sind solche Studien immerhin eine Ermutigung.
Allerdings stimme ich in der Analyse zu, dass das sehr sensible Thema etwas kritischer heausgearbeitet hätte werden müssen.
...eine Seite der Medaille, immerhin gibt es auch Elternteile die sich nicht kümmern wollen, versterben oder wo es tatsächlich besser ist, wenn sich nur einer kümmert (z.B. ein Elternteil gewalttätig) etc. für solche Familienreste sind solche Studien immerhin eine Ermutigung.
Allerdings stimme ich in der Analyse zu, dass das sehr sensible Thema etwas kritischer heausgearbeitet hätte werden müssen.
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