Kinder im Internet Immer mehr Vorschüler surfen
Kinder nutzen das Internet früh und häufig – und ihre Eltern machen sich deshalb wenig Sorgen. Das ergab die Studie KidsVerbraucherAnalyse.
Für Kinder in Deutschland gehört das Internet immer mehr zum Alltag. Drei Viertel aller 6- bis 13-Jährigen waren 2011 schon mindestens einmal online, ergab die Studie "KidsVerbraucherAnalyse". 2010 seien es erst knapp 67 Prozent, 2009 nur etwa 59 Prozent der Kinder dieser Altersgruppe gewesen. Ein Drittel aller Kinder zwischen 6 und dreizehn Jahren surft inzwischen jeden Tag im Internet.
Erstmals wurden in diesem Jahr auch die Vier- und Fünfjährigen befragt. Von ihnen nutzte fast jedes fünfte Kind (18 Prozent) das Internet.
Unterschiede gibt es jedoch zwischen Mädchen und Jungen: Für 31 Prozent der Jungen ist das Surfen die häufigste Freizeitbeschäftigung und damit auf Platz zehn der Rangliste der durchschnittlich am meisten genutzten Beschäftigungsmöglichkeiten. Bei den Mädchen sind es 26 Prozent, damit taucht das Internet in ihren Top Ten gar nicht auf.
Die Eltern haben sich offenbar daran gewöhnt, dass der Nachwuchs online ist. Zwar fürchten fast alle Eltern unverändert (knapp 89 Prozent), dass ihre Kinder beim Surfen schnell auf gefährliche Inhalte stoßen könnten. 49 Prozent sorgen sich, dass ihre Kinder durch das Surfen zu wenig Bewegung bekommen. Und 44 Prozent der Eltern denken, dass ihr Nachwuchs vereinsamen könnte, wenn er viel Zeit am Rechner verbringt. Beide Annahmen sind aber rückläufig.
Kein Surfen ohne Regeln
Auf der anderen Seite steigt die Zahl der Eltern, die den Nutzen des Internets für ihre Kinder wahrnehmen: 81 Prozent der Eltern sehen es als ein "modernes Hilfsmittel" für die Schule. 77 Prozent schätzen die neuen Unterhaltungsmöglichkeiten für ihre Kinder und knapp 42 Prozent sehen es als Möglichkeit für ihre Kinder, Gleichgesinnte zu treffen.
Die Eltern stellen aber auch Regeln auf, wenn es ums Surfen geht. So verbieten 80 Prozent der Eltern ihren Kindern die Teilnahme an Online-Preisauschreiben, 68 Prozent sind gegen Downloads und 73 Prozent der Eltern legen eine Höchstdauer fürs Surfen fest. Auch erlauben 78 Prozent der Eltern ihrem Nachwuchs generell nur bestimmte Websites, das sind jedoch neun Prozent weniger als 2010.
Allerdings ist nicht klar, inwieweit diese Regeln auch eingehalten werden: Filtersoftware, die den Besuch pornografischer oder gewaltverherrlichender Seiten verhindern kann, hatten nur 57 Prozent der Eltern installiert.
Die Studie "KidsVerbraucherAnalyse" wird seit 18 Jahren vom Egmont Ehapa Verlag in Auftrag gegeben. Der Verlag gibt unter anderem die Kinderzeitschriften Micky Maus und Wendy heraus. Neben der Mediennutzung der Kinder werden auch Ess- und Spielgewohnheiten abgefragt, die für Werbekunden relevant sind. Für die repräsentative Studie wurden 2.122 Kinder und ihre Eltern befragt.
- Datum 09.08.2011 - 17:27 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Beim Surfen in diesem Alter würde uns als Eltern weniger die "gefährlichen" Inhalte Sorgen bereiten, sondern Bewegungsmangel, die reduzierte haptische und sinnliche Wahrnehmung, einseitige Intellektualisierung und die Verführung durch schlichte Erfolgserlebnisse. Das alles als frühkindliche Prägung kann nicht wirklich zu gesundem Erwachsenwerden führen. Oder velleicht doch. Aber auf diesem Weg ganz sicher nicht bei unseren Kindern.
Meine Enkeltochter, die 24 Monate alt ist, bedient den touchscreen des Ipad mit einer Geschwindigkeit, die schwindelerregend ist, um ein Kinderlied zu hören. Sie weiß auch, wie man das dazu gehörige Video herunterlädt.
Und sie durfte bis vor Kurzem nicht einmal 10 Minuten Fernsehen gucken.
Ich sagte ihr, ich wisse nicht, wie ich eine Tastatur herunterladen könne. Sie tippte auf der Oberfläche herum, dann hatte ich eine Tastatur.
Wir müssen die Kinder nicht bremsen, was neue Technologien angeht. Wir müssen sie allerdings begleiten.
Sie haben ansich ja vollkommen Recht mit ihrer Meinung...
Aber sie verlangen doch nicht ernsthaft das irgendjemand ihnen die Geschichte mit ihrer Enkeltocher abkauft.
2 Jahre alte Kinder lernen gerade mal aufrecht stehen zu bleiben bzw. zu laufen. Sie können in diesem Alter kaum oder überhaupt nicht sprechen und verstehen nichtmal simple wörter.
Und nun soll ihre Enkeltochter das Wort "Tatatur" hören, verstehen und logische Konsequenzen darauß ziehen?
Das kann vieleicht ein 4-5 Jahre
NOCH DAZU...kann ein 2 Jahre altes kind NICHT lesen...
Wie bitte will ein Analphabet ein I-Pad bedienen?
Sie haben ansich ja vollkommen Recht mit ihrer Meinung...
Aber sie verlangen doch nicht ernsthaft das irgendjemand ihnen die Geschichte mit ihrer Enkeltocher abkauft.
2 Jahre alte Kinder lernen gerade mal aufrecht stehen zu bleiben bzw. zu laufen. Sie können in diesem Alter kaum oder überhaupt nicht sprechen und verstehen nichtmal simple wörter.
Und nun soll ihre Enkeltochter das Wort "Tatatur" hören, verstehen und logische Konsequenzen darauß ziehen?
Das kann vieleicht ein 4-5 Jahre
NOCH DAZU...kann ein 2 Jahre altes kind NICHT lesen...
Wie bitte will ein Analphabet ein I-Pad bedienen?
Sie haben ansich ja vollkommen Recht mit ihrer Meinung...
Aber sie verlangen doch nicht ernsthaft das irgendjemand ihnen die Geschichte mit ihrer Enkeltocher abkauft.
2 Jahre alte Kinder lernen gerade mal aufrecht stehen zu bleiben bzw. zu laufen. Sie können in diesem Alter kaum oder überhaupt nicht sprechen und verstehen nichtmal simple wörter.
Und nun soll ihre Enkeltochter das Wort "Tatatur" hören, verstehen und logische Konsequenzen darauß ziehen?
Das kann vieleicht ein 4-5 Jahre
NOCH DAZU...kann ein 2 Jahre altes kind NICHT lesen...
Wie bitte will ein Analphabet ein I-Pad bedienen?
@ Sumpf-Schläfer,
ich denke mal, dass Sie selbst keine Kinder haben, denn die von Ihnen beschriebenen kindlichen Entwicklungsstufen stimmen so nicht. Ein Kind im Alter von 26 Monaten, das nur einzelne Wörter spricht, würde ich dem Kinderarzt vorstellen.
Kinder lernen ab ca 10 Monate laufen, sie sprechen in dem Alter einzelne Wörter, lernen ca 9 neue Wörter täglich dazu.
Meine Enkeltochter wächst bilingual auf. Die deutsche Sprache beherrscht sie soweit, dass sie Sätze mit Nebensätzen bildet, und ihr Wortschatz umfasst auch abstrakte Begriffe.
Es ist aber auch bekannt, dass Kinder in dem Alter ein gut ausgeprägtes photographisches Gedächtnis haben und Symbole sich sehr schnell einprägen. Sie können von daher auch einzelne geschriebene Wörter unterscheiden.
Glauben Sie mir, nur weil Kinder in dem Alter bestimmte Inhalte noch nicht aktiv formulieren können, beherrschen sie diese dennoch passiv.
Ich weiß, dass meine Enkelin entwicklungsmäßig ziemlich weit ist, sie ist aber keine Ausnahme. Ich habe andere Kinder mit denselben Fähigkeiten erlebt.
Ich schrieb 24 Monate. Sie ist 26 Monate alt. Die 2 Monate Differenz machen in dem Alter viel aus.
@ Sumpf-Schläfer,
ich denke mal, dass Sie selbst keine Kinder haben, denn die von Ihnen beschriebenen kindlichen Entwicklungsstufen stimmen so nicht. Ein Kind im Alter von 26 Monaten, das nur einzelne Wörter spricht, würde ich dem Kinderarzt vorstellen.
Kinder lernen ab ca 10 Monate laufen, sie sprechen in dem Alter einzelne Wörter, lernen ca 9 neue Wörter täglich dazu.
Meine Enkeltochter wächst bilingual auf. Die deutsche Sprache beherrscht sie soweit, dass sie Sätze mit Nebensätzen bildet, und ihr Wortschatz umfasst auch abstrakte Begriffe.
Es ist aber auch bekannt, dass Kinder in dem Alter ein gut ausgeprägtes photographisches Gedächtnis haben und Symbole sich sehr schnell einprägen. Sie können von daher auch einzelne geschriebene Wörter unterscheiden.
Glauben Sie mir, nur weil Kinder in dem Alter bestimmte Inhalte noch nicht aktiv formulieren können, beherrschen sie diese dennoch passiv.
Ich weiß, dass meine Enkelin entwicklungsmäßig ziemlich weit ist, sie ist aber keine Ausnahme. Ich habe andere Kinder mit denselben Fähigkeiten erlebt.
Ich schrieb 24 Monate. Sie ist 26 Monate alt. Die 2 Monate Differenz machen in dem Alter viel aus.
Vielleicht haben sie schon einmal gesehen, wie ein Mensch mit Behinderung mittels Joystick einen PKW fährt. Eine kinderleichte Sache! Kein Mensch kommt deshalb auf die Idee Kindern das Fahren eines solchen Fahrzeuges, egal wie klein, im Straßenverkehr zu erlauben. Jeder weiss aus eigener Erfahrung, dass der Straßenverkehr ein solch komplexes System ist, dass es selbst gut geschulte Erwachsene nur bedingt beherrschen. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis Eltern, Lehrpersonen und Politiker begreifen, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ohne Regeln. Selbstkritische erwachsene User müssen sich eingestehen, dass sie gefährliche Geisterfahrer auf einer im dicken Nebel liegenden Datenautobahn sind. Internet und Fernsehen haben bei ungeregelter Anwendung einen besonders gefährlichen Einfluss auf auf die Entwicklung der Gehirne unserer Kinder und Jugendlichen. Die Entwicklung eines Gehirnes, welches in der Lage ist einen gesunden Hausverstand auszubilden gehen erschreckend zurück, wie man an vielen wissenschaftlichen Untersuchungen und jüngsten Ereignissen (Norwegen) nachvollziehen kann. Wir nehmen das Internet nur über einen kleinen Bildschirm war. Es ist aber viel größer und viel gefährlicher als jeglicher Verkehr auf dieser Erde. Wenn sie ihren Kindern was Gutes für Gehirnentwicklung und Ausdauer tun wollen kaufen sie ein Klavier und eine Jahreskarte fürs Schwimmbad. Fernsehen und Internet werden bei übermäßigem unkontrollierten Genuß gefährliche Drogen und das Gehirn.
@ Sumpf-Schläfer,
ich denke mal, dass Sie selbst keine Kinder haben, denn die von Ihnen beschriebenen kindlichen Entwicklungsstufen stimmen so nicht. Ein Kind im Alter von 26 Monaten, das nur einzelne Wörter spricht, würde ich dem Kinderarzt vorstellen.
Kinder lernen ab ca 10 Monate laufen, sie sprechen in dem Alter einzelne Wörter, lernen ca 9 neue Wörter täglich dazu.
Meine Enkeltochter wächst bilingual auf. Die deutsche Sprache beherrscht sie soweit, dass sie Sätze mit Nebensätzen bildet, und ihr Wortschatz umfasst auch abstrakte Begriffe.
Es ist aber auch bekannt, dass Kinder in dem Alter ein gut ausgeprägtes photographisches Gedächtnis haben und Symbole sich sehr schnell einprägen. Sie können von daher auch einzelne geschriebene Wörter unterscheiden.
Glauben Sie mir, nur weil Kinder in dem Alter bestimmte Inhalte noch nicht aktiv formulieren können, beherrschen sie diese dennoch passiv.
Ich weiß, dass meine Enkelin entwicklungsmäßig ziemlich weit ist, sie ist aber keine Ausnahme. Ich habe andere Kinder mit denselben Fähigkeiten erlebt.
Naja, mein Sohn (26 Monate) benennt sämtliche Tierarten, kann deren Laute, dasselbe bei Fahrzeugen. Erkennt halbwegs ihm fremde Personen auf Fotos (mit Namen), artikuliert seine Wünsche (sprich welches Essen er denn gern hätte). Ich würde einschätzen eine normale bis gute Entwicklung.
Ich nehme Ihnen daher die Ipad-Geschichte nicht ab, insbesondere, weil 90% der Eltern im Speziellen Frauen!Ihre Kinder gerne in Bezug auf deren Fähigkeiten überhöhen, um sich dann besser zu fühlen... Es sei denn natürlich, Ihre Enkelin ist ein Wunderkind...kann ja alles sein...
Naja, mein Sohn (26 Monate) benennt sämtliche Tierarten, kann deren Laute, dasselbe bei Fahrzeugen. Erkennt halbwegs ihm fremde Personen auf Fotos (mit Namen), artikuliert seine Wünsche (sprich welches Essen er denn gern hätte). Ich würde einschätzen eine normale bis gute Entwicklung.
Ich nehme Ihnen daher die Ipad-Geschichte nicht ab, insbesondere, weil 90% der Eltern im Speziellen Frauen!Ihre Kinder gerne in Bezug auf deren Fähigkeiten überhöhen, um sich dann besser zu fühlen... Es sei denn natürlich, Ihre Enkelin ist ein Wunderkind...kann ja alles sein...
Ich schrieb 24 Monate. Sie ist 26 Monate alt. Die 2 Monate Differenz machen in dem Alter viel aus.
Können Eltern Medienkompetenz vermitteln? Haben Sie die Zeit dazu, nehmen sie sich die Zeit dazu und verfügen Sie selbst über ausreichende Medienkompetenz? Auf jeden Fall sollte Schule Medienkompetenz vermitteln. Doch dort steht oft nicht mal ein PC im Klassenzimmer. Und wenn, dann verhindert oft restriktive "Sicherheits-Einstellungen" auf den Schulservern, dass die digitalten Medien "normal" genutzt werden können. Die Folge: Lehrern den die normale PC-Nutzung erschwert wird meiden den PC, erwerben also selbst nicht ausreichend Medienkompetenz und man fragt sich, wie sie die dann weitergeben sollen? - Wir von www.das-macht-schule.net können als gemeinnützige Initiative nur daran arbeiten, das mehr PCs in Schulen stehen. Deshalb vermitteln wir gebrauchte Hardware aus Unternehmen an Schulen. Vollkommen gratis. Unternehmen können auf ihre ausgediente Hardware auf www.pc-spende.de spenden. Auch kostenlos. - Für die Medienkompetenzbildung zeigen wor den Weg zu kostenloser Software auf unserer Homepage und geben Hilfe zur Selbsthilfe für lebenspraktische Projekte um die Eigeninitiative an Schulen zu fördern. Viel mehr können wir nicht tun. Aber wir arbeiten daran!
am Computer sind, sollte man vielleicht eine Erziehungssoftware erfinden.
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