Katholische Bischofskonferenz: Zollitsch klagt über Reformstau in der katholischen Kirche
Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz rechnet mit einer baldigen Reform des katholischen Eherechts. Den wichtigsten Punkt nennt er im ZEIT-Interview.
Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, rechnet mit Reformen seiner Kirche im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. "Das ist eine Frage der Barmherzigkeit", sagte Zollitsch im Interview mit der ZEIT.
Nach den derzeit geltenden Regeln sind wiederverheiratete geschiedene Katholiken von der Eucharistie ausgeschlossen. Es gehe darum, Menschen zu helfen, "deren Leben in wichtigen Dingen unglücklich verlaufen ist", sagte der Freiburger Erzbischof. Dazu gehöre auch eine gescheiterte Ehe.
Als Beispiel nannte er den Bundespräsidenten Christian Wulff, ein Katholik, der nach einer Scheidung zum zweiten Mal verheiratet ist. "Er ist für mich ein Katholik, der seinen Glauben lebt und darunter leidet, wie die Situation ist", sagte Zollitsch.
Drei Wochen vor dem Besuch von Papst Benedikt XVI in Deutschland bekannte Zollitsch, dass er sich gelegentlich über das schleppende Tempo von Veränderungen in der Kirche ärgere: "Ich laufe auch manchmal Gefahr, müde zu werden und denke: Warum geht es nicht schneller?" In der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen glaubt Zollitsch dennoch, dass die Kirche weiterkommen werde, und zwar noch zu seinen Lebzeiten.
Zollitsch erfreut über C-Debatte in CDU
Andererseits gebe es in Rom auch Kreise, "die wittern gleich den Glaubensabfall, wenn wir in Deutschland etwas kontroverser diskutieren". Als Geldgeber allerdings würden die deutschen Katholiken in der Weltkirche geschätzt, ergänzte der Freiburger Erzbischof.
Angesichts der tiefen Krise, in der die katholische Kirche seit dem 2010 entdeckten Missbrauchsskandal steckt, hatte die Bischofskonferenz mit Reformen begonnen.
Zur Debatte um die christliche Identität der CDU fügte Zollitsch hinzu, dass er sich über die angeregte Debatte der Union um das C in ihrem Namen freue. Aber in Bezug auf die eigene Wahlentscheidung könne man als Katholik auch "zur Überzeugung kommen, welche sozialen Anliegen vielleicht bei anderen Parteien besser aufgehoben sind".
Positiv äußerte sich der Freiburger Erzbischof zu den Grünen: "Auch bei den Grünen stelle ich immer wieder Übereinstimmungen mit christlichen Überzeugungen fest", sagte Zollitsch, "da hat sich sicher einiges verändert seit den Anfängen der Grünen." Sie seien "eine Partei, in der viele Christen sich beheimatet fühlen".






warum ich keine Antwort haben wollte - denn zwischen dieser Welt und Dogmaland liegt eine Gedanken- und Sprachbarierre, welche in diesem blog nicht zu überwinden ist ...
welche Farbe haben die Pässe in Dogmaland?-)
Hr. Hainer,
wer sich scheiden lässt, fällt aus der Barmherzigkeit Gottes?
Er/ sie wenden sich gegen Gott, wenn sie eine Beziehung beenden, die niemanden mehr gut tut?
Und diese Menschen verletzen Gott und dieser fühlt sich dann auch verletzt?
Welch ein Gottesverständnis wird da sichtbar.
Welche Anmassung, wissen zu wollen, was Gott denkt/empfindet!
Im Übrigen waren Sie es bei anderer Gelegenheit, der die Verfehlungen der katholischen Kirche beim Thema Missbrauch mit den Fehlern anderer gleichgesetzt hat.
Was auch immer die Beweggründe sein mögen, wenn zwei Menschen an sich scheitern, sie sind immer Ausdruck von Not und Leid.
Darüber zu befinden und zwar unter unklaren moralischen Bewertungskriterien und dabei auch noch Gott für sich in Anspruch zu nehmen....Anmassung.
Wie wäre es mit etwas mehr Demut, Mitgefühl, Liebe?
biax
Sehr geehrte/r Herr/Frau Biax,
ich maße mir gar nichts an. Ich lege dar, was aus der Offenbarung und der Tradition her ableitbar ist.
Sie können gerne darauf eingehen.
Dazu sei auch gesagt, dass auch in der kath. Kirche eine ungesunde Beziehung jederzeit beendet werden kann. Die Ehe bleibt aber bestehen. Außerdem sei angemerkt, dass dafür ernste Gründe vorliegen müssen und nicht nur die heute immer weniger vorhanden zu scheinende Bereitschaft, miteinander statt nebeneinander zu leben.
Das Kirchenrecht ist das sehr barmherzig:
"Die Trennung der Gatten unter Beibehaltung des Ehebandes kann in gewissen Fällen, die das kanonische Recht vorsieht, berechtigt sein ...
Falls die zivile Scheidung die einzige Möglichkeit ist, gewisse legitime Rechte, die Sorge für die Kinder oder das ererbte Vermögen zu sichern, darf sie in Kauf genommen werden und ist dann keine sittliche Verfehlung." KKK 2383
"Möglicherweise ist einer der beiden Gatten das unschuldige Opfer der durch das Zivilgesetz ausgesprochenen Scheidung. In diesem Fall vestößt er nicht gegen das sittliche Gebot. Es besteht ein beträchtlicher Unterschied zwischen dem Ehepartner, der sich redlich bemüht hat, dem Sakrament der Ehe treu zu bleiben, und ungerechterweise verlassen wird, und demjenigen, der durch ein schweres Vergehen eine kirchenrechtlich gültige Ehe zerstört" KKK 2386
"sie sind immer Ausdruck von Not und Leid."
Mit Verlaub, ich habe lange genug in der Seelsorge gearbeitet um zu wissen, dass das nicht stimmt. Beziehungen werden heutzutage aus den sinnigsten Gründen beendet. Meistens ist es das ziemlich egoistische Verlangen, dass der andere den eigenen Maßstäben zu entsprechen hätte. Es gibt sehr tragische Fälle, aber eben auch einen Großteil a
"Darüber zu befinden und zwar unter unklaren moralischen Bewertungskriterien und dabei auch noch Gott für sich in Anspruch zu nehmen"
Ist je nach Begründung zulässig und mitunter sogar notwenige. Aus welcher Position heraus erklären sie denn bitte das Verhalten von Menschen in diesem Falle für moralisch unbewertbar?
"Wie wäre es mit etwas mehr Demut, Mitgefühl, Liebe?"
Genau das würde ich auch die Leute fragen, die ihr eigenes Versagen jetzt zum Maßstab über alle anderen erheben wollen. Außerdem leiten mich genau diese Gefühle: Demut vor Gottes Anspruch, Mitgefühl mit all den Menschen, deren Beziehungen nicht hätten scheitern müssen, wenn man diese nicht heute einfach als Probephase abwerten würde und Liebe, die mehr ist als nur das kurze Gefühl.
MfG
Hainer
Sehr geehrte/r Herr/Frau Biax,
ich maße mir gar nichts an. Ich lege dar, was aus der Offenbarung und der Tradition her ableitbar ist.
Sie können gerne darauf eingehen.
Dazu sei auch gesagt, dass auch in der kath. Kirche eine ungesunde Beziehung jederzeit beendet werden kann. Die Ehe bleibt aber bestehen. Außerdem sei angemerkt, dass dafür ernste Gründe vorliegen müssen und nicht nur die heute immer weniger vorhanden zu scheinende Bereitschaft, miteinander statt nebeneinander zu leben.
Das Kirchenrecht ist das sehr barmherzig:
"Die Trennung der Gatten unter Beibehaltung des Ehebandes kann in gewissen Fällen, die das kanonische Recht vorsieht, berechtigt sein ...
Falls die zivile Scheidung die einzige Möglichkeit ist, gewisse legitime Rechte, die Sorge für die Kinder oder das ererbte Vermögen zu sichern, darf sie in Kauf genommen werden und ist dann keine sittliche Verfehlung." KKK 2383
"Möglicherweise ist einer der beiden Gatten das unschuldige Opfer der durch das Zivilgesetz ausgesprochenen Scheidung. In diesem Fall vestößt er nicht gegen das sittliche Gebot. Es besteht ein beträchtlicher Unterschied zwischen dem Ehepartner, der sich redlich bemüht hat, dem Sakrament der Ehe treu zu bleiben, und ungerechterweise verlassen wird, und demjenigen, der durch ein schweres Vergehen eine kirchenrechtlich gültige Ehe zerstört" KKK 2386
"sie sind immer Ausdruck von Not und Leid."
Mit Verlaub, ich habe lange genug in der Seelsorge gearbeitet um zu wissen, dass das nicht stimmt. Beziehungen werden heutzutage aus den sinnigsten Gründen beendet. Meistens ist es das ziemlich egoistische Verlangen, dass der andere den eigenen Maßstäben zu entsprechen hätte. Es gibt sehr tragische Fälle, aber eben auch einen Großteil a
"Darüber zu befinden und zwar unter unklaren moralischen Bewertungskriterien und dabei auch noch Gott für sich in Anspruch zu nehmen"
Ist je nach Begründung zulässig und mitunter sogar notwenige. Aus welcher Position heraus erklären sie denn bitte das Verhalten von Menschen in diesem Falle für moralisch unbewertbar?
"Wie wäre es mit etwas mehr Demut, Mitgefühl, Liebe?"
Genau das würde ich auch die Leute fragen, die ihr eigenes Versagen jetzt zum Maßstab über alle anderen erheben wollen. Außerdem leiten mich genau diese Gefühle: Demut vor Gottes Anspruch, Mitgefühl mit all den Menschen, deren Beziehungen nicht hätten scheitern müssen, wenn man diese nicht heute einfach als Probephase abwerten würde und Liebe, die mehr ist als nur das kurze Gefühl.
MfG
Hainer
Herr Hainer,
Was Sie nicht sagen! In Deutschland leben einer Recherche zufolge ca. 15.700 so genannter Priesterkinder. Kinder, deren Unterhalt zum Teil von der Gegenleistung des Stillschweigens abhängig gemacht wird:
http://www.pretresmaries....
Erzählen Sie mir nichts von Suspendierung. In meiner Nachbarsgemeinde wurde ein Priester wegen seiner homosexuellen Beziehung vorübergehend in ein Kloster versetzt. Schön und gut - für mich ist der Mann sowieso nur einer Sache wegen zu beschuldigen: der Unaufrichtigkeit.
Wenn die KK auf geschiedene Männer und Frauen mit dem Finger zeigt und eine "Verhärtung des Herzens" unterstellt, sollte sie bei ihren eigenen Vertretern dieselben Kriterien ansetzen. Statt dessen: die übliche katholische Heuchelei!
Sehr geehrter Herr/Frau Peterra,
"Wenn die KK auf geschiedene Männer und Frauen mit dem Finger zeigt und eine "Verhärtung des Herzens" unterstellt, sollte sie bei ihren eigenen Vertretern dieselben Kriterien ansetzen. "
Genau das tut sie auch. Hören wir dazu Bischof Jaschke:
„Der Priester muss zu seiner Verantwortung stehen. Er kann entweder sagen: `Das war ein Fehltritt, dessen Konsequenzen ich trage, aber ich möchte im Amt bleiben und die Frau nicht heiraten, werde jedoch im Rahmen meiner Möglichkeiten für das Kind einstehen.´ Oder aber er trennt sich von seinem Amt und gründet eine Familie.“ (http://www.spiegel.de/spi...)
Was die Priesterkinder angeht ist die Zahl, die sie mal flugs aus dem WWW geholt haben übrigens absoluter Unsinn. Es gibt derzeit gerade mal 15.000 Priester (vgl. http://www.spiegel.de/spi...) und auch Priesterkindervereinigungen reden von max. 3000 Kindern (http://www.spiegel.de/spi...). Aber auch dafür gibt es keine Grundlage.
Dann ist es kaum der kath. Kirche anzukreiden, wenn sie von ihren eigenen Leuten hintergangen wird. Wenn ein Priester heimlich ein Kind zeugt und die Familie dann ins Schweigen zwingt, dann gehört er gefeuert. Was übrigens auch geschieht, wenn das Ganze bekannt wird.
MfG
Hainer
Sehr geehrter Herr/Frau Peterra,
"Wenn die KK auf geschiedene Männer und Frauen mit dem Finger zeigt und eine "Verhärtung des Herzens" unterstellt, sollte sie bei ihren eigenen Vertretern dieselben Kriterien ansetzen. "
Genau das tut sie auch. Hören wir dazu Bischof Jaschke:
„Der Priester muss zu seiner Verantwortung stehen. Er kann entweder sagen: `Das war ein Fehltritt, dessen Konsequenzen ich trage, aber ich möchte im Amt bleiben und die Frau nicht heiraten, werde jedoch im Rahmen meiner Möglichkeiten für das Kind einstehen.´ Oder aber er trennt sich von seinem Amt und gründet eine Familie.“ (http://www.spiegel.de/spi...)
Was die Priesterkinder angeht ist die Zahl, die sie mal flugs aus dem WWW geholt haben übrigens absoluter Unsinn. Es gibt derzeit gerade mal 15.000 Priester (vgl. http://www.spiegel.de/spi...) und auch Priesterkindervereinigungen reden von max. 3000 Kindern (http://www.spiegel.de/spi...). Aber auch dafür gibt es keine Grundlage.
Dann ist es kaum der kath. Kirche anzukreiden, wenn sie von ihren eigenen Leuten hintergangen wird. Wenn ein Priester heimlich ein Kind zeugt und die Familie dann ins Schweigen zwingt, dann gehört er gefeuert. Was übrigens auch geschieht, wenn das Ganze bekannt wird.
MfG
Hainer
Sehr geehrte/r Herr/Frau Biax,
ich maße mir gar nichts an. Ich lege dar, was aus der Offenbarung und der Tradition her ableitbar ist.
Sie können gerne darauf eingehen.
Dazu sei auch gesagt, dass auch in der kath. Kirche eine ungesunde Beziehung jederzeit beendet werden kann. Die Ehe bleibt aber bestehen. Außerdem sei angemerkt, dass dafür ernste Gründe vorliegen müssen und nicht nur die heute immer weniger vorhanden zu scheinende Bereitschaft, miteinander statt nebeneinander zu leben.
Das Kirchenrecht ist das sehr barmherzig:
"Die Trennung der Gatten unter Beibehaltung des Ehebandes kann in gewissen Fällen, die das kanonische Recht vorsieht, berechtigt sein ...
Falls die zivile Scheidung die einzige Möglichkeit ist, gewisse legitime Rechte, die Sorge für die Kinder oder das ererbte Vermögen zu sichern, darf sie in Kauf genommen werden und ist dann keine sittliche Verfehlung." KKK 2383
"Möglicherweise ist einer der beiden Gatten das unschuldige Opfer der durch das Zivilgesetz ausgesprochenen Scheidung. In diesem Fall vestößt er nicht gegen das sittliche Gebot. Es besteht ein beträchtlicher Unterschied zwischen dem Ehepartner, der sich redlich bemüht hat, dem Sakrament der Ehe treu zu bleiben, und ungerechterweise verlassen wird, und demjenigen, der durch ein schweres Vergehen eine kirchenrechtlich gültige Ehe zerstört" KKK 2386
"sie sind immer Ausdruck von Not und Leid."
Mit Verlaub, ich habe lange genug in der Seelsorge gearbeitet um zu wissen, dass das nicht stimmt. Beziehungen werden heutzutage aus den sinnigsten Gründen beendet. Meistens ist es das ziemlich egoistische Verlangen, dass der andere den eigenen Maßstäben zu entsprechen hätte. Es gibt sehr tragische Fälle, aber eben auch einen Großteil a
"Darüber zu befinden und zwar unter unklaren moralischen Bewertungskriterien und dabei auch noch Gott für sich in Anspruch zu nehmen"
Ist je nach Begründung zulässig und mitunter sogar notwenige. Aus welcher Position heraus erklären sie denn bitte das Verhalten von Menschen in diesem Falle für moralisch unbewertbar?
"Wie wäre es mit etwas mehr Demut, Mitgefühl, Liebe?"
Genau das würde ich auch die Leute fragen, die ihr eigenes Versagen jetzt zum Maßstab über alle anderen erheben wollen. Außerdem leiten mich genau diese Gefühle: Demut vor Gottes Anspruch, Mitgefühl mit all den Menschen, deren Beziehungen nicht hätten scheitern müssen, wenn man diese nicht heute einfach als Probephase abwerten würde und Liebe, die mehr ist als nur das kurze Gefühl.
MfG
Hainer
sie haben in der Seelsorge gearbeitet und haben nicht verstanden, dass es gerade die von Ihnen so genannten "egoistischen Verlangen" sind (was auch immer Sie darunter verstehen; ich fürchte hier eröffnen sich weitere "Abgründe")
und die Unfähigkeit zu "nicht projektiven" Beziehungen, die Ausdruck einer oft tiefen menschlichen Not sind?
Wie wohltuend muß es sein, auf der richtigen Seite zu stehen und zu wissen was richtig oder falsch und was echte Not oder nur egoistisches Verlangen ist.
Was wissen Sie wirklich von Gottes Anspruch und woher.
Meine Begegnungen haben mich in eine tiefe und bedingungslose Liebe geführt. Da passen Ihre Bewertungen einfach nicht mehr, ja sie verkennen völlig das innerste Wesen dessen worum es geht und was in jedem Menschen sehnsüchtig auf "erkannt werden" wartet.
Verurteilen auf der Grundlage unklarer und nicht wirklich herleitbarer moralischer Ansprüche....lauter verpasste Gelegenheiten, lauter weitere Verletzungen.
Hr. Hainer, wir werden uns wohl nicht verständigen können.
Sie wissen einfach zu gut Bescheid über das was Gut und Böse ist.
Aber Demut, Liebe, Mitgefühl kann ich nicht wirklich in Ihren Statements wahrnehmen.
Vielleicht liegt es ja an meiner Unzulänglichkeit...
Alles Gute
biax
sie haben in der Seelsorge gearbeitet und haben nicht verstanden, dass es gerade die von Ihnen so genannten "egoistischen Verlangen" sind (was auch immer Sie darunter verstehen; ich fürchte hier eröffnen sich weitere "Abgründe")
und die Unfähigkeit zu "nicht projektiven" Beziehungen, die Ausdruck einer oft tiefen menschlichen Not sind?
Wie wohltuend muß es sein, auf der richtigen Seite zu stehen und zu wissen was richtig oder falsch und was echte Not oder nur egoistisches Verlangen ist.
Was wissen Sie wirklich von Gottes Anspruch und woher.
Meine Begegnungen haben mich in eine tiefe und bedingungslose Liebe geführt. Da passen Ihre Bewertungen einfach nicht mehr, ja sie verkennen völlig das innerste Wesen dessen worum es geht und was in jedem Menschen sehnsüchtig auf "erkannt werden" wartet.
Verurteilen auf der Grundlage unklarer und nicht wirklich herleitbarer moralischer Ansprüche....lauter verpasste Gelegenheiten, lauter weitere Verletzungen.
Hr. Hainer, wir werden uns wohl nicht verständigen können.
Sie wissen einfach zu gut Bescheid über das was Gut und Böse ist.
Aber Demut, Liebe, Mitgefühl kann ich nicht wirklich in Ihren Statements wahrnehmen.
Vielleicht liegt es ja an meiner Unzulänglichkeit...
Alles Gute
biax
Sehr geehrter Herr/Frau Peterra,
"Wenn die KK auf geschiedene Männer und Frauen mit dem Finger zeigt und eine "Verhärtung des Herzens" unterstellt, sollte sie bei ihren eigenen Vertretern dieselben Kriterien ansetzen. "
Genau das tut sie auch. Hören wir dazu Bischof Jaschke:
„Der Priester muss zu seiner Verantwortung stehen. Er kann entweder sagen: `Das war ein Fehltritt, dessen Konsequenzen ich trage, aber ich möchte im Amt bleiben und die Frau nicht heiraten, werde jedoch im Rahmen meiner Möglichkeiten für das Kind einstehen.´ Oder aber er trennt sich von seinem Amt und gründet eine Familie.“ (http://www.spiegel.de/spi...)
Was die Priesterkinder angeht ist die Zahl, die sie mal flugs aus dem WWW geholt haben übrigens absoluter Unsinn. Es gibt derzeit gerade mal 15.000 Priester (vgl. http://www.spiegel.de/spi...) und auch Priesterkindervereinigungen reden von max. 3000 Kindern (http://www.spiegel.de/spi...). Aber auch dafür gibt es keine Grundlage.
Dann ist es kaum der kath. Kirche anzukreiden, wenn sie von ihren eigenen Leuten hintergangen wird. Wenn ein Priester heimlich ein Kind zeugt und die Familie dann ins Schweigen zwingt, dann gehört er gefeuert. Was übrigens auch geschieht, wenn das Ganze bekannt wird.
MfG
Hainer
Die derzeitge Zahl der Priester kann hier entnommen werden: http://www.dbk.de/fileadm...
Sehr geehrter Herr Hainer,
woher wollen SIE wissen, dass die Zahl von 15.700 Priesterkindern grad mal "Unsinn" ist? Waren Sie bei den jeweiligen Geschlechtsakten mit dem Taschenrechner zugegen? Das glaube ich kaum.
Ganz offensichtlich glauben Sie nur das, was den Grundlagen Ihrer Lebensphilosophie entspricht (Ihnen in den Kram passt - auf gut Deutsch).
Es ist sehr wohl der katholischen Kirche anzukreiden, wenn sie mit zweierlei Maß mißt:
Zum Einen die "verwerflichen" Geschiedenen, die ihr angebliches "hartes" Herz bewiesen haben sollen.
Zum Anderen die Priester, die mal eben ihr Zölibat vergessen haben und ein paar Kinder gezeugt haben, von denen sie anschließend nichts mehr wissen wollen oder - im besten Fall - nichts mehr von ihnen wissen dürfen.
Ob es sich dabei um 15.700 oder - wie von Ihnen behauptet - "nur" um 3.000 Kinder handelt, ändert nichts an der Heuchelei an sich. Und weshalb sollten 15.000 Priester keine 15.700 Kinder zeugen können?
Mein Mitgefühl gilt den Tausenden von Kindern und deren Müttern, die dumm genug waren, sich von Männern der Kirche schwängern zu lassen.
Nicht wenige von ihnen sind ins Hartz IV abgerutscht - Sozialhilfeempfängerinnen zu Lasten von Steuerzahlern, auch derer, die nicht in der Kirche sind und dennoch die Wollust von "Geistlichen" mit finanzieren müssen.
Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl und verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/mk
Die derzeitge Zahl der Priester kann hier entnommen werden: http://www.dbk.de/fileadm...
Sehr geehrter Herr Hainer,
woher wollen SIE wissen, dass die Zahl von 15.700 Priesterkindern grad mal "Unsinn" ist? Waren Sie bei den jeweiligen Geschlechtsakten mit dem Taschenrechner zugegen? Das glaube ich kaum.
Ganz offensichtlich glauben Sie nur das, was den Grundlagen Ihrer Lebensphilosophie entspricht (Ihnen in den Kram passt - auf gut Deutsch).
Es ist sehr wohl der katholischen Kirche anzukreiden, wenn sie mit zweierlei Maß mißt:
Zum Einen die "verwerflichen" Geschiedenen, die ihr angebliches "hartes" Herz bewiesen haben sollen.
Zum Anderen die Priester, die mal eben ihr Zölibat vergessen haben und ein paar Kinder gezeugt haben, von denen sie anschließend nichts mehr wissen wollen oder - im besten Fall - nichts mehr von ihnen wissen dürfen.
Ob es sich dabei um 15.700 oder - wie von Ihnen behauptet - "nur" um 3.000 Kinder handelt, ändert nichts an der Heuchelei an sich. Und weshalb sollten 15.000 Priester keine 15.700 Kinder zeugen können?
Mein Mitgefühl gilt den Tausenden von Kindern und deren Müttern, die dumm genug waren, sich von Männern der Kirche schwängern zu lassen.
Nicht wenige von ihnen sind ins Hartz IV abgerutscht - Sozialhilfeempfängerinnen zu Lasten von Steuerzahlern, auch derer, die nicht in der Kirche sind und dennoch die Wollust von "Geistlichen" mit finanzieren müssen.
Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl und verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/mk
Die derzeitge Zahl der Priester kann hier entnommen werden: http://www.dbk.de/fileadm...
Vor der Wahl zum Papst hatte Kard. Ratzinger 2005 für den Karfreitags-Kreuzweg formuliert: „ Wie viel Schmutz gibt es in der Kirche und gerade auch unter denen, die IHM (Christus) im Priestertum ganz gehören sollten! Auf Deinem Acker (Herr) sehen wir mehr Unkraut als Weizen. Das verschmutzte Gewand und Gesicht Deiner Kirche erschüttert uns."
À la bonne heure! Dem Hl. Geist möchte ich gratulieren, dass er einem führenden Repräsentanten seiner Kirche noch zu einer solchen Erkenntnis verholfen hat!
Zu diesem „Schmutz“ zähle ich auch
• die Weigerung von kath. Christen , gegenüber menschl. Fehlverhalten Gnade und Barmherzigkeit aufzubringen. Wie sagte Jesus gegenüber der Ehebrecherin: Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein
• das Verhalten von kath. Christen, die die Worte vom Splitter und Balken nicht verstanden haben. Jesus sagte: „Aber was siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, doch den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: "Lass mich den Splitter aus deinem Auge hinauswerfen" und siehe, der Balken ist in deinem Auge? Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.“ (Logenquelle Q 6,41)
• die Unfähigkeit bzw. die Verweigerung führender Repräsentanten zu einem nachhaltigen „Aggiornamento", um der jesuanische Botschaft ein Ankommen in der Gegenwart zu ermöglichen.
Paul Haverkamp, Lingen
Sehr geehrter Herr Haverkamp,
auch diese Ausführungen ändern nichts am gegenwärtigen Zustand.
Was sagt der Zustand der kath. Kirche über die katholische Ehetheologie aus?
Außerdem ist das hier schlicht keine Frage der Barmherzigkeit. Niemand verurteilt diese Menschen und will Steine nach ihnen werfen. Ganz im Gegenteil wir wählen sie zu Bundespräsidenten und machen aus ihnen Messdienern. Aber sie haben etwas in Gott versprochen und dies gebrochen. Das ist ein schlichter Fakt. Und barmherzig sein heißt, sich um diese Menschen zu kümmern. Es heißt nicht die von ihnen begangenen Fehler auch noch schönzureden und Fehler in Tugenden umzudefinieren. Es gehört doch vielmehr zur Größe des einzelnen Menschen, zu seinen Fehlern zu stehen und die Konsequenzen aufrecht zu tragen.
Dann wiederum begehren sie etwas von der Kirche, nämlich ein Sakrament. Für dieses Sakrament gibt es Voraussetzungen über die die dafür eingesetzte Insitution wacht. Eine dieser Voraussetzungen ist die Freiheit von schweren Sünden. Die ist bei einer Wiederverheiratung nicht mehr gegeben. Ich kann nunmal nicht erst bewusst gegen die jesuanische Botschaft handeln und dann auch noch Anteil an der Verkörperung dieser Botschaft einfordern. Wie soll das gehen?
MfG
Hainer
Sehr geehrter Herr Haverkamp,
auch diese Ausführungen ändern nichts am gegenwärtigen Zustand.
Was sagt der Zustand der kath. Kirche über die katholische Ehetheologie aus?
Außerdem ist das hier schlicht keine Frage der Barmherzigkeit. Niemand verurteilt diese Menschen und will Steine nach ihnen werfen. Ganz im Gegenteil wir wählen sie zu Bundespräsidenten und machen aus ihnen Messdienern. Aber sie haben etwas in Gott versprochen und dies gebrochen. Das ist ein schlichter Fakt. Und barmherzig sein heißt, sich um diese Menschen zu kümmern. Es heißt nicht die von ihnen begangenen Fehler auch noch schönzureden und Fehler in Tugenden umzudefinieren. Es gehört doch vielmehr zur Größe des einzelnen Menschen, zu seinen Fehlern zu stehen und die Konsequenzen aufrecht zu tragen.
Dann wiederum begehren sie etwas von der Kirche, nämlich ein Sakrament. Für dieses Sakrament gibt es Voraussetzungen über die die dafür eingesetzte Insitution wacht. Eine dieser Voraussetzungen ist die Freiheit von schweren Sünden. Die ist bei einer Wiederverheiratung nicht mehr gegeben. Ich kann nunmal nicht erst bewusst gegen die jesuanische Botschaft handeln und dann auch noch Anteil an der Verkörperung dieser Botschaft einfordern. Wie soll das gehen?
MfG
Hainer
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