Hartz IVKinder profitieren vom Aufschwung am wenigsten

Entgegen anderslautender Jubelmeldungen verharrt die Kinderarmut in Deutschland auf hohem Niveau. Einen positiven Trend gibt es aber in Ostdeutschland.

Es war eine frohe Kunde, die die Bundesagentur für Arbeit Ende Januar unters Volk brachte. Zwischen 2006 und 2011 sei die Zahl der Kinder, die von Hartz IV leben, um 13,5 Prozent zurückgegangen, hieß es damals.

"Deutscher Aufschwung verdrängt Kinderarmut" lauteten daraufhin die Schlagzeilen in deutschen Medien. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen feierte die erfolgreiche Arbeitsmarkt- und Familienpolitik der Regierung.

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Der Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, rieb sich damals, so berichtet er es am Mittwoch in Berlin, erstaunt die Augen. Die Botschaft hörte er wohl, allein ihm fehlte der Glaube. Und so setzte er seine eigenen Wissenschaftler daran, die Zahlen noch mal durchzurechnen.

Insgesamt weniger Kinder

Das Ergebnis liest sich nun deutlich anders. "Die gute Arbeitsmarktentwicklung kommt bei den Kindern in Hartz-IV-Familien kaum an", lautet Schneiders Fazit. So bleibe von dem Rückgang der armen Kinder quasi nichts übrig, wenn man berücksichtige, dass es einfach insgesamt weniger Kinder gebe.

Zwar sei die absolute Zahl der von der Grundsicherung abhängigen Kinder tatsächlich gesunken, doch ihr Anteil an allen Unter-15-Jährigen habe sich kaum verändert. Er fiel – das hatte allerdings auch die Bundesanstalt für Arbeit schon eingeräumt – zwischen 2005 und 2011 lediglich von 15,6 auf 14,9 Prozent. Damit lebt nach wie vor bundesweit jedes siebte Kind von Hartz IV.

Für Schneider ist das kein positiver Trend. "Wenn wir irgendwann gar keine Kinder mehr hätten, hätten wir auch keine armen Kinder mehr, aber das kann wohl nicht das Ziel sein", sagt er sarkastisch.

Die Zahlen des paritätischen Wohlfahrtsverbands belegen auch, dass Kinder entgegen anderslautenden Meldungen sogar am wenigsten von der positiven Arbeitsmarktentwicklung der letzten Jahre profitierten. Während die Arbeitslosenquote um mehr als ein Viertel zurückging, sank die Quote der Hartz-IV-Empfänger nur um etwa neun, die der auf Hartz IV angewiesenen Kinder lediglich um etwa sieben Prozent.

Leserkommentare
  1. und wenn das nicht reicht, nehmen wir die Nacht dazu.

    "Ich habe ANGESTELLT [...] 100 Stunden die Woche gekloppt. [...] ich konnte mir teuerste Sachen und Hobbys leisten,"

    Wow! 100h pro Woche macht, wenn Samstag und Sonntag ohne Mittagspause durchgearbeitet werden, durchschnittlich 14.3h pro Tag.

    In den verbleibenden 9.7h pro Tag mussten Sie die Fahrt zur Arbeit und zurück, mehrere Mahlzeiten, Haushaltsführung, Schlafen etc. unterbringen. Und Zeit zum shoppen von teuersten Sachen und für Hobbys hatten Sie auch noch!

    Warum haben Sie sich damals eigentlich keine Uhr gekauft, um nicht auf absurde Schätzungen angewiesen zu sein?

  2. "Ich stamme ja aus einer Arbeiterfamilie, die sich in den letzten vier Generationen hochgearbeitet hat - immer durch persönlichen Verzicht und persönliche Leistung der Eltern- und Großelterngeneration."

    Das ist nun wirklich gar nichts Besonderes und (leider) auch kein Grund stolz zu sein!

    Vor vier Generationen war typischerweise die einzige studierte Person im ganzen Dorf der Pfarrer. Weil das inzwischen nicht mehr so ist, haben sich offensichtlich die übrigen "hochgearbeitet", und zwar viel weniger durch persönliche Leistung als durch einen politisch herbeigeführten Strukturwandel.

    Inzwischen macht fast jedes zweite Schulkind Abitur. Alles hochintelligente Aufsteiger?

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  3. daß Sie an dieser Stelle unangemessen persönlich werden, ist Ihr letzter Beitrag ein schönes Beispiel dafür, was bereits seit Jahrzehnten nicht funktioniert. Es mangelt nicht an Appellen, und es mangelt nicht an Kinderwünschen.

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    mangelt es an Leuten, die sich über die Kinder anderer Leute beschweren!

    Da die heutigen Kinder keinen Lärm auf der Straße machen, nicht randalieren, nicht demonstrieren etc.

    ... beschwert man sich halt darüber, dass sie nicht intelligent genug seien.
    Dumm nur, dass diese Kinder noch leben werden, während wir schon lange das Gras von unten wachsen sehen werden.

    Ach übrigens, um noch mal auf ein anderes Thema zurückzukommen:

    Wieso meinen eigentlich so viele Leute mit hohen Nettolöhnen, dass sie dadurch denen, die nicht so viel haben, helfen?

    Ich sehe das eher so: Erst durch diese hohen Nettolöhne steigen z.B. die Preise für Wohnraum in utopische Höhen.

    Ferner fühlen sich die Armen doch erst dadurch arm, dass andere mehr haben. Es gibt ja riesige Wirtschaftswzweige, die nichts anderes machen, als Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die sich nur Reiche leisten können. Wie wird also dadruch den Armen geholfen?

    Ich würde deshalb sagen: Wenn eine arme Frau zu einer reichen Frau zum Putzen geht, dann hat die arme Frau der reichen geholfen und nicht umgekehrt.

    Aber vielleicht können Sie mir ja helfen, wie man das auch anders sehen kann?

    Ich hatte begründet, warum ich Maßnahmen, die die Kinderarmut erhöhen, zur Bekämpfung von Kinderarmut für ungeeignet halte. Sie wollten, daß diese auf jeden Fall trotzdem durchgeführt wird, auch wenn die Armut dadruch steigt. Da gibt es wohl einen grundlegenden, nicht zu behebenden Dissens zwischen uns, und ich habe von meiner Seite aus dazu gesagt, was ich zu sagen hatte.

    mangelt es an Leuten, die sich über die Kinder anderer Leute beschweren!

    Da die heutigen Kinder keinen Lärm auf der Straße machen, nicht randalieren, nicht demonstrieren etc.

    ... beschwert man sich halt darüber, dass sie nicht intelligent genug seien.
    Dumm nur, dass diese Kinder noch leben werden, während wir schon lange das Gras von unten wachsen sehen werden.

    Ach übrigens, um noch mal auf ein anderes Thema zurückzukommen:

    Wieso meinen eigentlich so viele Leute mit hohen Nettolöhnen, dass sie dadurch denen, die nicht so viel haben, helfen?

    Ich sehe das eher so: Erst durch diese hohen Nettolöhne steigen z.B. die Preise für Wohnraum in utopische Höhen.

    Ferner fühlen sich die Armen doch erst dadurch arm, dass andere mehr haben. Es gibt ja riesige Wirtschaftswzweige, die nichts anderes machen, als Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die sich nur Reiche leisten können. Wie wird also dadruch den Armen geholfen?

    Ich würde deshalb sagen: Wenn eine arme Frau zu einer reichen Frau zum Putzen geht, dann hat die arme Frau der reichen geholfen und nicht umgekehrt.

    Aber vielleicht können Sie mir ja helfen, wie man das auch anders sehen kann?

    Ich hatte begründet, warum ich Maßnahmen, die die Kinderarmut erhöhen, zur Bekämpfung von Kinderarmut für ungeeignet halte. Sie wollten, daß diese auf jeden Fall trotzdem durchgeführt wird, auch wenn die Armut dadruch steigt. Da gibt es wohl einen grundlegenden, nicht zu behebenden Dissens zwischen uns, und ich habe von meiner Seite aus dazu gesagt, was ich zu sagen hatte.

  4. Ich hätte mal eine Frage an die "kein freier Wille"-Crowd hier in der Diskussion:

    Erstens möchte ich Ihnen aus eigener Erfahrung ungefähr tausendmal widersprechen. Meine Entscheidungen sind es, die mein Leben beeinflussen.
    Zum Beispiel bin ich ohne Vater aufgewachsen und ich bin in einer Umgebung aufgewachsen, wo kaum einer der Deutschen einen Vater hatte. Trotzdem kann ich Vater und Ehemann sein. Ich hatte es ja nie erlebt und angesichts der Tatsache, dass mein Vater sich sich schnellstmöglich aus dem Staub gemacht hat wahrscheinlich auch nicht in den Genen.

    Wie ist den ihre Perspektive, die Perspektive die sie sehen für die Söhne der hier angesprochenen Alleinerziehenden? Ich möchte das wirklich gerne wissen. Sind diese ihrer Meinung nach determiniert Frauen mit einem Kind sitzen zu lassen? Ich finde diese Meinung irgendwie rassistisch. In einigen Staaten wie in Kanada hat man illegitime Kinder aus der Unterschicht noch bis die 1970er zwangsterilisiert, weil man genau das geglaubt hat. Viele davon haben später Kinder adoptiert, waren gute Eltern und haben diese Meinung Lügen gestraft.

    Das ist also meine Frage: Aus ihren Ausführungen glaube ich zu entnehmen, dass sie eher links sind, aber haben sie mal zuende gedacht, wohin ihr Menschenbild eigentlich führt.

    Wo ist denn da die Würde des Individuums?

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  5. 101. wie...

    kann man so perfekt demonstrieren, daß man im Grund genommen keine, aber auch kein bißchen verstanden hat, um was es IM GRUNDE geht?

    ES geht um SOZIALE- und GESELLSCHAFTLICHE Teilhabe!
    Die Vorschläge die Sie unterbreiten helfen NICHTS, aber auch gar NICHTS um die GRUNDLEGENDE SITUATION zu ändern.

    Es geht um Arbeitsverhältnisse wie diese:

    http://www.zeit.de/wirtsc...

    Es sind die Arbeitgeber, die durch solche Verträge, die Armut der Eltern und damit die Armut der Kinder, verursachen, ihre soziale Verantwortung nicht wahrnehmen und zwar wissentlich, vorsätzlich und mit VOLLER Unterstützung des DEUTSCHEN GESETZGEBERS.

    Liebe ZEIT, die Verursacher der DEUTSCHEN KINDERARMUT dürfen genannt werden!

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    denn z.B. die Stadtteilzentren und die Kirchen bieten viele kostenlose Gruppen und Initiativen an, die hier greifen könnten, wenn man denn mag.

    Schwierig wird es bei Jugendlichen, für die es oftmals keinen Ort gibt, an dem sie aus der Enge des häuslichen Umfeldes entfliehen können, wenn sie sich nicht auf die Bedingungen der Mittelschicht einlassen möchten.

    Was nun aber das Arbeitsverhältnis des Handwerker-Vaters in diesem Beispiel, über dessen Arbeitsvertrag oder -bedingungen nichts bekannt ist, damit zu tun hat, wo man seine Freizeit mit drei kleinen Kindern verbringt bzw. ob man nun den Fernseher tatsächlich anschaltet oder nicht vielleicht einfach bei Wind und Wetter zur nächsten Sandkiste dackelt, ist mir nicht klar.

    Ich halte es auch nicht für ein Zeichen von Armut eines Kindes oder von Eltern, wenn man nicht in überdachten Spielanlagen gegen Eintritt mit den Kindern Zeit verbringt oder ähnliche Dinge.

    denn z.B. die Stadtteilzentren und die Kirchen bieten viele kostenlose Gruppen und Initiativen an, die hier greifen könnten, wenn man denn mag.

    Schwierig wird es bei Jugendlichen, für die es oftmals keinen Ort gibt, an dem sie aus der Enge des häuslichen Umfeldes entfliehen können, wenn sie sich nicht auf die Bedingungen der Mittelschicht einlassen möchten.

    Was nun aber das Arbeitsverhältnis des Handwerker-Vaters in diesem Beispiel, über dessen Arbeitsvertrag oder -bedingungen nichts bekannt ist, damit zu tun hat, wo man seine Freizeit mit drei kleinen Kindern verbringt bzw. ob man nun den Fernseher tatsächlich anschaltet oder nicht vielleicht einfach bei Wind und Wetter zur nächsten Sandkiste dackelt, ist mir nicht klar.

    Ich halte es auch nicht für ein Zeichen von Armut eines Kindes oder von Eltern, wenn man nicht in überdachten Spielanlagen gegen Eintritt mit den Kindern Zeit verbringt oder ähnliche Dinge.

  6. mangelt es an Leuten, die sich über die Kinder anderer Leute beschweren!

    Da die heutigen Kinder keinen Lärm auf der Straße machen, nicht randalieren, nicht demonstrieren etc.

    ... beschwert man sich halt darüber, dass sie nicht intelligent genug seien.
    Dumm nur, dass diese Kinder noch leben werden, während wir schon lange das Gras von unten wachsen sehen werden.

    Ach übrigens, um noch mal auf ein anderes Thema zurückzukommen:

    Wieso meinen eigentlich so viele Leute mit hohen Nettolöhnen, dass sie dadurch denen, die nicht so viel haben, helfen?

    Ich sehe das eher so: Erst durch diese hohen Nettolöhne steigen z.B. die Preise für Wohnraum in utopische Höhen.

    Ferner fühlen sich die Armen doch erst dadurch arm, dass andere mehr haben. Es gibt ja riesige Wirtschaftswzweige, die nichts anderes machen, als Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die sich nur Reiche leisten können. Wie wird also dadruch den Armen geholfen?

    Ich würde deshalb sagen: Wenn eine arme Frau zu einer reichen Frau zum Putzen geht, dann hat die arme Frau der reichen geholfen und nicht umgekehrt.

    Aber vielleicht können Sie mir ja helfen, wie man das auch anders sehen kann?

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    Antwort auf "Abgesehen davon,"
  7. denn z.B. die Stadtteilzentren und die Kirchen bieten viele kostenlose Gruppen und Initiativen an, die hier greifen könnten, wenn man denn mag.

    Schwierig wird es bei Jugendlichen, für die es oftmals keinen Ort gibt, an dem sie aus der Enge des häuslichen Umfeldes entfliehen können, wenn sie sich nicht auf die Bedingungen der Mittelschicht einlassen möchten.

    Was nun aber das Arbeitsverhältnis des Handwerker-Vaters in diesem Beispiel, über dessen Arbeitsvertrag oder -bedingungen nichts bekannt ist, damit zu tun hat, wo man seine Freizeit mit drei kleinen Kindern verbringt bzw. ob man nun den Fernseher tatsächlich anschaltet oder nicht vielleicht einfach bei Wind und Wetter zur nächsten Sandkiste dackelt, ist mir nicht klar.

    Ich halte es auch nicht für ein Zeichen von Armut eines Kindes oder von Eltern, wenn man nicht in überdachten Spielanlagen gegen Eintritt mit den Kindern Zeit verbringt oder ähnliche Dinge.

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    Antwort auf "wie..."
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    Sie müssen ein bisschen aufpassen, dass Sie als Unternehmergattin, die Sie Ihren Wohlstand daraus beziehen, dass Sie andere für sich arbeiten lassen und den Mehrwert abschöpfen, nicht zynisch wirken, wenn Sie hier Empfehlungen geben, die Kinder armer Eltern könnten sich ja auch an die Kirche wenden bzw. bei Wind und Wetter draußen im Sand spielen.

    Sie müssen ein bisschen aufpassen, dass Sie als Unternehmergattin, die Sie Ihren Wohlstand daraus beziehen, dass Sie andere für sich arbeiten lassen und den Mehrwert abschöpfen, nicht zynisch wirken, wenn Sie hier Empfehlungen geben, die Kinder armer Eltern könnten sich ja auch an die Kirche wenden bzw. bei Wind und Wetter draußen im Sand spielen.

  8. Sie müssen ein bisschen aufpassen, dass Sie als Unternehmergattin, die Sie Ihren Wohlstand daraus beziehen, dass Sie andere für sich arbeiten lassen und den Mehrwert abschöpfen, nicht zynisch wirken, wenn Sie hier Empfehlungen geben, die Kinder armer Eltern könnten sich ja auch an die Kirche wenden bzw. bei Wind und Wetter draußen im Sand spielen.

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    Weder Unternehmer noch "Gattin". Angestellte, Kinder, weniger Einkommen als es gestern hier thematisiert wurde und mit Wohlstand, wie er den meisten Menschen in Deutschland zugängig ist.

    Ganz normal mit gebrauchten Kinderkleidern, -spielzeugen und -fahrrädern.

    Stadtteilzentren sind städtische Einrichtungen und diese sind ebenso wie kirchliche und andere Initiativen nicht diskriminierend für Arme als Abstellfläche eingerichtet sondern werden von vielen Jungeltern genutzt.

    Und das mit dem Spielplatz-Tipp oder überhaupt mit dem Rausgehen, kann ich nur erwidern: wenn man mit kleinen Kindern täglich zwei oder drei Stunden draußen ist - nicht Fussgängerzone - und diese dort auf einem Waldweg oder im Park mit Sand spielen, Blätter sammeln und mit Stöcken durch rumlaufen, sind kleine Kinder weniger krank, haben eine motorisch wirkende Erlebniswelt und wenn noch ein Spielplatz in der Nähe ist, kommen sie sogar mit anderen Kindern und die Mütter mit anderen Müttern zusammen, was nicht gerade schädlich ist.

    Daraus ergeben sich oft Freundschaften und die Kinder spielen miteinander oder gehen gemeinsam zum Kleinkind-Turnen, das ich in drei Städten kostenlos erlebte...

    Es gibt so viel und das hat nichts mit Diskriminierung oder solchen Ideen zu tun oder geht es nicht um die Kinder???

    • Nizzre
    • 02.03.2012 um 10:04 Uhr

    Mein Lieber, Sie meinten mich mit Ihrer Tirade.
    Ich bin keine "Unternehmergattin, die andere für sich arbeiten lässt und "Mehrwert abschöpft".
    Ich bin spezialisierte Freiberuflerin und erarbeite mir mein Gehalt mit eigenem Grips und eigenen Händen.

    Was ärgert Sie denn so?
    Das ich nicht Ihrem Frauenbild entsprechen mag?

    Ich engagiere mich für die Gesellschaft - unter anderem dank meines Einkommens, wäre ich bettelarm, könnte ich das nicht in dem Maße.
    Ich bin absolut der Meinung, dass Eigentum und Einkommen verpflichten und versuche danach zu leben. Ich würde mir wünschen, dass erfolgreich arbeitenden Müttern weniger Bösartigkeit und Vorurteile entgegen schlagen würde. Denn dann gäbe es mit Sicherheit viel weniger arme Kinder.

    Zu den schlimmsten Ursachen, die Kinder zu armen Kindern machen, gehört nämlich nicht der Kapitalismus, sondern die Borniertheit der Männer in Politik, Unternehmen und Ämtern.

    Weder Unternehmer noch "Gattin". Angestellte, Kinder, weniger Einkommen als es gestern hier thematisiert wurde und mit Wohlstand, wie er den meisten Menschen in Deutschland zugängig ist.

    Ganz normal mit gebrauchten Kinderkleidern, -spielzeugen und -fahrrädern.

    Stadtteilzentren sind städtische Einrichtungen und diese sind ebenso wie kirchliche und andere Initiativen nicht diskriminierend für Arme als Abstellfläche eingerichtet sondern werden von vielen Jungeltern genutzt.

    Und das mit dem Spielplatz-Tipp oder überhaupt mit dem Rausgehen, kann ich nur erwidern: wenn man mit kleinen Kindern täglich zwei oder drei Stunden draußen ist - nicht Fussgängerzone - und diese dort auf einem Waldweg oder im Park mit Sand spielen, Blätter sammeln und mit Stöcken durch rumlaufen, sind kleine Kinder weniger krank, haben eine motorisch wirkende Erlebniswelt und wenn noch ein Spielplatz in der Nähe ist, kommen sie sogar mit anderen Kindern und die Mütter mit anderen Müttern zusammen, was nicht gerade schädlich ist.

    Daraus ergeben sich oft Freundschaften und die Kinder spielen miteinander oder gehen gemeinsam zum Kleinkind-Turnen, das ich in drei Städten kostenlos erlebte...

    Es gibt so viel und das hat nichts mit Diskriminierung oder solchen Ideen zu tun oder geht es nicht um die Kinder???

    • Nizzre
    • 02.03.2012 um 10:04 Uhr

    Mein Lieber, Sie meinten mich mit Ihrer Tirade.
    Ich bin keine "Unternehmergattin, die andere für sich arbeiten lässt und "Mehrwert abschöpft".
    Ich bin spezialisierte Freiberuflerin und erarbeite mir mein Gehalt mit eigenem Grips und eigenen Händen.

    Was ärgert Sie denn so?
    Das ich nicht Ihrem Frauenbild entsprechen mag?

    Ich engagiere mich für die Gesellschaft - unter anderem dank meines Einkommens, wäre ich bettelarm, könnte ich das nicht in dem Maße.
    Ich bin absolut der Meinung, dass Eigentum und Einkommen verpflichten und versuche danach zu leben. Ich würde mir wünschen, dass erfolgreich arbeitenden Müttern weniger Bösartigkeit und Vorurteile entgegen schlagen würde. Denn dann gäbe es mit Sicherheit viel weniger arme Kinder.

    Zu den schlimmsten Ursachen, die Kinder zu armen Kindern machen, gehört nämlich nicht der Kapitalismus, sondern die Borniertheit der Männer in Politik, Unternehmen und Ämtern.

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