Kinderarmut: Von der Leyen hat noch viel zu tun
Die Zahlen klingen gut: Die Kinderarmut sinkt. Schaut man genau hin, hat sich nicht viel verändert. Über Hartz-IV-Sätze und frühe Bildung muss weiter gesprochen werden.
Ursula von der Leyen versprüht angesichts der neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, Optimismus: "Die Kinderarmut sinkt!" Doch die Statistik verschleiert vieles. Statt über einen nur sehr mäßigen Erfolg zu jubeln, sollten Arbeits- und Familienpolitiker lieber über die Höhe der Hartz-IV-Sätze für Kinder nachdenken und mehr in Ganztagsschulen und frühkindliche Bildung investieren.
Die Statistik: 1,9 Millionen Kinder unter 15 Jahren mussten im September 2006 Hartz-IV-Leistungen beziehen, fünf Jahre später, im September 2011, waren es noch knapp 1,64 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang um etwa 257.000 oder 13,5 Prozent. Das klingt auf den ersten Blick wirklich gut. Die regionalen Unterschiede sind jedoch eklatant: In Bundesländern wie Baden-Württemberg und Bayern hat sich die Zahl der Hartz-IV-Kinder um mehr als 20 Prozent reduziert. In Berlin, der Hauptstadt der Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger, ging die Zahl nur um 1,2 Prozent zurück. Nach wie vor beziehen in manchen Bezirken der Hauptstadt mehr als 50 Prozent der Kinder Hartz-IV-Leistungen – unter anderem im Regierungsbezirk Mitte.
Die demografische Entwicklung beschönigt die Zahlen
Weiter gedämpft wird der Optimismus, wenn man sich anschaut, wie die demografische Entwicklung die Zahlen beschönigt. Denn in Deutschland ist die Zahl der unter 15-Jährigen seit 2006 um fast 750.000 zurückgegangen. Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers resümiert nüchtern: "Wenn es also immer weniger Kinder gibt, so ist es keine Überraschung, dass in absoluten Zahlen betrachtet auch immer weniger Kinder von Sozialleistungen leben." Wer sich deshalb nicht an den absoluten Zahlen orientiert, sondern prozentual ausrechnet, wie viele Kinder jeweils in den Jahren 2006 und 2011 von Hartz IV lebten, kommt auf eine andere Zahl: Dann ist in den letzten fünf Jahren die Quote nur um 1,5 Prozentpunkte gesunken. 2006 sind laut Hilgers Rechnung 16,6 Prozent der Kinder Hartz-IV-abhängig gewesen, im vergangenen Herbst 15,1 Prozent. "Der Jubel von Arbeitsministerin von der Leyen ist völlig unangebracht", meint Hilgers.
Noch eine statistische Tücke: In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen, ging die Zahl der minderjährigen Hartz-IV-Empfänger unter 14 Jahren überdurchschnittlich stark zurück. Dies dürfte jedoch weniger mit einer rasant gewachsenen Zahl an Arbeitsplätzen zu tun haben als mit der Abwanderung junger Familien.
Auch Menschen mit niedrigem Lohn sind arm
Darüber hinaus beziehen sich die Zahlen nur auf die Kinder der Hartz-IV-Empfänger. Markus Grabka, Sozialexperte im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), warnt auch deshalb davor, die Zahlen zu positiv auszulegen. Er meint, der derzeitige wirtschaftliche Erfolg Deutschlands könne nicht über den fast unveränderten Sockel an Armen hinwegtäuschen. Nicht mehr von der "Stütze" leben zu müssen, sei für viele Eltern längst keine Garantie mehr, nicht von Armut betroffen zu sein. Das Risiko bestehe gerade auch für Familien, deren Einkommen sich aus dem Niedriglohnsektor speise.
Der Grund für die anhaltend hohe Zahl von armen Kindern ist nach wie vor, dass Eltern in Deutschland ihren sozialen Status "vererben". Mehrere OECD-Studien belegen, dass die Aufstiegschancen eines Kindes aus schwierigen sozialen Verhältnissen in Deutschland deutlich schlechter sind als in anderen europäischen Ländern, egal, welche Fähigkeiten und Talente es aufweist.
Ganztagsschulen und gute Kitas, gerade auch für Unter-Dreijährige, könnten für viele Kinder eine pädagogisch-soziale Kompensation bedeuten. Aber der Ausbau geht schleppend voran und in gute Qualität wird zu wenig investiert.
Außerdem verhindert die Erfolgsmeldung, dass weiter über die Höhe der Sätze für Kinder gesprochen wird. Dabei lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob zum Beispiel der derzeit geltende Beitrag von genau 0,91 Cent pro Monat für Spielzeug angemessen ist. Für Kinder bedeutet Spielen Lernen. Bei 0,91 Cent Geld für Spielzeug im Monat muss man sich nicht wundern, wenn Hartz-IV-Kinder öfter mal vorm Fernseher geparkt werden oder herumlungern. Immerhin: Das sogenannte Bildungspaket der Bundesregierung findet inzwischen größeren Anklang. Rund 45 Prozent der bedürftigen Kinder erhalten gegenwärtig Zuschüsse, in erster Linie jedoch, anders als der Name "Bildungspaket" nahelegt, für ein Mittagessen an der Schule.
Kinder zu fördern ist eine entscheidende Investition in die Zukunft eines Landes. Sie sind die wichtigste Stütze für wirtschaftliche Prosperität in einer alternden Industrienation. Frau von der Leyen hat noch viel zu tun.





Frau v.d. Leyen ist qua Amt ja für Arbeits- und Sozialhilfe zuständig, der spezifische Fokus auf Kinderarmut wundert mich dann doch etwas. Sind Ü18-jährige Sozialfälle weniger wichtig?
wartet oder auf gar etwas Substanzielles,
dann wird man das sicher nicht erleben.
Wenn Ministerinnen zu Jung sind dann verlieren sie sich in
ihren eigenen Problemen.
Doch Frau Leyen springt gerne in dieses Vakuum um wieder einmal auf dem Bildschirm ihr akkurat getrimmtes Köpfchen kreisen zu lassen und um leider ebenfalls nur Kleinkram loszuwerden. (7,01€ Mindestlohn, Erhöhung von Hartz IV um einpaar Pfennig pro Tag, weniger Kinder weniger Kinderarmut und so weiter und so weiter ). Ja, es ist eine wirklich traurige Situation
wartet oder auf gar etwas Substanzielles,
dann wird man das sicher nicht erleben.
Wenn Ministerinnen zu Jung sind dann verlieren sie sich in
ihren eigenen Problemen.
Doch Frau Leyen springt gerne in dieses Vakuum um wieder einmal auf dem Bildschirm ihr akkurat getrimmtes Köpfchen kreisen zu lassen und um leider ebenfalls nur Kleinkram loszuwerden. (7,01€ Mindestlohn, Erhöhung von Hartz IV um einpaar Pfennig pro Tag, weniger Kinder weniger Kinderarmut und so weiter und so weiter ). Ja, es ist eine wirklich traurige Situation
weil sie beispielsweise nicht in der Lage sind, für eine mehrköpfige Familie mit dem, was sie lernten oder können, ausreichend Einkommen zu erwirtschaften, wie soll Frau von der Leyen den Kindern dann aus der Armut helfen?
Die Armut der Kinder resultiert aus der elterlichen Armut und diese abzustellen, wäre nur möglich, wenn z.B. ein Vater von drei Kindern für sich und seine insgesamt fünfköpfige Familie Mittel erhielte wie ein Gutverdiener sie von seinem Arbeitgeber erhält.
Und selbst dann bleibt die Frage, fördern die Eltern oder übernimmt der Staat diese Alltagspflicht der Eltern?
Kümmert sich der Staat um Ernährung, Gesundheit, Kommunikationsfähigkeit der Kinder oder tun und können das die Eltern?
Wenn wir wollen, dass der Staat dies alles tut, dann sollten wir das laut sagen, beschließen und die angeprangerte Kinderarmut wäre Geschichte.
Wenn wir das aber nicht wollen, nicht können oder was auch immer, dann ist dieser Appell wie auch viele weiter nicht das Zeilenhonorar wert, das man dafür zahlte.
Und was wollen die Eltern dieser vielen Kinder?
Das ist doch zur Zeit das grösste Problem. Arbeit, wie sie in der BRD in immer umfangreicherem Masse angeboten wird, entsteht als für Arbeitnehmer sinnlose, weil knallharte und nicht selten menschenverachtende Gewinnmaximierungsmasche von Unternehmern, die ohne Rücksicht auf Verluste das letzte aus ihren Angestellten herausholen, bis diese nicht mehr können.
--bei Niedriglöhnen -- wer gestern PRESSECLUB sah, dem wurde unabsichtlich zwischen all den dekadenten Botschaften eines Herrn Beise mitgeteilt, dass der "Aufschwung" allein auf körperliche und selische Ausbeutung zum Schaden Vieler und zum Nutzen für die wenigsten beruht.----
Hier trifft es die Kinder nun 2fach: Sie sind die hilflosesten Opfer deutscher Unternehmer, werden aus Zeitmangel durch die Eltern nicht so gefördert, wie es sein sollte und das Geld reicht dank des "Aufschwungs" vorn und hinten nicht.
Eine schnelle Lösung gibt es nicht, man kann das zynische Denken deutscher Unternehmer nicht einfach wegblasen.
Erst wenn sich das Denken in deutschen Unternehmergehirnen um 180 Grad ändert, kann sich die Lage langfristig bessert.
Aber eher fallen Weihnachten und Ostern auf einen tag.
...doch nicht etwa Kapitalismus als Ursache?
Au weia.
...doch nicht etwa Kapitalismus als Ursache?
Au weia.
erster Linie ein Verteilungsproblem.
Dies wird erst Lösbar sein, wenn das jetzige System zusammengebrochen ist. Abwählen der jetzigen Politiker, das Wissen Sie, wird nicht bringen.
Es läuft alles auf eine Gewaltamme Lösung hin.
Zur Erinnerung. Selbst wenn es nur Lohnempfänger und Arbeitgeber geben würde, sorgen allein die Gewinne der Unternehmer dafür, das das Geld von Arm nach Reich wandert, aber nicht mehr vollständig zurück in Lohnempfängerhand! Das Zinsbelastung für die Anwesenheit von Geld, durch das Geschäftsmodell, Schuldgeldsystem von den Banken, kommt noch obendrauf!
Wer nicht Begreifen will, das Wirtschaftskreisläufe auf Dauer nur Funktionieren können, wenn zwischen allen Beteiligten im Ergebnis ein Nullsummenspiel herauszukommen hat, wird Grandios scheitern. Dies wäre Möglich ohne Reiche zu enteignen!
Den Resetknopf, nach Zusammenbruch von Finanzsystem und Realwirtschaft gibt es nicht! Ich kann nur Hoffen, das ein neues System, Armut in heutiger Form nicht mehr zulässt!
MFG
Wer heutzutage immer noch an die kathalytische Wirkungen von Bürgerkriegen und ähnlichen Zuständen glaubt, hat offenbar nicht genügend in Geschichtsbüchern gelesen. Soetwas führt in aller Regel ersteinmal zu Chaos, Toten, Waisenkindern und zu mehr Armut als wir uns in unserem Reichen Land derzeit vorstellen können. Und "Animal farm" lehrt: jedem Umsturz folgt eine neue Elite, die es nicht besser macht als die alte!
dass das System so nicht mehr lange funktioniert, da pflichte ich ihnen bei. Die Welt gehört den Menschen, ALLEN und unser Wirtschaftssystem sorgt dafür dass die wertvollten und werterhaltenden Realgüter, Immobilien, Rohstoffe, Grundstücke schrittweise in die Hand einer kleinen elitären einflussreichen Schicht wandern. Privare heisst "berauben".
Wenn die Menschen begreifen würden dass die Welt ihnen und nicht dieser kleinen gierigen Elite gehört - also ich meine ALLE Menschen begreifen dass auf einen Schlag - dann könnte es tatsächlich eine kleine Revolution geben.
Dieses Bewusstseinswerwachen wird schwer umzusetzen sein. Bild und Unterschichtenfernsehen sowie die Angst selbst zu Denken (Kant) machen es schier umöglich.
Es wird einen "realen" Knall geben, spätestens wenn wir kein Erdöl mehr haben. Wenn man uns nicht mehr mit billigem Zuchtfraß und minderwertigem Plastikspielzeug abspeisen und ruhig stellen können wird. Was dann passiert ist unklar, ob Gewalt ob Krieg, ob politischer Extremismus.
Fakt ist jedoch dass die, bei denen wir (als Staat) verschuldet sind, immer und immer mehr Einfluss Gewinnen, bevor etwas zusammenbricht.
Aber: Für uns hier ist das alles noch sehr sehr weit weg. Wir sind quasie der Mast eines sinkenden Schiffes in Deutschland. Wir jammern, um unseret Willen stets auf höchstem Niveau.
Wer heutzutage immer noch an die kathalytische Wirkungen von Bürgerkriegen und ähnlichen Zuständen glaubt, hat offenbar nicht genügend in Geschichtsbüchern gelesen. Soetwas führt in aller Regel ersteinmal zu Chaos, Toten, Waisenkindern und zu mehr Armut als wir uns in unserem Reichen Land derzeit vorstellen können. Und "Animal farm" lehrt: jedem Umsturz folgt eine neue Elite, die es nicht besser macht als die alte!
dass das System so nicht mehr lange funktioniert, da pflichte ich ihnen bei. Die Welt gehört den Menschen, ALLEN und unser Wirtschaftssystem sorgt dafür dass die wertvollten und werterhaltenden Realgüter, Immobilien, Rohstoffe, Grundstücke schrittweise in die Hand einer kleinen elitären einflussreichen Schicht wandern. Privare heisst "berauben".
Wenn die Menschen begreifen würden dass die Welt ihnen und nicht dieser kleinen gierigen Elite gehört - also ich meine ALLE Menschen begreifen dass auf einen Schlag - dann könnte es tatsächlich eine kleine Revolution geben.
Dieses Bewusstseinswerwachen wird schwer umzusetzen sein. Bild und Unterschichtenfernsehen sowie die Angst selbst zu Denken (Kant) machen es schier umöglich.
Es wird einen "realen" Knall geben, spätestens wenn wir kein Erdöl mehr haben. Wenn man uns nicht mehr mit billigem Zuchtfraß und minderwertigem Plastikspielzeug abspeisen und ruhig stellen können wird. Was dann passiert ist unklar, ob Gewalt ob Krieg, ob politischer Extremismus.
Fakt ist jedoch dass die, bei denen wir (als Staat) verschuldet sind, immer und immer mehr Einfluss Gewinnen, bevor etwas zusammenbricht.
Aber: Für uns hier ist das alles noch sehr sehr weit weg. Wir sind quasie der Mast eines sinkenden Schiffes in Deutschland. Wir jammern, um unseret Willen stets auf höchstem Niveau.
Weder Frau von der Leyen noch die Kanzlerin lassen irgend eine Bereitschaft erkennen, die nach Peter Hartz benannten Reformen mal grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen.
Als Förderinstrument für sozial schwache ist diese Bürokratie denkbar ungünstig konzipiert. Und das "Bildungspaket" für Kinder verdient den Namen eigentlich nicht, weil viel zu viel Aufwand / Geld in der Bürokratie hängen bleibt.
Armut lässt sich nicht unbedingt in absoluten Zahlen messen. Was zu Bedenken Anlass gibt, ist dass man nach wie vor deutlich nachweisen kann, den Schwächsten in unserer Gesellschaft stehen immer noch die größten Hürden beim Zugang zu Bildung gegenüber. Dies vor dem Hintergrund einer Arbeitswelt, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten radikal gewandelt hat. Wir werden auch in Zukunft über eine Expansion des Niedriglohnsektors keine Vollbeschäftigung generieren, was fehlen wird sind hoch qualifizierte Fachkräfte.
Um dieses Probleme wirkungsvoll anzugehen, sind einfach neue Konzepte und Ideen gefragt.
"Der Mutterschaftsbetrug - Vom Un-Wert zum Mehr-Wert des Mutterseins" (gemeint ist: in Deutschland!)v. Christa Mulack
Die Erziehungswissenschaftlerin und Praxis erfahrene Autorin verleiht in diesem Buch den Müttern aus deren (!)Perspektive eine eindringliche Stimme. Denn:
Während „Kinderarmut“ in sämtlichen Medien und Gremien von Politik, Kirchen und Sozialverbänden mit Recht aufgeregt thematisiert wird, werden die dazugehörigen Mütter i.d.R. nicht mit einbezogen - als ob es nicht die Mütterarmut, auch eigene Vernachlässigungserfahrung wäre, die die Armut und Vernachlässigung ihrer Kinder zur Folge hat!
Häufig von ihren Partnern alleingelassen (dazu zählt auch deren fehlende tatkräftige Unterstützung), nicht selten gesellschaftlich isoliert, kommen sie praktisch nicht vor.
Doch sollen sie STETS präsent sein, wenn es „brennt“, immer ALLES „unter einen Hut“ bringen können, werden aber zugleich diffamiert, wenn sie das Unmögliche nicht schaffen.
Mediale Aufmerksamkeit ernten sie als Rabenmütter, Übermütter, Familienmütter (i.S. von horizontal beschränkt, unemanzipiertes Vorbild oder diffamiert als "Latte-macchiato-Mütter und "Milchkühe"), als Karrieremütter oder - als kriminelle Versagerinnen.
Ihnen wird fast alles in die Schuhe geschoben, was in unserem System schiefläuft; ein System, das nicht im Stande ist, eine mütter- und damit kinder- und familiengerechte soziale Infrastruktur bereitzustellen!
Skandinavien u. Frankreich zeigen: es geht auch anders!
Das würde mich wundern, denn in diesen Ländern wird die Erwerbstätigkeit von Müttern mit mehreren Kindern als Selbstverständlichkeit gesehen und es erwartet niemand Frauen mit Kinderwagen vormittags in Cafés sitzen zu sehen oder dies gar noch für normal halten.
Ich selbst bin Mutter und arbeite vollzeit und die Rückbesinnung auf Mütter ist meiner Meinung nach etwas, das mich überaus misstrauisch macht, denn es geht immer wieder darum, gerade nicht aus der Armut per vollzeit ausgefüllter Arbeitsstelle heraus zu kommen und es wird verlangt Schonecken für Frauen mit Kindern einzurichten, denen die Kindsväter das Leben voll finanzieren.
So wird es aber gerade auch mit Blick auf die Probleme von Männern auf dem Arbeitsmarkt und das Trennungsverhalten von Menschen mit Kindern nichts werden.
Über Mütter schreibt Lucy:
"Häufig von ihren Partnern allein gelassen ...."
Lucy, Scheidungen werden in der ganz ganz großen Mehrheit von den Frauen, d.h. Müttern eingereicht.
Grund:
Mama bekommt die Kinder ( das ist halt so ne sexistische Mentalität und Tradition),
weil sie die Kinder bekommt, bekommt sie auch Papas Haus. ( Frau heiratet ja immer nach oben, nie nach unten, um "versortgt zu sein"!)
Papa landet auf der Straße und zahlt ein Leben lang Unterhalt. und das sehr oft ohne die Kinder sehen zu dürfen... weil Mutter das Recht hat, dies so zu entscheiden. .... auch deswegen hüten sich Männer die Scheidung zu beantragen.
Also, das "von den Partnern alleingelassen" ... ne, ne, ne.
und oftmals bestand ja gar keine Partnerschaft...und die Frau entschied sich ein Kind zu bekommen... weil´s sich auszahlt.... Beispiel: Boris Becker..!
Das würde mich wundern, denn in diesen Ländern wird die Erwerbstätigkeit von Müttern mit mehreren Kindern als Selbstverständlichkeit gesehen und es erwartet niemand Frauen mit Kinderwagen vormittags in Cafés sitzen zu sehen oder dies gar noch für normal halten.
Ich selbst bin Mutter und arbeite vollzeit und die Rückbesinnung auf Mütter ist meiner Meinung nach etwas, das mich überaus misstrauisch macht, denn es geht immer wieder darum, gerade nicht aus der Armut per vollzeit ausgefüllter Arbeitsstelle heraus zu kommen und es wird verlangt Schonecken für Frauen mit Kindern einzurichten, denen die Kindsväter das Leben voll finanzieren.
So wird es aber gerade auch mit Blick auf die Probleme von Männern auf dem Arbeitsmarkt und das Trennungsverhalten von Menschen mit Kindern nichts werden.
Über Mütter schreibt Lucy:
"Häufig von ihren Partnern allein gelassen ...."
Lucy, Scheidungen werden in der ganz ganz großen Mehrheit von den Frauen, d.h. Müttern eingereicht.
Grund:
Mama bekommt die Kinder ( das ist halt so ne sexistische Mentalität und Tradition),
weil sie die Kinder bekommt, bekommt sie auch Papas Haus. ( Frau heiratet ja immer nach oben, nie nach unten, um "versortgt zu sein"!)
Papa landet auf der Straße und zahlt ein Leben lang Unterhalt. und das sehr oft ohne die Kinder sehen zu dürfen... weil Mutter das Recht hat, dies so zu entscheiden. .... auch deswegen hüten sich Männer die Scheidung zu beantragen.
Also, das "von den Partnern alleingelassen" ... ne, ne, ne.
und oftmals bestand ja gar keine Partnerschaft...und die Frau entschied sich ein Kind zu bekommen... weil´s sich auszahlt.... Beispiel: Boris Becker..!
Dass Frau von der Leyen ab und zu mal eine Erfolgsmeldung braucht, ist von ihr ja inzwischen bekannt. Ich erinnere hier nur an "ihre Erfolge" als Familienministerin als in Deutschland wieder mehr Kinder geboren wurden. (Hatte damals nicht ein Schaltjahr mitgeholfen? Irgendwie war jedenfalls auch diese Statistik trüb.)
Das ist ein zutiefst menschliches Anliegen: Wer arbeitet schon gerne, um am Ende festzustellen, dass nichts erreicht wurde, bzw. dass die Situation eher schlechter geworden ist?
Weniger wohl gesonnene könnten sich auch fragen, ob sie vielleicht gar nicht weiss, dass in ihren Statistiken manchmal die Normierung fehlt.
Wie auch immer: Es lohnt sich, ihre Erfolgsmeldungen nicht als Marotte abzutun, denn sie weisen meistens auf Sachverhalte, wo Frau von der Leyen gerne Erfolg hätte, und wo tatsächlich etwas arg in Unordnung geraten ist.
"Frau von der Leyen hat noch viel zu tun." schreibt Frau Dückers,
wünschen kann man sich das nicht, sie sollte einfach die Finger davon lassen, sie hat weder die Kompetenz noch die Motivation.
"Frau von der Leyen hat noch viel zu tun." schreibt Frau Dückers,
wünschen kann man sich das nicht, sie sollte einfach die Finger davon lassen, sie hat weder die Kompetenz noch die Motivation.
Das würde mich wundern, denn in diesen Ländern wird die Erwerbstätigkeit von Müttern mit mehreren Kindern als Selbstverständlichkeit gesehen und es erwartet niemand Frauen mit Kinderwagen vormittags in Cafés sitzen zu sehen oder dies gar noch für normal halten.
Ich selbst bin Mutter und arbeite vollzeit und die Rückbesinnung auf Mütter ist meiner Meinung nach etwas, das mich überaus misstrauisch macht, denn es geht immer wieder darum, gerade nicht aus der Armut per vollzeit ausgefüllter Arbeitsstelle heraus zu kommen und es wird verlangt Schonecken für Frauen mit Kindern einzurichten, denen die Kindsväter das Leben voll finanzieren.
So wird es aber gerade auch mit Blick auf die Probleme von Männern auf dem Arbeitsmarkt und das Trennungsverhalten von Menschen mit Kindern nichts werden.
in diesen Ländern. Insbes. in Skandinavien haben Männer/Väter deutlich weniger Probleme damit, zugunsten der berufstätigen Frau/Mutter Haus-und Familienarbeit teil- bis vollzeitlich zu übernehmen. Wie z.B. Bekannte aus Stockholm berichten, bekommen auch Väter deutlich länger bezahlten Familienurlaub als bei uns (bis zu 2 - 3 Jahren). Sie genießen es, dass ihre Kleinkinder mithilfe ihres aktiven vollzeitlichen Einsatzes aufwachsen. Denn Haus- und Familienarbeit wird generell durchaus wertgeschätzt. Der Begriff "Herdprämie" im deutsch-diffamierenden Sinne versetzt die Leute daher in unverständiges Erstaunen.
Betriebskindergärten sind selbstverständlich, auch dass die Mutter während der Arbeitszeit jederzeit b.Bd. nach ihrem Kind sehen kann. Man achtet in der Stadtentwicklung auf Kinder-und Familien gerechte Strukturen, schafft kommunikative Plätze, an denen sich alle Generationen incl. Kinder wohlfühlen etc.
Dies andeutend will sagen:
Das Wertebewusstsein ist es, was die Deutschen und ihre Familienpolitik von kinderfreundlichen Nationen negativ unterscheidet. Und dieses trifft wiederum i.d.R. zu aller erst (natürlich!?) die Mütter!
Allein die Tatsache, dass wir als eine der "reichsten" Nationen in Europa mit unserer Geburtenrate am untersten Ende der Skala stehen, spricht Bände dafür, dass in D. eine Menge faul ist.
Unterschwellig durchwabert immer noch der autokratisch-patriarchalische Geist des 19.Jhds. das deutsche Familienbewusstsein (s.Behörden).
in diesen Ländern. Insbes. in Skandinavien haben Männer/Väter deutlich weniger Probleme damit, zugunsten der berufstätigen Frau/Mutter Haus-und Familienarbeit teil- bis vollzeitlich zu übernehmen. Wie z.B. Bekannte aus Stockholm berichten, bekommen auch Väter deutlich länger bezahlten Familienurlaub als bei uns (bis zu 2 - 3 Jahren). Sie genießen es, dass ihre Kleinkinder mithilfe ihres aktiven vollzeitlichen Einsatzes aufwachsen. Denn Haus- und Familienarbeit wird generell durchaus wertgeschätzt. Der Begriff "Herdprämie" im deutsch-diffamierenden Sinne versetzt die Leute daher in unverständiges Erstaunen.
Betriebskindergärten sind selbstverständlich, auch dass die Mutter während der Arbeitszeit jederzeit b.Bd. nach ihrem Kind sehen kann. Man achtet in der Stadtentwicklung auf Kinder-und Familien gerechte Strukturen, schafft kommunikative Plätze, an denen sich alle Generationen incl. Kinder wohlfühlen etc.
Dies andeutend will sagen:
Das Wertebewusstsein ist es, was die Deutschen und ihre Familienpolitik von kinderfreundlichen Nationen negativ unterscheidet. Und dieses trifft wiederum i.d.R. zu aller erst (natürlich!?) die Mütter!
Allein die Tatsache, dass wir als eine der "reichsten" Nationen in Europa mit unserer Geburtenrate am untersten Ende der Skala stehen, spricht Bände dafür, dass in D. eine Menge faul ist.
Unterschwellig durchwabert immer noch der autokratisch-patriarchalische Geist des 19.Jhds. das deutsche Familienbewusstsein (s.Behörden).
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