Homosexualität : Das Adoptionsverbot für Homosexuelle ist absurd

Schwulen und Lesben ist es in Deutschland verboten, Kinder zu adoptieren. Noch. Es gibt keine Argumente für das Verbot, kommentiert Parvin Sadigh.

Wie viele junge Eltern haben beim Anblick ihres Babys nicht die Phrase von sich gegeben: "Was für ein Wunder!" Und nun hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ihre Überzeugung, dass homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen sollen, so formuliert: "Wenn mehr gleichgeschlechtliche Paare Kinder haben, ist das wunderbar." Sie hat in diesem Satz nicht juristisch-wasserdicht argumentiert, aber eine schlichte Wahrheit ausgesprochen.

Denn es ist wirklich absurd zu glauben, Kinder würden für Heterosexuelle und Homosexuelle etwas anderes bedeuten. Warum sollten Schwule und Lesben Kinder weniger lieben oder schlechter für sie sorgen als das Paar aus Mutter und Vater?  In einer Befragung des Stern hat sich gezeigt, dass die meisten Deutschen es richtig fänden, wenn Homosexuelle Kinder adoptieren dürften.

Warum spüren manche trotzdem ein leichtes Unwohlsein bei dem Gedanken, dass ein schwules oder lesbisches Paar ein Kind adoptiert? Gesagt wird: Die Kinder werden in der Schule gehänselt. Mag in Einzelfällen stimmen. Kinder werden aber auch gemobbt, weil sie sich coole Klamotten nicht leisten können, weil ihre Eltern Türken sind oder weil sie rote Haare haben. Gegen Vorurteile kann man jedoch vorgehen. Denn Kinder wurden früher auch diskriminiert, weil ihre Eltern nicht verheiratet waren oder weil sie nicht getauft wurden. Das kann sich zumindest in den Großstädten heute kaum noch jemand vorstellen. Es ist also ein Scheinargument.  

Aber was ist hiermit: Kinder brauchen beide Geschlechter, um ihre Identität zu finden. Folgt man diesem Argument konsequent, müsste der Staat alleinerziehende Mütter oder Väter verbieten oder lesbischen Frauen untersagen, auf biologischem Wege Kinder zu bekommen.  Eine absurde Vorstellung. Für das Adoptionsverbot homosexueller Paare gibt es keine rationalen Argumente. Langzeitstudien haben inzwischen auch gezeigt, dass ihre Kinder in ihrem späteren Leben keine Nachteile haben .

Das leichte Unwohlsein kann man nur so interpretieren, dass sich Homosexuelle noch gar nicht so lange offen in unserer Gesellschaft bewegen können. Erst seit 1969 ist Sex zwischen erwachsenen Männern nicht mehr strafbar. 1990 gab es den ersten schwulen Kuss im deutschen Fernsehen – in der Lindenstraße übrigens. Und der entfachte sogar noch einen Skandal. Die eingetragene Lebenspartnerschaft gibt es seit 2001. Im selben Jahr begeisterten sich viele Menschen für Klaus Wowereit , denn er war der erste Spitzenpolitiker, der öffentlich sagte: "Ich bin schwul". Vor gerade mal elf Jahren fanden wir das alle noch ungemein mutig.

In kurzer Zeit hat sich also die Wirklichkeit für Homosexuelle extrem verändert, und das Gefühl vieler Heterosexueller hat diesen positiven Lauf der Dinge noch nicht ganz nachvollzogen. Aber das Unwohlsein wird vergehen. Schon allein, weil Kinder von homosexuellen Eltern genauso wunderbar sind wie die von heterosexuellen.

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Kommentare

355 Kommentare Seite 1 von 29 Kommentieren

#1 so so

Sie mögen das Wort natürlich nicht, OK, dann halt mal so, es gibt soviel normale hetero Pärchen, die ein Kind adoptieren wollen,dass es einfach keinen Grund gilbt andere Konstellationen in das System mit auf zu nehmen. Die vom Jugendamt stellen schon jetzt extrem konservative Forderungen an die Suchenden, so weiß ich von einem Ehepaar welches sehr "klassisch" lebt aber nicht in die Liste aufgenommen wurde ,weil Sie zwar seit 10 jahren zusammen waren aber erst 3 Jahre verheiratet waren und der Mann sich gerade Selbstständig machte,das galt als zu Riskant.(er hatte ja kein festes Einkommen)
Fazit: Die letztlich entscheidenden Behörden sind noch viel konservativ denkender als alle Kommentare in dieser Richtung!

Normal?

Das definiert doch jeder nach gusto. Der eine richtet es an der Natur aus... Dort ist schwulsein überaus normal. Der andere richtet es an der Kultur aus. Auch dort ist es normal.

Wer etwas genauer hinschaut, findet viele interessante Dinge.
genetisch gibt es XX, XY, XO, XXY, XYY und Mosaike.
Phänotypisch gibt es vom bärigen Mann über den androgynen Typus bis zur Volfrau alles mögliche.
Weder der Geno- noch der Phänotypus entscheiden zudem noch über die sexuelle Identifikation. Und auch die ist nicht eindeutig. Normale Identifikation nach Kinsey liegt immer irgendwo zwischen den Polen gleich- und gegengeschlechtlich.Kinsey nahm 6 Stufen an (Kinsey Skala).

Also beliebige Mischungen von oben genannten Erscheinungsformen treten auf. Eines ist aber allen gemein, es sind alles Menschen, die auf der Suche nach ihrem Glück sind und die gerne Leid vermeiden wollen. Und das ist wesentlich, sowohl für diese Menschen wie auch Ihre Partner und die Kinder, seien es adoptierte, selbst gezeugte, per IVP gezeugte Kinder...

Ungesund und wirklich nicht gut sind die phobischen Haltungen und die plumpen Argumentationsstränge: Natur, gottgewollt oder gar so etwas einfaches wie eklig...

Wer bestimmt, was normal sei....

Ich stimme Ihnen absolut zu, lieber dborrmann,
es war wohl leider nicht deutlich, daß mein Kommentar eine ironische Anmerkungen zu einen Kommentator war, der für sich in Anspruch nahm zu wissen, was "normal" sei. Und damit etwas wie "konservativ" meinte.
Andere verwenden dafür Adjektive wie "natürlich", "richtig", "gottgewollt".....und alles drückt (meist) Glauben aus und ist kein rationales Argument, weil diese Worte sich nicht unabhängig von einer bereits gefassten Einstellung (oder eben Glauben) verwenden lassen.
Sehr gut Ihre Anmerkung über das in der Natur vorkommende Geschlechts-Kontinuum in Bezug auf das gerne auch faktisch falsche natürlich/unnatürlich-Polarisierung !
Freundlichst, NESN

@NurEineSacheNoch

Danke, dass Sie d noch einmal aufgegriffen haben. Die meisten Menschen hier im Gorum aber auch anderswo glauben, sie seien heterosexuell oder homosexuell. Dies sind aber Extreme der sexuellen Identifikation, die es eher selten gibt. Die meisten Menschen dürften auf Kinsey 2 und Kinsey 5 eingestuft werden, also im weiteren Sinne bisexuell sein. Hier wird ein möglicher biologisch-sozialer Sinn von Sexualität deutlich: Gemischtgeshlechtliche Gruppenbildung, man könnte auch sagen Rudelbildung. Ohne gleichgeschlechtliche Anteiel wäre diese vermutlich nicht möglich, weil sich sonst die Männer nur beharken würden. Um einmal die dürftigen Geister zu verblüffen, die sich immer wieder auf Gott beziehen, das können wir doch viel besser: Das hat der liebe Gott schon ganz gut gemacht so, mit Schwulsein usw. Sonst gäbe es keine Gesellschaft.

Die Natur ist heutzutage ganz unten durch,

und "Biologie" geht gar nicht ...

Denn wir sind am Ende Kopfwesen, und wenn man ihn uns lange genug einredet, machen wir jeden Unsinn mit.

Übrigens war in Deutschland Homosexuellen die Adoption keineswegs verboten - früher hat man dadurch sogar - für Männer damals verbotene - Partnerschaften zwischen älteren und jüngeren Homosexuellen "legalisiert" - Beispiele dafür gibt es einige.

Was als problema6tisch empfunden wird, ist die gewollte Auflösung der Beziehung eines Kindes zu seinen natürlichen Erzeugern, und ihre Umdefinition in eine Beziehung zu den jeweiligen Partnern des einen Elternteils.

Was aber ist, wenn die adoptierten Kinder eines Tages nach ihren leiblichen Eltern fragen? Es ist ein Menschenrecht, der Kinder, ihre Abstammung zu kennen. Und wegen des Inzest-Verbotes sogar eine Notwendigkeit, um Familientragödien zu vermeiden.

Die Partnerin der Mutter ist eben keine "2. Mutter", und erst recht nicht ein "Ersatz-Vater", sondern eben eine "Tante", der Partner des Vaters ist weder ein "2. Vater", noch eine "Ersatz-Mutter", sondern eben ein "Onkel".

Wenn jemandem das nicht passt, so soll er/sie sich bei einigen hundert Millionen Jahren der Evolution beklagen.

kein Adoptionsverbot für Homosexuelle

Es gibt kein Adoptionsverbot für Homosexuelle. Bei der Adoption spielt die sexuelle Orientierung eines Menschen keine Rolle, also auch nicht ob ein adoptierender Elternteil homosexuell ist. Deswegen können homosexuelle Menschen auch adoptieren in Deutschland und genau das passiert ja auch. Die Rechte von Homosexuellen sind insofern nicht eingeschränkt.

Richtig muss es heißen: Homosexuelle Paare dürfen nicht adoptieren. Hierbei spielt die Frage der Rechte von Homosexuellen gar keine Rolle. Entscheidend ist allein die Frage der Rechte der Kinder. Jede andere Argumentation wird der Sache oder besser den Kindern nicht gerecht. Wenn die Rechte der Kinder eine Adoption durch Homosexuelle zulassen, dann ist sie o.k. und wenn nicht dann nicht. Damit sind die Argumente pro Homosexuellen-Rechte primär nicht sachgerecht oder Fehlargumente.

Selbstverständlich muss die Frage der Rechte der Kinder diskutierbar sein, in beide Richtungen, aber sie bilden die entscheidende Grundlage dieser Diskussion.

kein Recht auf Mutter?

Die Frage des Kindesrechts bedeutet also: Hat ein Kind ein Recht auf eine Mutter? Und hat ein Kind ein Recht auf einen Vater? Muss der Wunsch eines Kindes nach einer Mutter oder einem Vater als Diskriminierung Homosexueller gewertet werden? Oder können Kinder den Wunsch nach einer Mutter oder einem Vater gar nicht haben? Oder müssen Kinder mit dem Wunsch nach einer Mutter oder nach einem Vater als gestört eingestuft werden? Oder können Kinder mit dem Wunsch nach einer Mutter oder einem Vater auch o.k. sein? Darf in die Rechte der Kinder ohne Not des Kindes eingegriffen werden, wenn es denn Rechte auf Mutter oder Vater hat?

Diese Fragen sind zu beantworten, wenn man die Sache auch zu Ende denken will. Es ist damit völlig absurd zu behaupten, dass es keine Argumente gäbe, Kindern eine Mutter und einen Vater zu gewähren. Die Argumente sind so offensichtlich, dass man sich fragen muss, ob hier wirklich von den Rechten der Kinder ausgegangen wird, wenn das Vorhandensein von Argumenten geleugnet wird. Leider habe ich die Diskussion dieser Kinderrechte nicht gesehen, zugegeben von beiden Seiten nicht. Vielleicht ist es ein erster Schritt, sich überhaupt mal mit den Kindesrechten zu beschäftigen und die Sache von dieser Seite zu sehen.

Homosexuelle können Kinder haben

Falsch ist vor allen Dingen die Behauptung, Homosexuelle könnten keine Kinder kriegen. Das Gegenteil ist der Fall. Ein lesbisches oder schwules Paar kann zwar kein Kind mit dem homosexuellen Partner oder der Partnerin bekommen, aber ein lesbisches Paar kann durchaus ein Kind oder besser Kinder mit einem schwulen Paar bekommen. Das geht sogar ganz leicht. Nun kann man argumentieren, der Zusammenhalt wäre vielleicht nicht so gut wie in einer heterosexuellen Ehe, aber unabhängig von der Überprüfbarkeit dieser These wäre das ja Sache der beiden Paare.

Die homosexuelle Tochter des früheren Bremer Bürgermeisters Scherf und ihre homosexuelle Partnerin haben es vorgemacht. Sie wollten ein Kind und sie wollten dem Kind einen Kontakt zum leiblichen Vater ermöglichen. Also haben sie sich ein schwules Paar dazu gesucht, das ihnen zugesagt hat. Nun sage niemand, Schwule und Lesben könnten sich nicht vertragen …

kein Kinderverzicht für Homosexuelle

Klar ist damit, kein(e) Homosexuelle(r) muss auf ein Kind verzichten, nicht einmal auf ein eigenes, was für manche sogar besonders wichtig ist, nur die Zahl der beteiligten Personen ist etwas höher, mit denen man sich einigen muss. Wie gesagt könnte es ein Märchen sein, dass Schwule und Lesben nicht miteinander klarkommen können. Wenn es wirklich bei einzelnen eine grundsätzliche Aversion gegen das andere Geschlecht geben sollte, könnte die Konstellation sogar helfen, Vorurteile abzubauen und positive Erfahrungen zu machen. Vielleicht ist bei der Variante auch mehr zu bedenken, aber man muss ja nicht auf den Kopf gefallen sein. Vielleicht wird auch das nicht jedem gefallen, aber es ist völlig legal und rechtlich unumstritten. Vielleicht sind bisher nur wenige darauf gekommen, aber möglich ist es eben. Vielleicht haben es sich nur wenige zugetraut, aber an Aufgaben kann man ja auch wachsen, wenn man denn wirklich Kinder will.

Und ein Recht des Kindes auf Mutter und Vater würde damit jedenfalls nicht angetastet. Ohne jemanden zu einer WG mit 4 Erwachsenen verleiten zu wollen, wäre selbst ein Zusammenleben der Kinder mit beiden Elternteilen nicht unmöglich.

Tötung Homosexueller

Es ist ein Bisschen ein Nebenthema, zugegeben. Trotzdem kann es vielleicht erlaubt sein, einmal nachzufragen, wo eigentlich der öffentliche Protest gegen die Tötung Homosexueller bleibt, mindestens mal gegen die Tötung. Irgendwo muss es ja auch mal eine Grenze geben.

Der Iran soll 4000 Homosexuelle hingerichtet haben. Die Zahl könnte doch genügen für Proteste. Im Link kommt die Zahl am Ende, also durchhalten beim Lesen.

http://www.spiegel.de/pan...

Auch für Deutschland finden sich Befürworter der Todesstrafe für Homosexuelle. Eine klein wenig Protest könnte auch da vielleicht nicht schaden. Das Video langt ab 2:20.

http://www.youtube.com/wa...!

@252 Todesstrafe...

Das ist grausam.
Todesstrafe ist überhaupt kein Bestrafungsmittel, für keinen Menschen!

Ich habe aber noch nie hier in D-land gehört, jemand sei für die Todesstrafe von Homosezuellen.
warum auch?

Jeder Mensch ist wertvoll, das sage ich auch aus meinem Glauben heraus.
Von Gott geliebt und gewollt.

Nur Menschen halten sich für besser als andere.

Nächstenliebe ist die einzige Lösung.
Und wir wissen seit Jesus, dass auch die "Feindes"-Liebe dazu gehört.
Und Menschen haben Feindbilder und vor allem Klischees, die sie gern bedienen.

Und an die Menschenrechte möchte ich hier auch erinnern!

Richtig ist, dass Sie das Wohl des Kindes ...

... zuerst beachten. Denn DAS ist das Wesentliche.

Nicht die gewünschte Selbstverwirklichung irgendwelcher Erwachsener.

Aber dann möchte ich darauf hinweisen, dass nur Kinder zur Adoption "freigegeben" werden, wenn diese bereits in Not sind. Durch die Adoption soll diese dann beseitigt werden. Ich denke mal, dass jedes Kind den Wunsch nach Mutter UND Vater hat (es gibt sogar Forschungsergebnisse dazu).

Aber auch die Adoption durch eine Einzelperson kann eine Notsituation beenden - wie gesagt, kann, nicht muss. Und ganz sicher kann ein homosexuelles Paar auch geeignet sein, Kindern in Not ein besseres Leben zu ermöglichen.

Wie wollen Sie sonst mit Halbwaisen, Scheidungsopfern (ja, Kinder sind IMMER OPFER einer Scheidung, nichts anderes) oder anders um ein Elternteil gebrachte Kindern umgehen?

Und auch um die Kinderrechte ging es schon - Sie haben aber leider Recht: Die werden hier eher selten betrachtet. In erster Linie glauben die Leute hier, ein "Recht auf Kinder und Leben wie sie es wollen" zu haben. Seltsamerweise vergessen mehr als 90% der Leute die Pflicht gegenüber den Kindern.

Aber so sind die großen, ernsthaften Leute nun einmal - immer zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

Aber aber, da kommen doch gleich die Tugendwächter

und warnen vor "Islamophobie". Denn dass der Iran zur Zeit von einer islamischen Religionsdiktatur beherrscht wird, kann man ja nicht gut verneinen.

Manchmal sind es sogar dieselben Leute, die einerseits vor der Diskriminierung Homosexueller bei uns warnen, und andererseits den Hinweis auf die iranische Justiz missbilligen ... weil das wiederum einer anderen Minderheit missfallen könnte ...

Optimal.

Bei der vorherrschenden DIfferenz zwischen "Angebot" und "Nachfrage" sollten natürlich die "optimalen" Eltern gefunden werden. Also möglichst 2, da zwei Eltern mehr Zeit mit dem Kind verbringen können als z.B. eine berufstätige Single-Mutter/Vater. Das finde ich durchaus logisch.

Bei ELtern über 50 kann man nur anbringen, dass die Adoptiv-Eltern nach aktuellem Durchschnitt nach ca. 25-30 Jahren sterben werden und es dadurch nicht die "optimale" Situation ist. ABer ich stimme Ihnen in dem Punkt schon zu, das ALter ist eigentlich nicht entscheidend.

Unsinnige Klischees

Kinder sollten von den Menschen adoptiert werden, die sie lieben und auch gut versorgen können. Da ist es egal ob sie schwul, lesbisch oder hetero sind. Viel Unsinn wurde wieder geschrieben - überall bei diesem Thema.
In jeder Famlilie gibt es Männliche und Weibliche Bezugspersonen wie eben auch Großeltern, Onkel und Tanten, etc. Die Kinder entwickeln sich da, wo sie gut versorgt sind.
Deutschland ist arg Rückständig in vielen Dingen und viele Deutsche sind Spiesser. Leider !

Und wer denkt an die Kinder....?

Nachholbedarf? Warum sollten wir anderen hinterher rennen?

Homosexuelle Menschen sind in ihrer Partnerschaft nun einmal nicht in der Lage, Kinder selbst zu zeugen. Also werden einige versuchen, der Natur durch die Adoption ein Schnippchen zu schlagen.

Ob es sinnvoll ist, ist wieder eine ganz andere Frage. Kinder und Jugendliche sind in Beziehung gerade auch auf ihre Eltern sehr sensibel. Ich hätte früher in der Schule auf der Frage, wer Vater und Mutter sind nicht antworten mögen: Mein Vater heißt Elfiede - oder meine Mutter heißt Siegfried.

Denkt in diesem Zusammenhang überhaupt jemand an das Wohl dieser Kinder - oder geht es wieder einmal nur darum, auch noch die, in meinen Augen, unsinnigste Forderung mit aller Gewalt durchzusetzen?

Die Kinder aus dieser Auseinandersetzung können mir nur leid tun. Ansonsten halte ich ein Adoptionsverbot genau so unsinnig wie die Adoption von Kinder unter homosexuellen Paaren selbst.

Sie erinnern mich

an eine satirische Figur aus einer Fernsehserie. Eine Frau, die ständig, bei jeder Gelegenheit, Kinder hervorschiebt, wenn es Streitigkeiten gibt.

http://www.youtube.com/wa...

Auch in Russland wird das gerne gemacht, dort aber richtig. Da wird gleich den Homos das Händchenhalten verboten um die Kinder zu schützen. Kann mir vorstellen, dass das einige hier im Forum auch gut fänden.

Warum es in irgendeiner Weise Kinder geschadet haben soll von Homosexuellen aufgezogene zu werden weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass es den adoptierten Kindern wohl besser gefallen würde, wenn ihr Status und ihre Situation rechtlich sicher, gesellschaftlich anerkannt und ihre Eltern gleichberechtigt wären. Aber die Kinder scheitern an Personen, mit Ihrer Meinung.

Natur

"Homosexuelle Menschen sind in ihrer Partnerschaft nun einmal nicht in der Lage, Kinder selbst zu zeugen."

Zum Zeugen braucht es, und das ist allseits bekannt, von der Natur her überhaupt keine Partnerschaft.

"Also werden einige versuchen, der Natur durch die Adoption ein Schnippchen zu schlagen."

Jede Adoption ist eine Art widernatürliche "Verkupplung".

Letztlich könnte - natürlicher weise - ein Homosexueller Mann ein Kind mit einer inoffiziellen Leihmutter haben, und eine homosexuelle Frau könnte sich ebenso einen Mann suchen, der ihr zum Kind "verhilft". Und in beiden Fällen können die homosexuellen das Sorgerecht bekommen, und mit ihrem Kind und dem gleichgeschlechtlichen Partner leben, während die außerfamiliären Erzeuger außen vor bleiben.

Das ist hier und dort die derzeitige Praxis, wobei jedoch ein soziales Elternteil keine Elternrechte besitzt.

Fürs seelische Wohl brauchts aber keine heterosexuelle Partners.

Ich würde sagen, dass die Unterschiede zwischen einer hetero- und einer homosexuellen Partnerschaft für die psychische Entwicklung eines Kindes deutlich weniger gravierend sind als die zwischen einer Partnerschaft und einem Alleinerziehenden. Schließlich lernt das Kind in einer Partnerschaft soziale Interaktion.

Meiner Meinung nach beziehen sich Unterschiede in der Entwicklung von Kindern in homosexuellen Partnerschaften zu Kindern in hetereosexuellen Partnerschaften in erster Linie auf gesellschaftlich auferlegtes Rollenverhalten und auf Diskriminierung durch verbohrte Mitmenschen. Die Das hat die Wissenschaft auch schon festgestellt und dazu noch, dass es für die Kindesentwicklung nicht als negativ zu bewerten ist:

http://www.wissenschaft.d...

Flüchtigkeitsfehler

"In Frankreich sind beispielsweise sind 75,5 % der Gesamtbevölkerung Anhänger der katholischen Kirche.
In Deutschland sind es 30,2 %.
Dennoch wird es ab dem kommenden Jahr homosexuellen Paaren in Frankreich erlaubt werden, zu heiraten und Kinder zu adoptieren, wie der französische Regierungschef Jean-Marc Ayrault in einer Rede vor der Nationalversammlung vor 10 Tagen mitgeteilt hat.
Da hat Deutschland offensichtlich noch Nachholbedarf bei der Gleichstellung."

Sie haben aus Versehen ein "dennoch" statt eines "deshalb" verwendet. Die Schlussfolgerung leitet sich doch zwingend aus ihren Zahlen ab. Wir brauchen mehr Katholiken in Deutschland.

Sie reduzieren das Kindeswohl auf die Existenz...

untersch. Geschlechtsteile.
Es geht dabei nicht darum, ob es eine gute Mutter ist oder ein guter Vater. Ob Mann und Frau zusammen glücklich sind und dem Kind eine liebevolle Umgebung bieten können. Sie sagen eben nicht, dass Vater und Mutter zu gleichen Teilen sorgsam um das Kind sein sollten, dass beide für das Kind präsent und liebevoll da sein sollten. Sie sagen nicht, dass Vater und Mutter reif genug für ein Kind sein sollten, dass sie selbstlos sein und geben können und verzichten können müssen.
Sie sagen lediglich: Ein Kind braucht Mann und Frau.
Ich sage: Ein Kind braucht Zuwendung, Vertrauen, Respekt, Liebe, eine glückliche Umgebung, reife Eltern, die sich bewusst darüber sind, was es bedeutet, ein Kind großzuziehen.
Ein Kind braucht keine Eltern, die es bekommen haben, um die Beziehung zu retten oder um den anderen mehr an sich zu binden oder um nicht arbeiten gehen zu müssen (nur Beispiele).
Wenn Sie mir Inhalte bieten, dann nehme ich Ihr Argument an. Aber ich spreche einigen heterosexuellen Eltern diese Ausrichtung zum Kindeswohl ab. Ich unterstelle nämlich auch Selbstverwirklichungswunsch.
Wieso sollten zwei gleischgeschl. einem Kind nicht diese Fürsorge und Inhalte nicht bieten können? Das Kind wird sicherlich immer auch mit verschiedenen Geschl. zu tun haben: Es gibt nämlich Freunde, Opa, Vater, biol. Vater, Onkel, Cousins, Nachbarn, etc. – das schließt eine verschieden-geschl. Erziehung nicht aus.

Totschlagargument

Das ist ein sinnloses Totschlagargument und das wissen Sie.

Es gibt im Leben auch sowas wie Pech und wenn sich die Eltern trennen oder die Mutter bei der Geburt stirbt, dann ist das eben Pech und nicht anders zu verhindern. Da kann kein Gesetzgeber der Welt etwas dran ändern.

So werden aber Kinder mit 100% Sicherheit ohne Papa oder Mama geboren und das finde ich den Kindern gegenüber einfach nicht in Ordnung. Das hat mit harter Einstellung oder Bestrafen wollen überhaupt nichts zu tun.

Anmerkung: Bitte bringen Sie für Ihren Kommentar triftige Argumente ins Feld. Danke, die Redaktion/ds

Ich sehe es genau umgekehrt...

1. Für Kinder, die Vater oder Mutter verloren haben, gibt es mehr als genug adoptionswillige Paare 8Quote 10:1). Da muss es nichts zwingend ein homosexuelles sein. Vollwaisen ohne jede Verwandschaft gibt es kaum. Wir leben nicht mehr im 19 Jhrdt. oder in Kriegszeiten, wo die Menschen wie Fliegen sterben.

2. Inwiefern durch Samenspende oder Leihmutterschaft Kinderrechte verletzt werden, ist mir ehrlich gesagt nicht ganz klar. Die Alternative für das Kind wäre doch gar nicht gezeugt zu werden, also gar nicht existent zu sein. Die Entstehung von Leben kann niemals als Schaden für das Kind selbst angesehen werden - allenfalls für die Mutter bei Vergewaltigungen. Bei Samenspende oder Leihmutterschaft läuft aber alles freiwillig.

Anmerkung: Diesen Kommentar haben wiederhergestellt. Der Kommentar, auf den Sie Bezug nehmen, wurde mittlerweile entfernt. Danke, die Redaktion/ds

Trifftiges Argument

Ein trifftiges Argument möchten Sie also? Okay, bitte.

Ich bin der absolut nicht homophoben Meinung, dass Vater und Mutter unersetzlich für ein Kind sind und jedes Kind, dass aus privaten Gründen, Krankheit, Tod oder ähnlichen Vater oder Mutter verliert eines großen Schatzes beraubt wurde.

Jedes Kind hat ein Recht auf Vater und Mutter, aber niemand auf dieser Welt kann Waisen oder Halbwaisen verhindern oder Eltern verbieten sich zu trennen.

Jedes Kind, dass in einem Heim aufwachst hat das Recht auf Geborgenheit und sollte daher auch von Homosexuellen adoptiert werden, was aber nichts daran ändert, dass dieses Kind besser seine beiden leiblichen Eltern hätten und diese sich liebevoll um das Kind kümmern sollten. Aber logischerweise geht das nicht immer.

Ich begrüße daher ausdrücklich die Adoption durch Homosexuelle.

Was ich aber nicht okay finde ist, wenn sich ein lesbisches Paar an der Samenbank ein Kind zeugen lässt und dieses Kind dann schon von Zeitpunkt der Zeugung an keine Chance auf einen Vater hat und niemals haben wird. Und das finde ich dem Kind gegenüber höchst unfair. Unbestritten, dass ein lesbisches Paar tolle Eltern sein kann und dass ein tolles Kind erzogen werden kann, aber das Kind hat ein Recht auf Papa.

War das trifftig genug oder ist das wieder billige Polemik?

Sowas nennt man übrigens subjektives Moralempfinden und nicht Polemik.

Ich finde, die Argumentation zieht nicht.

"Bis vor einigen Monaten hatte ich genau dieses "leichte Unwohlsein" bei der Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare. Hauptgrund war für mich die Überlegung, dass Homosexualität auf diese Weise zur Normalität für die Kinder wird und so in der Gesellschaft die (wegen der biologischen Arterhaltung) grundsätzliche Notwendigkeit heterosexueller Beziehungen immer weniger Bedeutung hat."

Sie implizieren ja, dass Jungs, die von zwei Männern aufgezogen werden, schwul werden und Mädchen, die von zwei Frauen aufgezogen werden, lesbisch werden. Verzeihen Sie, aber das ist Unsinn.
Dann würden Kinde von heterosexuellen Paaren ja niemals homosexuell werden.
Man entscheidet sich nicht, homosexuell zu sein, genau so wenig, wie man sich entscheidet, heterosexeull zu sein. Man ist es.
Die Kinder von homosexuellen Paaren werden hoffentlich toleranter anderen "Lebensformen" gegenüber und tragen diese Einstellung in die Gesellschaft.

Homosexualtität muß zu einer normalen Sache werden,

auch für Kinder. Wenn ich das Ausmaß von Mobbing mir ansehe, denen homsexuelle Kinder und Jugendliche ausgesetzt sind und mir die hohe Selbstmordrate bei homosexuellen Jugendlichen vor Augen führe, dann ist es eine absolute Notwendigkeit, dass für Kinder Homosexualtität eien normale Geschichte wird. Genauso wie es normal sein sollte Türke oder Deutscher, dick oder dünn, behindert oder nicht.behindert zu sein. Mir war schon mit 12 Jahren bewußt, daß ich schwul bin. Das ist jetzt mehr als 40 Jahre her. Leider scheint es für die jetzt Heranwachsenden nicht viel einfacher zu sein, ein selbstbewußtes Coming Out in der Schule zu haben.
Eher scheint das Klima an den Schulen noch rauer geworden zu sein.
Sie glauben doch nicht wirklich im Ernst, dass Kinder, die Homosexualität als etwas Normales ansehen, später weniger heterosexuell werden?
Wieso werden dann die homosexuellen Kinder nicht heterosexuell, obwohl ihnen immer noch ausschließlich
Heterosexualität als normal beigebracht wird, u.a. dadurch, daß die meisten homosexuellen Lehrer immer noch aus guten Gründen ihte sexuelle Orientierung verschweigen.

Keine Homophobie

Es ist m.M. nach ein großes Problem bei diesem Thema, dass die grundsätzliche Überlegung über die nun mal naturgegebene Notwendigkeit sich fortzupflanzen schnell als homophober Biologismus in die reaktionäre Ecke gestellt wird.
Ich bin in jeder Hinsicht dafür, dass Schwule und Lesben ALLE Rechte bekommen, die jeder Hetero auch hat. Auch bei der Adoptionsfrage habe ich mich ja entschieden.
Im Alltag habe ich keinerlei Berührungsängste mit Schwulen und Lesben - ich kenne genügend und verstehe mich mit den meisten gut. Und ich bin auch beileibe kein konservativer Verfechter des traditionellen Familienbilds Papa-Mama-Kind (CSU = igitt).
Wie Kinder gezeugt werden, soll jedem selbst überlassen bleiben. Aber Fakt ist eben auch: Von der überwältigenden Mehrheit jeder Spezies auf der Erde MÜSSEN Kinder gezeugt werden, wenn sie nicht aussterben will.

Schwarz und weiß

Hier unterstellen Sie etwas, was nicht ist. Ich habe an keiner Stelle impliziert, geschweige denn behauptet, dass Kinder von homosexuellen Paaren zur Homosexualität erzogen werden.
Was ich sage, ist, dass - gesellschaftlich betrachtet, nicht im Einzelfall! - die Zeugungsfähigkeit einen zentralen Kern beim Gros geschlechtlicher Beziehungen (wie auch immer die aussehen mögen) darstellen muss. Dass diese Überlegung auf einer Meta-Ebene geschieht und sich nicht für den alltäglichen Klein-Klein-Streit um politische Einzelheiten eignet, ist mir klar. Ich gehe auch nicht davon aus, dass Homosexualität kurz davor ist, eine gesellschaftliche Breite zu erlangen, die zu einem Problem der Arterhaltung führen kann.

Aber ich lehne die allgemeine Tendenz, jegliche gedankliche Unterscheidung gesellschaftlicher Gruppen (Heteros/Homos, Mann/Frau...) als Chauvinismus, Reaktionismus oder sonstigen Ismus niederzubügeln, schlicht ab. Das entspricht nicht meinem Verständins von freiem Denken.

Aussterben

Es ist eine (auch statistisch betrachtet) vollkommen absurde Vorstellung dass "die Menschheit aussterben" würde wenn Homosexualität normal wäre.

Zum ersten würde selbst eine zu 100% homosexuelle Bevölkerung ihre Nachkommenschaft sichern können, man muss als Frau keine Männer lieben um schwanger werden zu können.

Zum Anderen ist, wie bereits andere Foristen erwähnt haben, ein zuwenig an Bevölkerung nicht das Problem. Der weltweite Trend geht stetig aufwärts, ob es darunter nun 82 Mio oder 40 Mio des Verwaltungsbezirks Deutschland gibt, ist global betrachtet ja ganz egal. Die Portugiesen reden auch nicht vom aussterben, und die sind "nur" 10 Mio.

Die Idee dass Homosexuelle Kinder adoptieren können (teils aus Regionen in denen diese sonst nicht überlebt hätten!) weist ja sogar exakt in die Gegenrichtung, nämlich der Förderung von Kindern und Nachkommenschaft - auch wenn es fremde Nachkommenschaft ist.

Es geht nicht um Auslandsadoptionen...

Für Kinder aus anderen Regionen in der Welt, gilt ohnehin das Recht des Landes, wo das Kind lebt. Ob man den Kindern mehr hilft, wenn man ein Kind adoptiert oder Geld für Kinderheime in Indien spendet, Patenschaften übernimmt etc. sei einmal dahingestellt. Sicherlich ist es für das einzelne Kind viel besser bei liebevollen hetero- oder homosexuellen Eltern als allein im Slum aufzuwachsen, jedenfalls, wenn das Kind keine nahen Verwandten mehr hat (i.d.R. ist das allerdings nicht so). Für Inlandsadoptionen gibt es aber ein massives Überangebot an adoptionswilligen heterosexuellen Ehepaaren. Es gibt eben viel zu wenig Kinder, die für eine Adoption in Frage kommen. Anders war dies für 60 Jahren, wo es noch keine Pille gab, noch nicht abgetrieben wurde etc.

Paare zweiter Klasse?

Auch wenn es mehr adoptionswillige heterosexuelle Paare gibt als Kinder, die für eine Adoption in Frage kommen, ist das doch kein Grund, homosexuelle Paare von der Adoption auszuschließen.
Darum geht es doch bei der Forderung nach Gleichbehandlung: Homosexuelle Paare sind eben nicht Paare zweiter Klasse. Sie besitzen die gleichen Fähigkeiten oder Nichtfähigkeiten zur Elternschaft wie heterosexuelle Paare.

Bemerkenswert finde ich in diesem Zusammenhang, dass homosexuellen Paaren duchaus zugetraut wird, Pflegekinder (auch auf Dauer) aufzunehmen. Und das obwohl es sich dabei zumeist um Kinder handelt, die einen erhöhten Bedarf an Förderung, Betreuung, Zuwendung und Aufmerksamkeit haben. An der Eignung zur Elternschaft scheint es homosexuellen Paaren also nicht zu fehlen.

Auch wenn es hier eigentlich nicht Thema ist: Bei den von Ihnen erwähnten Auslandsadoptionen stimme ich Ihnen zu. Prominente Beispiele wie Madonna regen da zum Nachdenken an.

Gruß Germknödel

Paare zweiter Klasse?

Ältere Paare werden auch diskriminiert, und was ist mit den armen Singles, haben die kein Recht auf Nachwuchs? Die Diskussion wird m.E. fälschlicherweise aus Sicht der Paare geführt.

Es kommt aber allein auf das Kind an ... und insofern würde ich schon behaupten, dass es für ein Kind besser ist, Teil einer Familie zu sein, die den typischen Begebenheiten entspricht. Sprich: Einen Vater und eine Mutter zu haben. Wenn es schon nicht die leiblichen Eltern sind, bei denen das Kind aufwächst, nicht einmal leibliche Verwandte, dann kann man ihm doch insofern ein wenig Normalität gönnen.

Gleiches Recht für alle!

"Dann würden Kinde von heterosexuellen Paaren ja niemals homosexuell werden."

Heterosexuelle Paare haben auch homosexuelle Kinder!
Homosexuelle Paare haben dagegen niemals homosexuelle Kinder!

"Man entscheidet sich nicht, homosexuell zu sein, genau so wenig, wie man sich entscheidet, heterosexeull zu sein. Man ist es."

Homosexuell muß man nicht in jedem Fall bereits sein.
Man kann es auch werden.

Homosexuelleskind wie schlimm?

Und was ist daran schlimm, wenn Kinder von Homosexuelleneltern homosexuell oder bisexuell werden? Dann düfte man ja auch Bisexuelleneltern nicht erlauben Kinder zu zeugen , denn die Kinder würden bisexuell werden.
Denn auch Kinder von Bisexuelleneltern wissen manchmal, dass Ihre Eltern bisexuell sind oder einer der Elternteile bisexuell ist und auf das gleiche Geschlecht steht. Andere Leben trotz Kinder auch voll und ganz Ihre Bisexualität aus.

Durch Homosexualität entstehen keine Nachteile. Das Kind kann genauso später eine Familie gründen oder durch Samenspende für Nachwuchs sorgen. Die Menschheit stirbt durch Homosexualität und Homosexuellenpaaren nicht aus.

Manche Homosexuellemännerpaare leben auch mit einem Homosexuellenfrauenpaar zusammen und haben mit einer Frau des homosexuellen Frauenpaar ein Kind gezeugt per Samenspende(nicht unnatürlich) . Man wird durch zwei Wege schwanger , nicht nur durch Sex.

Oder ein Homosexuellermann spendet Samen an eine homosexuellefrau und bei Leben zusammen , aber haben gleichzeitig auch noch gleichgeschlechtliche Partner und leben mit denen ebenfalls zusammen , also MM+WW+Kind.

Wenn ein Homosexuellermann mit einer Homosexuellenfrau ein Kind zeugt , dann hat das Kind Vater und Mutter(beide homosexuell).

Es würde dann aber auch nicht bei mir Papa&Mama heißen , da die Frau und der Mann sich lange kennen und Freunde sind, aber es heißt durchaus Familie. Papa&Mama sind für mich Worterfindungen der Kirche.

Die Fortpflanzung der Menschen

Fortpflanzung hat für mich nichts mit Liebe zu tun , sondern mit Familienplanung und Überleben. Bleiben auf der Erde nur ein Mann und eine Frau übrig , die sich nicht kennen , lieben oder mögen , so denke ich mir würde man sich trotzdem fortpflanzen , weil man nicht alleine auf der erde sein möchte und man eine neue Menschheit erschaffen will. Geschlechtsverkehr ist laut Moral , auch nicht ohne Liebe und vor der Ehe richtig , aber durchführbar ist die Fortpflanzung trotzdem ohne Liebe und Ehe und ja und es gibt Menschen die auch als Single mit Sex ohne Liebe glücklich und alt werden.