KrippenRechtsanspruch auf eine Notlösung

Bis 2013 wird es nicht ausreichend Krippenplätze geben. Um Notlösungen für die Kinder zu vermeiden, muss der Rechtsanspruch verschoben werden, kommentiert Parvin Sadigh. von 

Vor Kurzem fehlten angeblich noch 130.000 Krippenplätze, dann waren es 160.000. Gestern nannte das Statistischen Bundesamt eine noch höhere Zahl: 220.000 Plätze für Ein- bis Dreijährige müssen bis August 2013 noch geschaffen werden. Die Tendenz geht in die falsche Richtung.

Denn die Regierung hatte den Eltern schon im Jahr 2007 einen Rechtsanspruch 2013 versprochen. Bleibt es dabei, könnten wohl etliche Eltern die Kosten für ihre privat engagierte Kinderfrau oder ihren Verdienstausfall im kommenden Jahr einklagen. Bleibt es nicht beim Rechtsanspruch, muss die Bundesregierung kurz vor der Wahl das Scheitern eines großen Vorhabens eingestehen. Es ist zwar viel passiert, 150.000 neue Plätze gibt es, aber das ist zu wenig.

Denn Kinderbetreuung ist längst kein Hausfrauenproblem mehr, das die wirklich wichtigen Menschen nicht bewegt. Die Mehrzahl der Mittelschichtsfamilien baut nicht mehr auf das Papa-versorgt-die-Familie-Modell. Die Schätzungen, wie viele Eltern Krippenplätze in Anspruch nehmen wollen, mussten schon von 35 auf 39 Prozent korrigiert werden – und dabei wird es sicher nicht bleiben.

Peinlich ist das, weil Bund und Länder selbst ein starkes Interesse an guter Kinderbetreuung haben müssen. Zwei Sorgen treiben sie an: erstens dass immer weniger Babys geboren werden und unsere Sozialsysteme schwächeln, und zweitens, dass in Deutschland Kinder von ungebildeten Eltern kaum Chancen auf gute Bildung haben, da sie zu Schulbeginn schon benachteiligt sind.

Schuld sind alle Beteiligten

Wer ist nun Schuld, wenn der Rechtsanspruch kommendes Jahr in manchen Ländern nicht erfüllt werden kann? Eigentlich alle Beteiligten. Das Familienministerium hat es verpasst, von die Fortschritte in den Ländern zu kontrollieren und das Datum für die Einführung eines Rechtsanspruches realistisch zu setzen. Es fehlen ja nicht nur Räume und Spielplätze, sondern auch die Erzieher – und deren Ausbildung dauert. Das ist schon lange bekannt. Außerdem hat die Regierung erst am Wochenende ein Betreuungsgeld beschlossen , das kaum jemand für sinnvoll hält, anstatt das dringend benötigte Geld in den Kita-Ausbau zu stecken.

Schuld sind auch die Länder und Kommunen: Druck auf sie hat Kristina Schröder nämlich durchaus gemacht, sie hat auch große Summen hinterhergeschoben. Aber zwingen kann die Familienministerin die Länder und Kommunen nicht – für Kitas sind sie zuständig. Viele Kommunen und Länder hatten offensichtlich immer Wichtigeres zu tun, als sich konsequent darum zu kümmern. Mancherorts war die sogenannte  Fremdbetreuung für die Kleinen ideologisch nicht erwünscht, anderswo war einfach kein Geld da. Manchmal wurde wahrscheinlich einfach Zeit verplempert, weil die eine Gemeinde hoffte, die von nebenan würde das Problem schon in die Hand nehmen.

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Notlösungen schaden den Kindern

Die entscheidende Frage ist aber nicht mehr die nach der Schuld, sondern die, was als nächstes passieren soll. Wenn der Städte- und Gemeindebund wünscht, den Rechtsanspruch aufzuweichen und ihn zunächst nur für zweijährige Kinder einzuführen, liegt es nahe, sich zu empören: Warum sollte die Bundesregierung sie so einfach aus der Verantwortung entlassen? Sollen sie doch dafür gerade stehen, dass sie ihre Aufgaben verpennt haben – und Entschädigungen und Gerichtskosten zahlen.

Bei genauerem Hinsehen kann das indes nicht die Antwort sein. Wenn der Rechtsanspruch um jeden Preis bis 2013 durchgedrückt wird, werden vor allem kleine Kinder den Schaden zu tragen haben. Denn um die Klagekosten gering zu halten, werden Notlösungen gefunden werden. Schnell werden noch Tagesmütter engagiert, die eigentlich nicht geeignet sind, Kinder zu betreuen, und nur eine provisorische Ausbildung erhalten. In den Krippen werden Erzieher mehr Kinder betreuen müssen und weniger Zeit für sie haben. Praktikanten und Aushilfen werden zu viel Verantwortung übernehmen. Öffentlich nennt man das dann Flexibilität.

Wenn Eltern aber ein Platz angeboten wird, der viel zu weit weg ist oder statt einer liebevollen, anregenden Umgebung nur notdürftige Verwahrung bietet, nützt ihnen der Rechtsanspruch gar nichts. Sie werden wieder ohne Betreuung zurechtkommen müssen. Im schlimmsten Fall fühlen sie sich sogar unter Druck gesetzt, ihn anzunehmen, weil sie arbeiten müssen – auf Kosten ihrer Kinder.

Deshalb sollte der Rechtsanspruch verschoben werden. Allerdings nicht, um den Druck herauszunehmen, so dass alle entspannt weiterwursteln, bis sie ein Jahr später wieder nach Notlösungen suchen. Der Druck muss vielmehr erhöht werden, so dass Krippen und Tagesmütter einheitlich hohe Qualitätsstandards garantieren können und diese überprüft werden können.

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Leserkommentare
  1. Ein Verschieben der Frist hat keinerlei Sinn.
    Unabhängig davon auf welchen Termin die Frist verschoben würde, würde sich am Problem nichts ändern.
    Ein Beispiel aus einem anderen Bereich:
    Die Amerikaner haben seit Jahrzehnten eine Schuldenbremse. Bisher wurde die jedesmal ausgehebelt, wenn man merkte, dass sie nicht zu halten ist.

    Wenn der Staat versagt, muss er dafür die Quittung erhalten.
    Und an der Qualität der Betreuung ändert sich durch Verschieben des Termins auch nicht, denn die Betreuung wird ja so oder so benötigt, Qualität hin oder her.

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    • pascalz
    • 07. November 2012 19:31 Uhr

    Beim Fazit der Autorin ist wohl der Wunsch der Vater des Gedanken. Denn Aufschieben ist ein Mechanismus, vor dem auch die Politiker nicht gefeit sind.

  2. verschieben sondern die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden von ihren Ämtern befreien. Diese dann demokratisch neu besetzen.

    Es war lange genug bekannt das es ein Recht darauf geben wird und wer das nicht ernst genommen hat taugt nichts für seinen Job.

    In der Übergangszeit könnten Bürgermeister in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt auch so eine Art Nachbarschaftshilfe organisieren etc. zumindest einmal anzeigen das sie sich verantwortlich fühlen, diesen Eindruck habe ich nicht.

    Hallo Herr Ude, können sie Vorsitz dieser nicht Erfüllenden vielleicht genau so gut wie OB in München? Dann ran.

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  3. Einerseits stimmt es, dass Krippen und Tagesmütter einheitlich hohe Qualitätsstandards aufweisen sollten. Nur damit kann verhindert werden, dass man sich mit nicht praktikablen Billiglösungen herauswurstelt.

    Nur warum sollte also der Rechtsanspruch verschoben werden? Er würde dadurch nur präzisiert.

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  4. "Denn Kinderbetreuung ist längst kein Hausfrauenproblem mehr, das die wirklich wichtigen Menschen nicht bewegt."

    Das ist doch relativ unglücklich ausgedrückt. Heißt das, dass Hausfrauen in unserer Gesellschaft eine unwichtige Gruppe darstellt, auf die man verzichten kann?

    Es muss dringend dafür gesorgt werden, dass jeder Familie mit ihren Kindern genügend Krippen- und Kitaplätze zur Verfügung stehen.
    Desweiteren sollte eine allgemein geltende "Kitapflicht" eingeführt werden muss. Die Erziehung darf nicht nur den Eltern vorbehalten bleiben, sondern muss auch teilweise vom Staat übernommen werden, sonst wird der Bildungsstand deutscher Kinder immer weiter abnehmen.
    Den Kindern muss in den Kitas die Sprache und das soziale Verhalten, sowie gesellschaftliche Werte beigebracht werden.
    Dabei kann man nicht nur auf die Erziehung der Eltern vertrauen!

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    • TDU
    • 07. November 2012 18:16 Uhr

    Wenn man z. B. mit in der öffentlichkeit lauten Jungs und Mädchen verbindlich umgeht, ist man erstaunt, wie gut die sich benehmen können. Und ständig betrunken sind die auch nicht.

    Das Einzige, was ich konzidiere ist die schlechte Erziehung durch die Medien. Einige Schimpfwörter, einen bestimmten Zynismus "das alles ist kaputt" haben viele genau daher. Sogar die aus gebildete Schichten. Also fast eher lieber Fernsehen abschaffen als elterliche Erziehungrechte. Wobei Postman sichschon ein weing bewahrheitet.

    Was soll der Staat da machen?. Fernsehverbote aussprechen oder die richtige Gesinnung vorschreiben? Und Minderheiten probleme sollten Sie auch zum Maßstab aller Dinge machen. Mir scheint, Ihre Weltsicht ist doch arg selektiv.

    Nichts gegen Kitas aber staatliche Sprachregelung und Alleindefinition von sozialer Kompetenz und gesellschaftlichen Werten gehen doch wohl ein bisschen weit.

    Staatlich staatlich über alles, arbeite und sei zufrieden was er Dir gestattet und strebe nicht nach Reichtum ausser du bist in der Politik, dürfte nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

    • short24
    • 07. November 2012 21:06 Uhr

    ist der Artikel die Satire oder Ihr Kommentar. Ich vermute eigentlich beide. Sie Schelm.
    "Denn Kinderbetreuung ist längst kein Hausfrauenproblem mehr, das die wirklich wichtigen Menschen nicht bewegt." Die Frage ist: wenn die Hausfrauen dann arbeiten sind sie ja keine Hausfrauen mehr, deswegen also. Das ist wie mit den Rauchern und den Nichtrauchern. Eine Frage beschäftigt mich noch sehr. Gehöre ich zu den wirklich wichtigen Menschen also den WWMs oder eher zu den MUPs, den most unimportant Persons. auf deutsch WUMs, die Wirklich Unwichtigen Menschen. Fragen über Fragen

    "Die Erziehung darf nicht nur den Eltern vorbehalten bleiben, sondern muss auch teilweise vom Staat übernommen werden, sonst wird der Bildungsstand deutscher Kinder immer weiter abnehmen."

    Der Staat? Diese derzeitge Gesellschaft? Was sollen da die gesellschaftlichen Werte sein? "Den Friedensnobelpreis bekommst du, wenn du keinen Krieg führst, aber Waffen in andere Länder schickst, damit diese dann Krieg führen", oder "Verantwortung? Nee, der andere ist schuld!" auch schön: "Ich kann mein Versprechen nicht einhalten, Pech gehabt, Hauptsache ich bleibe Chef!".

    Unsere Gesellschaft richtet sich systematisch zugrunde und diese Werte soll mein Kind lernen, ohne dass ich Einfluss darauf habe? HILFE! Dann lieber keine Kinder.

    Was die sprachliche Bildung angeht bin ich mit Ihnen auf einer Linie, auch meine ich, dass ein KiTa-Besuch erkennbar ist am Sozialverhalten der Kinder in der Grudnschule.

    Sprache ist das Tor überall hin. Und darum sollte sich darum bemüht werden. auch von staatlicher Seite (Mittel zur Verfügung stellen), aber nicht zwingend.

    • isma
    • 08. November 2012 17:24 Uhr

    Ich glaube, ich habe nicht gut verstanden. Meinen sie jetzt ein Pflicht für den Staat, kita auszubauen, oder für die Eltern, die Kinder in Kita zu schicken?

  5. So ganz kann ich diesem Artikel nicht folgen.

    In der Diskussion der letzten Jahren waren Eltern unverantwortlich, die ihrem Kind in den ersten Jahren den unersetzlichen Kontakt mit anderen Kindern in einer Krippe versagen. Außerdem sei das Großziehen von Kindern ohne Krippe so gut wie unmöglich.

    Und jetzt soll es besser (und überhaupt möglich) sein, die Kinder zu Hause zu lassen?

    Wenn die Eltern _wirklich_ Klagen und die Kosten für eine Tagesmutter oder Kinderfrau ersetzt bekommen: Ist das nicht vielleicht sogar der "billigere" Weg für die Kommunen? Denn soooo wenig kostet ein KiTa-Platz ja nun auch nicht im Betrieb...

  6. Ich finde es eher bedenklich, dass niemand mehr die Debatte führt, ob Kinder unter 3 Jahren überhaupt in eine Krippe/Kita gehören.
    Gerade die Kleinsten brauchen m.M.n. die Nähe und Geborgenheit wenigstens eines Elternteils. Zudem liegt der Streßpegel in einer Kita i.A. höher als in der heimischen Umgebung. Das hängt natürlich auch von der Größe der Kita und der Gruppen ab, als auch von der Zeit, die die Kinder in einer Einrichtung verbringen. Es gibt genügend Kinder, die bereits in der Krippe einen 6-und-mehr-Stunden-Tag haben. Dann kann doch niemand allen ernstes glauben, dass das keine Auswirkungen auf die kindliche Psyche und das emotionale Gleichgewicht hat.
    Das der Bildungsstand durch Krippen/Kitaplätze verbessert würde ist immer ein gern genommenes Argument um Ängste zu schüren: "Mein Kind muss unbedingt schon im Windelalter ganz viel beigebracht bekommen, damit es später nicht hinter den anderen zurückbleibt." Wer seinen gesunden Menschenverstand einschaltet, der erkennt die Unsinnigkeit dieser Aussage.
    Das größere Problem besteht meiner Ansicht nach darin, dass sich viele Eltern keine Zeit mehr nehmen wollen oder können. Hier stehen dann auch m.E. Politik und Wirtschaft in der Pflicht, familienfreundliche Strukturen auf- und auszubauen.

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    Das kann sich aber finanziell nicht jeder leisten.

    Kinder sollen doch geboren werden, was aber keiner tut, wenn er sich das nicht leisten kann.

    Den Eltern dann in die Erziehung reinreden zu wollen, nach dem Prinzip: "Für dein Kind ist es schlecht in die KiTa gesteckt zu werden" ist kontraproduktiv, wenn es heute auch (und vor allem) heißt: "Ihr Deppen sorgt mal privat für eure Rente vor, wenn ihr heute schon unter 2500 Euro verdient."

    Und es ist auch keinem Kind geholfen, wenn es ewig zu Hause bleibt, um dann in der Schule schon aus Vorurteilsgründen ("der heißt Kevin" oder "die sind bildungsfern und bekommen nur HartzIV") nicht mal eine Chance auf Chancengleichheit zu haben!

    Irgendwie fällt auf, dass Männer, die sich davor gefeit fühlen, aktiv in die Kindererziehung einzugreifen, sehr intensiv gegen Kitas sind, aber im Scheidungsfall auch ncht bereit, Betreuungsunterhalt zu leisten...

    • isma
    • 09. November 2012 9:43 Uhr

    Ich würde versuchen zu vermeiden, die Kampffronte noch weiter zu vermehren. Wenn es um wichtige Entscheidungen um Familie geht, da sind Familien gegen Staat, Berufstätige gegen nicht Berufstätige, Hausfrauen gegen Arbeitende, Teilzeit- gegen vollzeitbescheftigte, Alleinerziehnde gegen Ehefrauen, schon genug ... und jetzt - das hatte gefehlt - Männer gegen Frauen. WIESo sollen jetzt die Männer etwas gegen Kita haben? Es ist mal endlich Ende mit dem Problem: wer soll jetzt sich um das Kind kümmern? Jeder kann weiter seinen Job weiterführen, keine soll sich vor der Frage des Arbeitgebers fürchten "haben Sie vor Kinder zu haben?" (und der Arbeitgeber nicht vor der Antwort), weil mal endlich di Kinder auch anders Betreut werden können - und das, ohne dass die Männerwelt" aunch nur millimeterweise angekratzt wird. Ich denke, Kita sind gerade die Antwort nicht auf Frauen Bedürfnis voll- oder teilzeit arbeiten zu können, sonder auf das der Männer, ihr Leben und Weltanschhaung nicht ganz aufgeben zu müssen. Und der Arbeitgeber, die ihre interne Strukture nicht weiter ändern müssen. Was auch nicht unbedingt falsch ist. Aber dann bitte keine unnötige Fronten aufmachen: gute Kita braucht man, genau aber wie die Freheit sie nicht in anspruch zu nehemen. Das ist aber ein anderes Thema.

    I.M.n. Herr Fürst (Kommentar Nr. 6)!
    Ich frage mich nur, woher Sie diese Weisheiten nehmen? Haben Sie selber Kinder? Also ich überlass unsere beiden Kinder lieber neun Stunden Experten der Kita. In ihrer "Schicht" schlafen die Kinder sogar. Einen Nachteil in "der kindlichen Psyche oder das emotionale Gleichgewicht" konnte ich bisher nicht feststellen, eher das Gegenteil. Keine Sorge: "Wunderkinder" werden dort auf jeden Fall nicht gedrillt.
    In der großen Gruppe am Abend lernen die Kleinsten von den Großen und umgekehrt. Die Möglichkeiten, die heutige Kitas bieten, können wir als Eltern in keinster Weise bieten. I.Ü. wachsen viele Kinder ohne Geschwister auf.
    Klar, zu Hause existiert meist Pädagogik auf Kuschelweich Niveau. Eltern können sehr viel falsch machen - ich sage nur z.B. mangelndes Urvertrauen.

    • sharia
    • 07. November 2012 18:01 Uhr

    der rechtsanspruch verschoben wird- dann hilft wohl nur noch entweder auch das kinderkriegen solange zu verschieben, bis.... oder/und doch geborene kinder konsequent in den babyklappen abzulegen.
    klingt grausam. aber ich denke mal: wenn die kleinen dann aus dem gröbsten raus sind, dann werden sich die jugendämter und kinderheime freuen, wenn sich für ab beginn der schulzeit adoptionswillige eltern melden.

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    • Zora01
    • 09. November 2012 11:19 Uhr

    Die Option, sein eigenes Kind drei Jahre lang selbst zu betreuen, gibt es in Ihrer Welt schon gar nicht mehr?

  7. und sechs Jahre Vorbereitung reichen nicht? - Den Kommunen und Ländern wurden zwischenzeitlich andere Kosten aufgebürdet, aber deswegen waren die kommenden Kosten für Kitas doch klar; Erzieher und Erzieherinnen wurden ausgebildet; sollen auf der einen Seite die Kinder, auf der anderen die Erziehenden stehen und wie im Lied von den zwei Königskindern nicht zusammenfinden können, nur weil sich die Verschlamper darauf verlassen haben, daß sie eine Verschiebung erreichen können? -

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    "...Erzieher und Erzieherinnen wurden ausgebildet..." Also hier in Bayern erkennt man jetzt das Problem, dass zwar Räumlichkeiten da sind (zumindest teilweise) aber kein geeignetes Personal.

    Da die Erzieher-Ausbildung insgesamt 5 Jahre dauert, lassen sich die Leute auch nicht einfach mal so eben darauf umschulen...

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Bundesregierung | Ausbildung | Baby | Betreuungsgeld | Bildung | Eltern
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