Eltern, die in den (maximal) ersten drei Jahren nach der Geburt für die Kindererziehung zu Hause bleiben, haben auch für diese Zeit einen Rentenanspruch. Seit 1986 werden die Kindererziehungszeiten für die gesetzliche Rentenversicherung angerechnet, so als hätte der erziehende Elternteil in dieser Zeit gearbeitet und selbst eigene Beiträge eingezahlt.

Für Geburten vor 1992 gilt dies nur für die ersten zwölf Monate nach der Geburt des Kindes. Der Bund zahlt dafür an die allgemeine Rentenversicherung 11,5 Milliarden im Jahr. Wenn Vater und Mutter das Kind gemeinsam erziehen, wird der Mutter die Erziehungszeit gutgeschrieben.